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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Post schadet sich selbst mit Fälschungen/Vignetten

  • phila4ever
  • 27. Juni 2008 um 21:27
  • phila4ever
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.500
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    Männlich
    Geburtstag
    15. März 1972 (54)
    • 27. Juni 2008 um 21:27
    • #1

    Ja ist denn das möglich,

    das es immer wieder Fälschungen gibt - bekannt
    das Vignetten gern für Briefmarken gehalten werden (von Nicht-Fachleuten) - auch bekannt

    Daß die Deutsche Post jetzt aber sich selbst schadet - das ist wieder ein Top-Beispiel - das in großen Unternehmen die linke hand nicht weiß was die Rechte tut

    Wer es noch nicht mitbekommen hat - in Kürze:

    die Posttochter "Innovative Produkte" hat ein Werbegeschenk zur DTM am 11.4.08 verteilt (Auflage 5000 - wenige im Umflauf - Rest wieder eingezogen )- ein Quasi-Markenheftchen ( sie nennen es "Portocard" ) mit den vermeindlichen Mi 2447-2448 und 2481-2482 selbstklebend (!!) herausgebracht

    Kleines Problem - es fehlt die Flureszenz, das Papier ist Mangelhaft und damit eine Vignette - wenn man es genau definiert sogar eine Fälschung - die Druckerei ist ebensowenig authorisiert gewesen Pwz zu drucken wie auch die Tochter nicht authorisiert ist Pwz herauszugeben

    Der Bericht stand gestern in unserer internen Vereinszeitung - und auch ähnlich in der heutigen Ausgabe der Philatelie

    Info auch hier

    Eure Meinung ???

    gruß
    p4e


    Verbinde 2 Hobby's miteinander - dein Hobby auf einer BM
    http://www.metrophila.mpsns.de < > U-Bahn trifft Philatelie

  • Concorde
    Gast
    • 28. Juni 2008 um 09:43
    • #2

    Ich hätte das Ding trotzdem gerne in meiner Sammlung....

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.040
    • 28. Juni 2008 um 10:03
    • #3
    Zitat

    Original von phila4ever
    es fehlt die Flureszenz, das Papier ist Mangelhaft und damit eine Vignette

    Das ist keine schlüssige Begründung dafür, dass es sich um eine Vignette handeln soll. Dann wäre ja viele Ausgaben aus den ersten Jahren nach dem II. WK auch nur Vignetten. ;)

    Es ist eher eine faule Ausrede für Schlamperei und fehlende interne Kommunikation bei der Post.

    Gruß
    Phila_Tom

  • asmodeus
    Moderator
    Beiträge
    3.506
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    Männlich
    • 28. Juni 2008 um 10:33
    • #4

    Ich denke, das die Post ein Schlußstrich ziehen sollte: Die restlichen Portocards auf den Markt und die Auflage erhöhen. So geht man gegen die Spekulation vor.

  • ReinerLeser
    Gast
    • 28. Juni 2008 um 11:35
    • #5

    Das Ding wurde auch im BDPh-Forum schon besprochen:
    Gruß,
    RL

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    29.206
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    Männlich
    • 3. Januar 2010 um 08:49
    • #6

    In der nächsten Rauhut-Auktion vom 29./30.1.2010 ist das umstrittene Markenheftchen unter Los-Nr. 7307 mit einem Ausrufpreis von 750,-- EUR aufgelistet. Gleichzeitig wird auch eine Einzelmarke 55 Cent aus diesem Heftchen für 250,-- EUR auf Bedarfs-Fensterbrief angeboten, das bisher erste bekannte gebrauchte Stück (Wie man da den Unterschied zu den normalen Marken feststellt, weiß ich nicht!). Im Begleittext steht noch, daß bisher erst zwei dieser MH auf Auktionen angeboten wurden, mit Zuschlägen von 950,-- EUR und 850,-- EUR.

    Die offizielle Verlautbarung der Deutschen Post lautete damals:

    "01.06.: während der Rennwochenenden der durch die Deutsche Post gesponsorten Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) wurden an einige Geschäftskunden Portocards mit den vier selbstklebenden Marken der Serie "Post" von 2005 (MiNr. 2447-48 und 2481-82), die es bisher in dieser Version gar nicht gab, verteilt. Dazu erklärte die Deutsche Post: "Die in der DTM-Portocard enthaltenen Briefmarken sind keine amtlichen Postwertzeichen. Es handelt sich vielmehr um den Nachdruck amtlicher PWz zu Werbezwecken durch eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post (Siegfried-Vögele-Institut) bei einer für den PWz-Druck nicht authorisierten Druckerei." Das Produkt wurde weder angekündigt noch war es öffentlich zugänglich oder gar käuflich zu erwerben. Auch die technische Umsetzung, angefangen beim verwendeten Papier (aufgehelltes Etikettenpapier) über die ungenügende Fluoreszenzausstattung (nicht einmal 50% des für die automatische Erkennung erforderlichen Wertes) bis hin zur grafischen Qualität zeigt deutlich, daß hier die für die PWz-Produktion bindend vorgeschriebenen Standards nicht eingehalten wurden. In einem konstruktiven und offenen Gespräch zwischen den Verantwortlichen im Siegfried-Vögele-Institut und der Postphilatelie wurde beschlossen, die noch vorhandenen Bestände der DTM-Portocard zur Vernichtung zurückzurufen. Zukünftig wird es keine Portocards mit selbstklebenden PWz mehr geben. Die Auflage der ungewöhnlichen Portocard betrug 5000 Stück. 4.750 Stück wurden zurückgezogen; demnach kamen 250 in die Hände Dritter. Wie viele davon auf den Markt kommen, bleibt abzuwarten."

    Die meisten MH haben wohl damals Nicht-Briefmarken-Sammler erhalten, die die Marken ohne eine Ahnung entweder selbst verklebt, verschenkt oder weggeworfen haben. Wieviele der 250 MH überhaupt noch vollständig existieren, weiß kein Mensch. Bis jetzt ist dieses MH wohl noch viel seltener als die Gscheidle-Marke oder die Hepburn-Marke oder sonst eine moderne Rarität der Post, die bisher auf Auktionen ein mehrfaches des Preises dieses MH gebracht hat. Wer weiß, ob man in 10 oder 20 Jahren nicht mal sagt, hätte ich doch damals dieses MH für unter 1.000,-- EUR gekauft, damals noch ein Schnäppchen?

    Bin gespannt, was das MH diesmal bringt und ob noch mehr davon auftauchen. Es wurde übrigends von Philotax katalogisiert.

    Gruß kartenhai

  • Bernd HL
    Stamm Mitglied
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    • 3. Januar 2010 um 10:56
    • #7

    @ kartenhai

    Der Unterschied zur normalen Marke düfte die gestanzte weite Zähnung sein, die bei selbstklebenden normalerweise vorkommt. Und da es diese Marken sonst nicht als selbstklebende gibt, ist das wohl das Erkennungsmerkmal.

    Zackige Sammlergrüsse aus Lübeck sendet Bernd HL ;)!

  • kartenhai
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 3. Januar 2010 um 11:06
    • #8

    @ Bernd HL:

    Danke für den Hinweis. In dem ersten Link BDPh von phila4ever sind die 4 Marken auch mal in Großaufnahme gezeigt.

    Was mich bei diesem MH wundert ist, daß nirgends ein Hinweis aufgedruckt ist, daß diese SK-Marken nicht zur Frankatur verwendet werden durften. Zusammen mit der Aufschrift: Deutsche Post und dem Logo mußte wohl jeder Besitzer eines solchen MH annehmen, daß die Marken frankaturgültig sind.

    Anstatt die restlichen MH damals zu verkaufen und eine Nachauflage für den Sammlerbedarf zu drucken, stampfte die Deutsche Post den größten Teil der Heftchen wieder ein und schafft damit eine moderne Rarität, die jetzt stückchenweise zu Höchstpreisen auf den Markt kommt. :oneien::oneien::oneien:X(

    Gruß kartenhai

  • Pete
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    20. September 1982 (43)
    • 3. Januar 2010 um 12:03
    • #9
    Zitat

    Original von kartenhai
    ... (Wie man da den Unterschied zu den normalen Marken feststellt, weiß ich nicht!). ...

    Mich würde es nicht überraschen, dass die selbstklebenden DTM-Marken auch nicht auf selbstklebenden Papier mit einer zwischen Kleber und Papier liegenden wasserlöslichen Trägerschicht gedruckt wurden. Wenn dies stimmen sollte, wären die DTM-Selbstkleber auch nicht im Wasser ablösbar.

    Gruß
    Pete

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