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Struktur meiner Bayernsammlung

  • toxc
  • 2. August 2008 um 00:43
  • toxc
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    2. September 1966 (59)
    • 2. August 2008 um 00:43
    • #1

    Hallo :)

    Da ich seit einigen Wochen meine Sammlung neu strukturiere, möchte ich gleich die Gelegenheit nutzen um das Ergebnis hier vorzustellen.

    Erst mal muss ich ein wenig ausholen.
    Ich bin grundsätzlich Bestrebt mich nicht zu sehr einzuengen was das Sammelgebiet betrifft und doch aber auf bestimmten Bereichen sehr in die Tiefe zu gehen. Dies geht natürlich nur indem ich den einzelnen Bereichen verschieden viel Aufmerksamkeit widme. Deshalb kann man sich den Aufbau der ganzen Sammlung quasi als Pyramide vorstellen, erst mal eine breite Basis mit wenig Tiefe, die nächste Stufe schon spezialisierter und mehr vertieft, die nächste Stufe schon sehr eingegrenzt und mit viel Aufwand gepflegt und zum krönenden Abschluss die Spitze, ein bestimmtes Gebiet an dem sehr ernsthaft gearbeitet wird.
    Bei mir sehen die Stufen wie folgt aus :

    Die Basis:
    Tja, die Basis meiner Bayernsammlung ist erst mal sehr ‚unbayrisch’ hier befinden sich die Marken der Zeit von 1849 bis 1922. Ich nenne diesen Teil ‚Altdeutschland’ obwohl darin auch die frühen Marken des Deutschen Reiches enthalten sind, nämlich konsequenterweise auch bis 1922.
    Ein so großes Gebiet kann ich natürlich nicht sehr ausführlich mit allen Sondertypen, Farben, Frankaturen...usw... gesammelt werden und so beschränke ich mich hier im wesentlichen auf Marken die ich mehr oder weniger zufällig mit Sammlungen oder Nachlässen erwerbe. Auch ein paar schöne oder interessante Belege kann ich hier noch einfügen dann war’s das aber für diese Stufe.

    Zweite Stufe:
    Jetzt kommt mein eigentliches Sammelgebiet Bayern und zwar davon die Bereiche Dienstmarken, Portomarken der Pfennigzeit und Protofreiheitsmarken. Diese Bereiche interessieren mich zwar und ich versuche auch zumindest gefällige Belege und die Hauptnummern und einige Typen in ungebraucht und gestempelt komplett zu bekommen, aber mehr Energie möchte ich hier nicht mehr reinstecken.

    Dritte Stufe:
    Die eigentliche Kernsammlung.
    Hier sind natürlich die Marken Nr. 1 bis Nr. 195 in sämtlichen mir erschwinglichen Zuständen, Farben und Typen gestempelt und ungebraucht bzw. postfrisch enthalten.
    Wichtig sind mir hier auch Stücke die mich besonders ansprechen, in der Regel schöne Belege oder besondere Stempel, manchmal auch ein hübscher Bogen. Egal was ich die nächsten Jahre kaufen werde, dieser Bereich kann niemals auch nur halbwegs komplett werden, zum Glück.

    Die Spitze:
    Jetzt kommt der kleine Bereich der am meisten Energie frisst, die Stempelsammlung und meine Beschäftigung mit den Stempeln. Hier versuche ich möglichst viele Abschläge auf ‚stempelgefährdeten’ bayerischen Pfennig-Marken zu sammeln und mich in die Merkmale einzuarbeiten, neue Gefälligkeitsstempel zu suchen, versuchen Rückdatierungen herauszufinden...usw...
    Eine zeitintensive Tätigkeit die aber viel Spaß macht da ich hier noch viele Dinge entdecken kann.


    Soo, das war jetzt mal grob der Aufbau meiner Sammlung. Ich hoffe meine Ausführungen sind einigermaßen nachvollziehbar.
    Jetzt würden mich natürlich sehr eure Meinungen dazu interessieren und natürlich könnt ihr mir auch gerne Fragen dazu stellen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. August 2008 um 07:40
    • #2

    Hallo toxc,

    nachvollziehbar ist das für mich - ob es der Königsweg bei Bayern ist, wird sich heraus stellen.

    Fang an, wie es dir Spaß macht und womit du gut zurecht kommst, und du wirst sehen, wohin die Reise geht

    Über deine Erfolge oder auch Misserfolge kannst du ja unregelmäßig hier berichten - das dürfte nicht nur mich interessieren. In einer Gemeinschaft geht eh alles besser, und woher du Hilfe bekommst, weißt du ja.

    Viel Glück wünscht dir dabei bayern klassisch

  • toxc
    aktives Mitglied
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    2. September 1966 (59)
    • 3. August 2008 um 12:46
    • #3

    Hallo,

    Danke für die Antwort :)
    Tja was der Königsweg ist, wird im Voraus kaum abzusehen sein, leider.
    Andererseits solange es mir täglich Spaß macht mich auf diese Weise mit meiner Sammlung zu beschäftigen bin ich erst mal guter Dinge. Wenn ich irgendwann das Gefühl bekomme ich will mehr eingrenzen oder mich in andere Bereiche vertiefen kann ich das ja immer noch.

    Ich werde auch selbstverständlich demnächst hier mehr und konkreteres vorstellen (dann natürlich mit Bildern die momentan noch mein größtes Problem sind).
    Ich hab' da folgende Pläne:
    -Einen Thread mit Bildern wie die einzelnen Gebiete in der Sammlung aufbewahrt werden, mit Beschreibung von einigen Stücken die mir besonders viel bedeuten.
    -Einen Thread mit bayerischen Stempeln die Falsch- bzw. Gefälligkeitsstempelgefährdet sind und nicht im entsprechenden Helbig-Heftchen zu finden sind.

    Das könnt ihr so die nächsten Wochen von mir erwarten (da hab' ich Urlaub und komm' endlich mal zu umfangreicheren Tätigkeiten).

    Ansonsten würden mich natürlich noch Meinungen der Anderen zu meinen obigen Ausführungen über die Struktur meiner Sammlung interessieren, also haltet euch nicht zurück :)

    Einmal editiert, zuletzt von toxc (3. August 2008 um 12:47)

  • Gagrakacka
    Gast
    • 3. August 2008 um 14:05
    • #4

    toxc:

    "Verschwende Deine Zeit und Dein Geld nicht für Stempelabschläge auf losen Marken" sagte mir ein erfahrener Prüfer und Auktionator. Der Ratschlag hat was. Meine Empfehlung: Sammel Stempel auf Belegen und erwerbe das postgeschichtliche Know-How dazu. Das erleichtert Dir die Beurteilung, ob Stempel echt/verfälscht/rückdatiert sind.

  • mx5schmidt
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    • 3. August 2008 um 18:15
    • #5

    Hallo toxc,

    Eine Spezialisierung bis in die Spitze ist in jedem Sammelgebiet die Königsdisziplin, die aber bei jedem Gebiet sehr viel Zeit kostet.

    Von Deinen genannten Gebieten halte ich für überschaubar und somit mittelfristig komplettierbar die Portomarken der Pfennigzeit.

    Diese halte ich insbesondere auf Brief bisher für völlig unterbewertet, da kannst Du Dich für 10- 50 € austoben, aber finde erst einmal welche!

    Die Portofreiheitsmarken sind ebenfalls ein sehr reizvolles Gebiet zum Komplettieren. Das wird aber bei Briefen sehr teuer und die guten Stücke sind zudem fälschungsgefährdet. Also: jedes vermeintliche Schnäppchen ignorieren und nur aktuell geprüfte Briefe erwerben.

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    • 4. August 2008 um 10:36
    • #6

    Hallo toxc,
    am wichtigsten bei dem beschriebenen Sammlungsaufbau halte ich die Erkenntnis, dass selbst bei einem vermeintlich überschaubaren Gebiet eine Komplettheit nicht erreichbar ist....denn diese Einsicht erleichtert es, auch mal ein schönes, aber überteuertes Stück liegen zu lassen...

    Lars
    Ich wünschte mir, dass diese Ansicht, weiter verbreitet wäre...dann ginge es mit meiner Stempelslg schneller weiter...

    @mxschmidt
    Wäre es nicht besser, eigenes Wissen zu erwerben, die teuren Briefe mit aktuellen Befunden zu ignorieren und die Schnäppchen einzusammeln ?

    Gruß rabege

  • toxc
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    • 4. August 2008 um 13:45
    • #7

    Hallo,

    Erst mal vielen Dank für eure Antworten und Meinungen :)


    Zitat

    Original von Gagrakacka
    toxc:
    "Verschwende Deine Zeit und Dein Geld nicht für Stempelabschläge auf losen Marken" sagte mir ein erfahrener Prüfer und Auktionator. Der Ratschlag hat was. Meine Empfehlung: Sammel Stempel auf Belegen und erwerbe das postgeschichtliche Know-How dazu. Das erleichtert Dir die Beurteilung, ob Stempel echt/verfälscht/rückdatiert sind.

    Ich denke zwar auch daß ein schöner Beleg höher einzustufen ist als eine lose Marke, für die Arbeit an Stempeln sind die losen Marken allerdings nicht entbehrlich.
    Für den Beweis einer Rückdatierung oder Verfälschung hilft mir ein Beleg wenig mehr als eine lose Marke, da bei Bayern auch sehr viele Belege schlichtweg falsch sind (inklusive der Ankunftsstempel).
    Hier geht der beste Weg meiner Meinung nach über die große Menge, wenn ich von einem Stempel viele Abschläge über viele Jahre zusammentragen kann, bekomme ich ein Gefühl für die Veränderung des Stempels (Abnutzung und Beschädigungen) und nur so kann ich versuchen einer Rückdatierung auf die Spur zu kommen.
    Mir ist auch klar daß in vielen Fällen eine Rückdatierung gar nicht nachweisbar ist, da sie damals zum Teil wohl nur wenige Tage bzw. Wochen nach der Gültigkeit der Marken stattgefunden hat, 1920 ging es ja in Bayern absolut drunter und drüber...

    Zitat

    Original von mx5schmidt
    Hallo toxc,
    ...Von Deinen genannten Gebieten halte ich für überschaubar und somit mittelfristig komplettierbar die Portomarken der Pfennigzeit.

    Diese halte ich insbesondere auf Brief bisher für völlig unterbewertet, da kannst Du Dich für 10- 50 € austoben, aber finde erst einmal welche!

    Die Portofreiheitsmarken sind ebenfalls ein sehr reizvolles Gebiet zum Komplettieren. Das wird aber bei Briefen sehr teuer und die guten Stücke sind zudem fälschungsgefährdet. Also: jedes vermeintliche Schnäppchen ignorieren und nur aktuell geprüfte Briefe erwerben.

    Tja, dieses Gebiet ist zwar eher überschaubar, ist aber gerade mal die zweite Stufe meiner Sammlung, also ein Bereich dem ich nicht übermäßig viel Energie zukommen lassen will.
    Mittelfristig komplettierbar ist natürlich ein sehr dehnbarer Begriff, wenn wir hier 'nur' von den Katalognummern der losen Marken sprechen, dann bin ich längst 'komplett'.
    Ich sehe den Bereich allerdings nicht als komplett an, halte ihn wie alle Bereiche gar nicht für komplettierbar (Bogen, gestempelte Einheiten, Mischfrankaturen, Destinationen, Sonderstempeltypen...).
    Das mit den Briefen der Portofreiheitsmarken sehe ich genauso wie Du, hier würde ich es mir wirklich kaum trauen ungeprüfte Stücke zu erwerben, selbst die losen Marken würde ich ungeprüft nicht kaufen.
    Eine falsche Lochung zu bestimmen ist noch um ein vielfaches schwieriger als einen falschen Stempel zu erkennen, das traue ich mir wirklich nicht zu.

    Zitat

    Original von rabege
    Hallo toxc,
    am wichtigsten bei dem beschriebenen Sammlungsaufbau halte ich die Erkenntnis, dass selbst bei einem vermeintlich überschaubaren Gebiet eine Komplettheit nicht erreichbar ist....denn diese Einsicht erleichtert es, auch mal ein schönes, aber überteuertes Stück liegen zu lassen...
    Gruß rabege

    Tja da hast Du leider recht, im Grunde muß ich fast jede Woche ein paar schöne Stücke liegen lassen, aber ich denke so geht es ja fast jedem von uns... ;)
    Man kann einfach nicht alles was toll ist kaufen, sondern muß sich halt auf die Stücke konzentrieren die einem besonders wichtig sind.

    So, nun möchte ich euch auch noch ermuntern mir weiter eure Meinung zu schreiben, auch wenn ich nicht jeden Rat befolgen werde, ich werde mir zu jedem Vorschlag Gedanken machen und diese in meine zukünftigen Aktionen einfliessen lassen.

    Herzlichen Sammlergruß :)
    Michael Stieber

  • bayern klassisch
    Gast
    • 4. August 2008 um 15:05
    • #8

    Hallo toxc,

    nur mal von mir so ein paar Gedanken vom alten Hasen zu Sammelgebieten Bayerns:

    Auch wenn du Märkchen magst, ist die bayerische Vormarkenzeit ein Dorado für Sammler, Forscher und Jäger. Ahnung von innerbayerischen Briefen bekommt man schnell - Ausland kann ein paar Jahre dauern, bis man einigermassen fit ist.

    Alternative: Markenlose Briefe der Kreuzer- oder Pfennigzeit. Auch hierfür gilt: Finaziell überschaubar, aber Ahnung ist schon gefragt. Nicht für alles gibt es Kataloge (aber ein Forum ;).)

    Kommen wir zur Markenzeit:

    Weit unterbewertet sind Belege der Abschiedsausgabe von 1920, wobei die Dienstmarken in 2. Reihe stehen im Vergleich zu den Freimarken.

    Eine sehr gute und schöne, abwechslungsreiche Sammlung mit möglichst vielen Belegen sollte für relativ kleines Geld zu beschaffen sein. Vielleicht tritt hier der bei AD seltene Fall ein, dass man als Sammler mehr Geld hat, als es Material zu kaufen gibt.

    Auch geeignet und unterbewertet ist die 1876er Ausgabe, sowohl die Freimarken, als auch die Portomarken. Auch hier gilt: weniger lose Marken, mehr Belege sammeln, wobei die höheren Nominalen etwas ins Geld gehen können, aber in Relation zu Kreuzerbriefen noch immer moderat bepreist sind.

    Dritte und letzte Alternative für heute wären die allgemeinen Dienstmarken, also von 1916 bis zur Abschiedsausgabe von 1920 (inklusive oder exklusive, je nach Geldbeutel und Gusto).

    Da kann man viel machen für ganz wenig Geld, die Literatur ist greifbar, wenn auch nicht sooo aktuell, und in ein paar Wochen kennt man sich schon ganz passabel aus und kann sicher einen guten Fang ab und zu machen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • soaha
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    • 4. August 2008 um 15:27
    • #9

    an den ersten Punkten wirst Du oberflächig gesehen, aufjedenfall am Anfang deinen Spaß daran haben.

    Der anspruchsvollere Part in der Gliederung ist klar die Pfennigsammlung die Spezialisiert werden will.

    Es gibt sehr viel Material davon, erschwerent kommt sicherlich zu deinem Vohaben das ab den Luitpolt Ausgaben ein wirklich großer Teil Gefäligkeitsgestempel ist.
    In vieler Hinsicht wird dieses Thema unterschätzt nicht umsonst steht im Michel, dass die Preise ab 5.- DM (war es damals) für gestempelte Marken ab 1914 bis 1920 für Infla gebr. Stücke gelten.

    Auch werden "Bedarfsstücke" höher gehandelt, was man auch dank gewißer Online Auktionen, nicht (Tranparent) erkennt.

    Dieses Unterfangen wird eine Hereausvorderung die einen ein Lebenlang beschäftigen kann.

    Mein Rat währe wenn du ab den Pfennigen (spezial) sammeln willst ausser Einzelstücke die evtl. bemerkenswert sind für dich, nur Sammlungen aufzukaufen die viel Material haben und unberührt sind.

    Wo anfangen und wo aufhören.

    Eine Stempelsammlung ist das eine:
    Was kann und was soll diese Stempelsammlung aufweisen?

    Alles dieses was du nennst ist nur anhant von Maßen an Material zu bewerkstelligen, alleine ist man hier völlig aufgeschmissen.

    Das Auwerten, Deuten das Archivieren...

    Am Anfang gleich ein Ablage- und Archivierungssystem ausdenken und sehr großzügig anlegen.
    Das Verknüpfungen und Querverweise zulässt.

    Erstell doch mal einen Thread wo Forumsmitglieder sich mit beteiligen können, und man schon mal das Material sichten kann.
    Brauchst ja nicht alles in Deiner Sammlung Aufnehmen, Scans oder Bilder als Daten würden reichen zum Auswerten.

    Das mal als erster Gedanke.
    Reicht auch mal nur für den ersten Gedanken und für den Anfang

    Sammlergruß
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • soaha
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    • 4. August 2008 um 15:39
    • #10

    bayernklassisch:

    Zitat

    Auch wenn du Märkchen magst...


    lol, erhlich, herlich.

    Sammlergruß soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • toxc
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    • 4. August 2008 um 23:37
    • #11

    Hallo :)

    Ja, ich mag Märkchen und Stempel... ;)

    Vielen Dank für eure Gedanken zu meinem Thema !

    @bk
    Tja, für Markenlose Briefe kann ich mich leider noch nicht sehr begeistern, ich habe zwar ein paar in der Sammlung aber die haben dann alle Stempel die mir gefielen.
    ABER, Dein Tip mit den Freimarken der Abschiedsausgabe gefällt mir zumal ich auch immer mehr das Gefühl habe, hier kann man noch einiges jagen 8)
    Auf die 1876'er Ausgabe habe ich sowieso ein Auge geworfen, wenn ich dieses Gebiet auch noch nicht vertieft habe. Einen schönen Beleg oder eine postfrische Marke dieser Ausgabe würde ich, falls erschwinglich, nicht liegen lassen.
    Deinen letzten Vorschlag mit den Dienstmarken 1916- muß ich leider wieder ablehnen, irgendwie macht mir die Materie nicht so viel Spaß wie die anderen Bayern-Bereiche, auch wenn ich mich ab und zu damit beschäftige.
    Trotzdem bin ich Dir sehr dankbar für Deine Tipps, die nicht zuletzt bewirken werden daß ich mich zukünftig noch intensiver nach Abschiedsausgaben und 1876'er umsehen werde.

    soaha
    Dein Rat mit den Sammlungen aufkaufen ist sicher gut, das Problem ist natürlich an echte Sammlungen heranzukommen. Die allermeisten Angebote, egal ob im Internet oder bei Händlern sind ausgesuchte Restbestände, das weisst Du natürlich sicher auch ;)
    Trotzdem ist es mir in diesem Jahr zumindest zweimal gelungen kleine echte Sammlungen zu erwerben und ich halte auch weiterhin die Augen in dieser Richtung auf.
    Aufgrund Deines Vorschlags habe ich mal einige Bilder von meinem jetzigen Bayern 'Ordnungssystem' gemacht, vielleicht fallen euch ja dann noch weitere Gedanken dazu ein. Die Bilder werde ich im nächsten Beitrag zeigen, wird noch etwas dauern das alles zusammenzustellen.
    Bis dann und Danke soweit...
    :) Michael

  • toxc
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    • 5. August 2008 um 00:33
    • #12

    Soo, damit ihr euch noch genauer vorstellen könnt worum es bei meiner Bayernsammlung geht, gibt's jetzt ein paar Bilder und Kommentare. Ich bitte gleich schon mal die Qualität der Bilder zu entschuldigen, aber das ist noch mein großes Problem. Trotzdem wird man eine Ahnung vom Aufbau der Sammlung bekommen.
    Natürlich bin ich jetzt umso mehr auf eure Gedanken dazu gespannt :)

    Ich beginne mal von vorne, mit den Quadratausgaben. Wegen der BSS-Problematik sind die alle in Hawid-Klemmtaschen auf Safe-Kartonseiten untergebracht.
    Im Grunde kommen immer erst die Seiten mit den losen Marken, hier z.B. die 1849'er :
    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm1.jpg]

    oder eine Seite der Nr. 2 (von mir nach bestem Wissensstand sicher einige falsch zugeordnet ;) )

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm2.jpg]

    Nach den losen Marken kommen dann immer die Seiten mit den Belegen, wobei ich hier auf relativ saubere Belege und Abschläge achte. Hier auch mal ein paar Beispiele :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm3.jpg]

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm4.jpg]

    Wo es zeitlich passt sind dazwischen auch mal Markenlose Belege, wie z.B. der Fahrpostbrief hier (zu dem ich bk ja schon mal per PM befragt habe ;) )

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm5.jpg]

    Die Wappenausgaben sind im Grunde nach dem selben System geordnet, ausser daß ich hier vor jeder Ausgabe ein Blatt mit ungebrauchten und gestempelten Marken jeder Nummer voranstelle, so quasi als Einleitung zu der folgenden Ansammlung.
    Auch hier ein Bild, wie man sieht gibt es da auch noch große Löcher in der Sammlung...

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm6.jpg]

    Nach dieser Einleitungsseite kommen dann die Seiten mit den losen Marken, das können Typen, Farben, Plattenfehler, interessante Stempel... usw. sein, je nachdem was ich halt finde.

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm7.jpg]

    Natürlich gibts auch hier wieder Briefe oder Dokumente:

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm8.jpg]

    Die späteren Marken der Pfennigzeit sind ähnlich geordnet, allerdings habe ich hier deutlich weniger Belege. Hier kaufe ich in der Regel einen Beleg nur wenn er mich besonders anspricht, auch hier ein paar Beispiele:

    Eine hübsche italienische Postkarte, mit der ich die Kolonialzeit mit Bayern in Verbindung bringen kann:

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm10.jpg]

    Oder mein derzeit wichtigster Beleg, aufgegeben in der Posthilfsstelle wo ich nebenan aufgewachsen bin. Gut zum Zeitpunkt als ich da aufwuchs war es keine 'Posthilfsstelle' mehr sondern ein kleines Ein-Zimmer-Postamt, aber es war noch der selbe Raum.
    Da Deuringen damals kaum 100 Einwohner hatte gibt es sicher nicht so viele dieser Stempel, noch dazu ist der Brief auch postgeschichtlich nicht ganz uninteressant, vereint er doch Germania und Luitpold auf einem Brief, da er erst von Bayern nach Hannover geschickt wurde und von dort zum neuen Aufenthaltsort des Empfängers nach Italien.

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm11.jpg]

    Noch ein privater Bezug, das Rotwandhaus im Süden von München war Urlaubsziel in meiner Kindheit, deshalb wollte ich auch von dieser Posthilfsstelle Belege :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm12.jpg]

    Die Dienstmarken sind dann 'nur' im Einsteckalbum zusammengetragen, aber wie schon im ersten Beitrag erwähnt liegt mein Fokus eher auf anderen Gebieten :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm13.jpg]

    Genau der Fokus, der liegt auf den Stempeln und ist momentan noch etwas chaotisch, aber wenigstens ich finde mich darin zurecht.
    Gefährdete Stempel werden erst mal einfach zusammengetragen, wie hier eine von den Seiten München 17c, ein Gefälligkeitsstempel.

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm14.jpg]

    Auch die nicht so häufigen Stempel sind gerade mal grob zusammengetragen und noch nicht gut präsentiert, hier ein paar Zeitungsstempel zum Beispiel :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm15.jpg]

    Auch Stempel die ich noch gar nicht zuordnen kann sind so aufbewahrt, wie hier :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm16.jpg]

    Zuletzt kommt noch die Masse, grob geordnete Stapel mit Einkreis und Zweikreisstempel, hier aus der Wappenzeit. Solche Stapel gibt es natürlich auch noch von der Luitpold-Ludwig-Zeit. Diese Massen sind sehr einfach in Stapeln gelagert und warten auf Bearbeitung :

    [Blockierte Grafik: http://www.toxc.de/pics/samm17.jpg]


    Soo, ich hoffe man konnte nun ein etwas besseres Bild davon bekommen wovon ich schreibe. Im Grunde ist es eine Sammlung von Stücken die mir immer wieder Freude bringen und mit denen ich mich immer wieder gerne beschäftige.
    Jetzt wo alles deutlicher ist, interessieren mich eure Gedanken dazu natürlich wieder.

    Mit herzlichem Sammlergruß :)
    Michael Stieber

  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. August 2008 um 06:43
    • #13

    Hallo toxc,

    da hast du schon einen ganz passablen Grundstock mit ein paar besseren Stücken (vor allem von deinem Heimatort als Nachsendefrankatur nach Italien).

    Der Vorschlag von soaha ist natürlich in Ordnung, aber, wie du schon richtig erkannt hast, fällt unter die Bezeichnung "Sammlung" gerade bei den allermeisten Auktionen nur noch das, was übriggeblieben ist, nachdem man die einzeln verwertbaren Stücke entnommen hat. Diese Skelette, egal zu welchem Preis, bringen deine Sammlung nicht weiter.

    Es gibt m. E. nur ganz wenige Auktionshäuser, bei denen man (es mag hie und da mal ne Ausnahme geben) auch Sammlungen kaufen kann.

    Ideal für Bayern ist Peter Sem, der einfach viel zu wenig Zeit hat, die ihm in Auftrag gegebenen Sammlungen zu fleddern, bzw. er nimmt qualitativ minderwertige "Sammlungen" erst gar nicht an. Dort kauft man gerade Bayern- oder andere AD - Sammlungen sehr günstig.

    Wenn dann Stücke enthalten sein sollten, die zweifelhaft sind, kann man ja vor Ort das ein oder andere prüfen lassen.

    Sammlungen kaufen kann man auch von Kleisz in Stuttgart, Müller in Karlsruhe und dem Potsdamer Phila. Büro. Diese Infos beruhen auf Vorort - Erlebnissen, und keinem Hörensagen.

    Andere Sammler könnten dir evtl. auch andere Anlaufstellen (Kirstein-Larissch, Deider, Feuser usw. usw.) nennen.

    Nur da, wo mit dem Slogan: "garantiert undurchsucht nach Farben, Typen und Abarten" geworben wird, kannst du das Album getrost zu lassen ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Xeno
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    6. November 1975 (50)
    • 24. August 2008 um 12:12
    • #14

    Nach einer längeren Pause möchte auch ich mich wieder intensiver mit der Bayernphilatelie beschäftigen.

    Da mich die Beiträge rund um die Bayernphilatelie fasziniert haben, versuche ich meine beiden Sammlergebiete AD Baden und Bayern weiter in Verbindung zu bringen.
    (Da gibt es sicherlich einiges nach zu lesen aus den letzten Monaten)

    Mein Sammelgbiet soll mit dem Postvertrag von 1811 beginnen.
    Briefe aus beiden Gebieten die in der Vormarkenzeit verschickt worden sind.
    Ebenso Briefe die zwischen den beiden Staaten befördert worden sind.
    Gegliedert nach den darauf folgendem Postverträgen bis zu Beginn der Markenzeit.

    In der Markenzeit will ich mit den Hauptnummern und den da zu gehörigen Platten und Typen bis 1870 bzw 1875 beschäftigen. Bis auf die ganz hohen Werte bin ich da auch schon gut bestückt, durch Kauf von einigen Sammlungen.

    Auch in der Markenzeit soll die Sammlung auf das Postverhältnis Bayern - Baden intensiv eingehen. mit den möglichen Belegen und Frankaturen.

    Abschließend soll die Sammlung auch noch auf die einzelnen Postämter in beiden Staaten im Bezug auf Stempel eingehen. Sofern ich von den einzelnen Postämtern Abstemplung ergattern kann.


    Ich denke im Großen und Ganzen ein sehr umfangreiches Gebiet, in dem man wohl immer was finden kann und die Gewissheit hat, nie alles komplettieren zu können.

    Für Anregungen bin immer dankbar.

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 24. August 2008 um 13:11
    • #15

    Hallo Xeno,

    schön dich wieder hier zu haben :).

    Dein Projekt erscheint mir realisierbar, wenn gleich nicht unbedingt noch in diesem Sommer ;) Gut duchdacht ist es auf jeden Fall.

    Aber in Lauf der nächsten Jahre wirst du sicherlich ein ordentliches Exponat der beiden Sammelgebiete zusammen bekommen - du kannst uns ja gerne, was deine Erfolge angeht, auf dem Laufenden halten ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Luitpold
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    878
    • 25. August 2008 um 08:39
    • #16
    Zitat

    Original von Xeno

    Auch in der Markenzeit soll die Sammlung auf das Postverhältnis Bayern - Baden intensiv eingehen. mit den möglichen Belegen und Frankaturen.
    Für Anregungen bin immer dankbar.

    Gruß Xeno

    Hallo Xeno,

    kein Wort zum Thema Bahnpost? Gerade steht bei Württembergisches Auktionshaus einiges von Baden im Angebot, darunter auch einige Baden-Bayern Destinationen. Und natürlich die bekannten Bahnpoststempel mit "Bayern-Bezug".

    Viele Grüße
    Luitpold

  • Xeno
    aktives Mitglied
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    Männlich
    Geburtstag
    6. November 1975 (50)
    • 25. August 2008 um 18:40
    • #17

    Hallo Luitpold,

    ich gebe Dir recht, dass bei der Sammlung Zähringen etliches interessantes dabei ist für Badenfans.
    Habe den Auktionskatalog selbst vorliegen, allerdings noch nicht ganz durchstudiert.

    Bei dem Bereich Postverhältnis Baden - Bayern sollte ich sicherlich auch noch Bezug auf die Bahnpost nehmen.

    Danke für den Hinweis.

    Gruß Xeno

    It´s a 106 miles to Chicago. We´ve got a full tank of gas, half a pack of cigarettes, it´s dark and we´re wearing sunglasses.

    Einmal editiert, zuletzt von Xeno (25. August 2008 um 18:41)

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