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Porto-Periode 26. Novemberbriefe in der Vierfachperiode vom 26.11-30.11.1923

  • infla-alec
  • 1. Dezember 2007 um 12:33
  • woermi
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    • 30. April 2008 um 10:31
    • #21

    ich hoffe Nov. Postkarten zählen auch... :)

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  • kauli
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    • 30. April 2008 um 13:21
    • #22
    Zitat

    ich hoffe Nov. Postkarten zählen auch.


    Eigentlich schon woermi, bloß nivht in diesem Thread

    Hier geht es um die Zeit vom 26.11-30.11 23

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Germaniafan
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    • 30. April 2008 um 14:47
    • #23

    Inlands- Postkarte im Fernverkehr vom 28.11.1923 frankiert mit 6 mal Mi.Nr. 325 BP davon 1 mal PE 1. (Linke obere Marke) und 2 mal mit PE 1 bei den 323 A P b. Dazu noch einige Sprünge im Korbdeckel. Die Karte hat leider etwas gelitten.

    Brief im Fernverkehr bis 20 g vom 27.11.1923, frankiert mit einem Viererblock 327 A P.

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  • BaD
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    • 30. April 2008 um 16:39
    • #24

    Hallo Kauli,

    Nochmal zu dem Wertbrief:
    Dieser Brief ist für jemanden wie mich, dem normale Briefe-Bewertungen egal sind, die Krönung. Gustav Kobold schätzte 1938, das die Untergrenze bei Bedarfsbriefen dieser Periode bei der 30 Millionenmarke in Mischfrankatur liegt.
    Die 10 Millionen-Marke war nur bei Wertbriefen zu gebrauchen, da die Versicherungsgebühr seit dem 5.11.1923 bei 20 Millionen Mark für 1 Milliarde Mark verblieb und in den 3 darauffolgenden Perioden nicht erhöht wurde.
    Es ist fast unvorstellbar, das der Beamte diese Marken noch an seinem Schalter hatte. Die Normalität wäre ein Gebühr bezahlt Stempel.
    Einen Wertbrief über die in der Zeit lächerliche Summe von 12 Milliarden Mark hätte ein Normalbürger nie verschickt, aber bei Banken war es wohl egal.

    Mit besten Grüssen BaD

  • BaD
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    • 30. April 2008 um 17:10
    • #25

    Hallo Abartenhannes,
    der Absender wollte den Brief als Einschreiben versenden, nur hätte dieser den selben Preis wie die Eilzustellung gekostet. Wie aus dem Stempel hervorgeht, lieferte er ihn nach Schalterschluß ein, das hätte für das Einschreiben 20 Milliarden extra gekostet. Bei Eilboten gab es das nicht, also nahm er die schnellere Variante zum selben Preis. So könnte es gewesen sein.

    Mit besten Grüssen BaD

  • kauli
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    • 30. April 2008 um 17:16
    • #26

    Hallo BaD

    Dann wird der Brief Dir auch gefallen
    Da ging es um läppische 100 Mia
    Meiner Rechnung nach waren 200 Mio eigentlich
    zuviel. Aber was sund bei den Summen schon 200 Mio...
    Jedenfalls war für uns verrückte Sammler die Inflazeit ein Segen

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  • BaD
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    • 1. Mai 2008 um 09:36
    • #27

    Hallo Kauli,
    die 200 Millionen-Marke kann ich mir auch nicht erklären.

    Die Versicherungsgebühr kostete für 100 Milliarden 2 Milliarden, hier in der 4 Fach-Aufwertung 500 Millionen.

    Dies kostete es schon am 10.11.1923

    Brief 29 1/2 gramm 1,4 Milliarden
    Einschreiben 1,0 Milliarden
    Versicherungsgebühr 2,0Milliarden

    Mit besten Grüssen BaD

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (1. Mai 2008 um 09:36)

  • kauli
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    • 1. Mai 2008 um 10:15
    • #28
    Zitat

    die 200 Millionen-Marke kann ich mir auch nicht erklären

    Wir neigen heutzutage immer dazu alles ganz genau erklären
    zu müssen.
    Die Postbeamten zu der Zeit waren auch nur Menschen und
    bestimmt auch etwas überfordert ob der ständigen Portänderungen.
    Da konnte schonmal was daneben gehen. Wie gesagt, was sind schon
    200 Mio.
    Vor einiger Zeit hatte ich schonmal eine nette Geschichte aus dem
    Infla-Band "Inflationsbriefe" gezeigt, die das schön widerspiegelt.

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  • BaD
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    • 1. Mai 2008 um 10:30
    • #29

    Voll frankiert und dann noch 20 Milliarden zuviel.

    Gruss BaD

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  • erron
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    • 1. Mai 2008 um 10:39
    • #30

    [/QUOTE]

    Wir neigen heutzutage immer dazu alles ganz genau erklären
    zu müssen.
    Die Postbeamten zu der Zeit waren auch nur Menschen und
    bestimmt auch etwas überfordert ob der ständigen Portänderungen.
    Da konnte schonmal was daneben gehen. Wie gesagt, was sind schon
    200 Mio.
    [/quote]

    kauli

    So ist es.

    Ich bewundere immer wieder diese Postbeamten aus dieser Zeit der Hochinflation, die das alles ohne PC und Taschenrechner mit Kopfrechnen bewerkstelligen mussten.( Papier war zu dieser Zeit ja auch knapp)

    Wenn das die heutigen "Pisa" Schüler mit dem Kopf rechnen müssten. :rolleyes: :rolleyes: :rolleyes:

    mfg

    erron

    http://www.philadb.com

  • BaD
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    • 1. Mai 2008 um 19:39
    • #31

    Auch meine Bewunderung gilt den damaligen Postbeamten.

    Wertbrief über 20 Billionen Mark

    112 Milliarden Briefgebühr 87 1/2 Gramm
    80 Milliarden Einschreiben
    400 Milliarden Versicherungsgebühr ( 20 Millionen*20000)

    Gesamtgebühr 592 Milliarden Mark, an Marken hätten 148 Milliarden auf den Brief gehört, aber der Beamte griff zum Gebühr-Bezahlt-Stempel.
    Hätte ich nach der Rechnerei wohl auch gemacht.

    Mit besten Grüssen BaD

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  • ubahuga
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    • 3. Mai 2008 um 08:29
    • #32

    Da sind ein paar tolle Sachen zusammen gekommen. Ganz offenschtlich ein sehr interessantes Gebiet.

    Ich habe heute auch noch ein Teil gefunden, das mir Unwissendem gewisse Rätsel aufgibt. Eine Karte mit Wertstempel 16'000, HAMBURG 1, 27.11.23. - Nach Datum ein Novemberbrief, aber von der Summe her mit sehr günstigem Porto für damalige Zeiten.
    Ist es möglich, das die 16'000 für 16 Milliaden stehen?
    Gehe ich recht mit der Annahme, dass es Ortspost ist? Wie wäre dann das richtige Porto, 64 Milliarden oder eben bloss 16 Milliarden?

    ubahuga :D

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  • BaD
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    • 3. Mai 2008 um 08:54
    • #33

    Hallo ubahuga,

    Deine Karte ist eine Drucksache, bei der es keine Unterscheidung zwischen Orts- und Fernpost gab. Die Gebühr war 16 Milliarden Mark, die natürlich in voller Höhe auf dem Maschinen - Postfreistempel aufgeführt wurde.

    Am 10.11.1923 ordnete das Reichspostministerium an, bei Barfreimachungsmaschinen ab dem 12.11. Milliardenbeträge unter Fortlassung von 6 Nullen darzustellen. Bei Sendungen ins Ausland sollte dies aber nicht geschehen. Trotz der Anordnung gab es unterschiedlichste Formen bei der Darstellung der hohen Zahlen!

    Mit besten Grüssen BaD

    P.S. Da eine Ortskarte die selbe Gebühr kostete, ist eine Unterscheidung Ortskarte oder Drucksache schwierig, in Bezug auf diese Barfreimachung aber unwichtig!

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (3. Mai 2008 um 09:00)

  • Baldersbrynd
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    • 7. Mai 2008 um 21:35
    • #34

    Rohrpostbrief Sendet in Berlin am 30.11.1923. Porto 60 Milliarden Mark mal 4 = 240 Milliarden Mark.
    Viele Grüsse Jørgen

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  • BaD
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    • 8. Mai 2008 um 19:30
    • #35

    Hallo Baldersbrynd,

    dies ist eine seltene Portostufe. Rohrpostbriefe sind immer eine schöne Sache,
    aber als " Novemberbrief" wirklich selten.

    Danke für das zeigen.

    Mit besten Grüssen BaD

  • Baldersbrynd
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    • 9. Mai 2008 um 21:11
    • #36

    Hallo BaD
    Haben gehört das Rohrpostbelege in den Hochinflationszeit sind Selden.
    Ich habe an deinen Expressbrief gesehen und ich schauen ein Express Brief nach Dänemark mit 14 mal 20 Mia Mark mal 4 = 1120 Milliarden Mark. 480 Mia Mark fü Brief 20 - 40 Gramm und 640 Mia Mark für Express Gebühr. Meine höchste Portobetrag.
    Viel Grüss, Jørgen

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    Einmal editiert, zuletzt von Baldersbrynd (9. Mai 2008 um 21:12)

  • BaD
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    • 9. Mai 2008 um 21:55
    • #37

    Hallo Baldersbrynd,

    Das der Absender am Postschalter für diesen Brief
    1 Billion und 120 Milliarden Mark bezahlt hat ist heute nicht mehr vorstellbar.
    Dein Brief ist exakt nach den Bestimmungen dieser Woche frankiert, bei meinem hätte 1/4 der Briefmarken genügt, wenn der Absender es richtig gewußt hätte.

    Ich gratuliere dir zu diesen Brief, er ist ein Prachtstück für jede Sammlung!!

    Mit besten Grüssen BaD

  • kauli
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    • 10. Mai 2008 um 10:07
    • #38

    Tja BaD, da können wir hier lange suchen. Die schönsten
    Inflabriefe sind offensichtlich in Dänemark gelandet :volldepri:

    Gratuliere Baldersbrynd zu dem Superstück

    Suche immer Berlinstempel auf Marken und Belegen, Bitte alles anbieten

  • Germaniafan
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    • 10. Mai 2008 um 11:04
    • #39

    Postkarte im Inlands- Fernverkehr von Sassnitz nach Ulm a. D. Frankiert mir einer 328 A P. Zwar nicht sehr spektakulär, aber für einen Euro bei Ebay kann man so was schon mitnehmen. :D ;)
    Schöne Grüße
    Guido

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    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafan (10. Mai 2008 um 11:25)

  • BaD
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    • 10. Mai 2008 um 13:53
    • #40

    @ Germaniafan

    Gerade die unspektakulären Belege werden kaum geachtet, dabei haben sie alles, was einen Beleg der Zeit ausmacht.

    @ Kauli

    Ich dachte immer, die Welt der Philatelie endet 20 km nördlich von Berlin
    ( zumindest ehemalige DDR). Aber über dem großen Wasser noch nördlicher hat Baldersbrynd Belege, die wirklich kaum zu finden sind. Nun fällt uns das Suchen leichter, weil wir jetzt wissen wie sie aussehen.

    Diese Paketkarte gehört eigentlich nicht hierher, den sie ist vom 23.11.1923. Aber sie würde eine Woche später natürlich genau so aussehen.
    Gebühr für Paket bis 6 Kg von 76 Km-375 km
    23.11.: 160 Milliarden Mark
    z.B. 28.11.: 640 Milliarden = 160 Milliarden in Marken

    Das interessante an der Karte, der Beamte nahm Marken aus zwei verschiedenen Bögen. Und zu meiner Freude, einmal Plattendruck und einmal Walzendruck.

    Mit besten Grüssen BaD

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    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (10. Mai 2008 um 17:45)

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