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Was ein Nürnberger im Jahre 1729 wissen mußte

  • BaD
  • 7. Juni 2008 um 20:02
  • BaD
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    • 7. Juni 2008 um 20:02
    • #1

    Dies ist eine Aufstellung der Möglichkeiten eines Nürnbergers, im Jahre 1729 einen Brief oder ein Paket zu verschicken oder zu empfangen. Zu beachten ist, das bei den Fuhrleuten und Extra-Boten das Wirtshaus ihrer Übernachtung angegeben ist.

    Ich finde dies ein interessantes Zeitdokument, das zeigt wie schwierig das alles einmal war.

    Mit besten Grüssen BaD

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  • BaD
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    • 7. Juni 2008 um 20:03
    • #2

    editr

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (10. August 2010 um 09:23)

  • BaD
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    • 7. Juni 2008 um 20:07
    • #3

    edit

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (10. August 2010 um 09:23)

  • Nordlicht
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    • 7. Juni 2008 um 20:18
    • #4

    Glückwunsch, sehr interessant zu lesen und nach fast 300 Jahren in erstaunlich guter Erhaltung!

    Wenn der Nürnberger das alles tatsächlich wissen mußte, hatte er eine ganze Menge, was er sich merken mußte.
    Der vorgeschriebene Gasthof wird da noch das einfachste gewesen sein ... ;)

  • BaD
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    • 7. Juni 2008 um 20:25
    • #5

    Nordlicht

    Danke,

    interessant ist, der Transport von gestochenen Austern war doppelt so teuer wie der Transport von einem Pfund Geld im Wert von 25 Gulden.

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (7. Juni 2008 um 20:47)

  • soaha
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    • 7. Juni 2008 um 23:57
    • #6

    Hallo BaD,

    ach, wieviele haben dies damals gelesen und vergegenwertigt, wieviele haben in der Zeit überhaubt Briefe versand, oder Juwelen oder Gold.

    Sehr interessant und sehr schöne Sachen, Danke fürs zeigen!!

    Liebe Sammlergrüsse
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • BaD
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    • 14. Juni 2008 um 12:48
    • #7

    @ soaha

    du hast natürlich Recht, viele Nürnberger werden die Leistungen damals nicht in Anspruch genommen haben.

    Hier noch eine Kuriosität.

    Ein Vorläufer der heutigen Busreisen, man konnte sogar bei einer Reise mit einer Extrapost wählen: ohne Verpflegung oder Vollpension.

    Und das vor 281 Jahren!!!!

    Mit besten Grüssen BaD

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 14. Juni 2008 um 12:58
    • #8

    Hallo Bernd,

    wenn ich da Gebühren von 21 Gulden und, nun mit Verpflegung, 27 Gulden lese, muss ich auch an die damaligen Lebenshaltungskosten denken.

    21 - 27 Gulden verdiente im Monat nur ein Mann mit erstklassigem Beruf, vergleichbar mit einem Beamten im höheren Dienst oder ein Meister aus dem Handwerk mit mehreren Zuarbeitern.

    Es lässt sich daher leicht erraten, welche Personengruppe damals Reisen von Nürnberg nach Hamburg überhaupt erst antreten konnte.

    Von den anderen, nicht unerheblichen "Nebenkosten" eines solchen Unterfangens, einmal ganz zu schweigen. Die konnten nämlich genauso viel kosten, wie die eigentliche Reise selbst.

    Du hast da ein prima Stück, um das die viele beneiden.

    Danke fürs zeigen sagt bayern klassisch

  • BaD
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    • 15. Juni 2008 um 07:15
    • #9

    Hallo bayern klassisch,

    ich finde das Büchlein, was sich in einem Reiseführer aus der Zeit befand, einfach Super. Diese Vergleichsmöglichkeit zwischen Reitpost, Fahrpost, Boten und Staffetten ist sehr interessant.

    Unten noch ein Beispiel der Fahrpost, wobei sich mir die Ansage: pro Meile pro Person 5 gute Groschen und die nachfolgenden Gesamtsummen bis z.B. nach Bayreuth 3 Gulden 26 Kreuzer sich mir nicht ganz erschließt. Kennst du eventuell die Umrechnung Gulden, Kreuzer und gute Groschen.

    Noch was, nicht aus Bayern. Manchmal ist es nicht schlecht, 470 km von daheim ein Strässle zu bauen und wegen des Wetters einen freien Tag zu haben und in Antiquariaten mangels Briefmarkenläden zu suchen. Kannst du mir die Recepisse teilweise ins jetztige übersetzen.

    Mit besten Grüssen BaD

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  • carolinus
    Gast
    • 15. Juni 2008 um 07:54
    • #10

    Hallo BaD,

    Das Folgende galt zumindest zur Zeit des DÖPV

    1 Thaler = 24 ggr = 30 sgr
    1 Gulden = 60 x

    Umrechnung.
    1 Th = 105 x
    10 sgr = 8 ggr = 35 x

    1 Th = 1,75 Gulden

    Gruß carolinus

    Einmal editiert, zuletzt von carolinus (15. Juni 2008 um 08:05)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Juni 2008 um 10:06
    • #11

    @carolinus und BaD

    Die Umrechnungen sind nicht richtig. Die festgezurrten Währungsparitäten des Postvereins gab es damals nicht.
    Die Kurse waren felxibel und änderten sich ähnlich wie es heute der Fall ist.

    Prinzipiell galt ein Groschen, egal welcher, mit ca. 4 Kreuzer rheinisch. Du kannst immer im 5% Bereich runden, das hat man auch damals schon gemacht.

    Selbst die Post hatte, als es noch keine oder allenfalls überholte Reductions - Tabellen gab, autonom Kurse festgesetzt, von Oberpostamt zu Oberpostamt unterschiedlich. Im 18. Jahrhundert war vieles und weniges gleichzeitig reguliert.

    Die Transkription zu dem Stück von 1615 folgt heute später, wenn ich mehr Zeit habe.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Juni 2008 um 13:25
    • #12

    *erwöhlten

    von dem hochwürdigen, durchleuchtigen und hochgeborn herrn, herrn Christian Bischopffe des Stiffts Winden, Hertzoge zu Braunschweig vnd Luneburgk etc. meinem gnedigen Fürsten vnd herrn, hath mir Zeigerin gnediges Schreiben eine generalmusterung betreffend woll überantworthen:
    Solches K. Schreiben soll seiner Wichtigkeith nach, bei eigner Pethschafft inn vnterthenigkeith beantworthet werden; Mithler weill ist Zeiger mit diesem Recepiße abgefertigt worden,
    Actum den 28. Augusti A(nn)o 1615.

    Tolles Stück und dank des Wortes "Recepisse" schon zu dieser Zeit sicher ganz außergewöhnlich.

    Glückwunsch und liebe Grüsse von bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (15. Juni 2008 um 13:26)

  • BaD
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    • 15. Juni 2008 um 18:39
    • #13

    bayern klassisch,

    vielen Dank. Ich bin beeindruckt.

    Von weiteren Übersetzungen ins jetzige werde ich absehen, es muß mir doch auch mal gelingen, das zu enträtseln.

    Da ich natürlich schon wieder das Anfangsthema verlassen habe, hier noch etwas.

    Der Brief nach Glauchau war eigentlich nicht mein Gebiet, aber als ich las,
    " Hinter Schloß Glauchau " war mein Interesse da und es ging zur Sache. Der arme Graf mußte hinter seinem Schloss wohnen, sehr interessant. Leider wußte ich da nicht, das in Glauchau zwei Schlösser nebeneinander stehen.
    Und eines ist das Schloss Hinter-Glauchau ( das andere Schloss Vorder-Glauchau). Dumm gelaufen, aber das Siegel, das ich nicht gesehen hatte, entschädigt schon etwas.

    Mit besten Grüssen BaD

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  • rabege
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    • 15. Juni 2008 um 20:19
    • #14

    Hallo, vielleicht bin ich in diesem thread richtig....
    für alle, die lesen üben mögen....
    Erworben wegen der hübschen Anschrift, fand ich den Briefinhalt auch nett, soweit ich ihn entziffern konnte....
    Gruß rabege

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  • BaD
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    • 29. Juni 2008 um 08:28
    • #15

    @ rabege,
    was ich entziffern kann, deutet auf einen traurigen Inhalt hin und es ist wohl eine Art Bettelbrief. Die Anschrift ist schön, wären doch die Briefe in dieser Form komplett geschrieben. Dann könnten wir alles lesen.

    Der unten gezeigte Text interessiert mich, aber:

    -Welche Sprache ist das.

    - Wer weiß, wo man so etwas, natürlich gegen Bezahlung, übersetzten lassen kann?

    Mit besten Grüssen BaD

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  • tigo
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    • 29. Juni 2008 um 09:39
    • #16

    BaD:
    Das sieht sehr nach Latein bzw altitalienisch aus. Also nichts für mich.
    Vielleicht ham wir ja Lateiner im Forum ?

    gruss tigo

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  • doktorstamp
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    • 29. Juni 2008 um 10:43
    • #17

    Grob übersetzt und ohne Gewahr auf Vollständigkeit

    An die Consule und Senatoren der Nürnberger Republik erteile ich eine öffentliche Bekanntmachung.

    Die Luft in der Stadt liegt unter Verdacht eine Verseuchung zu tragen.

    Ich hoffe ihr befindet euch in bester Gesundheit und unter dem Schutz Gottesgenaden.

    Wegen Verseuchungsgefahr wird eine Sperre verhängt, Verstosse werden mit Gefangenschaft bestraft.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

    Einmal editiert, zuletzt von doktorstamp (29. Juni 2008 um 10:46)

  • tigo
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    • 29. Juni 2008 um 10:45
    • #18

    @doctorstamp: Wars jetzt nun latein ?

    tigo

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  • doktorstamp
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    • 29. Juni 2008 um 10:46
    • #19

    jein

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • BaD
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    • 29. Juni 2008 um 17:06
    • #20

    Vielen Dank doktorstamp,

    jetzt weiß ich über den Inhalt des Briefes b.z.w. Passes wenigstens ein wenig Bescheid . Leider ist der Name und die eventuelle Stellung des Verfasser des Schriftstückes in der freien Reichsstadt Nürnberg durch das Siegel verdeckt.

    Mit besten Grüssen BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (14. Dezember 2008 um 14:01)

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