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Bayern: Briefe - ohne Francomarken - (geändert 30.01.10)

  • Luitpold
  • 13. September 2008 um 20:13
  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 7. November 2009 um 19:03
    • #361

    X( Nööööö ;)

    Guten Abend, Bayern-Nils,

    für Würzburger Verhältnisse ist die Korrespondenz an Venino's sel. Erben die größte noch existierende Handelskorrespondenz. Deshalb gibt es davon noch jede Menge. Deshalb kann da auch jeder noch sich bedienen. :jaok:

    Zu Deinem Brief von 1809 die Frage, ob Du schon selbst "gegoogelt" hast?

    Hier zwei Links zu den Orten, die VorphilaBayern Dir nannte:


    1806 - 1814 Kitzingen gehört vorübergehend dem Großherzogtum Würzburg unter Ferdinand von Toscana an und wird 1814 endgültig bayerisch.


    Schon seit Anfang des 16. Jahrhunderts hatte Posseneim eine Poststation, und da es an der Handelsstrecke Nürnberg-Frankfurt lag, war es schon damals auf Routenkarten eingetragen und von Bedeutung.

    Interessant ist doch, dass Kitzingen zum Großherzoglichen Oberpostamt Würzburg gehörte. In einem Buch habe ich auch gelesen, dass das Kitzinger Postamt damals zuständig war für den Postverkehr zwischen Würzburg und Possenheim. Die Orte wurden wohl so gewählt, dass sie für Pferde /Kutschen so erreichbar waren, dass dort der Pferdewechsel vollzogen werden konnte (von Kitzingen nach Würzburg ca. 20 / Kitzingen - Possenheim ca. 15 Km).

    Leider findet sich in der "Würzburger Postgeschichte" von H. Scheurer aus dem Jahre 1955 zu diesem Thema keine Aussage.
    Aber ich stelle das mal als Frage: es soll Unterschied zwischen dem bayrischen und fränkischen Münzfus gegeben haben (lt Scheurer). Kam es deshalb zu anderen Postgebühren beim Umrechnen?
    Eine Franco-Angabe findet sich doch bei Scheurer und zwar von 1802:
    Nach Nürnberg 5 Kreuzer.
    Das kayserl. Reichs-Postamt Würzburg (um 1800) hatte folgende Gebühren: einfacher Brief nach Possenheim 3 Kr. / nach Nürnberg 4 Kr.
    (da keine Währungsangabe gemacht wird - Kreuzer?).

    Leider habe ich einen solchen Brief nicht zum Vergleichen.

    Jedoch kann ich auch meinen einzigen Brief von Nürnberg nach Würzburg aus dem Jare 1811 zeigen. Man sieht eine 3 (bis Possenheim?) eine 5 (ganz schwach zu erkennen - bis Nürnberg?) - jeoch rückseitig 4 oder 9?

    Im übrigen darf ich nochmals die "Würzburger Postgeschichte" zitieren, worin auch zu lesen ist, dass damals "Bei Anstellung der Post Beamten wäre zu wünschen, daß mehr Rücksicht auf ihre Kenntnisse genommen würde, und nicht so leicht ein empfohlener Bedienter vom Chaisen Bocke herab zum Bureau eines Post Secretaires berufen werden könnte. Es würde dann nicht so leicht der Fall eintreten, daß der Herr Post Secretaire fragte, wo ibi ebi, oder Post restante liege, wie es hier vor nicht gar langer Zeit Beispiel gegeben habe". Man meinte damit, dass die Postbeamtenvon der Rechenkunst und Geographie auch wenigstens einige Kenntnis besitzen sollten.

    Soviel für heute aus Würzburg.

    Einen schönen Sonntag wünscht Allen
    Luitpold


    PS
    Anbei eine "geborgte Karte" mit den erwähnten Orten aus jener Zeit.
    Wenn Du die Quelle der Karte siehst, schau dort nach. Es finden sich jede Menge interessanter Landkarten - falls Du nicht schon dort recheriert hast. :)

    Bilder

    • Nbg-Wü 1811.jpg
      • 85,56 kB
      • 640 × 717
      • 174
    • Karte ca. 1808.jpg
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      • 1.080 × 870
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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (7. November 2009 um 19:06)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 7. November 2009 um 19:31
    • #362

    Lieber Luitpold,

    danke für deine lehrreichen Ausführungen. Ein Muss für jeden Bayernsammler.

    Der Brief aus Nürnberg kostete den Absender 4 Kr. für einfache Briefe über 6 bis 12 Meilen (9 Meilen). Ab da kostete es 3 Kr. bis Würzburg.

    Ich kenne mehrere vergleichbare Briefe und alle tragen diese "3" in Rötel für das Ghzt. Würzburg.

    Die 5 kann ich nicht interpretieren, wenn es eine 5 sein soll, was ich nicht sicher bestätigen kann.

    Mann rechnete in beiden Postgebieten in vergleichbaren Kreuzern - jedenfalls sind mir keine anderen Gebührenwährungen vor.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 7. November 2009 um 19:57
    • #363

    Hallo Luitpold

    Besten Dank für deine sehr ausführliche Antwort. :P :)

    Die Links habe ich schon mit Freude angeschaut.

    Viele Grüsse
    nils

    NEH

  • kreuzer
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    • 16. November 2009 um 20:16
    • #364

    Hallo zusammen!

    Habe mich gestern hinreisen lassen und einen Vorphila-Brief gekauft.
    Abgesendet wurde der Brief am 2. April 1845 in Coburg. Er lief dann über Lichtenfels (3.4.) nach Culmbach, wo er am 3.4. ankam. Den Brief hat jemand an seinen Paten geschrieben.

    Leider habe ich keine Ahnung von der Taxierung. Wäre nett, wenn mir unsere Experten hier behilflich sein könnten, natürlich sind auch Informationen zu anderen Aspekten, die ich nicht gesehen habe wilkommen.

    Ein innerbayerischer Brief dürfte es ja eigentlich nicht sein, da Coburg zu dieser Zeit noch gar nicht zu Bayern gehörte. Habe aber auch nicht gewusst, in welchen anderen Thread ich den Brief stellen sollte und hoffe mal, dass er zumindest als incoming durchgeht :ups:

    Viele Grüße

    kreuzer

    Bilder

    • CoburgCulmbachv.jpeg
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    • CoburgCulmbachh.jpeg
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      • 161

    Einmal editiert, zuletzt von kreuzer (16. November 2009 um 20:17)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 16. November 2009 um 20:25
    • #365

    Hallo kreuzer,

    das war ein frankierter Brief, für den der Absender 2 Kr. für Taxis bis zur Grenze und 3 Kr. für Bayern ab da bis zum Zielort bezahlt hatte, siehe unten links neben "frei 2 - 3".

    Der Brief wog unter 1/2 Loth, also 8,75g.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • kreuzer
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    • 16. November 2009 um 20:31
    • #366

    Danke @bayern klassisch für die Informationen!

    Viele Grüße

    kreuzer

  • Bayern-Nils
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    • 16. November 2009 um 21:15
    • #367

    Hallo Freunde

    Kreuzer, du bist nicht der einzige der nicht alles auf den Brief lesen kann ;)
    Ein schöner Brief.

    Ich habe auch ein schöner Brief gekauft. Und ich habe den Brief am meisten wegen der Stempel gekauft. Der Stempel ist ein grünschwarzer Windsheimstempel, also nicht der teuere schwarze.

    Der Portobrief ist von Windsheim nach Herrschaftsgericht Hohenlandsberg gelaufen. Wo liegt dieser Hohenlandsberg? Ich finde ein Hohenlandsberg in die nähe, nur einige Kilometer entfernt. Aber mit 9 Kreuzer Taxe stimmt es nicht so ganz, weil dieser Brief gar nicht schwer war - sieht nicht so aus. Wann der brief gelaufen ist, weiss ich nicht, aber ich schätze so um 1840.

    Unten Links ist es ?PS geschrieben. Also ein Parteisache, aber welcher?

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • VorphilaBayern
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    • 17. November 2009 um 05:14
    • #368

    Hallo Bayern-Nils,

    einen sehr schönen Brief zeigen Sie hier.
    Herzlichen Dank.
    Ich denke, wie Sie auch schreiben, geht der
    Brief ins knapp bei zwei Meilen entfernte
    Hohenlandsberg bei Seehaus, als "JPS" =
    Justiz Partei Sache. Der Brief hatte sicher
    eine Beilage, bzw. Beilagen, denn bei einen
    Porto von 9 Kreuzer, war er bis 2 1/2 Loth
    schwer.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Nils
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    • 17. November 2009 um 07:03
    • #369

    Guten Morgen Vorphilabayern

    Besten Dank für deine Antwort und Bestätigung.

    Die JPS Benennung habe ich ganz vergessen. Schön dass man so schnell Hilfe bkommt. :)

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
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    • 26. November 2009 um 08:37
    • #370

    Was ist da los - alle scharf auf Würzburg-Briefe?


    Luitpold

  • VorphilaBayern
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    • 26. November 2009 um 08:42
    • #371

    Halo Luitpold,

    es sieht so aus, als ob der Preis künstlich
    in die Höhe getrieben wird.
    Sehe an den Brief nichts besonderes.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. November 2009 um 08:45
    • #372

    Hallo,

    alles über 5 Euro ist ein Liebhaberpreis.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Nils
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    • 26. November 2009 um 08:55
    • #373

    Hallo Luitpold

    Der Verkäufer ist hier der Gewinner.
    Komisch

    ?( ?( ?( ?(

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. November 2009 um 08:59
    • #374

    ... aber nur, wenn er vom "Käufer" sein Geld bekommt ... :D :D :D

  • kartenhai
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    • 26. November 2009 um 09:02
    • #375

    @ VorphilaBayern:

    Seit Ebay sämtliche Bieternamen verschlüsselt, läßt sich leider auch nicht mehr feststellen, wenn etwas bei einem Verkäufer öfters künstlich in die Höhe getrieben wird und irgendein Bekannter des Verkäufers öfters mal die Preise nach oben puscht. Na ja, jeder bietet auf sein eigenes Risiko mit. Kenne einen Fall, da hat jemand mit 2 Ebay-Namen auf seine eigene Auktion mitgeboten, als noch nicht verschlüsselt wurde, um einen Mindestpreis zu erzielen. Wenn sowas rauskommt, fliegt der natürlich bei Ebay, aber wem fällt das schon auf?

    Gruß kartenhai

  • Bayern-Nils
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    • 26. November 2009 um 09:30
    • #376

    Hallo die Runde

    Es heisst dass man klug bieten muss. So auch hier.
    Hoffentlich ist es ein der sein Wissen teuer kauft. Er hat bald gelernt. Bei Betrug ist es schlimmer.

    Viele Grüsse
    Nils

    NEH

  • Luitpold
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    • 26. November 2009 um 11:28
    • #377

    Das ist ja hier die Frage, liebe Leser!

    Auch hier läuft das auf LP hinaus, da die Nebenstempel an sich häufig vorkommen. Ob da Vorphila am Werke ist?


    Luitpold

  • Magdeburger
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    • 26. November 2009 um 11:44
    • #378

    Luitpold

    der VK ist mir als Pusher bisher unbekannt und hier scheint es auch normal abzugehen. Vieles habe ich schon zum "normalen" Einstandpreis von ihm bekommen und bei mehreren Losen häufig eine kleine Zugabe, teilweise sogar "wertvolleres" als Ersteigertes.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • VorphilaBayern
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    • 26. November 2009 um 13:09
    • #379

    Hallo Luitpold,

    auch hier sieht man den gleichen Bieter.
    Für mich ist dies kein Beleg (kein grenz-
    überschreitender Brief). Da bleibe ich weg.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

    Einmal editiert, zuletzt von VorphilaBayern (26. November 2009 um 13:09)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 26. November 2009 um 14:22
    • #380

    Sicher nicht gepushed war der Brief, den ich mir als Wochenendvergnügen schenkte:

    Oettingen, 5.7.1849, nach Stuttgart recommandirt. Der Absender zahlte 4 Kr. Chargégebühr und 3 Kr. für Bayern und 4 Kr. für Württemberg.

    Nun hoffe ich auf kompetente Hilfe: Der württembergische Distributionsstempel wurde gestrichen und mit III, also einer römischen "3" korrigiert.

    Der D - Stempel spricht von der 4. Zustellung an diesem Tag. Bedeutet dies, dass der Brief noch mit der 3. Zustellung ausgetragen wurde?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    P.S. Grüne Chargéstempel sieht man nicht alle Tage, oder? ;)

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    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (26. November 2009 um 14:22)

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