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Bayern-Zierbrief auf Wanderschaft!

  • Luitpold
  • 12. August 2008 um 11:06
  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 12. August 2008 um 11:06
    • #1

    Bayrische Zierbriefe sind nicht so häufig auf Auktionen zu sehen. Schon gar nicht aus Würzburg. Deshalb fiel mir auch ein Zierbrief in einer vor nicht langer Zeit abgehaltenen Auktion in Potsdam auf:

    Los 165: 9 Kr.grün mit klarem gMR"598" nebst ebensolchen K2 WÜRZBURG 16.DEC.1861 auf Zierbrief mit farbloser Prägekante nach Danzig, breitrandig und farbfrisch, Kabinett.

    Für 300,- € wurde er laut Ergebnisliste zugeschlagen.

    Jetzt lese ich im neuen Rauhut-Katalog unter Los 145
    9 Kr. gelbgrün, breitrandiges Kabinettstück auf makellos geprägtem kleinen Damen-Zierbrief von Würzburg nach Danzig. Präge-Zierbriefe in dieser schönen Qualität sind selten. Neues Attest Sem

    Und der Ausrufpreis? – 750,- € !!!

    Also ich behaupte nicht, dass beide Briefe gleich sind, aber gibt es 2 gleiche Zierbriefe?
    Es wäre ja nichts ungewöhnliches, wenn Briefe „von Auktion zu Auktion wandern“. Aber in so kurzer Zeit?

    Wegen dem Copyright hier keine Bilder. Aber die Bayern-Sammler kennen doch beide Auktionen bzw. haben die Kataloge vorliegen.
    Oder unter www rauhut.de oder www potsdamer-phila-buero.de

    Luitpold

    PS
    Aus der Korrespondenz gibt es übrigens 4 (+ X) von mir registrierte Briefe, bisher davon aber nur 1 Zierbrief. > Falls jemand einen Brief an die Adresse „Herrn oder Frau...Frantius per Adresse Herrn ... Danzig“ vorliegen hat, bittte hier vorstellen <

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (12. August 2008 um 11:07)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. August 2008 um 11:20
    • #2

    Hallo Luitpold,

    dass Auktionatoren bei Auktionatoren kaufen, oder Leute bei dem Auktionhaus A etwas kaufen, um es gewinnbringend beim Auktionhaus B direkt wieder zu verkaufen, ist nicht unüblich.

    Ich werde mal nachschauen, ob es wirklich derselbe Brief ist, da ich beide Auktionskataloge bekommen habe. Da ich auch beide Auktionatoren kenne (sind Mitglied in meiner ARGE), dürfte die Genehmigung einer Abbildung hier eigentlich kein Problem sein.

    So long sagt bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 12. August 2008 um 12:08
    • #3
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Hallo Luitpold,

    dass Auktionatoren bei Auktionatoren kaufen, oder Leute bei dem Auktionhaus A etwas kaufen, um es gewinnbringend beim Auktionhaus B direkt wieder zu verkaufen, ist nicht unüblich.
    So long sagt bayern klassisch

    Welcher Bayern-Sammler zahlt jetzt über das Doppelte für diesen wirklich sehr schönen Zierbrief? Hat Rauhut also Exklusiv-Kunden, die den Weg nach Potsdam nicht finden? Sicherlich kann man nicht alle Auktionen im Auge haben, aber doch die Wichtigsten. Ausgenommen habe ich hier Sammler von Zierbriefen (also nicht speziell die Bayern-Sammler). Ob auf diese das erneute Angebot zielt? Im übrigen sieht man daran, dass Preise alles oder nichts über den Wert eines Stückes aussagen (hier ist das fast wie bei einer Aktie. Im Moment steht der Kurs sehr hoch). Ach ja, bei Rauhut gibts für 450,- auch einen Zierbrief mit einer 4 II. Nicht so schön. Deswegen musste der auch in den Normalkatalog, während der Würzburger im Sonderkatalog "glänzt".

    @bk - Auf die weiteren "Enthüllungen eines Insiders" wartet gespannt
    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 12. August 2008 um 16:42
    • #4

    Lieber Luitpold,

    du hast Recht - der beim Potsdamer Philatelistischen Büro angebotene Brief ist mit dem jetzt offerierten bei Rauhut identisch.

    In Potsdam war man mit 100 Euro Ausruf sehr moderat vorgegangen, so dass der Zuschlag von 300 Euro nicht wundern darf. Dort war die Marke als 5c beschrieben.

    Nun in Mülheim wird sie mit Attest Peter Sem als 5d für 700 Euro angeboten, und man wird sehen, ob sie auch verkauft wird.

    Von den nackten Katalogbewertungen her stehen wir bei 60 Euro (5c oder 5d auf Brief) und 15 Euro für den nicht häufigen gM 598 Würzburg in der 2. Verteilung. Peter Sem schreibt von einem Katalogzuschlag von 200 Euro bei Briefen mit farblosem Randprägedruck, was wie hier vor uns haben.

    Nicht vergessen sollte man, dass der Erwerber in Potsdam ca. 370 Euro zahlte, bei einem Untergebot in Mülheim auf 630 Euro (also minus 10%) abzüglich der üblichen Kosten von ca. 20% dem Einlieferer noch immer ca. 130 Euro Gewinn verbleiben würden.

    Es wäre interessant zu erfahren, wie hoch Peter Sems Prüfkostenrechnung war, denn von imaginären 275 Euro muss er nicht ausgegangen sein, wenngleich die Prüfung einer Marke auf einem Normalbrief beim Aufwand, nicht aber Ertrag, dem Stück hier durchaus gleichwertig gegenüber stehen sollte ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Bilder

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      • 237
  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (175)
    • 12. August 2008 um 16:59
    • #5
    Zitat

    Original von Luitpold
    Welcher Bayern-Sammler zahlt jetzt über das Doppelte für diesen wirklich sehr schönen Zierbrief? Hat Rauhut also Exklusiv-Kunden, die den Weg nach Potsdam nicht finden? Sicherlich kann man nicht alle Auktionen im Auge haben, aber doch die Wichtigsten.

    Neben den Sammlern, die sich intensiv mit ihrem Gebiet beschäftigen und alle wesentlichen Auktionen beobachten, gibt es auch eine nicht geringe Anzahl von Sammlern/Kapitalanlegern, die sich auf Berater verlassen, denen sie weitgehend freie Hand geben in Bezug auf die anzukaufenden Objekte.

    Es wird immer wieder gemunkelt, daß einzelne dieser Berater (Kommissionäre) bei ihren Geboten nicht vorwiegend die Interessen ihres Kunden im Auge haben....

    Ein hoher Preis läßt sich bei attraktiven Stücken, und dazu zählen grundsätzlich die Zierbriefe, dem Kunden gegenüber leicht rechtfertigen.

    Es kann, muß aber nicht unbedingt der Auktionator selbst sein, der "seine Pappenheimer" kennt und passende Stücke kauft. Von derartigen Arbitragegeschäften leben einige Auktionsreisende augenscheinlich recht auskömmlich. Dagegen ist selbstverständlich nichts einzuwenden, da über einen "angemessenen" Preis keine höhere Instanz, sondern allein der Markt entscheidet.

    Wer eine gute Kartei hat, kann aber nicht nur drastische Preissteigerungen, sondern auch erhebliche "Qualitätsverbesserungen" bestimmter Marken und Briefe innerhalb kürzester Zeit feststellen , begleitet von (bedingungsgemäß anzuerkennenden) "Expertengutachten" deren Aussteller nicht den Bestimmungen der Verbandsprüfer unterworfen sind.

    Man sollte also bei Auktionskatalogen nicht nur die Farbtafeln, sondern auch die Versteigerungsbedingungen genau studieren und bei der Wahl eines Kommissionärs sehr sorgfältig vorgehen.

    Das beste Mittel gegen Übervorteilung bleibt allerdings die eigene Sachkenntnis!!

    Altsax

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (12. August 2008 um 17:00)

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
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    879
    • 12. August 2008 um 20:31
    • #6
    Zitat

    Original von Altsax[
    Das beste Mittel gegen Übervorteilung bleibt allerdings die eigene Sachkenntnis!!
    Altsax

    Ja, Danke an Altsax, für diese Einschätzung.
    Bei mir ist das noch einfacher, bei solchen Kabinettstücken. Der fehlende finanzielle Rahmen. Da muss ich mich mit einfachen Prachtbriefen (siehe Anhang) begnügen und auf das Zierpapier für 300,- und mehr Euro verzichten.

    Freundliche Grüße
    Luitpold

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    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (12. August 2008 um 20:34)

  • Altsax
    aktives Mitglied
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    • 12. August 2008 um 20:58
    • #7
    Zitat

    Original von Luitpold
    Da muss ich mich mit einfachen Prachtbriefen (siehe Anhang) begnügen und auf das Zierpapier für 300,- und mehr Euro verzichten.

    Luitpold

    Die postgeschichtliche Bedeutung von Zierbriefen hält sich meist in Grenzen. Ich ziehe ein häßliches Entlein mit Substanz vor.

    Wer ein hübsches Dummchen einer "Normalfrau" mit Charakter vorzieht, wird aber dafür wenig Verständnis haben.

    Beste Grüße

    Altsax

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 3. September 2008 um 11:56
    • #8
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Nun in Mülheim wird sie mit Attest Peter Sem als 5d für 700 Euro angeboten, und man wird sehen, ob sie auch verkauft wird.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

    Nur als Nachtrag.

    Der Zuschlag erfolgte zum Ausrufpreis von 750,- EUR!!! ;)

    Mal sehen, ob der Erwerber ein Sammler oder ein "Wiederverkäufer" war. Dann wird er - der Brief - weiter wandern ... :D

    Gruß
    Luitpold

    Einmal editiert, zuletzt von Luitpold (3. September 2008 um 11:58)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. September 2008 um 12:45
    • #9

    Lieber Luitpold,

    da meine 4 Briefe von Rauhut heute hier eingeschlagen sind, kann ich den Zuschlag von 750 € bestätigen.

    Ich war zwar nicht der Käufer, denke aber, dass dieser Preis von einem "Endverbraucher" stammt - hier ist einfach nicht mehr Luft nach oben drin, als dass man nochmals versuchen würde, an der Preisschraube zu drehen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    879
    • 3. September 2008 um 13:21
    • #10

    Hallo Bayern Klassisch,

    dann kannst Du uns wohl den Superbrief – Rauhut Los 1346 – unter 3 Kr.-blau Thread bald vorstellen mit den zwei 3 kr. blau - Halbierungen (!) zusammenhängend ... wofür 100,- EURO bewilligt wurden (Es war ein Gebot-Los und man sieht, das Geld ist wirklich nichts mehr wert, oder die Sammler haben zuviel davon?). Aber vielleicht taucht auch diese Rarität bald mit Attest auf einer nächsten Auktion für Ausruf 1.000,- auf?

    Gruß
    Luitpold

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. September 2008 um 14:05
    • #11

    Lieber Luitpold,

    das Stück ist schon etwas besonderes, für das sich Sammler interessieren, die schon alles haben ...

    100 Euro plus Z. bedeuten fast 140 Euro brutto - ein Schnäppchen war es also nicht. Ob mal ein zweites aus Würzburg auftaucht?

    Ich stelle es mal in den 3 Kr. blau - Thread ein.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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