Hallo bayern klassisch
Ein sehr schöner postgeschichlicher Brief.
![]()
Glückwünsche ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo bayern klassisch
Ein sehr schöner postgeschichlicher Brief.
![]()
Glückwünsche ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Ich habe hier einen schönen Brief von Baden nach Bayern gefunden. Leider hat die Marke eine kleine Riss unten rechts. Die Marke ist unten erst nur gerissen, dann mit Schere verbessert. Ich denke schon dass es ursprünglich so geworden ist. Die Marke ist übrigens Nummer 7.
Und wie jeder Baden Sammler weiss, ist die Nummer 7 eine 6 Kreuzer Marke. 6 Kreuzer zwischen Offenburg und Lindenberg ist aber "etwas mehr" als 20 Meilen. Ob die Frankierung bewusst falsch war, kann man nicht wissen. Auf jeden fall hat die Bayern es gemerkt und "noch 6" mit blaue tusche notiert. Der Empfänger mussten also 6 Kreuzer bezahlen. Der Brief war als unfrankiert gerechnet und der Empfänger müssten den Rest von die 12 Kreuzer bezahlen (12 Kreuzer-6Kreuzer von Absender bezahlt=6 Kreuzer Rest).
Ich finde bei diesem Brief die Rückseite genau so interessant wie die Vorderseite. Wie man sieht gibt es viele Stempeln die den Laufweg einigermassen zeigen kann. Erst ein Badischer Bahnpoststempel Curs VII. Dann zwei Würtembergisch Fahrende Poostamtstempeln, Zug 3 und Zug 5. Dann ist der Brief in Ulm gelandet und Bayern abgegeben. Hier ist der Brief mit Bahn nach Röthenbach Bahnhof gelaufen und von hier weiter nach Weiler spediert. Wer der Brief zwischen Weiler und Lindenberg getragen hat, weiss ich nicht. Lindenberg hatte erst 1861 einen Postablage und 1862 einen Postexpedition.
Viele Grüsse
Nils
Hallo Nils,
schöner Brief mit prima Gesicht von vorn und hinten.
Kleine Korrektur: Im Postverein hat bei unterfrankierten Briefen immer die Aufgabepost nachtaxiert. Von 1.000 unterfrankierten Briefen kenne ich vlt. 2, bei denen das vergessen wurde und die Abgabe- oder Transitpost das nachgeholt hat.
Aber hier spricht alles für Baden. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo bayern klassisch
Die kleine Korrektur ist notiert geworden. Danke
![]()
Ich sehe jetzt
dass es auch kein Franko Vermerk gibt. Ein weiteren hinweiss dass die 12 Kreuzer in Offenburg notiert geworden ist.
Viele grüsse
NIls
Hallo bayern-klassisch
es passt nicht recht in diesen Thread, aber ich möchte doch nochmal kurz auf Deine Korrektur beim Brief von Nils zurückkommen:
"Kleine Korrektur: Im Postverein hat bei unterfrankierten Briefen immer die Aufgabepost nachtaxiert. Von 1.000 unterfrankierten Briefen kenne ich vlt. 2, bei denen das vergessen wurde und die Abgabe- oder Transitpost das nachgeholt hat."
Meinen Brief von München nach Coburg habe ich schon mal gezeigt.
Er sieht ganz so aus, als habe hier die Abgabepost nachtaxiert. "Noch 6" und der Bestellgeldkreuzer sind sind mit der gleichen Feder geschrieben.
Wenn in München nachtaxiert worden wäre, hatte man doch bestimmt nicht den Bestellgeldkreuzer mit vermerkt.
Sehe ich das richtig?
Viele Grüße
bayern-kreuzer
Hallo Bayern-Kreuzer,
danke für das Zeigen dieser Rosine. Jetzt muss mir nur noch der 2. Brief einfallen, den ich kenne.
![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Bayern-Kreuzer
Ein sehr schönen Brief, Glückwünsche
![]()
Hier sieht man auch die Franko Vermerk vom Absender.
Diese Verfahren lässt sich einfacher durch Unterfrankierte Briefe nach Taxis beweisen. Jetzt müssen wir darauf achten. Obwohl selten.
Danke fürs Zeigen ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Freunde
Nachdem bayern klassisch Heute so viele schöne Briefe gezeigt hat, will ich auch was schönes zeigen. Und wie wir Sammler wissen gibt es nicht nur schönes Material von eigenen Sammelgebiet ![]()
Mit etwas Hilfe habe ich diesen Brief bekommen. Es ist ein ganz normalen 3 Kreuzer Brief für 1. Gewichtsstufe Briefe, der von Karlsruhe nach München in 1870 gelaufen ist.
Was der Brief besonders schön macht ist die Frankierung. Drei mal die Nummer 23 sehe ich gern ![]()
Viele Grüsse
Nils
ZitatOriginal von Bayern-Nils
Es ist ein ganz normalen 3 Kreuzer Brief für 1. Gewichtsstufe Briefe, der von Karlsruhe nach München in 1870 gelaufen ist.
Was der Brief besonders schön macht ist die Frankierung. Drei mal die Nummer 23 sehe ich gern
Hallo Nils !
"Ganz normal" ist Dein Brief bestimmt nicht: auf einen mit 3 mal Nummer 23 frankierten kommen bestimmt 50 mit Nummer 24 oder 18. Es gab schließlich noch keine "philatelistischen Frankaturen" .....
Nicht nur Du siehst diese Frankatur gerne! Jetzt müssen wir nur noch ein wenig Glück haben, dass uns kein Forentroll etwas über schlecht zentrierten Müll erzählt.
Von mir auf jeden Fall herzlichen Glückwunsch zu dieser schönen "bayerischen" Incoming-Mail!
Viele Grüße
balf_de
Hallo balf_de
Danke für deine Antwort ![]()
Dann ist der Brief "fast" normal. Dachte eher an die 3 Kreuzer Taxe. Meine aber bestimmt dass man in Baden öfters 3 x 1 Kreuzer sehen kann als in Bayern. Was denkst du?
Viele Grüsse
Nils
Hallo zusammen!
Einen habe ich noch für heute Abend: Ein Brief, gelaufen von Mannheim nach Passau. Aufgegeben in Mannheim am 16.5.1858, siegelseitig badischer Bahnpoststempel vom gleichen Tag und württemmbergische Bahnpoststempel vom 16.5. und 17.5. Ankunftsstempel Halbkreis von Passau vom 19.5. Die Marken sind entwertet mit dem Fünfringstempel 87 von Mannheim, welcher leider kaum lesbar ist. Frankiert ist der Brief mit 9 Kreuzern, dargestellt durch eine Baden Nr. 6 und eine Nr. 7. Oben auf der Vorderseite findet sich der Vermerk "Anh(ängend) Muster ohne Werth". Da die Entfernung über 20 Meilen betrug, war ein einfacher Brief mit neun Kreuzern freizumachen. Warenproben/Muster waren begünstigt, so dass der Brief mit dem Muster (wenn ich meine Tabelle richtigt deute) bis zu zwei Loth schwer sein durfte. Leider ist der Anhang nicht mehr vorhanden. Auch aus dem Inhalt ergeben sich keine Hinweise, was dem Brief ursprünglich angehängt war.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Kreuzer
anhängende "Muster ohne Wert" wurden gegünstigt.
Der Brief selbst, also ohne Muster, durfte kein Loth wiegen. Um bei über 20 Meilen noch auf 9 Kreuzer zu kommen, durfte jetzt das Gesamtgewicht, also mit anhängendem Muster 2 Loth nicht erreichen
Jeweils für 2 Loth mehr "Muster" kam die einfache Brieftaxe hinzu.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo Ulf,
danke für die Erläuterung. Die Begünstigung galt nur für anhängende, aber nicht für einliegende Muster, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Viele Grüße
kreuzer
Hallo Kreuzer
ZitatOriginal von kreuzer
Die Begünstigung galt nur für anhängende, aber nicht für einliegende Muster, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
ja, so ist es.
Jedoch kann es innerhalb eines AD-Staates auch anders sein, jedoch nicht im DÖPV.
Das Maximalgewicht eines solchen Briefes würde ich mit 16 Loth bis 31.12.1860 und danach mit 14 Loth sehen, da alles über ein halbes Pfund der Fahrpost zugeordnet wurde.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Nochmals danke für die Erläuterungen. Hab ich bereits ausgedruckt und der Gebührentabelle hinzugefügt.
Viele Grüße
kreuzer
Liebe Sammlerfreunde,
folgenden Brief möchte ich zeigen:
Unfrankierter Brief von Dillingen (Bayern)
nach Lottstetten (Badische Exclave in der
Schweiz) vom 2.11.1854.
DÖPV bis 1 Loth über 20 Meilen unfrankiert
= 12 Kreuzer. Lottstetten (Baden) lag bei
Schaffhausen (Schweiz), war von der Schweiz
gänzlich umschlossen und war nur über eine
Straße von Baden aus direkt zu erreichen.
Die Zustellung müßte von Jestetten (Baden)
aus erfolgt sein (3 km bis Lottstetten - seit
1.7.1836 eine Postexpedition). An Bestellge-
bühr wurden 2 Kr angeschrieben. Lottstetten
und Jestetten wurde ab 1840 zum Zollausschuß-
gebiet erklärt. Der Brief lief über Ludwigshafen
(Bayern Pfalz) Siegelseite Stempel Ludwigshafen.
Dann ins benachbarte Mannheim (Baden) und
von dort mit der Bahnpost (Siegelseite Badischer
Bahnpost "Curs" Stempel) auf der bis Haltingen
gehende Strecke. Wie der Brief durch die Schweiz
bis Jestetten lief kann ich nicht sagen. Das müssen
die Baden Spezialisten tun.
Beste Grüße,
VorphilaBayern