1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Deutschland
  5. Altdeutschland
  6. Norddeutscher Postbezirk

NDP-Briefe

  • rabege
  • 28. April 2008 um 11:58
  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (176)
    • 15. Juli 2008 um 11:23
    • #81

    Hallo rabege,

    es beruhigt mich außerordentlich, daß ich nicht der einzige Sammler bin, der ab und zu beidfüßig auf der Leitung steht.

    Mit kollegialen Grüßen

    Altsax

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. Juli 2008 um 18:28
    • #82

    Altsax, eine Abneigung gegen Stockflegen habe ich nur bedingt, wenn ich solche Stücke sehe.

    Ist sicherlich die Frage wie man das gute Stück Restoriert und Konseviert.
    Ohne Vernichtung desen Papierstruktur.

    Habe den unten Abgebildeten NDP-Brief in Aussicht, was haltet ihr davon?

    Dateien

    ndb hufeisen leipzig paris.jpg 51,16 kB – 447 Downloads

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (176)
    • 15. Juli 2008 um 18:45
    • #83
    Zitat

    Original von soaha
    Ist sicherlich die Frage wie man das gute Stück Restoriert und Konseviert.
    Ohne Vernichtung desen Papierstruktur.?

    Genau da liegt das Problem. Ein früherer Versuch mit einem Prägezierbrief bei einem anerkannten Profi war kläglich gescheitert.

    Zitat

    Original von soaha
    Habe den unten Abgebildeten NDP-Brief in Aussicht, was haltet ihr davon?

    Mit der Farbumwandlung ("Oxidation" ist nicht ganz richtig) bei der 1/2 Gr. Marke ist es wie mit meinem Brief. Wasserstoffperoxid kann helfen, muß aber nicht.

    Ich würde auf einen einwandfreien warten, wenn dieser Brief nicht so preisgünstig ist, daß man den Test wagen kann.

    Beste Grüße

    Altsax

  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (176)
    • 15. Juli 2008 um 19:08
    • #84

    Beim folgenden Brief frage ich mich, ob sich eine heutige Postverwaltung auch so viel Mühe gegeben hätte mit der Ermittlung der Adressaten.

    Kann jemand über die Einführung der "Entlastet" - Stempel und deren Verwendung etwas sagen?

    Soviel ich weiß, wurden sie in dieser Form erstmalig von der preußischen Post eingeführt.

    Altsax

    Dateien

    Dresden - Reitzenhain etc. 21.4.1868.jpg 780,93 kB – 443 Downloads

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (15. Juli 2008 um 19:09)

  • bayern klassisch
    Gast
    • 15. Juli 2008 um 19:12
    • #85

    Hallo soaha,

    wenn der Brief auch frankaturmässig wenig erhellendes hat, sollte man sich manchmal das Datum und die Adresse anschauen, wodurch sich in einigen Fällen durchaus interessantes finden lässt.

    Der Brief ging nach Paris in eine Ambulanz, und der Empfänger mit dem französischen Namen Jules Glass kam aus Leipzig.

    Der Absender war aber sicher kein Sachse, wie man am Duktus der Schrift und der französischen Form ersehen kann.

    Der Krieg 1870/71 war kurz zuvor zu Ende gegangen - gab es vielleicht einen verwundeten Franzosen, der nach Paris entlassen wurde?

    War der Absender vielleicht selbst Kriegsgefangener? Als solcher hätte er nach der Verordnung vom 7.8.1870 portofrei abschicken können. Aber dann hätte er den Brief offen bei der Kommandantschaft aufgeben müssen.

    Gab es in Leipzig französische Kriegsgefangene? Wenn ja, wie viele und wie lange waren sie dort interniert?

    Der eigentliche Grenzübergangsstempel von Forbach war keiner. Forbach war im August nach der Schlacht bei den Spicherer Höhen an die Deutschen gefallen. Der Briefaustausch während des Krieges erfolgte über die Schweiz (in Norddeutschland über Belgien). Dieser Brief scheint aber schon über die besetzten Gebiete nach Frankreich gelaufen zu sein, ohne einen Umweg über das Ausland gemacht zu haben.

    Der Stempel Forbach 4 hat aber mit Forbach nichts zu tun, sondern war der ab der Kriegszeit benutzte Ankunftsstempel von Paris für Post aus und über Deutschland.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. Juli 2008 um 19:38
    • #86

    sehe ich das richtig;
    Aufgegeben wurde er am 21. April 1868 in Dresden,
    am gleichen Tag nach Chemnitz beförtert.
    22 Apr. ausgabe Stempel.

    Entlastet Stempel 27. Apr. zurück nach Dresden.

    28 Apr. wieder in Dresden, am gleichen Tag entlastet Stempel drauf und nach gleichen Tag nach REITZENHEIN weitergeleitet.

    Reitzenheim durchgestrichen und am 30 Apr. wieder Retur.

    Der Brief wurde 3 mal zurück nach Dresden beförtert,
    Letzteres Datum (entlastet Stepel) ist der 6. Mai in Dresden was ist dann geschehen.?

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (176)
    • 15. Juli 2008 um 19:40
    • #87
    Zitat

    Original von soaha
    Letzteres Datum (entlastet Stepel) ist der 6. Mai in Dresden was ist dann geschehen.?

    Der Brief wurde zur Feststellung des Absenders ("August Rennert") amtlich geöffnet, mit dem Siegel der dafür zuständigen Kommission verschlossen und dem Absender zurückgegeben.

    Einmal editiert, zuletzt von Altsax (15. Juli 2008 um 19:41)

  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 15. Juli 2008 um 19:57
    • #88

    ja genau mich hat auch das Datum mehr interessiert.

    Habe ein paar Briefe von 1870 gesehen die zurück kammen oder überhaubt nicht angenommen wurden.

    Die Frankatur kann ich nicht beurleilen, habe nur im Michel nachgesehen so wie es aussieht nichts besonderes.

    Der Brief ist für erschwingliche 20.- erhältlich.


    Alsax, schöner Brief der durch zwei Postämter gegangen ist und Retur nach Dresden.


    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • woermi
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.123
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. Oktober 1974 (52)
    • 15. Juli 2008 um 21:05
    • #89

    Altsax der entlastungsbeleg wuerd gut in meine sammlung passen! ;)

    also falls du ihn nicht brauchst, zeig ich dir wo meine kiste steht...


    generell falls wer irrläufer, nachporto, rücksendungen, amtliche öffnungen, .. hat und nicht braucht, ich bastel grad an einem exponat. alles is willkommen.

  • Altsax
    aktives Mitglied
    Beiträge
    355
    Geburtstag
    1. Juli 1850 (176)
    • 15. Juli 2008 um 21:17
    • #90
    Zitat

    Original von woermi
    ....falls du ihn nicht brauchst, zeig ich dir wo meine kiste steht...

    Hallo woermi,

    für diesen Beleg wurden mir schon einige Kisten gezeigt, aber der Trennungsschmerz...

    Beste Grüße

    Altsax

  • woermi
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.123
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. Oktober 1974 (52)
    • 15. Juli 2008 um 21:29
    • #91

    das kann ich nachvollziehen! ;)

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    675
    • 16. Juli 2008 um 09:30
    • #92

    Es geht auch ohne Marken...
    Hier also ein hübscher Portobf nach Frankreich ...und ein link zu einer schönen Homepage :
    für alle, die sie nicht kennen,

    Gruß rabege

    Dateien

    Scan0008.jpg 84,2 kB – 371 Downloads
  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 16. Juli 2008 um 19:56
    • #93

    schöne seite.
    ja jetzt müsste nur noch einer etwas französisch lesen können

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • Baldersbrynd
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    667
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    1. Mai 1939 (87)
    • 16. Juli 2008 um 21:20
    • #94

    Hallo Soaha
    Wenn du das Seite finden durch Google kann Google das übersetzen nach deustch, ein bischen mekrwürdigt deutsch aber das meisten können man verstehen.
    Viel gruss. Jørgen

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    675
    • 17. Juli 2008 um 10:09
    • #95

    Muster ohne Wert gab es auch bein NDB...
    Es müßte mW auch welche zum ermäßigten Drucksachentarif geben, gesehen habe ich leider noch keinen.
    Weiß jemand, ob die Ermäßigung für inliegende und anhängende Muster galt ?
    Gruß rabege

    Dateien

    Scan0017.jpg 546,33 kB – 317 Downloads
  • soaha
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    905
    Geschlecht
    Männlich
    • 17. Juli 2008 um 15:20
    • #96

    danke Jörgen,

    Babel Fisch ist ok.

    MfG
    soaha

    Verstehen heißt verstehen wollen.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 17. Juli 2008 um 16:40
    • #97

    Hallo rabege,

    für den NDP galt nach § 14 des Reglements:

    Waarenproben/Muster, die die nach § 15 bei der Briefpost ermäßigte Taxe genießen wollen, dürfen nur wirkliche Waarenproben enthalten, die keinerlei Kaufwert haben.
    Sie müssen so verpackt sein, dass man den Inhalt als Waarenprobe bestehend erkennen kann (Kreuz- oder Streifband).
    Die Adresse muss, außer dem Namen des Empfängers und des Bestimmungsortes, den Vermrk "Proben"/"Muster" enthalten. Auf der Adresse dürfen außerdem angegeben sein:

    1) Der Name oder die Firma des Absenders

    2) die Fabrik- oder Handelszeichen, einschl. der näheren Bezeichnung der Waare

    3) die Nummern und

    4) die Preise.

    Es ist nicht gestattet, der Waarenprobe einem Brief beizuschließen oder anzuhängen, oder unter einem Bande anderweite besondere Sendungen unter Band, die wiederum für sich förmlich adressirt sind, zu vereinigen.

    § 15

    Die Sendungen müssen frankirt sein und dürfen das Gewicht von 1/2 Pfund nicht übersteigen. Zur Frankirung sind thunlichst Postfreimarken zu verwenden.

    Für Waarenproben, welche entweder für sich allein oder mit gedruckten Sachen versandt werden, beträgt das Porto ohne Unterschied der Entfernung für je 2 1/2 Loth 1/3 Sgr. bzw. 1 Kr..

    Für Waarenproben, welche den Bestimmungen des § 14 nicht entsprechen, ist das volle tarifmäßige Porto für unfrankirte Briefe, jedoch unter Anrechnung der etwa verwendeten Marken zu entrichten.

    Genauso verfuhr man mit ungenügend frankierten Waarenmustern.

    Fazit: Haben wir einen Brief vor uns, mit Mustern inliegend oder anhängend, gab es keine Erleichterung. Dann zählte nur der Brief bis 1 Loth 1 Sgr. bzw. 3 Kr., oder bis 15 Loth 2 Sgr. bzw. 7 Kr..

    Daher sind Briefe des NDP mit Mustervermerk keine Waarenproben oder Warenmuster gewesen, sondern normale Briefe, denen man nur als Zeichen, dass keine Wertversendung vorgenommen worden war, auf der Adresse "Muster ohne Werth" hinzu fügte.

    Für die Sammler eckiger Eier: "Für die Frankirung sind thunlichst Postfreimarken zu verwenden" - warum wohl nur? :D

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • woermi
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.123
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. Oktober 1974 (52)
    • 17. Juli 2008 um 20:50
    • #98

    @bayern irgendiwe habe ich deine schlussfolgerung jetzt nicht verstanden.

    warum wars jetzt kein muster ohne wert?

    warenproben waren im NDP wie drucksachen zu frankieren. jedoch bis max. 250g. drucksachen kosten pro 40 gramm 1/3 groschen. daher 1 groschen für max. 120g. (7 1/2 Loth).
    ab 200g kostete die drucksache 2 groschen.

  • woermi
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    1.123
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    2. Oktober 1974 (52)
    • 17. Juli 2008 um 20:58
    • #99

    so jetzt die richtige Erklährung für den 1 Groschen Beleg:

    1-Gr-Frankatur des Beleges "Anhängend Muster ohne Werth".

    Verboten war die Beigabe eines Briefes einer 1/3-Gr-Muster-Sendung.

    Nicht verboten war die Beigabe von Mustern zu einem 1-Gr-Brief. Da aber
    die Gefahr bestand, daß durch diese Beigabe das Gewicht über 1 Loth hätte steigen können und das schwere Briefporto (2 Gr.) dann gelten würde, wurde der Vermerk "Inhalt: Muster ohne Werth" zugesetzt.

    Trotz Übergewicht genügte nun 1 Groschen.

    Einmal editiert, zuletzt von woermi (17. Juli 2008 um 20:59)

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    675
    • 18. Juli 2008 um 08:58
    • #100

    Danke für die Ausführungen...
    Ich glaube, jetzt ist es mir richtig klar geworden.....
    Wenn ja, dann stimmt allerdings nicht, was @wormi zuletzt bemerkt hat...

    Ermäß. Porto gabs nur, wenn keine Nachricht mitversendet wurde...
    Mit Nachricht galt der Brieftarif, unter einem Lot 1 Gr, darüber bis 15 lot 2Gr.
    Der MoW-Vermerk wurde angebracht um zu vermeiden, das ein Bf als Wertbrief eingestuft wurde, Mindestgebühr für einfache Brief 2Gr mit Gewichts-, Entfernungs- und Wertprogression.

    Ein MoW mit Nachricht schwerer als ein Lot für 1Gr gibt es also nicht.

    Gruß rabege

    Einmal editiert, zuletzt von rabege (18. Juli 2008 um 09:03)

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™