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Mischfrankatur Russland/Griechenland

  • 241264hsv-fan
  • 14. August 2008 um 18:07
  • 241264hsv-fan
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    • 14. August 2008 um 18:07
    • #1

    Da Ihr gerade bei Freimarken seid:
    Habe einen schönen Brief aus Russland bekommen - mit Nachfrankatur Griechenland. Leider fehlt dort eine 20-Lepta-Marke. Ihr habt nicht zufällig die passende. Naja, für Hinweise wäre ich auch dankbar.


    gesucht: Russland Punkt-Nummernstempel und postfrische Sowjetunion 30er und 40er Jahre!

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    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • doktorstamp
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    • 14. August 2008 um 19:34
    • #2

    Aus Berdjansk (Ukraine) nach (kann ich von der Geschreibe nicht entziffern)

    Nehme an dieser Brief ist nur bis zu der Grenze bezahlt, daher wurden die Grieschische Marken verklebt und sicher von Empfänger eingezogen. Schade um die fehlende Marke.

    Das Verfahren "bis zur Grenze bezahlen" war in Rußland ziemlich weitverbreitet. Stammt aus der Vormarkenzeit und war bis 1890 oft Gang und Gabe.

    Schoner Beleg

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • soaha
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    • 14. August 2008 um 21:10
    • #3

    wie doktor schon sagt, leider fehlt was, gelaufen dürfte er nach griechenland Syros sein.

    Ein schöner Brief fals Du ihn Entsorgen möchtest bitte bescheid sagen.

    Sammlergruß soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • 241264hsv-fan
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    • 15. August 2008 um 09:48
    • #4

    Der wird keines Falls entsorgt. Vielleicht geschieht noch ein Wunder und ich finde die Marke. Am sonsten bekomme ich mit ein bisschen Glück zumindest eine ganz ähnlich gestempelte Marke und kann den Brief dann so ergänzen. Und wenn nicht, der Brief ist, wie Ihr schon sagt, auch so sehr schön.

    :D:P 241264hsv-fan

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. August 2008 um 10:03
    • #5

    ... und es gibt Briefe, die sind so schön, dass ihnen eine fehlende Marke so gut wie nichts an Attraktivität nimmt ...

    Viel Glück beim Finden der fehlenden Marke - was kostet so eine denn überhaupt?

    Gruss von bayern klassisch

  • Altsax
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    • 15. August 2008 um 13:48
    • #6
    Zitat

    Original von doktorstamp
    Nehme an dieser Brief ist nur bis zu der Grenze bezahlt, daher wurden die Grieschische Marken verklebt und sicher von Empfänger eingezogen. Schade um die fehlende Marke.

    Das Verfahren "bis zur Grenze bezahlen" war in Rußland ziemlich weitverbreitet. Stammt aus der Vormarkenzeit und war bis 1890 oft Gang und Gabe.

    @Nigel

    Die (wenigen) mir bekannten Briefe aus den altdeutschen Staaten, die nach Griechenland gerichtet sind, tragen ausnahmlos zusätzlich griechische Marken.

    Da nach den einschlägigen sächsischen Bestimmungen Briefe nach Griechenland nur bis zum Bestimmungsort frankiert oder unfrankiert, also nicht teilfrankiert, versandt werden konnten, galt das vermutlich auch für die anderen deutschen Staaten.

    Derartige "Mischfrankaturen" mit griechischen Marken sind vor allem aus Österreich, Frankreich und Rußland bekannt.

    Die griechischen Marken dienten wohl Verrechnungszwecken, wie wir das auch von den britischen bei Ostasienkorrespondenz kennen.

    Beste Grüße

    Altsax

    3 Mal editiert, zuletzt von Altsax (15. August 2008 um 13:55)

  • 241264hsv-fan
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    • 15. August 2008 um 14:01
    • #7

    Nun, höchst wahrscheinlich handelt es sich um eine recht günstige Marke, die max. 100 € im Michel steht (falls keine Abart oder spät verwendete Frühausgabe. Theoretisch wäre ja sogar die Nr. 8 möglich. Ich weiß nicht, wie hoch die heute steht).

    241264hsv-fan

    :psssst: heute hauen wir die Bayern weg!

    Suche Kaiserreich Russland - insbesondere Punkt-Nummernstempel und Postzensuren 1. Weltkrieg.

  • doktorstamp
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    • 15. August 2008 um 14:29
    • #8

    Altsax

    Zum Glück habe ich die Bände von Kupec hier (Russische Postgeschichte Kaiserreich)

    Aus der Tabelle für 1874

    Nach Griechenland

    Porto für einen einfachen Brief bis 15g (ein preussisches Loth)

    a) über Deutschland 22Kop
    b) mit Russischem Dampfer 13Kop*
    Die Frankatur galt nur bis Konstantinopel
    c) über Österreich 15Kop

    Das die Griechischen Marken zu Verrechnungszwecke aufgeklebt sind, bestreitete ich keineswegs, und vielleicht in meiner Aussage hätte ich diesen Punkt doch bekräftigen müssen.

    Über den Grund weswegen sie, und mit welchem Recht, aufgeklebt worden waren, braucht ein Spezie der Griechischen Postgeschichte sich zu äussern.

    Da wir auch von der Rückseite keine Abbildung haben, kann nur noch über den Leitweg vermutet werden. Vielleicht kann diese nachträglich eingestellt werden.

    In den Jahren zuvor war halt jedes Jahr einen Postvertrag bzw .Konvention mit Griechenland abgeschlossen. Die Verteilung der neuen ADA (Verträge) innerhalb des Kaiserreiches Rußlands dauerte oft drei bis vier Monate ehe die Inkraftnahme überall bewerkstelligt werden könnte.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • Altsax
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    • 15. August 2008 um 14:36
    • #9

    @hsv-fan

    in einer aktuell bei ebay angebotenen Griechenland-Sammlung befindet sich eine 20 lepta Marke mit Nummernstempel 67. Vielleicht gibt sie der Käufer ab.

    Ich würde sie aber keinesfalls auf dem Brief befestigen! Das grenzt sehr an Verfälschung.

    Man kann die Marke auf dem Albumblatt oberhalb des Briefes zeigen mit einem Hinweis auf das Fehlen eines ähnlichen Exemplares.

    Übrigens befindet (befand?) sich in einer auf Rang 1 mit Höchstpunktzahl bewerteten Griechenlandsammlung ein Brief aus Sachsen, bei dem eine sächsische Marke fehlte. Der Sammler ergänzte sie durch ein Exemplar, das dem tarifmäßigen Franco nicht entsprach. Das geschah entweder aus Unkenntnis oder in der zutreffenden Erwartung, daß selbst in einer Rang 1 Jury keiner etwas merkt.

    Die Frage stellt sich, wer sich dabei mehr blamiert hat.

    Das zum Thema Briefmanipulation.

    Beste Grüße

    Altsax

  • 241264hsv-fan
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    • 15. August 2008 um 16:56
    • #10

    Hi,
    vielen Dank für den Hinweis. Ich habe vorher schon einige 20-Lepta-Marken gesehen. Aber "gepasst" haben alle nicht, genau wie diese. Ich werde noch warten.

    Gruß 241264hsv-fan

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. August 2008 um 17:04
    • #11

    Lieber Altsax,

    meinst du die Sammlung B...r aus Berlin? Ich bin sicher, dass er einer weiterführenden Information von dir sehr zugänglich sein würde.

    Die mir bekannten bayerischen Markenbriefe nach Griechenland sind ausnahmslos ganz frankiert und entbehren (leider!) jeder griechischen Marke.

    Bayern versandte auch üblicherweise über den österreichischen Lloyd. Es mag für andere AD - Staaten aber auch andere Möglichkeiten gegeben haben.

    Teilfrankierte Briefe aus Griechenland nach den AD - Staaten gibt es aber sehr wohl, und diese haben die griechischen Portomarken für die Strecke bis zum Hafen (o. g. Sammler schnappte mir einen solchen Brief für viel Geld bei Köhler vor der Nase weg).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Altsax
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    • 15. August 2008 um 17:22
    • #12
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Die mir bekannten bayerischen Markenbriefe nach Griechenland sind ausnahmslos ganz frankiert und entbehren (leider!) jeder griechischen Marke.
    Bayern versandte auch üblicherweise über den österreichischen Lloyd. Es mag für andere AD - Staaten aber auch andere Möglichkeiten gegeben haben.

    Lieber bayern klassisch,

    das ist insofern interessant, als auch Sachsen über Triest versandte (alternativ über Marseille, aber nur "auf Verlangen"). Für beide Leitwege galt die Bestimmung, daß Teilfrankaturen nicht zugelassen waren.

    Warum dann bei Bayern keine griechischen Marken hinzukamen, ist eine spannende Frage.

    Mit der Vermutung bezgl. der Ausstellungssammlung hast Du natürlich recht. Der Sammler erwies sich aber einem "sächsischen Ratgeber" gegenüber (ich war es nicht, hatte aber die Information weitergegeben) als beratungsresistent.

    Liebe Grüße

    Altsax

    2 Mal editiert, zuletzt von Altsax (15. August 2008 um 18:26)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. August 2008 um 17:33
    • #13

    Lieber Altsax,

    wenn er nur einen sächsischen Brief nach GR hat, dann sag mir mal, welche Marke einst verklebt worden war, und was jetzt auf ihm prangt.
    Da ich ihn persönlich kenne, dürfte sich das mit der Beratungsresistenz erledigt haben.

    Bayern über Frankreich nach GR kenne ich gar nicht - mir sind nur etwa 10 bayerische Briefe der Kreuzerzeit nach GR bekannt, die ausnahmslos korrekt frankiert über den Lloyd liefen.
    Es gab einmal einen Brief, der in Bayern gebührenfrei war, und bei dem nur das Weiterfranko verklebt wurde. Natürlich verfügte er über die entsprechenden postalischen Vermerke.
    Ein geistig weniger Begabter hat diese dann entfernt, wodurch der Wert des Briefes eine Stelle verlor. Mindestens.

    Vielleicht sollte man mal einen Thread AD - Staaten nach GR aufmachen. Ich fürchte nur, dass nicht viele Briefe zusammen kämen. Von GR nach Bayern könnte ich einen aus der VMZ zeigen ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Altsax
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    • 15. August 2008 um 18:38
    • #14

    Lieber bayern klassisch,

    seine damalige Beratungsresistenz bezog sich angeblich nicht auf die Einsicht in die richtige Taxe, sondern auf die Notwendigkeit, wenn schon zu manipulieren, es dann wenigstens mit korrekter Taxe zu tun (und dazuzuschreiben).

    Offensichtlich verfügte er über die zutreffende Erkenntnis, das sich mit dem entsprechenden Selbstbewußtsein jede Jury das häßliche Entlein als Schwan verkaufen läßt.

    Liebe Grüße

    Altsax

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  • 241264hsv-fan
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    • 15. August 2008 um 18:51
    • #15

    Ein Scan der Rückseite bringt auch nichts. Dort sind noch mal der Aufgabestempel "Berdiansk" und der Ankunftsstempel "Syra" abgeschlagen. Aber vorderseitig ist der Durchgangsstempel "Odessa".
    Dies bringt mich allerdings durch doktorstamp´s Anmerkung auf eine Idee: Bei 10 Kopeken Inlandsporto und 13 Kopeken für die Schiffspost über´s Schwarze Meer ist der Brief ja schon um eine Kopeke unterfrankiert - oder???
    ?(:stutzig: ?(

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  • Altsax
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    • 15. August 2008 um 19:39
    • #16

    @hvv-fan,

    Wenn, wie Nigel schreibt, die Taxe bis zum Bestimmungsort über Deutschland 22 Kopeken betrug, wäre, wenn ich das richtig erkenne, die russische Frankatur vollständig.

    Die griechischen Marken dienten dann einer wie auch immer gearteten Verrechnung.

    Ich denke, daß man ohne Kenntnis der griechischen Bestimmungen nicht weiterkommen wird.

    Beste Grüße

    Altsax

    2 Mal editiert, zuletzt von Altsax (16. August 2008 um 12:17)

  • 241264hsv-fan
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    • 16. August 2008 um 11:32
    • #17

    Der Ankunftsstempel ist "Syra" und das handgeschriebene vorne könnte "Syros" heißen. Ich bin zwar kein Griechenland-Spezie, aber es könnte ja das gleiche sein. Syros (Siros) ist eine Insel der Kykladen.

    241264hsv-fan

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  • doktorstamp
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    • 16. August 2008 um 13:41
    • #18

    Reine Vermutung:

    Absender gibt den Brief bei der Post in Berdjansk (Ukraine) auf. Bezahlt wird für den Leitweg über Deutschland 22Kopeken. Geleitet wird der Brief aus welchen Grunden auch immer über Odessa (Ukraine) und dann mit Russischem Dampfer nach Konstantinopel.

    Auf dem Wege nach Deutschland hätte er Richtung norden versand werden, stattdessen ging er gen süden.

    Hier ist er dann aus dem Postschließfach Europas (Konstantinopel) selber von den Griechen abgeholt. Da die Bestellung auf dem Schiffweg mit mehr Zeit und Aufwand verbunden ist, werden 60 Lepta? von den Griechen verrechnet.

    Laut Kupec; Überfrankieren zählte nicht zu Bestimmungsort, somit hat die Russische Post ein Gewinn von 9 Kopeken umsonst bekommen.

    Anbei eine kleine Karte, die meine Vermutung untermauert.


    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • 241264hsv-fan
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    • 16. August 2008 um 13:55
    • #19

    Hi,
    Austaxierung = 100 (Lepta). Frankiert mit 2x 40 Lepta. Deswegen fehlt ja auch eine 20er! Aber die Frage: Warum sollte der Brief über Deutschland gehen? Der Weg ist doch viel länger!

    Gruß 241264hsv-fan

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  • doktorstamp
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    • 16. August 2008 um 14:00
    • #20

    Aus den Tabellen die bei Kupec stehen (sie sind nach dem Format der Russischen Post wiedergegeben) ist Deutschland an erste Stelle.

    Wohl aber wird die Post dran verdient haben.

    Und wie gesagt unterstützt die Karte meine Vermutung

    mfG

    Nigel

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