Liebe MitsammlerInnen. Bitte, wer weiss, was man Ende 1987 mit DM 1,20 versenden konnte? Ich frage deshalb, weil es relativ schwieriger ist, diese Frau der Deutschen Geschichte mit dem genannten Nennwert aufzutreiben als die anderen. Ich wollte ganz cool
die Lieblingsserie meiner Tochter (ja! Nachwuchssammlerin, 10 Jahre!) aus meinen Dubletten komplettieren....Pustekuchen.
Hat jemand alte Portotabellen? Gruß, leomemmi
Portokosten Ende 1987
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leomemmi -
31. Juli 2008 um 22:34
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Hallo leomemmi,
nach meinem Michel mußten ab 01.07.1982 bei Auslandsbriefen bis 20 g 120 Pfennig verklebt werden. Allerdings sind die CEPT-Länder postalisch kein Ausland. Hier war das Innlandsporto zu verkleben. Auch sehe ich gerade bei den Auslandsdrucksachen eine Möglichkeit. Hier werden 120 Pfennige fällig, wenn die Drucksache 50 g bis 100 g schwer ist. Das scheint wohl für alle Länder zu gelten.
Gruss Totalo-Flauti
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Hallo Leomemmi,
wie Totalo-Flauti schon schrieb war im Gebührenzeitraum vom 01.07.82 - 31.03.89 eine Gebühr von 120 Pf für einen Auslandsbrief bis 20 g in Nicht-CEPT Länder erforderlich.
Dazu zählten:
Finnland, Gebietskörperschaft Mayotte, Griechenland, Island, Jugoslawien, Malta, Norwegen, Schweden. Spanien, Zypern
Weiterhin
Auslandspäckchen bis 100 g
und die bereits erwähnte
Auslandsdrucksache 50-100 gGruß Oisch
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Danke für die Antworten.
1.: Wer kann die Smilie-Liste um einen Smilie mit Narrenkappe erweitern? Brauche diesen, weil ich nicht wusste, dass mein Michel-Spezial die gesuchte Portotabelle hat.
2.: Kein Wunder, dass diese Portostufe so schwer zu bekommen ist.
3.: Wer von diesen 120er Frauen ein paar über hat, bitte in Rubrik Tauschen nachschauen, ich möchte ja nicht dieses schon existierende Smilie vorgesetzt bekommen:
oder 
Gruss, leomemmi -
Hallo,
ist die Stempelqualität wichtig?
Gruß
Uli -
Hallo,
da es in diesem Thread um Postgebühren geht, stelle ich meine Frage mal hier ein.
Ich habe einen kleineren Posten Paketkarten aus den frühen 70 ziger Jahren, frankiert mit Dauerserie "Kleine und Große Bauwerke".
Mi der Frankatur komme ich allerdings nicht ganz klar.
1.) Paket von Ravensburg nach Ulm vom 2.2.71 mit einem Gewicht von 3 kg, die Entfernung der beiden Orte beträgt rund 70 km. Nach Werner Steven "Postbuch 1945 - 1992 Seite 41" wären demnach im Gebührezeitraum 01.03.1963 - 21.08.71 in der ersten Zone bis 75 km / - 5 kg 100 Pf zu frankieren gewesen. Verklebt wurden aber 120 Pf
2.) Paket von Baindt nach Tübingen vom 16.9.70 mit einem Gewicht von 5 kg bei einer Entfernung von rund 80 km. Gebühren für 2. Zone / - 5 kg laut Steven 110 Pf. Verklebt wurden aber 140 Pf.
Hat jemand eine Erklärung für dieses "Phänomen" ???. Gab's eventuell zwischen 63 und 71 eine Gebührenanpassung oder sind Zustellgebühren (in welcher Höhe ???) zu addieren oder.....
Gruß oisch
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Dieser Link von heute an anderer Stelle passt auch hier.
Und vielleicht bekommt dann oisch endlich seine Frage beantwortet.
leomemmi -
Hallo Oisch,
es ist jetzt schon 2 Jahre her, daß Du die Frage gestellt hast und offensichtlich unbeantwortet blieb. Ich möchte diesem nun eine Ende setzen. Die Paketkarten sind mit 1,20 Mark und 1,40 Mark richtig frankiert.
Für ein Paket bis 5 kg waren in der Zone 1 (bis 75 km) 1,20 Mark, in die Zone 2 (über 75 bis 150 km) 1,40 Mark zu zahlen. Der Tarif galt von 1967 bis 1971. Ab 1972 waren hierfür 1,80 bzw. 2 Mark zu zahlen.
Falls Deine Frage nicht anderweitig beantwortet wurde, kannst Du die Beschreibung entsprechend ergänzen.

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Hallo Postgeschichte,
was lange währt .....
herzlichen Dank für die Beantwortung der Frage.
Offensichtlich fehlt in dem Buch von W. Steven ein kompletter
Tarifzeitraum bei den Paketgebühren.Könnest Du mir vielleicht die komplette Aufstellung der Paketgebühren
für diesen Zeitraum 1967-1971 zukommen lassen (per PN) oder hier einstellen
(möglicherweise interessieren sich noch andere Sammler ebenfalls für diese
Daten, die ich bisher noch nirgends gefunden habe) ?Vielen Dank
Gruß oisch
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Hallo Oisch,
Dein Wunsch ist mir Befehl. Anbei die Paketgebühren der Bundesrepublik, die für den Zeitraum von 1967 bis 1971 galten. Im Anschluß die Gebühren für die Postgutpakete, eine verbilligte Sendungsart für Pakete bis 7 kg, die Selbstbuchern vorbehalten war.
Gruß
Manfred -
Hallo Postgeschichte,
vielen Dank für den prompten Service (als Befehl wollte ich meinen Wunsch aber keinesfalls verstanden wissen).
Jetzt kann ich endlich ca 10 Paketkarten mit Mehrfachfrankaturen der Bund Dauerserien Große und Kleine Bauwerke korrekt beschreiben.Hatte die Hoffnung schon aufgegeben, zu diesem Problem jemals eine verwertbare Antwort zu bekommen und es grenzt ja schon fast an ein Wunder, dass Du diesen alten Thread wieder ausgegraben hast
Schönes Wochenende
Gruß oisch
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Zitat
Original von Postgeschichte
Hallo Oisch,Dein Wunsch ist mir Befehl. Anbei die Paketgebühren der Bundesrepublik, die für den Zeitraum von 1967 bis 1971 galten. Im Anschluß die Gebühren für die Postgutpakete, eine verbilligte Sendungsart für Pakete bis 7 kg, die Selbstbuchern vorbehalten war.
Gruß
ManfredMoin Postgeschichte,
sehe gerade, dass Du Befehle ausführst. Hätte da auch mal einen zu vegeben;) - hier darf ich mal, Zuhaus befehligt meine Obrigkeit...Bin soeben über Stevens Pakettarife gestolpert und lese die Beiträge hier. Die Tarife vom:
1. 20.10.1951 - 30.04.1958
2. 01.05.1958 - 28.02.1963
stimmen mit meinen Unterlagen überein.Aber, was kommt danach? Michi interessiert besonders der Zeitraum bis Ende 1964.
Würdest Du so freundlich sein, auch diesen Abschnitt (der bei Steven wohl fehlt) hier einzusetzten?
Finde auch mit Googlen keine Post-Amtsblätter dazu.