Wulf - und sogar mit den putzigen Überdruckmarken aus der frühen Euro-Zeit, wo man die alte Wertangabe mit einigermaßen passenden Motiven verdeckt hat. Dös g'fallt mia! ![]()
Beiträge von jmh67
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Habe den "Grabstein" (tombstone) aus Fort Wayne bei Millerstamps als Pre-Cancel verzeichnet gefunden. Da es sich um eine Händlerseite mit Angeboten handelt, ist ein Weblink wohl unpraktisch, der kann ja schnell geändert werden. Aber jedenfalls ist es demnach eine Vorausentwertung.
Martin
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Beim Indianer glaube ich nicht unbedingt an East Stroudsburg ...
Ist auch nicht der Ausbund an Deutlichkeit. Aber EAST und STROUDS... sowie das A von PA ist einigermaßen klar zu erkennen. Könnte auch von Hand aufgerollt worden sein, was den schiefen Aufdruck plausibel erscheinen ließe.
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6 c Garfield: East Stroudsburg, Monroe County, Pennsylvania, 18301.
14 c Indianer: derselbe Ort, nur ein anderer Aufdrucktyp.
3 c Jefferson: wahrscheinlich Holton, Jackson County, Kansas, 66436, aber so was von verkleckst, dass ich nur raten kann.
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Das könnte ein Stempel für Einschreibbriefe sein (R für "Registered"). In den USA war es üblich, die Marken auf Einschreiben mit einem "stummen" Stempel (ohne Datum und Ortsangabe, oft nur ein Doppeloval) zu entwerten und den Tagesstempel neben ihnen abzuschlagen.
Überhaupt war der Datumsstempel in den USA nicht zur Entwertung gedacht, sondern dazu verwendete man in der Frühzeit Federstriche, Korken, bildliche "fancy cancels", sonst nicht mehr sinnvoll zu verwendende Stempel usw., bis man die Duplex-Stempel erfand.
Martin
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Jean Philippe - eine fürwahr interessante Frage.
Hat man (wie oben) nur eine relativ häufige Endsilbe, dürfte es selbst mit Zusätzen schwierig werden. Es sei denn, man kann auf ein Archiv von Abbildungen zugreifen, in dem vollständige Abschläge gespeichert sind. Dann besteht theoretisch die Möglichkeit, durch (ggf. softwaregestützten) Bildvergleich eine wahrscheinliche Zuordnung zu finden. Das muss aber nicht eindeutig sein: Wenn die Anfangssilben zweier Ortsnamen Anagramme sind, dann sind die Ortsnamen auch etwa gleich lang, und zwei Stempel verschiedener Orte könnten dann mit dem sichtbaren Teil des gesuchten Stempels deckungsgleich sein.
Nur mal so ins Blaue gedacht.
Martin
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Ich zeige einfach mal zusammenhanglos meine Funde aus einem aufgelösten Dublettenalbum. Zunächst eine Stempelmarke der Republik Deutschösterreich, durch Aufdruck wie bei den zeitgenössischen Briefmarken aus einer Stempelmarke des Kaiserreichs von 1910 hergestellt:
Dann noch zwei kleinformatige Fiskalmarken der Stadt Wien, der Währung nach in der Zeit der reichsdeutschen Herrschaft oder ganz kurz nach dem 2. Weltkrieg verwendet:
Wer zu diesen Marken einen Schwank zu erzählen hat, mag es tun; für mich waren sie nur "Beifang", mit dem ich mich nicht weiter auskenne.
Martin
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Hinzuzufügen wäre vielleicht noch, dass diese von Freistempelmaschinen der Firma Pitney-Bowes stammen (Initialen P.B. neben der Maschinennummer).
Für Interessenten gibt es sogar Online-Kataloge, z. B. hier: https://en.wikibooks.org/wiki/United_St…r_Stamp_Catalog
Martin
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... Aber die geschnittene finde ich einfach nicht ...
So knapp geschnitten ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen, dass die Zähnung einfach abgeschnitten wurde.
Martin
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Zu deutsch: Vorausentwertungen. Einfach beschrieben: Solche Marken wurden von Großverbrauchern verwendet, die das bei der Post anmelden mussten. Das sparte die Arbeit des Stempelns der Sendungen.
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Genau, Heliklaus hat's 'raus und darf uns das nächste Rätsel aufgeben. Jean Phlippe hat ja winkenderweise den Zaunpfahl geschwungen

Martin
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Außerdem ist eine Dampfmaschine nichts Elektromechanisches

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Die Kombination der Druckverfahren war ja typisch für die Tschechoslowakei, und das Design der Marke ist ohnehin von einer Art, die im Gedächtnis haftenbleibt.
Dann darf ich die nächste Aufgabe stellen: Findet eine Marke aus einem abgeschlossenen Sammelgebiet, die der Gebühr für einen Ortsbrief oder eine Postkarte entsprach und die ein auch bei Erwachsenen beliebtes elektromechanisches Spielzeug in mehreren Varianten zeigt.
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Selbst wenn es ein französischer Stempel sein sollte, wäre das kein Ding der Unmöglichkeit. Zum Beispiel kann ein Brief aus Belgien nach Frankreich versehentlich ungestempelt geblieben sein, und man hat es erst am oder kurz vor dem Bestimmungsort gemerkt. In solchen Fällen galt (und gilt wohl noch), dass der erste Postler, der unentwertete Marken bemerkt, diese entwerten soll. Dazu kann der Brief durch die französische Stempelmaschine geschickt worden sein. In anderen Fällen nimmt man Schreibgeräte oder besondere Stempel.
Habe mal eine Postkarte aus den USA mit britischem (Londoner) Stempel gesehen. Leider war sie nicht meine. Aber das war so ein Fall.
Martin
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Brauchen wir solche Beiträge überhaupt? Bis jetzt ließ die Qualität der von sogenannter KI erzeugten Beiträge noch sehr zu wünschen übrig. Kennzeichnung ist (ähnlich wie Wolffioben bemerkte) deswegen also schon als Warnung sinnvoll, damit man die Texte mit Vorsicht genießt.
Martin
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Bei Bildern aus verschobenen Beiträgen bzw. konkreter bei verschobenen Bildern scheint es mir angebracht, auf die ursprünglichen Einsteller und/oder Beiträge zu verweisen, sofern die Beiträge nicht ingesamt verschoben werden können.
Martin
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