Nachfolgend noch einige Güstrower Stempelabschläge aus meiner Sammlung, die ich für echt halte:
Beiträge von Briefmarkentor
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GÜSTROW
Relativ häufig werden Postwertzeichen der OPD Schwerin mit Stempelabschlägen wie in Abbildung 1 angeboten. Markante Merkmale des Zweikreisstegstempel/Zweikreisbrückenstenmpel sind die gebrochene untere Sehne und das Fehlen einer Postleitgebietszahl.
Mitleiweile liegt mir dieser Stempelabschlag auch komplett vor (Abbildung 2). Das Fehlen eines Unterscheidungsbuchstabens wurde meistens durch geschicktes setzten des Stempelabschlages verschleiert.
Außerdem liegen mir noch die in den Abbildungen 3 und 4 gezeigten Abschläge als falsch geprüfte Stempelabschläge zu Güstrow vor.
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Original von hallerc4
Wenn jemand eine Reproduktion verkauft und dann eine Reproduktion liefert, hat er ja den Vertrag korrekt erfüllt...Diese Aussage ist richtig.
Wenn es "Sammler" gibt, die ihre Freude an Reproduktionen haben und die Ware auch als solche verkauft wird, was soll ein BDPH dann tätig werden?
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Ich denke, dass man solche Reproduktionen in jedem halbwegs industriell entwickelten Land der Erde erzeugen kann. Je niedriger dann noch die Herstellungs- und Transportkosten sind, um so lukrativer dürfte der Herstellungsprozess sein.
Dank immer besserer (preiswerter) Reproduktionstechniken und einer ständig steigenden Dokumentation von Material im Internet werden es in der Zukunft mit Sicherheit auch nicht weniger Reproduktionen werden.
Den BDPH würde ich in dieser Geschichte raushalten und auch keine Vorwürfe machen. Diese Geschichte ist eine Nummer zu groß für einen Verband von wenigen direkten und vielleicht noch 33.000 bis 34.000 indirekten Mitgliedern. Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass nur der deutsche Markt ein Problem mit Reproduktionen hat.
Vielmehr sollte jeder einzelne Sammler den möglichen rechtlichen Rahmen vollständig ausschöpfen und dann halt auf Erfüllung des Vertrages pochen. Wie bei jedem anderen Rechtsgeschäft auch. Nur ein solches Verhalten würden zu mindestens den im Inland beteiligten Personen schnell den Spaß am schnellen Euro vermiesen. -
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Original von ralowaIch denke: Entweder postfrisch oder garnicht. Wobei ich weiß, dass es eigentlich Blödsinn ist. Wie denkt ihr darüber?
Hallo Ralf,
auf deine Frage wirst du keine befriedigende Antwort erhalten, da die Form des Sammelns unter anderem vom persönlichen Geschmack, dem Geldbeutel und der Verfügbarkeit des Materials abhängt.
Letztendlich musst du dich mit deine Sammlung wohlfühlen. Und wenn dich Falze stören, tausche/kaufe keine Marken mit Falz ein.
Viele Grüße
Marko
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Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich einen Link in ein anderes Forum setzte:
Ein interessantes, aber kaum beachtetes Thema.
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Herzlichen Dank für eure Hilfe.
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Hallo Vichy,
schon einmal vielen Dank.
Wofür stand H.J.L.?
Viele Grüße
Marko
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Und außerdem:
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Hallo Vichy,
magst du dich an folgenden Schreiben probieren?
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Und hier folgt der Rest:
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Der Brief enthält folgenden Inhalt:
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Hallo Zusammen,
wer kann bei dem folgenden Brief den Ort des Empfängers lesen? Ist es Kiel?
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Stelle doch mal die Frage in die Runde, ob es spezielle Nachschlagewerke zum Thema Plattenfehler gibt. Vielleicht ist das Geld in ein solches Nachschlagewerk besser investiert.
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Original von ralowa Steht im aktuellen Michel Spezial inhaltlich viel anderes drin, so dass ich vielleicht doch die 84€ für einen Band investieren sollte?
Um dir eine vernünftige Antwort geben zu können, wäre es hilfreich zu wissen, was genau du wie sammelst.
Nach meiner Meinung handelt es sich auch bei dem Michel Spezial mehr um ein Grundlagenwerk. Für spezialisierte Sammler sind Fachpublikationen, z.B. von ARGEN sinnvoller, da ausführlicher.
Von daher kann der alte Katalog durchaus ausreichend sein.
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Original von kartenhai
In diesem Unterlink werden z. B. mehr als 650 falsche Stempel vorgestellt, man kann die Orte mit allen Abbildungen der Falschstempel im unteren Bereich nach dem Alphabet suchen:Ich persönlich finde diese Anhäufung von Falschstempeln nicht sehr hilfreich.
Ohne vergleichende Abbildungen von echten Stempelabschlägen und der ausführlichen Beschreibung der Merkmale der Fälschung dürften diese Abbildungen für viele wertlos sein. Auch die Ablage nur nach den Anfangsbuchstaben macht wenig Sinn. Besser wären Gebiete / Zeiträume / und dann eine Unterteilung nach Buchstaben.
Und damit ihr nicht denkt, ich kritisiere nur, hier ein Link auf die genannte Seite mit einem Beitrag von mir:
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Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 9. Februar 1946 aus Ueckermünde (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Beelitz (OPD Potsdam - Sowjetische Besatzungszone). Der Brief wurde portorichtig in Einzelfrankatur mit 12 Reichspfennigen (1 x Mi.-Nr. 17 - Ausgabe vom 9. November 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel (4) UECKERMÜNDE / a abgeschlagen.
Die Postleitgebietszahl "4" wurde nachträglich in den Stempel eingefügt. Beachtet auch die verwendete Stempelfarbe lila.
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Bei der Ganzsache sollte es sich um die P 728 handeln. Die restlichen Fragen kann ich nicht beantworten.
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Inlandsbrief im Fernverkehr bis 20 g vom 7. Januar 1946 aus Fürstenberg (OPD Schwerin - Sowjetische Besatzungszone) nach Berlin (Magistratspost Groß-Berlin). Der Brief wurde portorichtig in Mehrfachfrankatur (2 x Mi.-Nr. 8x - Ausgabe vom 30. August 1945) frankiert und mit dem Zweikreisstegstempel FÜRSTENBERG (MECKL) / b abgestempelt.