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AD - Staaten - Dänemark

  • bayern klassisch
  • 13. August 2008 um 18:57
  • DKKW
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    • 1. August 2010 um 13:12
    • #281

    Hallo bayern klassisch,

    sie sind zumindest nicht häufig. Man muss aber berücksichtigen, dass sich das Preisniveau in Dänemark wohltuend von Deutschland unterscheidet (zumindest was Philatelie angeht :)).
    Peer Lorentzen hatte eine Probe ohne Wert (prøve uden værdi) in seiner Sammlung, mit der Afa (Michel) Nr.8 frankiert. Sie ging zum Ausruf weg (DKK 5.000). So aus dem Stand kann ich mich an eine weitere Warenprobe und eine schwere Zeitung erinnern. Das muss aber nichts bedeuten, da ich DK-Klassik nur "so nebenbei" sammel.
    Richtig teuer wird es bei den Mischfrankaturen GB-DK. Mark Lorentzen sammelt so etwas (Mark ist der Sohn von Peer Lorentzen). Seine Sammlung war u.a. bei der London 2010 zu sehen.
    Auf der homepage der Dansk Posthistorisk Selskab (Dänische Posthistorische Gesellschaft) sind unter "forskning og resultater" einige gute Sammlungen "sammlinger pa nettet" darunter Mark Lorentzens "price circulars from GB to DK". Dieser Teil der homepage steht auch Gästen offen. (dphs.dk)
    Viele Grüße
    Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (1. August 2010 um 13:24)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 1. August 2010 um 13:25
    • #282

    Hallo DKKW,

    schön, an Insider - Wissen partizipieren zu können. Glücklich der, dem ein anderes Preisniveau zuteil wird, als wir in Bayern das kennen.

    Bei Bayern kosten Streifbänder (ohne Inhalt!) der 5. und höheren Gewichtsstufe 5.000 Euro - wenn mal alle 10 Jahre eine angeboten wird.

    Mischfrankaturen sind immer teuer - leider. Die will halt jeder haben und das äußert sich dann natürlich auch im Preis.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • senziger
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    • 1. August 2010 um 16:53
    • #283

    Hallo DKKW,

    ein super Streifband :P:P:P

    Danke fürs Zeigen

    senziger

  • DKKW
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    • 1. August 2010 um 17:49
    • #284

    Hallo,

    wenn Euch Drucksachen so viel Freude bereiten, hier eine weitere. Wieder handelt es sich um einen Marktbericht. Diesmal von der Fa. Brochner & Co aus Hull. Wiederum privat mit Schiff nach Hamburg befördert. Dort dem dänischen Postamt zur Weiterbeföderung nach Ystad in Schweden übergeben.
    Frankiert mit einer (leider angeschnittenen :() Afa/Michel Nr. 7, 1. Auflage (Mai.1858).
    K2-Stempel KDOPA Hamburg 13.12. (Handbuch Nr.5)
    K1-Stempel Kjøbenhavn 14.12. (rückseitig, etwas verschmiert)
    K1-Stempel Malmö 15.12.1859
    Drucksachenporto 4Sk (1 Loth) nach Schweden vom 1.7.1852 bis 30.9.1865. Etwa 10 Stück bekannt, bei fast allen sind die Marken angeschnitten. Höhere Gewichtsstufen möglich, aber bislang nicht bekannt.
    Viele Grüße
    Klaus

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    • Afa 7, tryksag til Sverige.jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (1. August 2010 um 17:51)

  • DKKW
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    • 7. August 2010 um 16:42
    • #285

    Hallo,

    heute zeige ich einen Brief aus Kiel nach Göttingen aus dem Jahr 1831. Der Brief datiert vom 22.April 1831 und trägt vorderseitig den handschriftlichen Vermerk: "frei Hamburg" und den L1-Stempel "Kiel" (ARGE Nr. 4) Der Buchstabe "d" vor dem Stempel könnte auf doppeltes Gewicht hinweisen, allerdings wurde im Bereich der dänischen Post normalerweise das Gewicht links oben vermerkt.
    Mit Rötel wurden auf der Vorderseite "3m6d" angeschrieben. Hannover rechnete meines Wissens mit Gutegroschen. Vielleicht kann jemand das Porto erklären, das der Empfänger zu zahlen hatte. Rückseitig befindet sich ein K1 "23 APR" Ich vermute, es ist der Transitstempel des hannoverschen Postamts in Hamburg. Zudem handschriftlich die dänische Kartennummer 14

    Viele Grüße
    Klaus

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    • Brief aus Kiel nach Göttingen 1831.jpg
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  • Nordlicht
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    • 14. August 2010 um 10:20
    • #286

    Hallo DKKW,

    schöner Brief mit einem seltenerem L1-Stempel KIEL.
    Das unscheinbare "D" davor meint "Dänemark" und ist sozusagen ein Vorläufer des späteren Herkunftsstempels "Aus Dänemark".

    Viele Grüße
    nordlicht

  • DKKW
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    • 15. August 2010 um 18:03
    • #287

    Hallo Nordlicht,

    vielen Dank für den Hinweis, klingt überzeugend. War ja selbst im Zweifel wegen der Bedeutung des "d" Leider war ja auf der Rückseite nur die Kartennummer und nicht das Porto bis Hamburg vermerkt, dadurch waren keine Rückschlüsse auf das Gewicht möglich. Mich wundern nur diese seltsamen "3m6d." Für jemand wie mich, der keine Ahnung von hannoverscher Vorphilatelie hat, sieht das mächtig üppig aus.

    Viele Grüße
    Klaus

  • senziger
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    • 15. August 2010 um 21:33
    • #288

    Hallo,

    hier zwei Teilfrancobriefe aus der Zeit der "Erhebung".

    1. von Friedrichstadt 17.12.1849, über Hamburg nach Amsterdam. Franco Hamburg 3 (?), Porto Amsterdam 50 C.

    2. von Garding 16.2.1850, über Hamburg nach Amsterdam. Franco Hamburg 4 (?), Porto Amsterdam 50 C.

    Kann jemand mehr zu diesen Briefen sagen?

    Gruß

    senziger

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  • DKKW
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    • 15. August 2010 um 22:11
    • #289

    Hallo Senziger,

    hier zwei Briefe aus der Erhebungszeit (die Dänen sagen Aufruhr dazu). Sie zeigen das von Dir genannte Porto von 3 Sch. Crt. für Friedrichstadt und 4 Sch. Crt. für Garding. Es muss mit der Entfernung zusammenhängen. Ich habe leider keine Meilentabelle der Schlesw. Holsteinischen Postverwaltung, nur die dänische von 1851 bzw. 1853(Holstein). Die erste Schlesw. Holsteinische Brieftaxe bis 1 Loth Gewicht lautete:
    bis 5 Meilen: 1 Sch. Crt.
    5 - 10 Meilen: 2 Sch. Crt.
    10-15 Meilen: 3 Sch. Crt.
    15-20 Meilen: 4 Sch. Crt.
    über 20 Meilen: 5 Sch. Crt.

    Demnach müsste nach SH-Meilentabelle Friedrichstadt bis 15 Meilen und Garding 15-20 Meilen von Hamburg entfernt gewesen sein.
    Ab 1.1.1851 galten neue vereinfachte Taxen.

    Das Problem der SH-Post war, dass frankierte und unfrankierte Postsendungen das gleiche Porto hatten. Dies erklärt den geringen Verbrauch der SH-Marken 1 und 2. Die Postkunden hatten keinen Vorteil wenn sie ihre Briefe mit Marken frankierten.

    Viele Grüße
    Klaus

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    Einmal editiert, zuletzt von DKKW (15. August 2010 um 22:13)

  • Nordlicht
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    • 16. August 2010 um 10:39
    • #290

    Hallo DKKW,

    alle Achtung, mal eben 2 Briefe zu den zufällig genannten Orten aus dem Hut zaubern zu können ;)

    Das Porto bzw. Franko war genau wie beschrieben festgelegt und außerdem gab es im 1.Posttaxgesetz (gültig vom 1.1.1849 bis 31.12.1850) auch eine tabellarische Übersicht, in denen die größeren Orte (inkl. Hamburg) aufgeführt waren und man so die Taxe direkt ablesen konnte (ohne vorher die Entfernung ermitteln zu müssen).
    Bei Friedrichstadt-Hamburg kann man dort "3" und bei Garding-Hamburg "4" ablesen ...

    Viele Grüße
    nordlicht

  • DKKW
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    • 16. August 2010 um 11:53
    • #291

    Hallo Nordlicht,

    reines Anfängerglück. Als Buten-Schleswig-Holsteiner brauche ich mindestens alle zwei Jahre Nordseeluft um die Nase und Plattdeutsch um die Ohren, sonst bekomme ich einen Koller. Bin dann meist auf Eiderstedt oder in der Husumer Ecke. Habe also einen Bezug zu der Gegend. Da kauft man eher mal einen Beleg, der einem über den Weg läuft. Preetz und Plön hätte ich nicht so aus dem Handgelenk präsentieren können.

    Viele Grüße
    Klaus

  • Nordlicht
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    • 22. August 2010 um 08:52
    • #292

    Guten Morgen,

    hier ein Brief aus dem Jahre 1838 aus Klingenberg, aufgegeben in Obernburg (Bayern), nach Holstein (Dänemark), den ich mit Hilfe von bayern klassisch so beschrieben habe:
    Zuerst wurden 8 Kreuzer ("8 Xr") als bayrischer Inlandsanteil festgesetzt, aber wieder gestrichen, da es sich um einen Dienstbrief handelte. Da dieser nur innerhalb Bayerns portofrei war, notierte die Thurn & Taxische Post 10 Schilling für die Beförderung bis Hamburg. Das einfache Porto bis Segeberg betrug 3 Schilling, wurde aber wegen des Gewichts (1¼ Loth, links oben vermerkt) doppelt berechnet. Außerdem kam 1 Schilling Bestellgeld hinzu, so dass der Empfänger insgesamt 17 Schilling zu bezahlen hatte.

    Da die Beschreibung nicht 100% sicher ist (vor allem die Grundlage bzw. Richtigkeit der taxischen "10"), freue ich mich auch über Gegendarstellungen ...

    Viele Grüße
    nordlicht

  • VorphilaBayern
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    7. August 1955 (70)
    • 22. August 2010 um 09:41
    • #293

    Hallo Nordlicht,

    einen wunderbaren und sehr seltenen Dienstbrief
    von Bayern in das Herzogtum Holstein im Königreich
    Dänemark zeigen Sie uns hier. Herzlichen Dank.
    Um solch ein Stück zu finden, muß man lange suchen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • DKKW
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    • 24. August 2010 um 20:57
    • #294

    Hallo,
    hier habe ich incoming mail - einen unfrankierten Brief aus Kopenhagen nach Gera in Thüringen.
    Das vorderseitige "Krickelkrackel" gibt mir Rätsel auf, da ich in den Deutschen Taxen nicht so bewandert bin.
    Der Breif wurde am 25.2.1855 in Kopenhagen unfrankiert nach Gera aufgegeben. Ab Anfang 1854 wäre es möglich gewesen, Briefe aus Dänemark ins Ausland zu frankieren. Gera lag auf jeden Fall im deutschen Rayon 3, Kopenhagen im dänischen Rayon 2.
    Wir sehen vorderseitig 3/3 in schwarz und 6 in Rötel.
    Gera gehörte zum Fsm. Reuss jüngere Linie und damit zum Thalergebiet. Die 6 dürften also Silbergroschen sein. Der Brief wurde in Hamburg Th&T übergeben, die auch auch fü Reuss zuständig waren. Also 3 Sgr für Th&T und 3 Sgr. für Dänemark. Rückseitig sind mir völlig unverständliche -14 angegeben ?(. Ein unfrankierte Brief bis Hamburg hätte 6 RBS gekostet. Wer hat eine Lösung?

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  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    • 24. August 2010 um 20:58
    • #295

    edit

    2 Mal editiert, zuletzt von DKKW (24. August 2010 um 21:22)

  • Magdeburger
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    5. Februar 1961 (65)
    • 24. August 2010 um 21:06
    • #296

    Hallo Klaus

    die Taxierung hast Du, denke ich richtig beschrieben. 3 Sgr für Dänemark und 3 Sgr für den Postverein, was zusammen 6 Sgr sind.

    Wie wäre eine Reduktion von 6 RBS in Sgr?

    Zu siegelseitigen Notierung kann ich nichts sagen. TuT notiere vorseitig ein Bestellgeld.

    Mit freundlichem Sammlergruss

    Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.596
    • 24. August 2010 um 21:06
    • #297

    Hallo,

    irgend etwas ist hier schief gegangen. Hallo Administratoren, könnt Ihr die überflüssige Kopie löschen?

    Viele Grüße
    Klaus

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. August 2010 um 21:15
    • #298

    Hallo DKKW,

    wenn du den Beitrag löschen willst, geht das über "ändern". :)
    Einfach "edit" reinschreiben, dann paßt das schon. :)

    Vorne stehen ausl(age) 3 / 3. Mit Auslage bezeichnete die Taxispost den fremden (hier: dänischen) Gebührenanteil und im Nenner den eigenen mit 3 Sgr..

    Siegelseitig ist nur die Kartierungsnummer 14 angegeben, keine Postgebühren.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (24. August 2010 um 21:16)

  • DKKW
    Stamm Mitglied
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    9.596
    • 24. August 2010 um 21:32
    • #299

    Hallo bayern klassisch,

    das stört mich ja gerade!
    Ab 1851 gab es keine Einzelkartierung mehr, also auch keine Kartennummer. Zudem stand die Kartennummer immer links, das Porto rechts. Also in diesem Fall hätte eine "alte" Beschriftung folgendermassen ausgesehen: xx - 14.
    Der Brief ist ganz klar ein Portobrief, nirgends ist ein franco Hamburg oder ähnliches angegeben, also muss rückseitig das Porto angegeben sein, dass die dänische Post haben wollte, aber 14???
    Ich suche mal nach einer Reduktion Sgr zu RBS.

    Viele Grüße
    Klaus

  • Michael D
    Stamm Mitglied
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    Geschlecht
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    Geburtstag
    5. August
    • 24. August 2010 um 21:51
    • #300

    Hallo miteinander,

    ich kenne das Reduktionsverhältnis RBS zu Sgr. nicht, aber laut preußisch-dänischem PV von 1854 hätte ein Brief aus Kopenhagen bis Hamburg 2 Sgr. dänisches Porto gekostet.

    Viele Grüße
    Michael

    Preußen und Transite

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