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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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aufgeschnittene Belege

  • bettina
  • 5. Juni 2008 um 09:47
  • bettina
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    14. Oktober 1980 (45)
    • 5. Juni 2008 um 09:47
    • #1

    Hallo!

    Eine Frage bezüglich Belege:
    Zählen Briefe, die auf zwei Seiten aufgeschnitten sind ebenfalls als Belege? Entsteht dadurch eine Wertminderung?

    Was ist, wenn nur die vorderseite eines Brief ausgeschnitten wurde? Soll man diese auch als Ganzstück aufheben oder die Marken eher herunterlösen?

    Liebe Grüße,
    Bettina

  • bettina
    aktives Mitglied
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    14. Oktober 1980 (45)
    • 5. Juni 2008 um 10:30
    • #2

    Hier ein Beispiel:

    Dieser Brief wurde oben und auf der linken Seite aufgeschnitten. Lohnt es sich diesen als Beleg aufzuheben?

    Lg, Bettina

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  • kauli
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    14. November 1942 (83)
    • 5. Juni 2008 um 11:12
    • #3

    Hallo Bettina,
    Auf alle Fäalle so aufheben wie er ist, ob nun eine
    Seite oder zwei aufgeschnitten sind ist eigentlich egal.
    Belege sollte man immer so lassen wie sie sind.
    Auch Brief Voerderseiten sind sammelwürdig.
    Sicher wird es wieder andere Meinungen geben, ich
    handhabe es jedenfalls so.

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • northstar
    erfahrenes Mitglied
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    Männlich
    • 5. Juni 2008 um 14:43
    • #4

    Ich gehe von der Maxime aus, je mehr von einer (ehemaligen) Postsendung erhalten ist, desto aussagekräftiger ist dieser Beleg. Dementsprechend würde ich folgende Hierarchie aufstellen:

    Lose Marke

    Briefstück mit Marke und (vollständigem) Stempel
    (besser als eine lose Marke, wenn z.B. der Stempel die Marke nur zu einem geringen Teil berührt und die abglöste Marke keine Aussage über ihre zeitgerechte Entwertung zuliesse)

    Ausschnitt oder Vorderseite eines Briefes/einer Briefhülle/Sendungshülle
    (im Idealfall sind hier außer Marke und Stempel auch noch alle Absender-/Empfängerangaben, Postvermerke, Klebezettel etc. etc. auf dieser Seite vorhanden; z.B. macht es Schwierigkeiten und wohl auch selten Sinn, Hüllen großvolumiger Sendungen, wie Maxibriefe [Terminus der DPAG], Päckchen oder Pakete zu archivieren, mit einer Menge nichtssagender Karton- oder Packpapierfläche)

    Brief/Sendungshülle im Ganzen, mit allen Angaben, Marken, Stempeln und Vermerken
    (hier halte ich es für unerheblich, an wieviel Seiten der Brief aufgeschnitten ist, so lange alle wesentlichen Merkmale erhalten sind)
    Eine gar nicht geöffnete Sendung kann trotz aller Merkmale auch suspekt sein und auf Gefälligkeitsgestempelung, Mache oder gar (Teil-)Fälschung hinweisen.

    (Brief-)Sendung mit Inhalt (z.B. als historisches oder zeitgeschichtliches Dokument)

    Sicherlich ist bei Teilen von Sendungen/Sendungshüllen auch ein Kriterium, welchen Aussagewert dieses Fragment für den konkreten Sammler/die konkrete Sammlerin hat, was möchte er/sie dadurch belegen. Das wäre der individuelle und idelle Wert. Für mich hat prinzipiell der philatelistische, posthistorische und allgemeinhistorische Aussagewert, aus dem sich auch der individiuelle Wert ableitet, Priorität, an die letzte die Stelle würde ich den Handelswert setzen.

    Wie kauli schon bemerkte, mag es auch andere Meinungen geben.

    Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas.

  • bettina
    aktives Mitglied
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    14. Oktober 1980 (45)
    • 5. Juni 2008 um 17:46
    • #5

    Danke für die ausführliche Erklärung!

    In meinem obigen Fall wurde die Absender-Adresse weggeschnitten. Die Anschrift ist vorne drauf, ich hab sie nur in der Datei entfernt.

    LG, Bettina

  • Saguarojo
    Gast
    • 5. Juni 2008 um 18:32
    • #6

    Bitte den Beleg so lassen, wie er ist. Auch solche Belege haben einen Wert. Wenn die Marken runter sind, ist dieser Wert hin.

  • Carolina Pegleg
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    Geburtstag
    30. September 1967 (58)
    • 6. Juni 2008 um 05:42
    • #7

    In dem konkreten Fall halte ich den "philatelistischen, posthistorischen und allgemeinhistorischen Aussagewert" des Briefes fuer ziemlich gleich Null. Vielleicht verkenne ich da allerdings etwas. Ist eine "Postservicestelle" was besonderes? Ich habe diese Marken noch nie gesehen. Ist das die neue oesterreichische Dauerserie? Wie dem auch sein, einen besonderen Grund fuer die Erhaltung vermag ich nicht erkennen. Zuzugeben ist, dass nach dem Abloesen Marken mit nicht sehr aussagekraeftigen Viertelstempel verbleiben, die der derzeitigen Sammelaesthetik (Vollstempel sind in Mode) nicht entsprechen. Ebensowenig entspricht allerdings eine moderne bunte Mischfrankatur auf einem beschaedigtem, da Absenderadresse ausgeschnitten, Brief der Sammelaesthetik eines Briefesammlers. Meine von kauli, northstar und Saquarojo abweichende Meinung. Die haben ja alle gesagt, dass es auch abweichende Meinungen gibt. Also hier ist eine. ;)

    Ob Briefvorderseiten, Briefe mit ausgeschnittener Absenderangabe etc. sammelwuerdig und erhaltenswert sind, muss man an jedem Einzelfall sehen. Deine Frage kann man also nicht allgemein beantworten. Bei Briefen, die an zwei Seiten geoeffnet sind und wo die Absenderangabe fehlt, ist immer eine Wertminderung gegenueber einem Brief gegeben, bei dem die Erhaltung vollstaendig ist. Insoweit, glaube ich, gibt es keine abweichende Meinung. Die Frage ist nur, ob unter Einbeziehung dieser Minderung des Erhaltungszustandes noch etwas erhaltenswertes verbleibt, was ich eben bei dem konkreten Brief nicht sehe.

    Fazit, nach meiner Meinung, Du kannst es halten wie Du willst, laesst Du die Marken drauf, interessiert sich niemand fuer den Brief, loest Du die Marken ab, interessiert sich im allgemeinen wohl niemand fuer die Marken. Mein Rat waere (1) Abloesen. Die Marken nehmen weniger Platz weg. (2) Einen Tauschpartner im Ausland suchen, wo man es mit dem Vollstempel noch nicht so eng sieht, und wo man auch fuer einfache, moderne "normale" Marken immer noch dankbare Abnehmer findet. Dies sollte jedenfalls fuer Dein Sammelgebiet GB nicht so schwer sein: moderne Oesterreich gegen moderne GB im Stuecktausch und beiden ist geholfen. Ich kann Dir ggf. einen Kontakt (weiblich) vermitteln (ausschliesslich per PN).

  • hobbymarke
    Stamm Mitglied
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    Weiblich
    • 6. Juni 2008 um 10:21
    • #8

    Hallo Carolina Pegleg,

    ich für meinen Teil hebe die Briefe immer im Ganzen auf, aufgeschnitten.

    Wenn jemand dann aus diesem Material eine Marke sucht, dann schicke ich diesem jenigen den ganzen Brief. Als Beweis das dieser echt gelaufen ist.

    Zum Ablösen habe ich einfach keine Zeit.

    Außerdem sieht man auf Briefen und Briefstücken immer den ganzen Stempel. Bei den abgelöstem Marken sieht man nur den Teil der auf der Marke ist.

    Das ist meine Meinung.

    Ich halte aber das Andere, also abglöste Marken auch für sammelwürdig. Mache ich ja auch.

    Phile Grüße

    Hobbymarke

    Hobbymarke

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