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  3. Webarche

Beiträge von Webarche

  • Violettschwarz vs. Schwarz(braun)violett

    • Webarche
    • 30. September 2007 um 22:12

    Hallo Erron,

    abermals schönen Dank! Inzwischen konnte ich dank Deiner Erläuterungen relativ gesicherte Farbbestimmungen bzw. Zuordnungen der Marken treffen, wobei es (sicherlich nicht nur hier) einen Farbgrenzbereich geben dürfte, der einer Prüfung bedarf/bedürfte.

    Im Augenblick gehe ich davon aus, dass es sich bei meinen "Jäschke-Marken" (eine weitere ist auch noch aufgetaucht), auch tatsächlich um heutige "Aa" bzw. "Ba"-Varianten handelt, die aufgrund ihres "Farbgrenzbereichs" zur Prüfung gelangten.

    Kann man eigentlich sagen, dass es sich bei dem Wechsel der Farbgebungen ähnlich verhält, wie beispielsweise mit dem Übergang vom Friedens- zum Kriegsdruck? Also eine Art "schleichernder" Übergang, der eine eindeutige Bestimmung durch einen Nichtfachmann nur sehr schwer möglich macht?

    Um das Thema abzurunden
    Thomas

  • Violettschwarz vs. Schwarz(braun)violett

    • Webarche
    • 30. September 2007 um 17:13

    Hallo Erron,

    danke für Deine Geduld. Ich verwechsele hier aber nicht - sondern habe einfach nur keine Ahnung, :-).

    Wenn ich mir die weiteren Ausgaben dieser "Serie" anschaue, würde dies also bedeuten: Mit fortschreitender Jahreszahl wurden die "farblosen" schwarz-weiß Marken (zunächst "Reichspost") durch Hinzufügen eines Farbtons (hier: Rot/Violett) ein wenig "aufgepeppt".

    Schnittpunkt waren die ersten Marken des "Deutschen Reichs", wobei die Marken mit der Farbgebung der Reichspostmarken wohl eher eine "aussterbende Spezies" waren - daher heute wertvoller.

    Einverstanden mit dieser laienhaften Darstellung, die mir weiterhelfen würde?

    Grüße
    Thomas

  • Violettschwarz vs. Schwarz(braun)violett

    • Webarche
    • 30. September 2007 um 10:29

    Nachtrag:

    Habe eben noch entdeckt, dass eine meiner "schwarz-weißen" Marken auch schon mal einem Prüfer vorgelegen hat (Jäschke). Einstufung von dort: "Aa".

    Nach meinem Bestand (der Anzahl der Marken und ihrer Farbgebung) sowie der Einstufung einer geprüften Marke, komme ich also zu einem entgegenstehenden Ergebnis ...

    Soweit ich Deinen Scan richtig sehe, würde ich daher Deine a/b Bewertung genau umgekehrt sehen ...

    Seltsam seltsam ... :)
    Thomas

  • Violettschwarz vs. Schwarz(braun)violett

    • Webarche
    • 30. September 2007 um 10:17

    Hallo Erron,

    mal sehen, ob ich das richtig verstanden habe:

    Ist die Marke praktisch Schwarz-Weiß, handelt es sich um den teureren Farbton. Wirkt die Marke ein wenig farbig (rötlicher Ton), ist sie "schwarzviolett". Korrekt?

    Das passt bei mir nur nicht mit meinem Bestand zusammen. Dann hätte ich hier reihenweise "schwarzviolette" Marken ... wenn auch mit der nicht ganz so wertvollen Zähnung. Zudem habe ich hier eine 26:17er, die im April 1902 abgestempelt wurde und eher "schwarz-weiß" ist. Da gab es laut Michel aber die violettschwarze Variante noch gar nicht ...

    Hmmm - passt bei mir nicht wirklich alles zusammen. Stelle auch mal einen Scan ein - auch wenn die Farben im Scan nur wenig zu unterscheiden sind.

    Grüße
    Thomas

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  • Violettschwarz vs. Schwarz(braun)violett

    • Webarche
    • 29. September 2007 um 21:23

    Hallo,

    kann mir vielleicht jemand mitteilen, wo der Farbunterschied zwischen diesen beiden Farben liegt - bzw. ob dieser überhaupt mit dem Auge erkennbar sein kann?

    Hintergrund: Neben einer Reihe klar bestimmbarer Marken "Denkmalsenthüllung" (3 Mark, DR 1902) fällt bei mir eine Marke aus dem Rahmen, die im unmittelbaren Vergleich eine leicht violette Farbgebung erkennen lässt (bei den anderen Marken dominiert ausschließlich Schwarz). Insgesamt wirkt die Marke auch "lebendiger", als die "toten" Schwarz-Weiß-Ausgaben.

    Da die Marke zudem die seltenere Zähnung aufweist, könnte sich eine nähere Betrachtung vielleicht lohnen.

    Wer hat also Erfahrung mit der Farbe - oder vielleicht mit der violettschwarzen Variante dieser Marke (MiNr. 80).

  • Frage zu Germania-Reichspost (2 Pfg.)

    • Webarche
    • 24. September 2007 um 17:26

    Hallo,

    schulde euch noch die Antwort der ArGe. Hier ein Auszug der Antwortmail:

    "Dieser Fehler hat in der ArGe Germania-Marken schon mehrfach
    vorgelegen. Er ist in der ArGe internen Literatur unter 53 Pf G1/7 aufgeführt und mit netto 10 Euro in der gestempelten Erhaltung bewertet."

    Grüße
    Thomas

  • Stempel vs. Zähnung

    • Webarche
    • 16. September 2007 um 22:52

    Zwei Postings in der Zwischenzeit ´- auf die ich auch noch eingehen möchte.

    @ Alfredolino:

    Gesetzt den Fall, Du hast zwei Marken. Eine mit einem zentrischen Stempel und allen Details, aber mit ein bis zwei verkürzten Zähnen - und eine Marke mit einem Wellenstempel, dafür aber im Gegensatz zur ersten, mit einer perfekten Zähnung. Welche wandert bei Dir in welches Album?

    Ich weiß nicht, wie es andern geht, aber vor dieser Frage stehe ich andauernd ... ;)

    @ Nigel:

    Hatte ja zwischenzeitlich mein persönliches Zwischenfazit gezogen. Ich denke, dass Bernd in den von Dir erwähnten Fällen natürlich kein perfektes Zähnungsbiild erwartet - und eine perfekte Zähnung nicht das Kriterium seiner sicherlich umfangreichen Sammlung sein wird. Ich denke auch nicht, das es irgendeinen Sammler gibt, der nur perfekte Stücke in seiner Sammlung hat oder haben kann ... Ich will damit sagen, dass Du Bernd, der mir eine punktgenaue Antwort auf meine Frage geben wollte und gegeben hat, hier sicherlich missverstanden hast.

    Grüße
    Thomas

  • Stempel vs. Zähnung

    • Webarche
    • 16. September 2007 um 22:21

    Hallo Bernd,

    schönen Dank für die Weitergabe Deiner Erfahrungen.

    Demnach hat also der Stempel (in Deutschland) zunächst einmal oberste Priorität - und in der Folge die einwandfreie Zähnung - und in der Folge wird auch noch ein toleranter Blick auf die Markenzentrierung geworfen.

    Daraus ergibt sich für mich im Zusammenhang mit meiner Anfrage - bis hierhin - zusammenfassend folgendes Bild:

    Ohne einen entsprechenden Stempel ist eine Marke (in Deutschland) praktisch wertlos bzw. nicht an den Mann / die Frau zu bringen. Stimmt der Stempel, bestimmt die Zähnung den Preis oder Tauschwert, wobei ein zunehmendes Alter und eine sinkende Auflage deren Stellenwert verringert. Der Markenaufdruck sollte dabei im Ganzen noch gut erkennbar sein, was bei den allermeisten Marken aber der Fall sein sollte.

    Unbestritten bleibt der persönliche Wert / die persönliche Wertschätzung einer Marke oder ganzen Sammlung von dererlei Überlegungen natürlich unberührt.

    Einen guten Start in die neue Woche!
    Thomas

  • Stempel vs. Zähnung

    • Webarche
    • 16. September 2007 um 17:49

    Hmmm, mir wird hier für meinen Geschmack ein wenig zu sehr auf den Michel geschielt, dessen Wertangaben ja ohnehin nur einen Anhalt für die Verbreitung der Marken darstellen.

    Legt nun der Sammler, der die Nachfrage und damit den tatsächlichen Wert bestimmt, eher Wert auf eine tadellose Zähnung, oder auf einen sauberen Stempel und ggf. vorhandene Gebrauchsspuren, die in meinen Augen ein lebloses Objekt zum Leben erwecken? Letzteres würde ich favorisieren - aber ist es tatsächlich so? Die bisherigen Beiträge scheinen mir ebenfalls in diese Richtung zu gehen.

    Ist es nicht auch so, dass die Bedeutung von ganzen Briefen (oder zumindest Ausschnitten) mit Marken stetig zugenommen hat?! Ist dies nicht auch ein Indiz für eine derartige Bewertung?

    Mich würden weitere Meinungen dazu interessieren.

    Grüße
    Thomas

  • Stempel vs. Zähnung

    • Webarche
    • 16. September 2007 um 14:40

    Und ich möchte die Fragestellung noch erweitern:

    Wie ist die Zentrierung des Briefmarkenaufdrucks in diesem Zusammenhang zu bewerten?

    Mir geht es also um eine Bewertungsreihenfolge dieser 3 Kriterien.

    Ergänzende Grüße
    Thomas

  • Stempel vs. Zähnung

    • Webarche
    • 16. September 2007 um 13:52

    Hallo,

    mal eine generelle Frage, die mich immer mal wieder beschäftigt:

    Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe immer wieder das Problem, das Marken mit einem exellenten Stempel geringfügige Mängel in der Zähnung aufweisen - und umgekehrt, dass Marken mit einer makellosen Zähnung nur ein Stempelfragment aufweisen.

    Da ich in meinen Hauptalben gern die wertvolleren Marken behalten - und andere zum Tausch oder Verkauf "ausmustere", stellt sich mir immer wieder die Frage, welche Marke ich jeweils behalten sollte (wann immer es geht, ziehe ich den Stempel der Zähnung vor).

    Wie sehen dies die Experten in diesem Forum?

    Grüße
    Thomas

  • 50 Briefmarken auf einem Umschlag

    • Webarche
    • 15. September 2007 um 11:47

    Auch Deine Belege stammen ausnahmslos aus dem Jahre 1923 (vergleichbare Stücke habe ich auch noch - auch alles aus 1923). Damit sollte für Dich das Gleiche gelten, wie für mein beispielhaft eingestelltes Muster.

    Grüße
    Thomas

  • Deutsches Reich: teure Marken - aber...

    • Webarche
    • 14. September 2007 um 20:42

    Haben sich unsere Postings überschnitten, ;-).

    Korrekt. Meine Preisangabe bezog sich auf die Idealvariante (**).

    Habe mich auch schon wieder gefangen, ;-)).

    Grüße und noch ein schönes Wochenende
    Thomas

  • Deutsches Reich: teure Marken - aber...

    • Webarche
    • 14. September 2007 um 20:39

    Hat mir keine Ruhe gelassen ...

    Habe mir also meinen Michel noch mal vorgenommen - und doch tatsächlich die ganze Zeit den Kriegsdruck überblättert. Naja, wer lesen kann, ist deutlich im Vorteil ...

    Damit liegt der Katalogpreis für den Kriegsdruck bei bestenfalls 35,-- Euro pro Stück (bei der teureren Farbvariante - sonst bei 7,50 Euro). Nun gut - hier 4 zusammenhängende, Randstück, Rückseite in dem geschilderten Zustand.

    Damit ist für mich das Thema erledigt.

    Naja - nicht ganz: Wenn ich Deinem Abnehmer, ;-), eine Freude machen kann, schicke mir doch mal eine PN mit den "Zielkoordinaten". Im Gegenzug erwarte ich allerdings eine Germania, wobei ich Dir die Auswahl überlasse.

    Grüße
    Thomas

  • Deutsches Reich: teure Marken - aber...

    • Webarche
    • 14. September 2007 um 20:07

    Hmmm, Du hast Recht. 25:17 ... Nur finde ich die in meinem Michel - Spezial 2006 - nicht (daher hatte ich auch gar nicht erst nachgezählt) ...

    Dann sollte also - analog zur wasserzeichenfreien Variante - der Wert noch um ein "paar Cent" darüberliegen, oder? Na prima ... dann blutet mir das Herz ja noch mehr ... ;-).

    War mir erst nicht ganz sicher, ob ich hier posten sollte. Bin anscheinend aber doch genau richtig. Mich würde also der Wert interessieren (jetzt bin ich erst richtig neugierig geworden, ;-).

    Und damit wir nicht die ganze Zeit über weiße Flächen sprechen müssen, ;-), stelle ich die Vorderseite auch mal mit herein.

    Über den Dir bekannten Abnehmer, der die "Viererbande" vor dem sicheren Ende retten möchte, unterhalten wir dann später noch einmal, :-).

    Grüße
    Thomas

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  • Deutsches Reich: teure Marken - aber...

    • Webarche
    • 14. September 2007 um 18:56

    Hallo,

    was macht man eigentlich mit Marken (postfrisch), die auf der Rückseite so aussehen, wie dargestellt.

    Bei den Marken handelt es sich um Marken des Deutschen Reichs (MiNr. 96A), die ím einwandfreien Zustand einen Michel-Wert im vierstelligen Eurobereich darstellen sollten. Billige hätte ich schon entsorgt. Bei diesen Marken (zudem Randstücke) ist die Hemmschwelle eindeutig höher ...

    Habe ich hier nur Futter für den Reißwolf - oder irgendeinen Wert, den ich behalten sollte.

    Falls es bei der Beurteilung der Frage von Bedeutung sein solte: Die Vorderseite befindet sich in einem völlig einwandfreien Zustand.

    Grüße
    Thomas

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  • Frage zu Germania-Reichspost (2 Pfg.)

    • Webarche
    • 14. September 2007 um 18:41

    Hallo Nigel,

    daran hatte ich am Anfang auch schon gedacht - daher die Nachfrage, ob schon bekannt.

    Im Internetzeitalter ja kein Problem. Schicke mal ein Scan. Werde dann berichten, was dabei herausgekommen ist.

    Grüße
    Thomas

  • Frage zu Germania-Reichspost (2 Pfg.)

    • Webarche
    • 14. September 2007 um 14:12

    Hallo Guido,

    dann will ich die Zufälligkeit mal aussortieren. Schönen Dank für Deinen Blick ins Fachhandbuch!

    Grüße
    Thomas

  • 50 Briefmarken auf einem Umschlag

    • Webarche
    • 14. September 2007 um 14:06

    Hallo Erron,

    vielen Dank für die vertiefenden Informationen. Jetzt ist mir Vieles klarer, zumal der Zeitpunkt der Verwendung (05.09.23) wunderbar zu dem geschichtlichem Hintergrund passt.

    Grüße
    Thomas

  • 50 Briefmarken auf einem Umschlag

    • Webarche
    • 13. September 2007 um 22:57

    Bei der nachfolgenden "Beklebung" (50x 100 Mark) interessiert mich vor allem, wo da noch Platz für den Adressaten war, ;-).

    Hat hier jemand ähnliche "Plakate" und kennt sich vielleicht damit aus, ob so etwas dazu dienen könnte, das eigene Hobby so ein wenig gegenzufinanzieren?

    Interessieren würde mich abschließend auch, ob man derartige Stücke von der Unterlage trennt - oder doch besser auf dem Umschlagpapier belässt.

    Grüße
    Thomas

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