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Baden Fehldruck 9 Kreuzer

  • Elite-Sammler
  • 8. September 2008 um 11:21
  • Elite-Sammler
    aktives Mitglied
    Beiträge
    254
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    Männlich
    Geburtstag
    2. Mai 1990 (35)
    • 8. September 2008 um 11:21
    • #1

    Fehldruck aus Mahlberg als weltweite Sammler-Rarität
    Wie die 9-Kreuzer-Baden-Fehlfarbe von Orschweier über Karlsruhe nach Berlin kam

    Mahlberg-Orschweier (mgs).
    Fehldrucke sind bei Briefmarkensammlern - auch im Zeitalter der E-mail-Kommunikation - heiß begehrt. Die begehrteste deutsche Fehlfarbe, immerhin mehrere Millionen Euro wert, ging in Mahlberg über den Postschalter.
    Wir schreiben das Jahr 1851. Im Großherzogtum Baden wurden die ersten vier Freimarken ausgegeben. Darunter auch eine der größten philatelistischen Raritäten weltweit: Der 9-Kreuzer-Baden-Fehldruck. Auslöser war ein Zahlendreher. Die 9-Kreuzer-Marke, die eigentlich auf rosa Papier gedruckt werden sollte, wurde auf das Blaugrün der 6-Kreuzer-Marke platziert. Ausgestellt ist eine der Marken - drei davon sind bekannt - im Berliner Museum für Kommunikation.
    Neben dem Stempel der damaligen Poststelle Orschweier, ist auch der Adressat aus der Sütterlinschrift zu entnehmen:
    Ein Freiherr von Türckheim in Karlsrnhe. Damit ist auch der Absendeort Orschweier zu. erklären. Die Freiherren von Türckheim wohnten im Mahlberger Schloss. Dort lebt heute noch ein Nachfahre, Charles Joseph Freiherr von Türckheim-Böhl, der die Geschichte des Badenkreuzers kennt: „Unser Vorfahre muss wohl einen ganzen Bogen gekauft haben, denn alle bekannten Briefe gingen an die von Türckheims." Empfänger des abgebildeten Briefes war Hans Freiherr von Türckheim, der bis 1864 Rat im Auswärtigen Ministerium in Karlsruhe war. Später dann badischer Gesandter in Berlin, wo sein Sohn 1894 den Präsidenten des Berliner Philatelistenklubs, Carl Lindenberg kennenlernte, der den Brief an das Reichspostmuseum vermittelte. Ein anderer Brief mit der Marke wurde 1985 versteigert und erzielte damals den höchsten Verkaufspreis für einen Brief weltweit. „Eine weitere Marke ist leider verschwunden", so von Türckheim-Böhl.

    PS: Schon erstaunlich, dass im Nachbarort soetwas Weltbewegendes stattgefunden hat ^^

    aus <<Der Guller>> Nr.36 vom 7.September 2008, S.3

    Bilder

    • 9Kreuzer.jpg
      • 273,24 kB
      • 832 × 386
      • 309

    Suche alles zur Warenmustermesse 1945 in Köpenick!!!


    IG: https://www.instagram.com/sbz_philately/

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. September 2008 um 11:30
    • #2

    Hallo Elite - Sammler,

    wurde denn die Marke als Franko von 6 Kr. verwandt, oder für eine 9 Kr. Marke gehalten?

    Es gab ja in Baden 3 Entfernungsstufen, so dass 3, 6 und 9 Kr. Frankaturen vorkamen.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Elite-Sammler
    aktives Mitglied
    Beiträge
    254
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. Mai 1990 (35)
    • 8. September 2008 um 11:59
    • #3

    Habe absolut keine Ahnung von den Altdeutschen Staaten, habe nur abgeschrieben, was in der Zeitung stand. :D

    Vllt weiß jedoch jemand wieviel Kreuzer man für einen Brief nach Karlsruhe (rund 100km entfernt von Orschweier) gekostet hat.

    Suche alles zur Warenmustermesse 1945 in Köpenick!!!


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  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. September 2008 um 12:05
    • #4

    Hallo Elite - Sammler,

    ich denke, der Mensch schaut zuerst nach der Farbe, ehe er etwas kleingedrucktes liest. Das ist viel einfacher.

    Wenn es hundert km von Absender zum Empfänger sind, dann war es ein Brief über 10 bis 20 Meilen, und somit die 2. Entfernungsstufe. Bis 10 Meilen kostete ein einfacher Brief 3 Kr., über 10 bis 20 Meilen, wie hier, 6 Kreuzer, und nur über 20 Meilen entfernt liegende Orte kamen in den Genuss einer 9 Kr. Frankatur (wofür die Marke ja gedacht war).

    Der Baden - Fehldruck wurde also, entgegen seines Aufdruckes, für eine 6 Kr. Marke gehalten.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
    aktives Mitglied
    Beiträge
    420
    Geschlecht
    Männlich
    • 8. September 2008 um 13:55
    • #5

    Die eingangs erwähnte Ausstellung philatelistischer Raritäten im Museum für Kommunikation habe ich mir im vergangenen Jahr anläßlich eines Berlin Besuchs angeschaut. Ich habe mich damals gefragt, ob es sich bei den ausgestellten Belegen und Marken jeweils um die Originale handelt, denen das ständige Licht ein, Licht aus beim Betrachten auf Dauer sicherlich nicht gut bekommt. Oder hat man aus diesem Grund von vornherein nur Reproduktionen zur Schau gestellt und die Originale im Safe liegen ???

    Gruß oisch

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