Hallo bayern klassisch
Ich dachte dass es so war, aber bin unsicher geworden, wegen der von Erdinger erwähnte Nummer.
Danke für die Bestätigung. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo bayern klassisch
Ich dachte dass es so war, aber bin unsicher geworden, wegen der von Erdinger erwähnte Nummer.
Danke für die Bestätigung. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hi,
Postscheine (Formulare) sind ein "Stiefkind" der Bayern-Philatelie, wie ich zumindest aus der Beitragsliste der ARGE Bayern entnommen habe. Deshalb hoffe ich, dass in 2010 doch das eine oder andere hier geschrieben wird.
Weiterhin überlege ich eine eine Sammlung - Heimatsammlung Postscheine - anzulegen.
Nachdem ich keinen Katalog erstellen will und mit den Entfernungs-/Gewichtstabellen nicht zurechtkomme, ist meine Frage, was zu den Scheinen zu notieren wäre.
Reicht es, Besonderheiten des Aufdruckes (Abweichungen) aufzuzeigen? Für interessant halte ich auch das Papier, Farbe.
Auf die Schnelle habe ich mal 2 Musterseiten angefertigt. Die Unterlegung der Scheine ist schon nicht ganz glücklich, weil die Dinger ein unterschiedliches Format haben. Deshalb ist es beim ersten Blatt nicht einfach, einen 2. Schein unterzubrigen.
Wer mir Tipps geben kann und will, bitte gerne!
Luitpold
Lieber Luitpold,
wenn nur ein Schein auf die Seite passt, dann macht das gar nichts.
Evtl. kann man die Rückseite, wenn sie einen Text aufweist, in 50% -iger Verkleinerung anfügen.
Die Texte würde ich umrahmen und "zentriert" wählen, damit jedes Kästchen ausgefüllt und bündig ist.
Gegen eine eigene Nummerierung spricht nichts, wenn man Ahnung von der Materie hat und kompetent ist. Bei dir habe ich da keine Bedenken. ![]()
Mut zum Eigenen zahlt sich a la longue immer aus.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch,
die Scheine werde ich noch auf Blättern eines sicher bekannten Albumherstellers aufbringen, weil alle meine Sammlungen so zusammen passen (und ich nicht ausstellen muss).
Die Texte würde ich ausdrucken, ausschneiden und darunter anbringen (so kann ich dann zur Not schnell mal austauschen.
Danke für Deine Hilfe und hier nur per Scan eine weitere Musterseite mit den Korrekturen.
Einen guten Abend
Luitpold
Verehrte Freunde des schönen Scheins,
weil der Titel dieses Threads ganz selbstverständlich "& Co." einschließt, zeige ich hier eine ganz hübsche handschriftliche Quittung über die Summe von 16 Kreuzern für eine Gesetzblattnachlieferung, deren Empfang die Expedition in Retzbach am 20.2.1871 mit ihrem Dienstsiegel bestätigte. Der Beleg ist links leicht verkürzt, weil er sehr wahrscheinlich aus einem Aktenband herausgetrennt wurde.
Viele Grüße vom
Erdinger
Lieber Erdinger,
vielen Dank für die Vorstellung des wahrlich seltenen Scheines mit Postexpeditions-Dienststempel. Eine Empfangsbescheinigung für die Bezahlung einer Nachlieferung für eine Zeitung - das passt doch zu dem Zeitungs-Conto-Beleg?
Leider ist der wichtige Geschäftsbereich Zeitungswesen bei der Post nur schwer mit Belegen zu dokumentieren (Würzburg gesucht!).
Wie sieht es damit bei der Erdinger Postexpedition aus?
Viele Grüße
Luitpold
Lieber Luitpold,
dass Zeitungen abonniert wurden, weiß ich, aber postalische Belege dafür sind aus dem Erdinger Raum bisher nicht bekannt.
Es scheint damals übrigens durchaus üblich gewesen zu sein, sich ein Zeitungsabonnement mit anderen zu teilen, wie eine Anzeige des Landgerichts-Assessors Dr. Reinhard im Wochenblatt für das Landgericht Erding. Nr. 46 vom 13.11.42 nahelegt: »Der Unterzeichnete sucht von Neujahr angefangen zwei Herren Mitleser für die (Augsburger) allgemeine Zeitung oder den Nürnberger Korrespondenten.«
Viele Grüße vom
Erdinger
Hallo Bayernfreunde,
an Postscheinen habe ich nur einige wenige, und die kommen alle von München.
Jetzt ist aber ein neuer hinzugekommen:
Mit rotem Einkreisstempel vom Bahnhof München vom 15.6.1868.
(Quittung über die Aufgabe eines Chargé-Briefes über 1 bis 15 Loth von München nach Traunstein.)
Meiner ist noch eine Idee schöner als der Schein, der in der Sammlung von Walter Hussnätter abgebildet ist.
![]()
Viele Grüße
bayern-kreuzer
Hallo Freunde
Ich habe ein schöner Schein der ich gern zeigen will. Es ist ein Schein für einen Brief (Schreiben) von Bayreuth nach Eschenbach in Oberpfalz. Also weniger als 6 Meilen. Oder gibt es einen anderen Eschenbach?
Falls nicht war der Brief in der 18. Gewichtsstufe (=9 Loth) und hat 33 Kreuzer gekostet + 4 Kreuzer Scheingebühr. Alles ist in 1842 passiert.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
Eschenbach lag/liegt nur 4 Meilen entfernt, so dass es tatsächlich ein überschwerer Rekobrief in der 1. Entfernungsstufe war.
Vielleicht findet sich mal der Brief dazu? Das wäre der Hammer. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Ja, hätte ich ein Brief dazu gefunden
![]()
Danke für die Eschenbach Bestätigung ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Bayern-Nils,
dieser Brief befindet sich leider nicht in meiner
Heimatsammlung "Eschenbach in der Oberpfalz".
Beste Grüße,
VorphilaBayern
16.10.-19.10.1813 - Völkerschlacht bei Leipzig.
Da habe ich eine schöne Site gefunden:
Ob das unser kgl. bayrischer Post-Expeditor schon wußte ![]()
Mich fasziniert immer wieder, wie alt solche Belege doch schon sind, die wir heute noch in Händen halten.
Ihm war es viel wichtiger, darauf hinzweisen, das er eine Expedition war!
Der eigentliche Grund, dieses Scheinchen zu zeigen: die handschriftlche Noriertung des Portos + Scheingebühr von 14 Kr.
Solche Notierungen finden sich häufiger auf den frühen Scheinen. So ab 1825 - ? - sind die Scheine mit den entsprechenden Gebührenzeilen ergänzt (mein Beispiel von 1835).
Es scheint also das verehrte Publikum gewesen zu sein, die von der Post die Angabe der Gebühren verlangte und diesem Wunsch dann entsprochen wurde.
(Auch die Amtsbezeichnungen wurden vereinheitlich, vorher gibt es da die unterschiedlichsten Bezeichnungen.)
Ist das bereits jemanden aufgefallen und hat hierzu weitere Informationen? Oder ist das wieder ein Thema zum ![]()
Einen guten Abend, gute Nacht. - Um 19 Uhr kommt der Sandmann ![]()
Luitpold
Lieber Werner,
wegen akuten Zeitmangels nur ganz kurz: 2 schöne Scheine, Glückwunsch. ![]()
Die alten Scheine, da hast du ganz Recht, waren noch ohne Werteindruck geblieben. Weil aber hin und wieder der ein oder andere bei den Gebühren etwas in die eigene Tasche gearbeitet hat, bzw. das Personal, welches man zur Briefaufgabe benötigte, nicht immer so ehrlich war, hat man in den 20er Jahren die Gebühren aufgeführt, die festgelegt waren (Chargégebühr) und sich nicht allwöchentlich änderten.
Da in der VMZ die meisten Rekobriefe unfrankiert verschickt wurden, finden sich entsprechende Vermerke auf den Scheinen eben seltener, denn nur für die frankierten Briefe sollten mit der Gebühr notiert werden.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Verehrte Freunde des schönen Scheins,
heute möchte ich zwei Scheine zeigen, die gut zu Luitpolds Beispielen passen. Würzburg war anderen Orten voraus, hier war bereits ein Raum zum Eintragen von Franko und Sonderleistungen vorgesehen - in Bamberg war man auch vierzehn Jahre später noch nicht so weit.
Der Schein aus Würzburg weist zwei Besonderheiten auf, die eifrigen Lesern dieses Threads sicher sofort ins Auge stechen. Der Schein aus Bamberg ist - abgesehen vom notierten Franko - unspektakulär.
Beide Scheine haben nicht nur gemeinsam, dass die Adressaten der Briefe, für die sie gelöst wurden, sich außerhalb Bayerns befanden. Eine Besonderheit, die mir bisher nur bei diesen Orten aufgefallen ist (auch im Handbuch von Joel), ist der handschriftliche Vermerk in lateinischen Buchstaben "ER".
Was hat es damit auf sich?
Viele Grüße vom
Erdinger
Lieber Erdinger,
deine beiden Scheine sind hervorragend - danach muss man lange suchen (bei deinem geschulten Blick vlt. etwas weniger lang). ![]()
Der 1. Schein zeigt ein bayerisches und taxisches Franko von 25 Kr., 12 Kr. für die Retourrecepisse und 4 Kr. für den Postschein, welche als Scheingebühren in 16 Kr. zusammengefasst wurden. Dazu notierte man die Aufgabezeit mit "12 Uhr", was wohl für die Frühpost zu spät war und den Stempel "Nach Abgang" ersetzen konnte.
Der 2. Schein zeigt ein Franko, eine Retourrecepisse und ein Postschein von zusammen 40 Kr., wodurch sich ein Franko bis zur österreichischen Grenze von 24 Kr. errechnen läßt.
Der Vermerk "E.R." heißt nicht "Elizabeth Regina", wie routinierte GB - Sammler vermuten könnten (
), sondern "Erga Retourrecepisse", also gegen Rückschein.
Diese Kennzeichnungen waren eine Hilfe für die Absender, weil nicht jeder Schein im Nachhinein die Erkennung zuließ, ob eine RR mit dem Brief abgesandt worden war, oder nicht. Gerade Korrespondenten mit hohem Postaufkommen waren dankbar, wenn sie auf einen Blick sehen konnten, ob da ein Rückschein noch zu kommen hatte, oder nicht.
Danke fürs Zeigen und liebe Grüsse von bayern klassisch
Lieber @bayern klassisch,
beim ersten Schein wusste ich, dass eine Retourrecepisse dahinterstand, beim zweiten hatte ich es vermutet. Wie schnell man doch vergisst - "erga recepisse" hatte ich noch irgendwo im Hinterkopf, aber auf den Synapsen lag schon zuviel Staub, sodass die Verbindung zu "erga retour recepisse" nicht hergestellt wurde ...
Interessant ist - wie gesagt -, dass bei Joel vor allem Scheine aus den großen fränkischen Orten diese Besonderheit aufweisen - aus Oberbayern z.B. sind sie mir bisher nicht begegnet.
Man notierte "ER" allerdings nicht immer, selbst wenn eine Retourrecepisse beauftragt war, wie das angehängte Beispiel zeigt.
Und weil wir gerade dabei sind: Könnte der zweite Schein zu einem superschweren Brief der 2. Entfernungs- und 36. Gewichtsstufe gehören, 1 fl. 14 x Franko? Oder soll der kleine senkrechte Strich vor "fl." nur anzeigen, dass in dieser Spalte nichts anfiel? Dann wäre es immerhin noch die sechste Gewichtsstufe ...
Viele Grüße vom
Erdinger
Lieber Erdinger,
und wieder zwei treffliche Stücke - beide etwas Besonderes. ![]()
Der 1. wieder mit RR, auch wenn ER nicht notiert wurde, sind die Gebühren eindeutig. Glückwunsch zu dem wunderschönen Schein. ![]()
Der 2. hat tatsächlich ein Franko von 1 Gulden 14 Kreuzer gekostet, dazu 4 Kr. Chargé = 1 Gulden 18 Kr. - sicherlich auch damals schon ein ganz außergewöhnlicher Brief und einen Schein darüber muss man sehr lange suchen.
Allein als ich die Anschrift las, war mir klar, dass es ein ganz besonderer Brief gewesen sein musste, denn der Baron Carl von Würzburg hatte einen enormen Posteingang, der auch zahlreiche "Granatenbriefe" beinhaltete. Ach, hätte man heute sein Archiv noch vor sich ... ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo zusammen,
in meiner "Restekiste" gefunden.
vielleicht kann ich irgend einen Bayern oder Heimat Sammler damit eine Freude machen.
Dazu habe ich noch ein paar Belege aus Regensburg und Stadtamhof.
Bei Bedarf einfach eine PN
Nachsatz vom 24.05.10
Einige Sachen sind schon weg. Da es hier nicht der richtige Ort ist schaut einfach unter Verkauf/Tausch nach.
schönen Gruss
Peter
Hallo Peter,
aus deiner Restekiste in meine Sammlung - nicht schlecht, denke ich mir. ![]()
Was ist die kleine Besonderheit bei dem Schein?
Liebe Grüsse von bayern klassisch