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Beiträge von Filli

  • Historisches um den Hick-Hack für die USA-Ausgabe 1890

    • Filli
    • 26. Januar 2026 um 18:16

    #5

    Korrigiert. Gleichzeitig auch noch das "Ministeruim" umbenannt.:D

  • Empfehlenswerte Foren und Links in den USA

    • Filli
    • 26. Januar 2026 um 15:56

    Achtung. Nicht nur das Thema ist veraltet, auch die Links (bis auf Jims Album) sind im Netz nicht mehr erreichbar.:(

  • Historisches um den Hick-Hack für die USA-Ausgabe 1890

    • Filli
    • 26. Januar 2026 um 15:50

    #2

    Danke für den Hinweis. Ja, ich habe es heute generell mit den Jahreszahlen:(.

  • Historisches um den Hick-Hack für die USA-Ausgabe 1890

    • Filli
    • 26. Januar 2026 um 15:33

    Aus dem Bericht des dritten stellvertretenden Postministers vom 30. Oktober 1890 entnehmen wir folgende Informationen:
    „Der alte Vertrag über selbstklebende Briefmarken lief am 30. Juni 1889 aus. Um Zeit für die notwendigen Vorbereitungen für den neuen Vertrag zu gewinnen, wurde der alte Vertrag gemäß einem dem Ministerium in den Vertragsbedingungen vorbehaltenen Recht um drei Monate bis zum 30. September verlängert“.
    Nach einer umfassenden Prüfung der Angelegenheit wurde am 17. Juni 1889 eine Ausschreibung veröffentlicht, in der bis zum 17. Juli versiegelte Angebote für die Lieferung aller Briefmarken eingeholt wurden, die in den vier Jahren ab dem 1. Oktober 1889 benötigt werden sollten. Die den Bietern zur Verfügung gestellten Spezifikationen legten die Anforderungen des Vertrags bis ins kleinste Detail fest (Kopie des Vertrags liegt vor).

    Bieter waren die ABNC und ein Herr Charles F. Steel. Damit begann ein Kampf um Zusagen / Realisierung usw.

    Die ABNC monierte bei der Angebotseröffnung die fehlende Kompetenz bei Druck und Gravur bei dem Angebot von Herrn Steel. Herr Steel (evtl. bekannt durch seine früheren „Papiererfindungen“) sagte aber Kompetenz und Termintreue (1. Oktober) zu, konnte aber weder das geforderte feuerfeste Gebäude für die Herstellung und noch für die Lagerung nachweisen. Nach mehrmaliger Aufforderung bot er nur ungeeignete Gebäude an, so daß die Vergabe zurückgestellt werden mußte. Nach dem man zur Erkenntnis gelangt war, das Herr Steel – entweder nicht willens oder nicht fähig ist – erfolgte eine neue Ausschreibung im Dezember 1889 für 4 Jahre.

    Obige Querelen erforderten deshalb eine „Zwischenausschreibung“, um den nun fehlenden Markenbedarf zwischen Oktober und Dezember sicherzustellen. So eine Regelung war mit der ABNC in ihrem Vertrag enthalten, sofern die gedruckte Menge nicht den Bedarf von 3 Monaten überschreitet.

    Neuer Ausschreibungstermin (26. September):

    Angebote nun von ABNC und FNBC. Trotzdem wurde Herr Steel noch einmal am 8. Oktober aufgefordert. Am 12. Oktober verzichtete er.

    ABNC erhielt den Zuschlag, mußte aber ab jetzt alle Herstellungskosten (Stempel, Walzen, Platten usw.) und evtl. weitere Wünsche des Postministeriums (neue Nennwerte), auf eigene Kostens realisieren.:(

    So weit die Probleme bei der Vertragsvergabe.

    Interessant wären bei dieser Ausgabe auch die wenig bekannten „Kappen“ und Ihre Historie. Das wäre aber ein eigenes Thema.

  • Die Columbusserie 1893– ein Verlustgeschäft

    • Filli
    • 26. Januar 2026 um 14:26

    Für Interessenten, und vor allem PNR-Sammler, gibt es ein weiteres Indiz für die verminderte Produktion (von 2 Milliarden):

    Die Druckplatten enthielten jeweils 200 Marken, angeordnet in 20 Reihen zu je 10 Marken. Die Bögen wurden geteilt. Sie erhielten die "Druckplattennummer/etwas für Spezialisten;)", den Serienbuchstaben 2x oben und unten und die und zugehörige PNR.

    Für die 1 Cent-Ausgaben sind mir die Buchstaben "J-VV, sowie " und die "A-H" für die 2 Cent-Ausgabe mit den zugehörigen PNR bekannt.

  • Die Columbusserie 1893– ein Verlustgeschäft

    • Filli
    • 26. Januar 2026 um 13:55

    Danke, die obigen idiotischen Jahreszahlen Zahlen sind geändert.

    Mir liegen für die frühen Jahre bis 1893 die Veröffentlichungen der jeweiligen Postmaster und Artikel der Fachzeitschrift entsprechend vor. Dazu die entsprechenden Hintergrund-Infos und Kommentare.

    Bisher als vorliegende Dokumente:

    1869, 1873-75, 1879 1881-88, 1890 und 1893.

    An den früheren Informationen arbeite ich noch, wen es die Zeit zuläßt .

  • Die Columbusserie 1893– ein Verlustgeschäft

    • Filli
    • 26. Januar 2026 um 13:38

    Ich beschäftige mich gerade mit den Originaldokumenten der USA-Postmaster. Die Infos sind bei „gestandenen USA-Sammlern“ sicher auch bekannt – aber in Europa? Zumindest die Kataloge sagen nichts über die vielen (auch sonstigen) Probleme bei der Fertigung. Allgemein sollten die Ausgaben bekannt sein – sie sind ja in allen Katalogen und Publikationen gelistet und auch abgebildet.

    Hier nun ein Beispiel bei der Columbusserie.

    Es heißt allgemein: Eine Ausgabe aus Anlaß zur Weltausstellung mit Motiven zum 400. Jahrestag der Entdeckung Amerikas.

    Der Hintergrund war aber auch (ich kürze/Zitate in Kursiv): „Die neuen BM werden in großen Mengen ausschließlich für Sammlerzwecke produziert und niemals zur Frankatur verwendet werden. Die auf diese weise verkauften Briefmarken werden natürlich einen klaren Gewinn für das Ministerium darstellen.“ AusgabeZiel: 5.000 000 000 Stck. über die gesamte Stückelung! Sie sollten bestehende Ausgaben nicht ersetzen, sondern zusätzlich verkauft werden.

    Und nun das Ergebnis:

    Der Vertrag sah übrigens einen Erlös von 2.500.000 $ für das Ministerium vor!

    Erste Erkenntnisse führten bei der Herstellung bereits zu einer Ausgabereduzierung auf 3 000 000 000 Stck. (18 ct. , später auf 17 ct Herstellungspreis reduziert und Streckung der Laufzeit um weitere 6 Monate)!

    Es wurde nötig, eine weitere 8 ct.-Marke (wie auch bei den normalen Ausgaben) hinzuzufügen. Grund war die Senkung der Einschreibegebühr vom 1.1.1893 von 10 auf 8 ct.

    Als ca. 2 Milliarden Briefmarken ausgeliefert waren, wurde die weitere Lieferung durch das Postministerium eingestellt (31. 12. 1893). Der produzierte Überschuß war aber so groß, daß am 31.3.1894 erneut ausgeliefert wurde.

    Jetzt kam es zu einer juristischen Auseinandersetzung, ob der Vertrag als freie Ausschreibung überhaupt gültig war! Letztendlich verzichtete die Druckerei lobenswerterweise auf einen Teil des Erlöses (auch auf die 95.300 $, die durch die vertragliche verlangte Herstellungskostenreduzierung von 18 auf 17 ct. angefallen sind)

    Die eigentlich größeren Verkäufe waren nur von Spekulanten und Händlern (1x 125.000, 1x 30.000 und 1x20.000 $). Dazu kommen (knapp geschätzte) 100.000 $ an sonstige Sammler.

    Im Juni 1899 und März 1890 wurden alle Bestände eingezogen und vernichtet. Ein weiterer Verlust von ca. 50.000 $. 

    Also ein riesiges Verlustgeschäft für das Postministerium gegenüber den geplanten Erlösen.:(

  • Frage zum Zähnungsschlüssel

    • Filli
    • 25. Januar 2026 um 13:19

    Der oben erwähnte Zähnungsschlüssel - ich nehme an, du meinst den unten gezeigten - hat auch eine sehr feine mm-Teilung. So etwas ist für bestimmte Bestimmungen (z. B. USA-Perfin für die Lochabstände) notwendig.

    Es gibt aber auch noch eine ganze Reihe weiter Spezialschlüssel:

    oder

    oder

    oder

    Aber Achtung! Die Bilder sind nicht maßstabgerecht!

  • Ganzsachen Klappenschnitte

    • Filli
    • 25. Januar 2026 um 10:20

    Umschlagvarianten ist schon ein großes Gebiet für sehr spezialisierte Sammler.

    Hier einmal etwas aus den frühen (!) Jahren der USA. Man beachte die Variantenzahl "50"! Da sind die späteren Varianten noch nicht beachtet;).

  • Perfins - Deutsches Reich

    • Filli
    • 24. Januar 2026 um 18:18

    Irgendwo ist die Lochung hier angesiedelt ;):

  • Spitzen!!

    • Filli
    • 23. Januar 2026 um 19:31

    Im ordentlichen (philatelistischen) Sprachgebrauch bezeichnet "Spitze" im Allgemeinen einen "Leuchtturm in seiner Klasse". Zwar nicht einmalig, aber eben im Zustand/Preis o.ä. "Heraus ragend".

    Wie schon geschrieben: Aber ein wenig Ansichtssache.

    Aber ebenso unseriös zu oft gebraucht in der Blumensprache der Anbieter (Händler nicht ausgeschlossen!).

    Mir ist einmal eine gewöhnliche 10 ct. USA aufgefallen, bei der ca. 10 % der Marke abgerissen waren. Beschrieben als "einmalig".

    Zurecht: Denn dieses Exemplar gibt es so nicht noch einmal :(:(;)

  • USA Wechselsteuermarke aus Kalifornien

    • Filli
    • 18. Januar 2026 um 19:14

    # 1

    Keine Vignette, sondern offizielle Steuermarke "Exchange" von Kalifornien, gelistet als:

    CA DX 90a

    (B.F. Hastings & Co., Bankers, Sacramento, California. 1866).

  • DBC Deutscher Briefmarken Club Germering

    • Filli
    • 13. Januar 2026 um 09:39
    Zitat von kartenhai

    Von REWE? :/

    Gruß kartenhai

    Ich hatte mehr an einen philatelistischen Händler gedacht;)

  • Kennt jemand die "USA_Hundepost"

    • Filli
    • 12. Januar 2026 um 18:02

    Ein Zweig der "Privatpost" in der USA mit einigen historischen Informationen zu dieser selten bekannten Variante und seinem Betreiber (nicht zu verwechseln mit der "Schlittenpost" auf den kanadischen Seen):

    Herman Herst und seine „Private“ Post  (Shrub Oak - „Hundepost“)

    Die „Shrub Oak Local Post“ wurde von Herman (Pat) Herst Jr. betrieben. Der Spitzname „Pat” rührt daher, dass er am St. Patrick's Day geboren wurde. Er war ein bekannter Autor von philatelistischen Büchern und verfasste zahlreiche Artikel für philatelistische Publikationen wie „Linn's Stamp News“ und das Magazin „Stamp Collector“. Seine Artikel in Linn's waren meist skurril und behandelten oft obskure Themen, waren aber immer interessant.

    Herst betrieb die „Shrub Oak Local Post“ in Shrub Oak, New York. Als er sich nach Boca Raton, Florida, zurückzog, betrieb er die „Boca Raton Bicycle Post“. Er verwendete weiterhin die Shrub Oak-Ausgaben für die Fahrradpost. Ich glaube nicht, dass er jemals Ausgaben für die Fahrradpost entworfen hat. Aber er hatte spezielle Stempel für diese Post.

    Obwohl er selbst zugab, dass seine Post nicht die erste moderne lokale Post war (Hersts Bemühungen gingen die „Camel Post“ in Kalifornien im Jahr 1936 und die „Midget Town Local Post“ auf der New Yorker Weltausstellung 1939 voraus), erregte Hersts Post in der Philatelie viel mehr Aufmerksamkeit. Briefumschläge seiner „Shrub Oak Local Post“ sind begehrte Sammlerstücke unter den Anhängern der lokalen Post. Der erste Betriebstag der „Shrub Oak Local Post“ war der 1. Mai 1953.

    Diese „Briefmarke“ ähnelt keiner aktuellen US-Briefmarke und wurde auch mit einem Stempel entwertet, der nicht den damals verwendeten Poststempeln ähnelt. All dies waren Anforderungen, die das Postministerium an Herst stellte. Außedem, dass zusätzlich zum „Stempel” der lokalen Post die korrekte US-Portogebühr für einen Brief erster Klasse bezahlt werden musste (wie im United States Code, Kapitel 18 § 1696 geregelt).

    Später betrieb Herst mit seinem Deutschen Schäferhund Alfie die Shrub Oak Local Dog Post. Die Shrub Oak Local Dog Post-Briefmarke mit „Alfie” war die zweite Ausgabe der Post. Sie wurde von Robert Shields entworfen und in einer Auflage von 50.000 Stück gedruckt. Der Erstausgabetag der gezähnten Briefmarke war der 23. September 1966. Sie wurde in Bögen zu 40 Briefmarken heraus-gegeben, wobei auf jedem Bogen 5 ungezähnte Paare vorhanden waren.

    In späteren Jahren zog sich Herst aufgrund seiner schlechten Gesundheit „halb” nach Boca Raton, Florida, zurück. Der letzte „offizielle” Tag der Verwendung war der 1. Juni 1973, Herst gab sogar Briefumschläge heraus, die dieses Ereignis mit dem Schriftzug „Last Day of Service” (Letzter Tag des Dienstes) und der lokalen Briefmarke von Shrub Oak mit dem Datum 1. Juni im Zifferblatt markierten. Zuvor hatte Herst eine Briefmarke mit der Aufschrift „Dated as postmarked” (Datiert mit Poststempel) verwendet.

    Jahre später, im Jahr 1985, verschickte Herst die monatliche Ausgabe der „Local Post Collector's Society“ mit dem Titel „The Poster” aus West Palm Beach, Florida, mit derselben lokalen Hundemarke von Shrub Oak. Herst schrieb in einem Begleitartikel: „Nennen Sie dies ein Andenken an einen der klügsten Hunde, die je gelebt haben.”


    Bilder

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  • DBC Deutscher Briefmarken Club Germering

    • Filli
    • 12. Januar 2026 um 17:15

    Bei beiden obigen Links gibt es ein "Treuepunkt-System" beim Kauf von Produkten. Woher kenne ich das blos.....;););)

  • Bissiger Humor

    • Filli
    • 25. Dezember 2025 um 16:10

    Zur Zeiten von Corona haben doch Polizisten nach fremden Personen aus anderen Bundesländern in den Wohnungen nach geschaut und sie sogar dauerhaft mitgenommen.

    Weis jemand, ob es diesen Service auch noch für die Weihnachts- und Silvestertage gibt?:D;)

  • Hilfe bei Bestimmung - Baden Michel 46

    • Filli
    • 18. Dezember 2025 um 17:14

    Die 46 II zählt zu den großen Raritäten. Die Unterscheidungen sind so minimal, daß ein Erwerb nur "geprüft" Sinn macht. Warum war die Marke in den 13 Jahren nicht schon längst bei einem Prüfer?

  • Hilfe bei Bestimmung - Baden Michel 46

    • Filli
    • 17. Dezember 2025 um 14:30
    189715-img-jpg

    Obige Marke ist aus der Anfrage von 2012;). Da gab es diese Antwort:

    Ich halte diese Marke auch für die 2. Auflage, da die Umrahmungslinien wie feine Zickzacklinien aussehen im Gegensatz zu den dicken glatten Strichen bei der 1. Auflage. Ein Blick mit der Lupe müßte Sicherheit geben. Ob aber der Stempel echt ist und sich prüfen läßt, weiß ich auch nicht.

    Kleist

    Welche Erkenntnisse hast Du in den letzten 13 Jahren gewonnen (Bemühungen gemacht), um selbst Klarheit zu schaffen?

  • Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2025

    • Filli
    • 17. Dezember 2025 um 12:52

    Hallo Wolffi.

    Vielen Dank für Deine heute angekommene Karte mit den guten Wünschen. Du hast Dir so viel Mühe - nicht nur bei dem Umschlag - gegeben und dann haben die Transportrollen im Verteilzentrum Deine schöne Marke fast vollständig "aufgefressen" :(.

    Auf ein neues Jahr 26, mit bester Gesundheit und vielen, hochwertigen, Beiträgen im Forum.

    Ruhige Feiertage wünscht

    Filli

    Das 2. "l" in meinem Bild (Sammllerfreund) schenke ich zu Weihnachten dem Forum (zu spät bemerkt :() . :);)

  • Weihnachts- und Neujahrsgrüße 2025

    • Filli
    • 16. Dezember 2025 um 13:36

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