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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  3. Pete

Beiträge von Pete

  • Oberschlesien 1921 Stempel ?

    • Pete
    • 16. Januar 2015 um 08:26
    Zitat

    Original von FloNumi
    Hallo

    Ohhh ja ich meine natürlich Gefälligkeitsstempel.
    Gut, was dort oben in der Ecke mal gewesen ist weiß ich nicht ...

    Kann ich die Marken dann nach dem Michel bewerten? Wenn diese ja "nur" fürs stempeln genutzt wurden? Wenn ja nehme ich den Michel-Euro für gestempelte Marken zur Katalogisierung?

    Gruß FloNumi

    Die gezeigten Mi-Nrn. ex Nr. 30-40 kamen am Sonntag, den 20.03.1921 an die Postschalter, dem Tag der Abstimmung. Es ist in der Literatur umstritten, ob diese Marken lediglich am 20.03.1921 oder auch darüber hinaus gültig waren. Die deutliche Mehrheit der gestempelten Marken (Anteil m.E. > 98%) trägt das Ausgabedatum 20.03.21 als Stempeldatum (oftmals Gefälligkeitsentwertung lose bzw. auf Blatt aufgeklebt als Souvenir, teils auf gelaufenen Sendungen zur Erinnerung an den Abstimmungstag). Daher sollte der Katalogpreis im Michel für gestempelte Stücke vom 20.03.1921 gelten. Bitte allerdings auch die Qualität der Briefmarken beachten.

    Gruß
    Pete

  • Briefmarken geerbt, Hilfe benötigt!

    • Pete
    • 13. Dezember 2014 um 19:32
    Zitat

    Original von linos203
    ...

    Die vielen Länder beschränken sich auf ganze 3 in Worten drei Länder:
    [list=1]
    ...
    [*]Niederlande, ab Mi. 910 (1977)
    [/list=1]
    ...

    Alles anzeigen

    Einspruch :)

    Laut Internetseite der niederländischen Post (= post.nl) sind Briefmarken in Guldenwährung seit dem 01.11.2013 nicht mehr gültig:


    Gruß
    Pete

  • Oppelner Notausgaben

    • Pete
    • 13. Dezember 2014 um 19:27
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie

    In my opinion it`s a fake / forgery !

    Gruß
    KJ

    I think too it's a forgery.

    Begründung: der zur Signatur verwendete Prüfstempeltyp von Haertel (der Prüfer Max Haertel besaß verschiedene Prüfstempel nacheinander und/oder zeitlich parallel) sowie die Stellung des Aufdrucks "C.I.H.S." sprechen statistisch betrachtet eher für eine Fälschung.
    Bei der Mehrheit der Originale sitzt der Aufdruck meines Wissens nach nahe am Landesnamen "Deutsches Reich" (wobei es auch Ausnahmen gibt). Das Stück im nachfolgenden Fall ist echt und BPP-geprüft mit der üblichen Aufdruckstellung:


    Bei den meisten Fälschungen taucht der Handstempelaufdruck "C.I.H.S." eher im Bereich des Kopfes der Germania auf.

    Der Prüfer Haertel signierte sowohl Originale (Aufdrucktype I) als auch zeitnah produzierte Fälschungen (Aufdrucktype II -> jahrelang als Nachdruck angesehen und bewertet) als echte Marken.

    Gruß
    Pete

  • Vorausentwertung Luxemburg

    • Pete
    • 15. September 2014 um 20:54

    @ Mljpk:

    Sammlerkollege Lars Böttger schreibt zu deiner Anfrage aus dem Ursprungsbeitrag:

    "Die hohen Werte [= Nominalen zu 5 und 10 Centimes bis ca. 1915] der Vorausentwertungen von Luxemburg sind sehr gesucht. Belege gehen für jede Ausgabe immer mindestens zweistellig weg, die Ausgabe von 1900 ist mit 1.500 Euro notiert.

    In der Regel wurden die Werte zu 1, 2 und 4 Centimes verwendet, aber halt nicht die Werte zu 5 oder 10 Centimes. Darum sind die nicht häufig. Das kann man alles im „Prifix“ nachlesen (2009 letztmalig erschienen)."

    Gruß
    Pete

  • Briefmarken für Schottland

    • Pete
    • 8. September 2014 um 20:17
    Zitat

    Original von kartenhai
    Auch personalisierte selbstklebende Marken von Schottland werden in Andenken-Shops dort vertrieben:


    Gruß kartenhai

    Die Marken der Universal Mail tauchen gelegentlich auch in Kiloware auf, siehe angehangenes Beispiel, ausgeschnitten aus Ansichtskarten ;)

    @ kartenhai:

    Bitte nicht die klassischen deutschen Privatpostmarken mit den Ausgaben von Staffa vergleichen bzw. in einen Topf werfen. Für letzteres wurde deutlich über Bedarf gedruckt und viel an den Fachhandel für Sammelzwecke abgegeben. Für die klassischen Privatpostmarken bestand durchaus Bedarf - gerade in den größeren Städten - und einfache Bedarfsbelege lassen sich auch heute noch für einen einstelligen Eurobetrag pro Beleg finden (von Staffa habe ich bisher noch keine gelaufenen Belege gesehen).

    Gruß
    Pete

    Bilder

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  • Burkina Faso MiNr. 1458-1461 geschnitten (nicht im Katalog vermerkt)

    • Pete
    • 8. Juni 2014 um 07:58
    Zitat

    Original von KlausR.
    Hallo,

    habe vor einiger Zeit diese Marken billig erstanden (Katalog gibt noch immer keinen Wert an). Eine geschnittene Version ist nicht im Katalog vermerkt. Handelt es sich doch um offizielle Marken?

    Klaus

    Schau mal in die Einleitung zu Burkina Faso. In der Michel-Katalogausgabe Westafrika 2007 (Seite 77) ist dort vermerkt:

    "Von vielen Marken gibt es geschnittene Musterstücke sowie sogenannte Epreuves de Luxe (Sonderdrucke in Blockform). Sie werden nicht katalogisiert."

    Gruß
    Pete

  • Achtung ABZOCKE !

    • Pete
    • 22. Mai 2014 um 13:47
    Zitat

    Original von Vichy
    Hallo,

    fast genau zwei Jahre nach den ersten Zahlungsaufforderungen geht es jetzt wieder los.

    Die Tage kamen gleich zwei Briefe mit unten zu sehendem Text. Genau wie damals.
    Unglaublich...

    Wie sind die Briefumschläge für den Versand derartiger "Rechnungen" frankiert worden? Im Einzelfall kam es in der Vergangenheit bereits vor, dass die Frankierung (Bsp. mittels Absenderfreistempel) durch den Absender gefälscht wurde (Beispielfall siehe (1) und (2) ) und somit eine Fälschung zum Schaden der Post vorliegt.

    Gruß
    Pete

    (1) und
    (2) und

  • Was mich auf die "Palme bringt"

    • Pete
    • 7. Mai 2014 um 07:46
    Zitat

    Original von wajdz8
    Das wäre ein sauber gestempelter Brief aus den Niederlanden gewesen. Drei Postbeförderungsanstalten, TNT, PIN und DP haben daraus Altpapier gemacht

    Der Brief wurde m.E. versehentlich im Briefzentrum von TNT Post (bzw. seit Ende März 2014 = PostCon) in Frankfurt/Main während der zentralen Bearbeitung von Auslandssendungen beschädigt. Der schwarze Codierbalken auf der Briefvorderseite sowie orangefarbene Codierbalken auf der Briefrückseite deuten an, dass der Brief nicht waagerecht stehend durch die Briefsortiermaschine lief. Die Sendung hat sich kurz nach der Einführung in die Briefsortiermaschine während des Transports auf den Führungsbändern irgendwo verkantet und sich auf eine Ecke des Briefumschlags "gestellt" (ähnlich einem sich aufbäumendem Pferd auf die Hinterhufe); daher die schräge verlaufene schwarze und orangefarbene Codierung). im Anschluss hat sich der Brief erneut derart verkantet bzw. ist hängengeblieben, dass die Sendung eingerissen wurde, während die nachfolgenden Sendungen an diesem Engpass ebenfalls vorbei"laufen" mussten und in der Briefsortiermaschine kurzfristig einen Stau verursachten.

    Die PIN Mail AG Berlin hat diesen Brief beschädigt aufgefunden und verschlossen. Die DP (= Deutsche Post?) hat in diesem Fall auf dem ersten Blick mit der Sendung nichts zutun.

    Als Briefmarkensammler mag der Brief nicht mehr großartig von Interesse sein. Postgeschichtlich hat der Beleg allerdings einiges zu erzählen. Sendungen, welche von Postmitbewerbern versehentlich beschädigt und im Anschluss geklebt wurden, sind auch nicht häufig.

    Gruß
    Pete

  • Provinz Sachsen mit Aufdruck Wittenberg

    • Pete
    • 24. April 2014 um 12:19
    Zitat

    Original von kartenhai
    Wer kennt diese seltsame Marke:

    Provinz Sachsen mit unleserlichem Aufdruck (4 Rpf. bez. ?), gesehen im aktuellen Auktionserlös-Spiel.

    Gruß kartenhai

    Schau mal unter Lokalausgaben Wittenberg-Lutherstadt Mi-Nr. 21 ;)

    Der Aufdruck lautet korrekt "4Rpf.bez".

    Gruß
    Pete

  • 3 Cent Ergänzungswert

    • Pete
    • 27. März 2014 um 07:14

    @ Vichy:

    Nachtrag: im o.g. Bericht Nr. 78 der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel wird auf S. 39 ein Beleg des gleichen Absenders wie in deinem Beispiel abgebildet, allerdings vom darauffolgenden Tag (11.04.2013), Gerätenummer 4D02001429. Die Briefmarke wurde in dem Fall im Briefzentrum mittels BZ-Handstempel entwertet.

    Gruß
    Pete

  • 3 Cent Ergänzungswert

    • Pete
    • 26. März 2014 um 20:59
    Zitat

    Original von Vichy
    Auffrankierung der etwas anderen Art.
    Soweit ich weiß, offiziell seitens der Post nicht erlaubt.

    Gruß Vichy

    In der Praxis kam dies Anfang 2013 gelegentlich vor; Anfang 2014 zur diesjährigen Portoerhöhung ebenfalls ;)
    Der in deinem Beispiel gezeigte Frankit war noch nicht per Softwareupdate auf die neuen Portostufen umgestellt. Allerdings ist das Datum 10.04.2013 sehr spät. Die Mehrheit mir vorliegender Belege datiert i.d.R. vom Monat Januar 2013 (und auch Januar 2014).

    Im Bericht Nr. 78 ( , Oktober 2013) der Forschungsgemeinschaft Post- und Absenderfreistempel erschien zur praktischen Umsetzung der Porterhöhung ein Artikel zur Portoerhöhung vom 01.01.2013. Bei deinem gezeigten Beispiel handelt es sich um eine von diversen Möglichkeiten (Briefmarke + Absenderfreistempel, Absenderfreistempel + Absenderfreistempel, Internetmarke + Briefmarke, Briefmarke + Schalterlabel usw.), das seinerzeitige Porto von 0,58 Euro (bzw. aktuell 0,60 Euro) für einen Standardbrief (20g, national) darzustellen.

    Gruß
    Pete

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  • Ist mein Michel falsch?

    • Pete
    • 27. Februar 2014 um 17:12
    Zitat

    Original von Kolonialfreund78
    ...
    Konkret: Mi. Nr. 28 z.B. .
    28 a in mittelbraunviolett/schwarz ist in meinem Katalog als billigere Sorte mit 45;- angegeben; 28 b rotviolett/schwarz hingegen als gute Farbe mit 110;- notiert.

    Analog ist es mit der 25.
    25a mittellilaultramarin ist die "Billige" (7,50) und 25b hellviolettultramarin die "Gute"(20;-).
    ...

    @ Kolonialfreund78:

    Nachfolgend die Angaben zu Deutsch-Ostafrika aus dem Michel-Spezial Band 1 von 2012 (Seite 664) für gestempelte Exemplare:

    25a mittellilaultramarin -> 20,00 ME
    25b hellviolettultramarin -> 7,50 ME

    28a in mittelbraunviolett/schwarz -> 45,00 ME
    28b rotviolett/schwarz -> 110,00 ME

    Im Vergleich zur 2006er Ausgabe wurden bei der Mi-Nr. 25 die Preise getauscht; bei der Mi-Nr. 28 sind diese geblieben. In der 2012er Ausgabe wird keine Nr. 25c mehr gelistet.

    Gruß
    Pete

  • Amerikanisch Britische Zone Michel 34 Stempel?

    • Pete
    • 24. Februar 2014 um 17:43
    Zitat

    Original von FloNumi
    Hallo

    hier ist nun eine Marke aus der Amerikanischen Britischen Zone

    Michel 34 Deutscher Druck 80 Pfennig

    Ist der Stempel falsch?

    Hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen

    Gruß FloNumi

    Alles anzeigen

    Gab es zu dem Ausgabezeitpunkt dieser Marke bereits Postämter mit solcher einer hohen Nummer wie hier Nr. 658 (aus Hamburg?)? Ich habe bei der Stempelentwertung kein gutes Gefühl.

    Gruß
    Pete

  • Nigeriafälschungen

    • Pete
    • 24. Februar 2014 um 17:41

    @ am1937a:

    ich würde den Beleg so belassen, wieder dieser ist. Der Beleg weist eine fünfstellige PLZ auf und kann demnach nur nach dem 01.07.1993 (Einführung der fünfstelligen PLZ) gelaufen sein, vermutlich eher später (die seinerzeit neuen fünfstelligen PLZ hatten sich nicht umgehend in Nigeria herumgesprochen). Das Porto von 100 Kobo = 1,00 Niara auf Auslandssendungen nach Europa war 1993 bereits absoluter Nonsens und lag inflationsbedingt ab spätestens 1993 zwischen 30 und 50 Niara (abhängig vom Zeitpunkt des Briefversandes).
    Leider wurde der Brief nicht gestempelt, weist allerdings nach, dass hier die nigerianische Postverwaltung mittels massiver Unterfrankatur um das Portoentgelt betrogen wurde. Üblicherweise wurden für die Briefe der Nigeria-Connection auch gefälschte Briefmarken zur "Frankatur" verwendet, im Einzelfall allerdings auch echte Marken mit deutlich zu geringer Nominale (und m.E. mittels gefälschter Stempel entwertet), die 1993 kaum noch etwas wert waren.

    Es ist nicht ungewöhnlich, dass die Sendungen der Nigeria-Connection keine Codierung der Deutschen Post AG aufweisen. Der Aufbau der Briefzentren in Deutschland wurde erst Mitte der 1990er Jahren begonnen und bis dahin wurde in der dezentral angelegten Sortierung häufig auch per Hand sortiert (insbesondere in kleineren Orten). Eventuell mag das Fehlen einer Codierung zusätzlich auch an dem meist braunen Briefumschlagpapier und/oder dem meist unförmigen, d.h. nicht genormten Format des Briefumschlages liegen.

    Gruß
    Pete

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  • Kriterien für die grössten Marken der Welt

    • Pete
    • 5. Dezember 2013 um 18:09

    Nachfolgend die mir vorliegende größte Briefmarke - Fujeira Mi-Nr. 1156 vom 31.03.1972; Maße 8,2cm x 14,7cm = 120,54 cm²

    Laut Michel-Katalog wurden 1972 weitere Marken in Fujeira verausgabt, die den Katalogabbildungen nach ähnlich groß wie die Nr. 1156 sein könnten (Motiv Napoleon, General de Gaulle, Apollo, Olympische Sommerspiele München).

    Gruß
    Pete

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  • Was mich auf die "Palme bringt"

    • Pete
    • 4. Dezember 2013 um 19:04
    Zitat

    Original von wajdz8
    ...
    Der schwarze Strich parallel zur Oberkante muß noch geklärt werden. Vielleicht
    bekomme ich vom Absender eine Erläuterung dafür.

    Jedenfalls wäre auf dem Umschlag genügend Platz für diesen TNT Aufkleber gewesen, ohne die Frankierung abzudecken.

    MfG wajdz

    Die C6-Sendung lief in Frankfurt/Main waagerecht und kopfstehend durch eine C6-Briefssortiermaschine von TNT Post (Niederlassung Frankfurt/Main, ). Eine der vorherigen Sendungen hatte sich in der Maschine aufgehangen, hinterließ einen Fetzen Papier im Bereich des Laufwegs (Laufschiene) und in der Höhe, auf welcher die Codierung von TNT Post Frankfurt/Main mittels mehrerer Düsen gesprüht wird. Nachfolgende C6-Briefe schlingerten, frisch besprüht mit der Codierung, an dem Papierfetzen entlang. Dieser nahm dadurch die frische schwarze Farbe auf, färbte sich selbst schwarz ein und "verzierte" nachfolgende C6-Sendungen. Dadurch entstand der schwarzen Streifen auf der Briefvorderseite. Wenn der Briefsortiermaschinenbediener bzw. die Abgreifer an den Fächern diesen Streifen zeitnah bemerken, sind lediglich wenige Sendungen betroffen. Wenn es nicht auffällt oder ignoriert werden würde, kämen solange Streifen auf Sendungen, bis sich der gefärbte Papierfetzen von selbst an der Haftstelle löst und der schwarze Streifen dadurch verschwindet.

    Deine C6-Sendung war von TNT Post (Frankfurt/Main) nicht maschinell bearbeitbar, weshalb lediglich die Ziffernkolonne "0000004718" anstelle der vollständigen Codierung auf die Briefvorderseite gesprüht wurde. Ein Beispiel für eine vollständige Codierung der C6-Briefsortiermaschine siehe hier:

    Daher ging die Sendung zur manuellen Nachbearbeitung, d.h. die Empfängeranschrift wurde manuell am PC eingegeben (zur lizenzbedingten Sendungserfassung und Sendungsverfolgung). Im Anschluss wurde der Aufkleber ausgedruckt. Dieser weist die individuelle Codierung, UPOC ("9923...") und "TNT Post"-interne Kennung des Zustellpartners für Berlin auf, hier "121 2" für ma1212 = PIN Mail AG Berlin. Die auf dem Aufkleber angegebene Telefonnummer "0800 8747678" gehört zu TNT Post in Deutschland. Wenn man dort anruft, sollte jemand ans Telefon gehen, der deutschsprachig ist.
    Der frisch ausgedruckte Aufkleber wurde von einem Mitarbeiter manuell in die rechte obere Ecke der Briefvorderseite geklebt. Da in diesem Thema bereits mehrere derartige Belege vorgestellt wurden und mir etliche solcher Stücke vorliegen, ist bei dieser Vorgehensweise von einer Absicht seitens TNT Post auszugehen. Ich nehme daher an, dass die in dieser Form behandelten Sendungen (es dürfte sich um hunderte wenn nicht sogar mehr Sendungen pro Arbeitstag handeln) im Anschluss über die Briefsortiermaschine maschinell sortiert werden. Bei ca. 140 Zustellpartnern von TNT Post in Deutschland () kommen einige Sortierfächer an den Sortieranlagen und damit Postkisten zustande. Da der Aufkleber mit der Codierung normalerweise rechts oben sitzt, kann man die Kamera der Briefsortiermaschine zum "lesen" der Empfängeranschrift gezielt auf die rechte obere Ecke der Briefvorderseite ausrichten. Statt der Empfängeranschrift wird die Codierung maschinell eingelesen. Zur Codierung ist in der Software die passende Empfängeranschrift hinterlegt. Dadurch "weiß" die Briefsortiermaschine in Sekundenbruchteilen, in welches Fach (und damit der örtliche Zustellpartner) die betroffene Sendung sortiert werden muss und eine zeit- sowie personalintensivere manuelle Sortierung (Zuordnung zum jeweiligen Zustellpartner) entfällt.

    Gruß
    Pete

  • Oberschlesien - Nr. 12 kopfstehend

    • Pete
    • 31. Oktober 2013 um 18:50

    @ Alexander-Baer:

    Scan 1: Type IIa ->
    Scan 2: Type Ia ->

    Kopfstehende Audrucke der Mi-Nr. 12 sind äußerst selten zu finden. Nahezu alle im Handel befindlichen Marken tragen eine Aufdruckfälschung, die nach Dienstschluss in der Oppelner Druckerei Erdmann & Raabe produziert wurden. Der Michel-Spezial schreibt im Band 1 von 2012 (S. 778): "Kehr-, Doppel- und Schrägaufdrucke bei Mi-Nr. 10-12 sind in aller Regel Mache." (=Fälschung).
    Auf 100 ungeprüfte Marken (d.h. nicht aktuell BPP-geprüft) kommen meiner Erfahrung nach weniger als fünf echte Aufdruckmarken heraus; der Rest ist falsch. Der Michel-Spezial weist zurecht darauf hin, dass man das Prüfzeichen (Max) Haertel nachprüfen lassen sollte. Sein Prüfzeichen ist kein Indiz für ein Original.

    @ caramellino:

    Die Type Va weist eine Null (schlanker Bauch) wie die Type IIa auf und ist mit drei Exemplaren pro überdruckten Schalterbogen äußerst selten ;)

    Gruß
    Pete

    Nachtrag:
    Die Typenbezeichnung "a" und "b" beziehen sich zuerst auf die Aufdruckfarbe (12a oder 12b) und im Anschluss bei der Aufdrucktype auf einen Unterschied im "Halbkreis" des Buchstaben "P" von "Pf." (Bsp. 12a IVa und 12a IVb) .

  • Sammlung DR 1700,- €

    • Pete
    • 31. Oktober 2013 um 18:37

    @ caputo:

    Wenn ich deinene rsten Scan richtig betrachte, zeigst du dort eine Mi-Nr. 11 (kleiner Brustschild zu 18 Kreuzer) mit einer Stempelentwertung aus Ratibor in Oberschlesien. Wenn ich mich nicht irre, lag Ratibor im Groschengebiet. Eine Stempelfälschung ist daher zumindest nicht auszuschließen.

    Zum Vergleich eine Mi-Nr. 19 (1 Groschen):

    Gruß
    Pete

  • Druckzufälligkeiten der Abschiedsserie des DR Mi. Nr. 119 -129

    • Pete
    • 14. Juni 2013 um 14:48
    Zitat

    Original von uli


    Das musst du (mir) mal erklären. Wie kam der Fehler des fehlende Aufdrucks denn zustande?
    Gruß
    Uli

    Grundsätzlich bestehen mehrere Möglichkeiten; nachfolgend einige (alle?) Varianten:

    1. unbeabsichtigte (oder beabsichtigte) Produktion von Marken mit bzw. ohne Überdruck durch umgeschlagene Ecken des Schalterbogens. Der Aufdruck wird im Druckvorgang regulär ausgeführt und das Druckbild landet auf der Fläche der umgeschlagenen Bogenecke auf der Briefmarkenrückseite, d.h. auf der Gummierung der Briefmarke; ein weiterer Teil der nicht überdruckten Marken wird durch die umgeschlagene Bogenecke abgedeckt und erhält keine Aufdruckfarbe (höchstens einen "Blinddruck" durch den Pressvorgang während des Markenaufdrucks im Buchdruckverfahren).

    2. beabsichtigte Produktion von Marken mit bzw. ohne Überdruck durch Einlage eines weiteren Bogens Papier auf dem zu überdruckenden Schalterbogen. Der Aufdruck wird im Druckvorgang regulär ausgeführt und landet auf dem zu überdruckenden Briefmarkenbogen bzw. dem dazwischengelegten Blatt Papier.

    3. fehlendes Aufdruckklischee in der Druckplatte (beabsichtigt oder unbeabsichtigt)

    4. (theoretisch) zu stark in die Druckplatte hineinversetztes Aufdruckklischee mit dem Ergebnis, dass dieses Klischee (im Buchdruckverfahren) nach dem Einfärben der Aufdruckplatte während des Druckvorgangs keinen Kontakt zum überdruckenden Material (Briefmarkenbogen) herstellen kann. Das betroffene Aufdruckklischee hängt quasi in der Luft.

    Als Scans ein Beispiel aus dem Abstimmungsgebiet Oberschlesien (1920-1922). Dienst Nr. 20. Die Dienstmarken wurden seinerzeit von der alliierten Abstimmungskommission als Fiskalmarken (und nicht als Briefmarken) betrachtet, weshalb seinerzeit wie andere Fiskalmarken deutschen Ursprungs diese in einer Oppelner Druckerei mit dem Aufdruck "C.G.H.S." ("Commission de Gouvernement de Haute Silésie") versehen wurden. Das Wort "Scherf" auf dem Bogenrand verweist auf den Namen des Druckers der Urmarke Deutsches Reich Dienst Nr. 33.
    Ich gehe bei diesem Stück von der vorgenannten Variante Nummer 1 aus, allerdings eine beabsichtigte Produktion von Makulatur (für den anschließenden gut bezahlten Verkauf im Briefmarkenhandel).

    Gruß
    Pete

    Bilder

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  • DDR Dienstmarke 20 Pfennig, Wert?

    • Pete
    • 22. Mai 2013 um 18:20

    @ peterhans:

    Bei deiner Marke zu 20 Pf handelt es sich um die Mi-Nr. 37yB. Das B steht im Katalog für die zur Perforation genutzte Zähnung.

    Die A-Zähnung trifft auf die Michelnummern 1-33 und 34yA-41yA zu; die B-Zähnung kommt nur bei den Nummern 34yB-37yB vor. Deine gezeigte Marke bis 20Pf weist waagerecht 14 vollständige Zähnungslöcher und senkrecht 17 Zähnungslöcher auf (ohne links und rechts außen die halben Löcher mitzuzählen). Demnach handelt es sich um die B-Zähnung (d.h. Mi-Nr. 34B-37B). Die A-Zähnung weist waagerecht 13 und senkrecht 15 volle Zähnungslöcher auf.

    Die Zähnungsvariante A tritt im Buchdruck bei den Michelnummern 22; 32y und 34yA auf; wobei für die Nrn. 32y und 34yA Faserpapier (wie bei den Nrn 34yB-37yB) verwendet wurde; diese beiden Nummern unterscheiden sich vor allem (ausschließlich?) durch das verwendete Wasserzeichen voneinander. Die Nr. 22 wurde auf Papier ohne Fasern gedruckt.

    Gruß
    Pete

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