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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Beiträge von baerchen1

  • Wasserzeichen 2 der DDR

    • baerchen1
    • 16. Juni 2007 um 15:24

    Ja, so ist es richtig. Man kann da schnell ins Schleudern kommen. Du siehst, auch mir ist es blöderweise in meiner Zusammenfassung so gegangen.

    Ich würde es einfacher formulieren.

    Alles, was Wasserzeichen XI oder YI sein soll oder ist, muss eine Papierstruktur aufweisen, die senkrecht zur Wasserzeichenstellung verläuft, also nie parallel mit dem Wasserzeichen.
    Alles andere ist XII oder YII.

    Der Michel-Spezial bildet das im Grunde genommen auch gut ab. Nur schaut man da meistens nicht auf die Strukturpunkte. Am Besten eine Lupe nehmen, dann sieht man sie.

    Lange Rede, kurzer Sinn. Man muss schon aufpassen, vor allem, wenn man alle Markenformate in Betracht zieht. Mir ist jedenfalls so gegangen. Da lag ich bei den Querformaten, die es glücklicherweise nur in geringer Zahl mit XII und YI gibt, plötzlich völlig daneben. Man muss ein wenig üben, und dann klappt das auch.

  • Nachdrucke Fünfjahrplan

    • baerchen1
    • 14. Juni 2007 um 23:49

    Also, da habe ich ihn ja wieder, den wunden Punkt, nämlich die Erkennung der XI und XII-Varianten des Wasserzeichen 2.

    Ich hatte dieses Thema im Forum schon mal angeleiert und bekam von Forum-Mitglied MGS eine wirklich umfangreiche und tolle Erklärung, die mir bei der Bestimmung der Wasserzeichen fortan hundertprozentig geholfen hat.

    Klickt im Forum mal den Beitrag Wasserzeichen 2 der DDR von mir an. Da steht im Prinzip alles drin.

    Ich selbst benutze zur Bestimmung der Wasserzeichen das Signoscope T-1 von Safe, was meines Erachtens sehr gute Ergebnisse bringt.

    Für alle Interessierten, die keine Lust am Suchen haben, auch hier noch mal die Erklärung. Wenn man die Marken mit der Rückseite nach oben in das Signoscope legt, erkennt man sofort Striche im Papier. Diese verlaufen entweder senkrecht oder waagerecht. Senkrechte Striche bedeuten senkrechte Papierstruktur, was dementsprechend auch Wasserzeichen XI bedeutet. Bei waagerechten Strichen haben wir dann das Wz XII.
    Im Umkehrschluss gilt das auch für YI und YII, wobei allerdings die Wasserzeichenlage bedenken muss.

    Bei den Nachdrucken sind die Papierstrukturen unter dem Signoscope meist sehr klar und deutlich zu erkennen, bei den Urmarken kann es mal Probleme geben. Ich habe das dann immer so gemacht, dass ich noch eine Lupe zur Hilfe genommen und ggf. die Gegenprobe gemacht habe, also das Signoscope um 90 Grad gedreht habe.

    Es ist richtig, dass es bei den postfrischen Marken weitaus schwerer ist, nicht nur das Wasserzeichen, sondern auch den Verlauf der Papierstruktur zu erkennen. Das ist meines Erachtens Erfahrungssache. Und bei teuren Marken, wo ggf. Zweifel aufkommen, würde ich eh den Prüfer konsultieren.

    Mit anderen Prüfgeräten habe ich keine Erfahrung. Das müssten die Betreffenden mal selbst ausprobieren, ob das ähnlich geht.

    Ansonsten noch ein Tipp, der auch oftmals klappt, allerdings bei postfrischen Marken vorsichtig anzuwenden ist.
    Man hauche die Marken vorsichtig an. Die verziehen sich dann in Folge der Feuchtigkeitseinwirkung. Links und rechts nach oben gewölbt, dürfte es in der Regel XI sein, wenn sich die Markenränder oben und unten nach oben wölben, ist es XII.
    Allerdings klappt das oft nicht bei Sondermarken, Die können sich auch diagonal verziehen. Und dann steht man wieder am Anfang.

    Bei postfrischen Marken klappt dies übrigens auch, wenn man die Marken einige Zeit an der Luft läßt. Die wölben sich dann meist wie oben beschrieben.

    Also, die beste Methode ist aus meiner Erfahrung die Erkennung per Prüfgerät unter Berücksichtigung der genannten Merkmale.

    So, nun probiert das mal aus. Nehmt auch mal eine geprüfte Marke. Der Erfolg ist garantiert.

    Und denkt bitte dran, Eure Bestände an Nachdrucken hübsch durchzu- sehen. Ich bin mal gespannt.

    Gruß bärchen1

  • Nachdrucke Fünfjahrplan

    • baerchen1
    • 14. Juni 2007 um 00:54

    Hallo, Ihr DDR-Spezialisten!

    Wachgerüttelt durch eine ähnliche Suchanzeige hier im Forum wende ich mich heute hilfesuchend an die große Gemeinde.

    Für meine Sammlung suche ich noch diverse Nachdrucke der Ausgaben Fünfjahresplan. Ich führe die mir Fehlenden einfach im Nachstehenden mal auf. Michelnummern gemäß Spezialkatalog!

    M-Nr. 366XII, 367XII, 371XI, 409XII, 411bXII, 413XII, 416xXII, 417xXII, 418xXII, 419XII, 421XII, 435gXI, 437gXI, 438gXI, 440gXII, 441gXII, 442gXII, 454XI, 455XII, 457XII.

    Ich kann im Gegenzug diverse wasserzeichenuntersuchte Neudrucke abgeben.

    Wer kann helfen?

  • DDR Mi.-Nr. 802 2 Papier-Farben!

    • baerchen1
    • 11. Juni 2007 um 00:47

    auch ich kann mich der Meinung der Vorredner nur anschließen.

    Es gibt gerade bei Marken aus den 50iger Jahren etliche Beispiele, wo man wirklich vorsichtig sein sollte. Paradebeispiele sind nach meinen Erfahrungen die ins violette oder rotlila gehenden Farben mit äußerster Vorsicht zu geniessen. Obwohl der Michel hier keine Hinweise gibt, können diese Marken, mit anderen vermischt, grandiose Verfärbungen auf anderen Marken verursachen. Man muss wohl davon ausgehen, dass die seinerzeit verwendeten Farben äußerst empfindlich auf Wasser (ob kalt oder warm) reagieren.

    Deshalb muss nicht unbedingt die Marke selbst verantwortlich sein. Sie kann auch durch eine andere entsprechend verfärbt worden sein.

    Jedenfalls bin bei allen älteren DDR-Marken, die in Richtung rot gehen, gewaltig vorsichtig geworden.

  • Dauerserie Ulbricht

    • baerchen1
    • 11. Juni 2007 um 00:34

    Ich danke Dir ganz herzlich für Deine tolle und umfassende Erklärung zur Thematik.
    Ich werde auch mal die ArGe kontaktieren. Mal sehen, was das noch so bringt.

    Nochmals Dank. Vielleicht werden ja jetzt auch andere Interessierte im Hinblick auf diese Thematik schlauer sein.

  • Dauerserie Ulbricht

    • baerchen1
    • 3. Juni 2007 um 16:59

    Ich wende mich mal wieder mit einem speziellen Thema an Euch, die breite Sammlergemeinde.

    Ich bin gerade dabei, meine Ulbricht im Sinne des Michel-Spezial zu definieren und stosse dabei auf ein Problem.

    Es geht um die Unterscheidung x oder y bei gestempelten Marken. Der Michel lässt dazu ja leider nicht aus.
    Beim Betrachten der Marken unter UV-Licht weisen diverse Marken gelbes, gelblich-weißes oder weißes Papier auf. Das trifft auch auf Typen zu, wo laut Katalog keine x- oder y-Variante zu unterscheiden ist.

    Wer kann helfen? Wie lassen sich x und y relativ sicher voneinander unterscheiden?

  • Wasserzeichen 2 der DDR

    • baerchen1
    • 12. Februar 2007 um 23:31

    Gut, dann herrscht bei mir Klarheit. Danke mgs!!

    Ich denke, man sollte die Sache noch einmal zusammenfassen, und ich hoffe, dass ich es hier richtig mache und somit auch für spätere Interessenten entsprechend wiedergebe.

    Die Unterscheidung des Wasserzeichen 2 in die Typen XI bzw. YI und XII bzw. YII ist nicht so einfach, wie es der Michel und der Michel-Spezial darstellen.

    Das Zuordnen der dem Sammler vorliegenden Briefmarken sollte daher primär anhand der Paierstruktur erfolgen. Die Typen XI bzw. YI weisen eine senkrecht verlaufende, die Typen XII bzw. YII eine waagerecht zum Markenbild verlaufende Papierstruktur auf.

    Für den erfahrenen Sammler oder das geübte Auge sind die Papierstrukturen vorzugsweise bei hellem Licht auch ohne Hilfsmittel erkennbar.
    Wer sich das nicht zutraut oder unsicher ist, dem sei das Signoscope von SAFE wärmstens empfohlen. Hier lassen sich die Papierstrukturen einwandfrei unterscheiden.
    Sie stellen sich durch kleine senkrecht oder waagerecht verlaufene Striche(auf der Markenrückseite) in der Ansicht dar.

    Ein weiterer Tipp wäre das leichte Anhauchen der Marken (ich mache es von der Markenbildseite aus). Infolge des Feuchtigkeitsniederschlages krümmen sich die Briefmarken entsprechend ihrer Papierstruktur, also für waagerecht entsprechend oben und unten oder für senkrecht links- und rechtsseitig.
    Aber Vorsicht bei postfrischen Briefmarken!! Sonst, wie mgs richtig anmerkt, könnte Spucke auf das Gummi gelangen - und das war es dann mit postfrisch.

    Schlußendlich nochmals Dank für die Beteiligung bei diesem Thema. Das Philaformu ist eine prima Sache!!

  • Wasserzeichen 2 der DDR

    • baerchen1
    • 9. Februar 2007 um 16:34

    Ich habe mich wirklich sehr über die Resonanz zu diesem Thema gefreut und danke auf diesem Wege euch allen.
    Es zeigt mir letztendlich, dass ich mit meinem Problem nicht allein dastehe.
    Vielen Dank für die vielen Tipps und Meinungen. Mal sehen, wie wir weiterkommen.
    Ich denke, dass ich mich nach der Auswertung der Tipps und entsprechendem Ausprobieren usw. noch einmal zum Thema auslassen werde.

    Euch allen ein schönes Wochenende!

  • Wasserzeichen 2 der DDR

    • baerchen1
    • 9. Februar 2007 um 16:29

    Ich danke dir für deinen Beitrag zum Thema. Ich sehe das genauso wie du, dass die Papierstruktur wohl der Schlüssel ist.

    Dein Beitrag klang ja so, als wenn du den Stein der Weisen für dich gefunden hast. Vielleicht kannst du mir ein wenig davon abgeben? Ich würde sehr dankbar sein.

    Also, wie gesagt, der Tipp mit dem Anhauchen der Marken, den ich mal vor einiger Zeit erhalten habe, ist sehr brauchbar und hilfreich. Es klappt in vielen Fällen, vor allem bei den Fünfjahrplanmarken.
    Allerdings habe ich, wie bereits beschrieben, auch die Erfahrung gemacht, dass sich ein geringer Teil der Marken nicht, wie gewünscht, "verbiegt", sondern sich total anders verhält.

    Bei der senkrechten Struktur, also XI, wölben sich die Marken links und rechts, bei der waagerechten Struktur oben und unten - was ja auch nachvollziehbar ist.
    Wie sieht es jetzt aber bei den Marken aus, die sich links oben bzw. rechts unten wölben? Und das mal so, mal so.
    Ganz extrem war dies bei den Sondermarken der Fall - und da stehe ich eben auf dem Schlauch. Eine lapidare Zuordnung zu XI und XII nehme ich bei diesen Marken nicht vor.

    Wie stellst du die Typen anhand der Papierstruktur fest? Worauf achtest du beim Test im Signoscope?
    Ich habe dahingehend mal gesehen, dass sich auf der Markenrückseite entweder waagerechte oder auch senkrechte kleine Striche zeigten. Ist das evtl. das Merkmal zur Bestimmung der Papierstruktur?

    Ich wäre dir wirklich dankbar, wenn du mir da behilflich sein könntest?!
    Ein schönes Wochenende .... .

  • Wasserzeichen 2 der DDR

    • baerchen1
    • 8. Februar 2007 um 00:03

    Ich danke Dir für Deine Antwort auf meine Frage.

    Ich habe mich mit meiner Anfrage vielleicht zu allgemein ausgedrückt. Es ist so, dass ich schon ein bißchen weiter bin und bei der Sichtung der mir vorliegenden Marken (so um die 1000 Stück) auf so einige Zweifel gestoßen bin, was die recht einfach klingende Erklärung im Michel-Spezial angeht.
    So kann ich berichten, dass ich bei nahezu jedem Wert der Fünfjahrplanserien I, II und III auf verschiedenste Wasserzeichenaus- führungen gestossen bin, die sich nicht den Katalogerklärungen unter- ordnen lassen.
    Teilweise war es selbst unter dem Signoscope nicht möglich, die Wasserzeichen zu erkennen. Der 40-Pfg-Wert spricht hier eine eindeutige Sprache.
    Im Michel wird ja auch von den Papierstrukturen gesprochen, die sich bei XI als senkrechte, bei Typ XII als waagerechte Struktur darstellt. Und es gibt einen recht einfachen Test, die Marken auf diese Weise zuzuordnen (so meint man...). Durch Anhauchen der Marken krümmen sich diese je nach Papierstruktur entweder beidseitig senkrecht nach innen bzw. aussen oder in waagerechter Linie auf die gleiche Weise.

    Nur wie sieht es mit den Marken aus, die sich links oben und-oder rechts unten krümmen. Das geschieht speziell bei Sondermarken recht schnell, aber auch bei den Fünfjahrplanmarken.

    Die Frage geht also in Richtung weiterer Tricks bzw. Möglichkeiten der sicheren Erkennung.
    Wäre schön, wenn du oder andere Mitglieder hier ihre Erfahrungen weitergeben würden.

  • Wasserzeichen 2 der DDR

    • baerchen1
    • 7. Februar 2007 um 17:25

    Hallo,
    ich bin gerade dabei, meine DDR-Sammlung im Hinblick auf die Wasserzeichen 2, also XI und XII, zu spezialisieren. Dabei habe ich festgestellt, dass das nicht so einfach ist, wie der Michel einem das gern vermitteln möchte.
    Wer kann mir sichere Ratschläge geben, die es mir ermöglichen, eine sichere Zuordnung der betreffenden Marken vornehmen zu können?
    Danke!

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