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Auslagen und Postvorschuss

  • mx5schmidt
  • 22. Mai 2008 um 17:10
  • mx5schmidt
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    • 28. Juli 2008 um 20:42
    • #281

    Heute möchte ich, frisch aus dem Posteingang, einen Brief gelaufen innerhalb Preußen vorstellen:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel K2 "ALTENA 7 5" (Feuser 63-4), laut Innentext aus dem Jahre 1851.

    Adressiert "Herrn Amtmann Jander Wohlgeboren Lüdenscheid".

    Ausgefüllter Vordruck "Nachnahme Einrückungs-Gebühren empfangen: "-" Thlr. "16" Sgr. "-" Pf. Die Expedition des Wochenblatts für den Kreis Altena.", darüber handschriftlicher Vermerk "Gedrucktes".

    Entsprechender Vermerk zum Postvorschußbetrag in blauer Tinte "16".

    Dieser wurde gestrichen und vermerkt "19".

    Hinweisstempel in rot "Auslagen."

    Rückseitig K1 "AUSG. N 1 7/5".

    Das Porto in Höhe von 3 Sgr. setzt sich zusammen aus der vom 1.1.1850 - 30.6.1853 als Fahrposttarif geltenden doppelten Drucksachentaxe von 1/2 Sgr., hier also 1 Sgr., plus der von 1842 - 31.8.1852 geltenden dem Beamten verbleibenden Procuragebühr in Höhe von 1 Sgr. je 1/2 Thaler; hier wurden für die 16 Sgr. Postvorschuß somit gerade eben die 2 Sgr. fällig.

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    3 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (28. Juli 2008 um 21:21)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 28. Juli 2008 um 21:00
    • #282

    Hallo mx5schmidt,

    links unten, über dem wunderschönen Zierdruck, steht "Gedrucktes".

    War der Drucksachentarif nicht an Anfang 6 Pfg.?

    Dann könnte das Porto auch durch das doppelte Gewicht des Gedruckten zustande gekommen sein, oder irre ich mich da?

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 28. Juli 2008 um 21:03
    • #283

    Hier der Beleg aus dem heutigen Posteingang, gelaufen im Orstverkehr in Magdeburg zwischen den Stadtteilen Buckau und Sudenburg:

    Briefumschlag mit R2 "BUCKAU 2 11 * 5 - 6".

    Adressiert "Herrn Pfarrer Jos.(eph) Hesekiel Hochwürden Sudenburg Magdeburg".

    Handschriftlicher Vermerk "15 Sgr: Postvorschuß! Deilmann Abs (ender)".

    Entsprechender Verrmerk in Blaustift "15"; dieser gestrichen und vermerkt "17 1/2".

    Rückseitig K1 "AUSG. No" sowie handschriftlich "prg 1" als Hinweis auf die erste Progressionsstufe.

    Als Porto fiel für die 15 Sgr. Postvorschuß als Minimum 1 Sgr. an.

    Dazu kam hier das Sonderporto für einen Brief von bis zu 1 Pfund sowie einer Entfernung von 0 - 4 Meilen in Höhe von 1 1/2 Sgr.

    Dieses Sonderporto galt vom 1.7.1858 - 31.12.1867.

    Offene Frage:
    1. Aus welchem Jahr stammt dieser Brief?

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  • mx5schmidt
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    • 28. Juli 2008 um 21:19
    • #284

    @ bayern klassisch
    Vielen Dank für die Schriftdeutung des mir entgangenen "Gedrucktes".
    Ich habe die Beschreibung entsprechend von Brief auf Drucksache geändert und gehe davon aus, dass sich der Wert des gezeigten Beleges somit spontan mindestens verzehnfacht hat!

  • mx5schmidt
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    • 28. Juli 2008 um 21:41
    • #285

    Hier kommt ein zweiter Brief mit dem wunderschönen Zierdruck:

    Faltbrief mit schwarzem Aufgabestempel R2 "ALTENA 22 8 11 - 12", laut Innentext aus dem Jahre 1865.

    Adressiert "Herrn Amtmann Spannagel Wohlgeboren Lüdenscheid".

    Ausgefüllter Vordruck "Nachnahme Einrückungs-Gebühren empfangen: "-" Thlr. "22" Sgr. "-" Pf. Die Expedition des Wochenblatts für den Kreis Altena.".

    Entsprechender Vermerk zum Postvorschußbetrag in Blaustift "22".

    Dieser wurde in blauer Tinte gestrichen und vermerkt "24".

    Hinweisstempel in rot "Auslagen."

    Rückseitig K1 "AUSG. No 4 22 8".

    Das Porto in Höhe von 2 Sgr. setzt sich zusammen aus dem tarifmäßigen Fahrpostporto, hier als Brieftaxe das vom 16.5.1853 - 31.12.1867 geltende Briefporto von 1 Sgr. für den einfachen Brief bis 10 Meilen, plus der vom 1.1.1861 - 31.12.1867 geltenden Procuragebühr in Höhe von 1/2 Sgr. je 1 Thaler; hier wurden für die 22 Sgr. Postvorschuß somit 1 Sgr. Procuragebühr fällig.

    Offene Fragen:
    1. Also, für mich steht die "8" im Aufgabestempel Kopf!???

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 29. Juli 2008 um 06:40
    • #286

    "What an eye he has" sagt der Franzose ;)

    Hast Recht - er hat die "8" falsch herum fixiert. Das sieht auch nicht jeder.

    Tolle Vordruckbriefe - leider haben sie nichts mit Bayern zu tun, sonst wären sie vielleicht in meiner Sammlung ...

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 29. Juli 2008 um 20:42
    • #287

    @ bayern klassisch
    Danke für das Kompliment bezüglich des Erkennens der kopfstehenden "8"!

    @ mar-vel
    Nochmals Vielen Dank für den Einkaufstipp. Ohne Dich könnte ich den heute bei mir eingegangenen Brief hier nicht zeigen!

    Briefumschlag mit Aufgabestempel R3 "OLDENBURG IM GROSSHERZOGTHUM 17 12 75 * 12-1 N".

    Ovaler Absenderstempel "GROSSH.(erzoglich) OLDENB.(urgische) WITTWENCASSE".

    Adressiert an "Herrn Marine Stationsprediger Langheld zu Wilhelmshafen".

    Oben links tituliert als "Portopfl.(ichtige) D.(ienst) S.(ache)".

    Handschriftlicher Vermerk "39 M.(ark) 84 Pf Postvorschuß Jansen".

    Entsprechender Vermerk in Blaustift "V 3984 Bruchstrich 100".

    Das Porto betrug 100 Pf entsprechend den vom 1.1.1875 - 31.3.1900 geltenden Postgebühren in Höhe von 2 Pf Vorschußgebühr je angefangener Mark, hier 40 x 2 Pf = 80 Pf plus dem Briefporto für eine Sendung bis zu 10 Meilen in Höhe von 20 Pf.

    Da dieser Brief als Portopflichtige Dienstsache deklariert und anerkannt wurde entfiel die sonst fällige zusätzliche Gebühr von 10 Pfennig für einen unfrankierten Brief!

    Rückseitig K1 "AUSG. 17/12 No ?" sowie handschriftlicher Vermerk "Adressat will abfordern ? Luft".

    Das tat er aber nicht, denn rückseitig K1 "AUSG. 24/12 No 1", die "1" der No kopfstehend sowie handschriftlicher Vermerk "Annahme verweigert ? Luft".

    Oben mittig in blauer Tinte Vermerk "zurück 26/12".

    Die "100" wurde gestrichen und vermerkt "120", denn für die Rücksendung wurde das Briefporto in Höhe von 20 Pf nochmals erhoben, nicht aber die Postvorschussgebühr.

    Unten links wurde vermerkt "41 M 04 Pf" als Betrag, den der Empfänger zu zahlen hatte und der sich zusammensetzt aus dem Postvorschußbetrag in Höhe von "39 (M) 84 (Pf" sowie dem Porto in Höhe von "1 M 20 Pf".


    Offene Fragen:
    1. Wer kann den Vornamen auf der Rückseite entziffern?

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    3 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (29. Juli 2008 um 20:47)

  • Baldersbrynd
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    • 29. Juli 2008 um 21:52
    • #288

    Hallo
    Ich schaue ein Auslagenbrief nach Dänemark, Sendet von Kiel nach Nakskov auf Laaland.
    Nachnahme 21 Thaler 18 Groschen ungerechnet bis 648 Groschen mit blau im Mitte des Briefes.
    Umgerechnet zu 2765 Schillinge dänisch, mit blau geschrieben unter dem Briefmarken.

    Porto 1½ Gr. für Brief aus S/H nach Dänemark.
    Postvorschussgebühr ½ Gr je anfangende Thaler = 11 Groschen = 46 Schillinge dänisch, mit blau geschrieben unter 2765.

    Unten rechts steht 16 ich meine das ist den betrag in Schillinge dänisch für Rücksendung des Eingezogendes Betrag.

    Gesamte Nachnahme Betrag 2827 Schillinge dänisch, umgerechnet bis 22 Thaler und 3 Groschen preußisch.

    Auf der Rüchseite ist den Ausrechnung von 648 Gr. nach 2765 Sh. dänisch.

    Ich schaue auch den Inhalt des Briefes, aber ich kann nicht alles lesen.

    Der Nummer 169 glaube ich das ist ein Registrerung von dem Auslagenbriefes. Oder?

    Viele Grüße
    Jørgen

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  • bayern klassisch
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    • 30. Juli 2008 um 06:28
    • #289

    Lieber Jörgen,

    eigentlich ein Traumstück - wenn die Beschädigung der Farbe nicht zu deutlich wäre. Schade!

    Wenn du den Text brauchst, dann brauche ich einen besseren Scan.
    Kein Problem. :)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Baldersbrynd
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    • 30. Juli 2008 um 06:57
    • #290

    Lieber bayern klassisch.
    Die ½ Gr. Marke sind nicht das schönste, aber ich habe nur dieser und eine mehr gesehen, die andere aus Hamburg und mit 2 Gr. Frankiert.
    Ich habe ein bessere Scan gemacht.

    Liebe Grüsse
    Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (30. Juli 2008 um 06:58)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 30. Juli 2008 um 07:58
    • #291

    Lieber Jörgen,

    hier die Transkription des Inhalts:

    "Heute sandten wir über Konsoer mit dem Dampfschiff an Ihre werthe Adreße, die vor einiger Zeit bestellten 2 Formplatten mit Metallfutter, die fehlende Kiste senden wir Ihnen gelegentlich nach, für den Augenblick haben wir keine Zeit sie anzufertigen. Den Betrag Ctup (?) 54 haben wir uns erlaubt durch die Post zu entnehmen, da wir nicht gewillt sind selbige den Herrn Jerogrieteris Jessen ohne Zahlung zu verabfolgen, wir bitten Sie dehalb selbigen gefälligst einzulösen und zeichnen achtungsvoll".

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 30. Juli 2008 um 21:34
    • #292

    @ mar-vel
    Dank Deines Einkaufstipps kann ich heute hier den zweiten Brief aus der genannten Quelle als Neueingang vorstellen:

    Faltbrief mit Aufgabestempel K1 "POTSDAM 12 11 5-6" (Feuser 2799-4), laut Innentext aus dem Jahre 1852 stammend.

    Adressiert "An den Herrn Landrath von Mettingh Hochwohlgeboren zu Templin".

    Handschriftliche Vermerke "Cito! (= eilt)" sowie "Kl.(Königliche) Pol.(izei) S.(ache)".

    Laut Innentext Absender "Königliche Regierung, Abtheilung des Innern".

    Links oben Gewichtsvermerk "1 3/4 Loth".

    Handschriftlicher Vermerk "18 Sgr avancirt".

    Entsprechender Vermerk in blauer Tinte "18".

    Dieser wurde gestrichen und vermerkt "24", das Porto betrug somit 6 Sgr.

    Hinweisstempel in rot "Auslagen.".

    Rückseitig K1 "AUSG. 13/11 No 2".

    Rückseitig handschriftlicher Vermerk "6".

    Das Porto betrug laut Tarif vom 1.9.1852 - 31.12.1860:

    Eine Procuragebühr in Höhe von 1 Sgr. je 1/2 Thaler Postvorschuss, hier also 2 Sgr.

    Dazu kam das tarifmäßige Porto für die Sendung.

    Für einen Brief über 1 Loth, hier 1 3/4 Loth, galt doppeltes Porto.

    Die Brieftaxe von 2 Sgr. galt als Grundtaxe für einen Brief bei einer Entfernung von 10 - 20 Meilen.

    Die rückseitige "6" dürfte das Ergebnis einer entsprechenden Portoberechnung darstellen.

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  • Baldersbrynd
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    • 31. Juli 2008 um 06:08
    • #293

    Hallo bayern klassisch
    Vielen danke für die "übersetzung"
    Liebe Grüße.
    Jørgen

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Juli 2008 um 06:26
    • #294

    @ Jörgen

    Gerne geschehen! :)

    mx5schmidt

    Einen schönen und interessanten Brief hast du da abgegriffen - weil ich mich bei der preußischen Fahrpost nicht auskenne:

    In Bayern wäre es ein Expreßbrief gewesen, da dort der Cito - Vermerk auf reinen Dienstbriefen die expresse Beförderung bewirkt hätte.

    War das auch in Templin so?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 31. Juli 2008 um 20:43
    • #295

    @ bayern klassisch

    Ich gehe davon aus, dass ein Cito Brief als Polizeisache auch in Preußen per Express befördert wurde.

    Leider fehlt auch mir bisher jegliche Literatur dazu, Vielleicht findet sich ja noch ein Preußen-Spezialist, der uns diesbezüglich helfen kann.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Juli 2008 um 20:53
    • #296

    Ach, mx5schmidt, wie oft wurde hier schon nach einem Preußen - Spezialisten gerufen, doch es fand sich ... keiner!

    Ist denn überhaupt jemand von der ARGE Preußen hier vertreten? So klein ist der Laden doch nicht.

    Wer outet sich als Preußen - Spezi und kann hier weiter helfen?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 31. Juli 2008 um 21:03
    • #297

    Heute stelle ich einen Brief aus der Zeit des Deutschen Reiches vor:

    Faltbrief mit Aufgabestempel R2 "PELPLIN 11/12 * 5 - 6", adressiert "An den Pfarrer Herrn Sopiolkowski in Gr.(oß) Trampken".

    Handschriftlicher Vermerk "Gegen 1 Mark 50 Pf. Postvorschuß No 5038".

    Schwarzer Hinweisstempel "Auslagen.".

    Vermerk in Blaustift "V(orschuß) 150 (Pf) Bruchstrich 40 (Pf)".

    Rückseitig R2 "PRAUST 11 12 * 8-12 V(kopfstehend)".

    Rückseitig Vermerk "kostet 21 Sgr - 6 Pf".

    Rückseitig K1 "TRAMPKEN 13 12 76".

    Das Porto betrug 40 Pf entsprechend den vom 1.1.1875 - 31.3.1900 geltenden Postgebühren in Höhe von 2 Pf Vorschußgebühr je angefangener Mark, hier 2 x 2 Pf = 4 Pf, mindestens aber 10 Pf, die hier erhoben wurden, plus dem Briefporto für eine Sendung bis zu 10 Meilen in Höhe von 20 Pf, plus 10 Pfennig extra, weil unfrankiert aufgegeben.

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (31. Juli 2008 um 21:12)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Juli 2008 um 21:15
    • #298

    Hallo mx5schmidt,

    warum steht hinten "kostet 21 sgr. (Silbergroschen) - 6 Pf(ennig)"?

    Stehe ich auf dem Schlauch? In der Pfennigzeit wurde doch nicht mehr in Silbergroschen reduziert, oder läuft da etwas verkehrt?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • mx5schmidt
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    • 31. Juli 2008 um 21:29
    • #299

    Hallo bayern klassisch,

    leider fehlt auch mir zum rückseitigen Vermerk "21 Sgr 6 Pf" jegliche Idee, denn im Jahre 1876 galt meines Wissens die Mark auch in Westpreußen.

    Einmal mehr fehlt uns der besagte Preußen-Spezialist!!!

  • mx5schmidt
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    • 31. Juli 2008 um 22:09
    • #300

    Hier kommt als frisch erworbene Auktionsware ein Brief von Hannover nach Mecklenburg-Schwerin, zu dem ich noch einige offene Fragen habe:

    Faltbrief ohne Aufgabestempel, geschrieben laut Innentext am 16.7.1819.

    Absenderangabe laut Innentext "Königlich Großbritannisch Hannoversche Justiz Canzley".

    Adressiert "An die Großherzoglich Mecklenburgische Justizcanzley zu Schwerin".

    Handschriftlicher Vermerk "den Verkauf des Jensschen Guts Zahrenstorf betr(effend) Auslage Sieben Reichsthaler 11 ggr. 1 Pf.".

    Unten links "J.(ustiz) S.(ache)".

    Unten mittig Procuravermerk "pC 8 ggr", entsprechend einer Gebühr in Höhe von 1 ggr pro angefangenem Thaler Postvorschuß.

    Oben links in Rötel Gewichtsangabe"8 Loth".

    Rechts daneben zusammengerechnet "al(Auslage) 187 ggr 1 Pf" entsprechend dem Postvorschußbetrag von 7 Thaler 11 ggr 1 Pf = 179 ggr 1 Pf (bei 1 Thaler = 24 ggr) plus 8 ggr Procuragebühr.

    Weitere Rötelvermerke "7 Thaler 16" sowie "7 Thaler 32" wurden wieder gestrichen.

    Oben links Vermerk in roter Tinte "172" wohl als vom Empfänger in Schwerin einzuziehender Betrag,

    Oben rechts Kartierungsnummer "28" gestrichen und vermerkt "18".

    Wer hat Ideen zur Auflärung der genannten Taxvermerke?

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    2 Mal editiert, zuletzt von mx5schmidt (31. Juli 2008 um 22:12)

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