1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Alles
  • Alles
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Mitglieder
  3. Pete

Beiträge von Pete

  • Europäische Privatpost (ohne Dtl.)

    • Pete
    • 4. September 2016 um 09:02
    Zitat

    Original von Zackenzaehler
    Familienangehörige von mir sind regelmäßig in der Schweiz.
    Zuletzt kam die Post, die regulär mit schönen Marken aus der Schweiz frankiert wurde, mit Labeln eines Privatpostunternehmens an, wobei die Marken mit dem Label überklebt waren. ...

    MVG Z

    Auslandssendungen der Schweiz werden, sofern diese nicht wie gehabt über die Deutsche Post AG in Deutschland zugestellt werden, seit einiger Zeit über den Postmitbewerber Arriva aus Freiburg/Breisgau in Empfang genommen, maschinell bzw. manuell sortiert und an den örtlichen Zustellpartner gegeben, in dessen Gebiet der Empfänger der Sendung wohnt/arbeitet.
    Arriva arbeitet mit meist quadratischen Aufklebern (abgerundete Ecken), welche u.a. einen Strichcode für die Sendungserfassung und -verfolgung enthalten.

    Gruß
    Pete

  • C.I.H.S. Kennt jemand diesen Aufdruck?

    • Pete
    • 21. August 2016 um 07:59
    Zitat

    Original von kartenhai

    Vielleicht meldet sich unser Mitglied cihs noch, der Prüfer für Oberschlesien ist. Ich denke schon, daß so ein Stempel von einem Prüfer als echt oder gefälscht erkannt wird.

    Gruß kartenhai

    Wie Schildescher bereits schrieb, passt das Datum der Stempelentwertung (22.01.1914) bereits nicht zum Gültigkeitszeitraum der Oppelner Notausgabe (12.02.-19.02.1920). Gestempelte Marken müssen auch eine Entwertung aus dem Ort Oppeln ausweisen.

    Hier hat der Fälscher eine x-beliebige bereits gestempelt vorliegende Urmarke der Germania 5 Pf. (wahrscheinlich Mi-Nr. 85, dem Datum nach dann definitiv im Friedensdruck anstelle dem für die Notausgabe typischen Kriegsdruck) genommen und versucht, einen Aufdruck in rot zu stempeln oder zu malen.

    Über die Stichwortsuche "Oppelner Notausgabe" des Forums sind einige Beiträge mit Hinweisen über Fälschungen (und hie und da auch ein Original) zu finden.

    Gruß
    Pete

  • Wertung ungebraucht/ungestempelt

    • Pete
    • 12. August 2016 um 08:59
    Zitat

    Original von Claude D.
    ...
    "Ungestempelt" und "ungebraucht" bedeuten das Gleiche. In Anzeigen werden beide Begriffe beschönigend verwendet für "ohne Gummierung".

    Liebe Grüsse,
    Claude D.

    M.E. ist der Begriff "ungebraucht" nicht pauschal mit "ohne Gummierung" gleichzusetzen. Das Wort ungebraucht verweist auf das, was es inhaltlich auch bedeutet - eine ungebrauchte (unbenutzte) Briefmarke. Ich kenne diese Begrifflichkeit vor allem für Falzware, also Erhaltungsstufe *.

    Das Wort "ungestempelt" kann inhaltlich alles Mögliche beinhalten: ungebraucht ohne Gummi (*), ungebraucht mit Falz * und postfrisch ** - in allen Fällen ist keine Entwertung der Briefmarke vorhanden.
    In Anzeigen - diesen Eindruck habe ich zwischendurch - kann (muss allerdings nicht) die Verwendung des Wortes "ungestempelt" inhaltlich Entfalzung bzw. Nach- und Neugummierung andeuten.

    Gruß
    Pete

  • Moderne Privatpost

    • Pete
    • 12. Juli 2016 um 21:28
    Zitat

    Original von linos203
    kartenhai

    Wenn du den Brief bei Citipost abgibst musst du nur 60 cent bezahlen, die labeln das um auf Frankit (Deutsche Post) wo der Brief 70 cent kostet.
    ...

    Dies sehe ich ebenfals so.

    Zitat

    Original von linos203
    ...
    Bezahlen tut citipost natürlich nicht 70 cent, da sie einen Rabatt von der Deutschen Post bekommen, vermutlich 20%, citipost bezahlt also nur ca. 56 cent und macht damit 4 cent Gewinn.

    Der "Rabatt" setzt voraus, dass die betreffende Sendung konsolidiert wurde. Zumindest auf der Briefumschlagvorderseite ist dies nicht ersichtlich. Einzelne Konsolidierer (Bsp. Freesort = K2055) "verewigen" sich normalerweise auf der Briefumschlagrückseite. Bitte dort einmal nachsehen. Der "Rabatt" von 20% ist m.E. recht hoch gegriffen und setzt eine zu konsolidierende Sendungsmenge am betreffenden Tag im vier- bis fünfstelligen Bereich (Einlieferung am Briefzentrumsausgang = BZA) voraus. Das Porto für die Sendung muss (wie bei Briefmarken auch) im Voraus bezahlt werden. Der Preisnachlass (="Rabatt") erfolgt durch eine rückwirkende Gutschrift.

    Selbst wenn die Citipost aufgrund einer potentiellen Konsolidierung (inkl. minimalem Portonachlass für eine Frankierung durch einen Absenderfreistempel) unterm Strich 0,56 Euro Porto bezahlt (der Konsolidierer muss auch von etwas leben bzw. Gewinn erwirtschaften!), dürfte die "Gewinn"marge durch die bis dato angefallenen Kosten (Aussortierung als DPAG-Sendung im Citipost-Briefzentrum, DPAG-Frankierung, Vorsortierung nach Postleitbereich zwecks Konsolidierungsvorbereitung, Konsolidierung/Nummerierung, Transport in das Briefzentrum der DPAG) eher kleiner ausfallen.

    Nicht vergessen: das Briefgeschäft ist ein Massengeschäft und die Masse machts ;)

    Wer sich allgemein etwas zum Thema Konsolidierung informieren möchte, dem sei der nachfolgende Artikel empfohlen. Dieser ist zwar mittlerweile 10 Jahre alt und an einigen Stellen aufgrund von Änderungen in den AGB der DPAG nicht mehr aktuell, dennoch werden einige Grundzüge der Konsolidierung aufgezeigt:

    Gruß
    Pete

  • Moderne Privatpost

    • Pete
    • 12. Juli 2016 um 12:20
    Zitat

    Original von Filli

    >>Müßte die Marke nicht rechts oben kleben und entwertet werden?<<

    Im Prinzip JA, aber....

    Insbesondere bei Privatpostsammlern hat sich die Idee mit der Marke (oben oder auch unten links) ein wenig durch gesetzt. Der Grund ist, das sehr oft von anderen eingeschalteten Zwischendiensten (privat als auch Post) einfach "über gelabelt" wird.

    Dies ist ein Teil Teil der Begründung, weshalb die Marke (abhängig vom Briefdienstleister) links oben geklebt wird. Ein anderer - aus Sicht des Briefdienstleisters nicht unwichtiger - Grund ist einfach, dass die DPAG-Frankerungen (z.B. mittels Freistempler) rechts oben gesetzt werden müssen (sog. Frankierzone von 74x40 mm, siehe (1)). Wenn eine Sendung nicht selbst bzw. mittels Zustellpartner zugestellt werden kann, bleibt lediglich der Weg über die DPAG. Wenn rechts oben eine eigene Briefmarke kleben würde, müsste diese erst mittels Aufkleber überklebt und anschließend DPAG-frankiert werden.

    Manche Postmitbewerber gehen bereits dahin, dass laut eigener AGB die eigene Briefmarke links oben geklebt werden muss. Sinn und Zweck ist es, sich einen Arbeitsgang, d.h. Arbeitszeit zum Überkleben, Materialkosten (Aufkleber zum Überkleben) und damit auch Geld (= z.B. Lohn für den Mitarbeiter) zu sparen. Eine Briefmarke auf einer Sendung ist schnell überklebt. Wenn man allerdings dutzende oder hunderte Sendungen zum Überkleben pro Tag vorliegen hat, summieren sich auch hier die Arbeitszeit und Materialkosten schnell.

    Einige Briefdienste sind daher in der Vergangenheit dazu übergegangen, die Frankierung aus den Briefsortieranlagen nicht mehr rechtsbündig sondern generell mittig zu setzen, um sich bei den für das Unternehmen nicht zustellbaren Sendungen im Anschluss aus o.g. Grund Zeit zu ersparen und direkt die DPAG-Frankierung (meist Frankit) rechtsbündig aufzusetzen.

    Gruß
    Pete

    (1)

  • Blühender Saharastaat

    • Pete
    • 4. Juli 2016 um 08:57
    Zitat

    Original von Rabaul
    ... Die Macher dieses Markenblocks versetzen diesen afrikanischen Staat allerdings (thematisch) in den Pazifik, zu Australien und Neuguinea.
    Das afrikanische Guinea ist schon öfter mit Neuguinea verwechselt worden.
    ...

    Die in den Jahren 1972-1979 für Äquatorialguinea zuständigen Agenturen haben im Verlauf mehrerer Jahre verschiedene Sätze zum Thema "PROTECCION DE LA NATURALEZA" (mit der Abbildung von Blumen und Tieren) herausgegeben. Diese Ausgaben beziehen sich satzweise auf einzelne Kontinente, u.a. Australien/Ozeanien. Es existieren weitere Sätze (einschließlich Blocks), welche in der Markeninschrift zusätzlich auf Afrika, Europa bzw. Süd-/Nordamerika verweisen.

    Ich hatte mich vor einigen Tagen notgedrungen hingesetzt, sehr viel Material von Äquatorialguinea nach Hauptnummer sortiert und war ebenfalls über diese Marken gestolpert ;)

    Gruß
    Pete

  • Moderne Privatpost

    • Pete
    • 1. Juni 2016 um 18:37
    Zitat

    Original von kartenhai

    ...

    Daß es auch kritische Artikel über diesen Postdienst gibt, zeigt der nächste Link:


    Gruß kartenhai

    Der Empfänger beschwert sich massiv im Jahr 2010 über den für seine Anschrift zuständigen MZV-Zusteller, teils m.E. berechtigt, teils auch unberechtigt.

    Der MZV-Zusteller handelt m.E. korrekt, wenn dieser sich konsequent weigert, Sendungen in einen unbeschrifteten Briefkasten eines Mehrfamilienhauses einzuwerfen. Wenn die Vorschrift seines Arbeitgebers lautet, dass Sendungen ausschließlich in beschriftete Briefkästen eingeworfen werden sollen, dann hat dies nichts mit Willkür zutun. Viele (alle?) Briefdienste haben entsprechende Vorschriften einschließlich der Deutschen Post AG. Man stelle sich vor, wichtige Post wie Bescheide, Vorladungen usw. landet in einem Mehrfamilienhaus im unbeschrifteten Briefkasten eines unangenehmen Nachbarn, da der Zusteller nicht wusste, zu wem welcher unbeschriftete Briefkasten gehört (woher auch...).
    Es kommt auch durchaus vor, dass Sendungen falsch adressiert werden (Bsp. Zahlendreher in der Hausnummer). Woher soll der Zusteller wissen, dass er vor dem falschen Briefkasten steht, wenn dieser nicht beschriftet ist?
    Es kann auch nicht das Problem des Zustellers sein, wenn ein Empfänger sich konsequent weigert, den Briefkasten in einem Mehrfamilienhaus zu beschriften. Empfänger können auch zwischenzeitlich umziehen, ohne dass dies der Zusteller bemerkt. Der Briefkasten bliebe weiterhin unbeschriftet...

    Allerdings ist Kundenservice etwas anderes, so denn die Angaben stimmen, dass sich bei MZV niemand für das Problem des Empfängers interessiert hat. Als Zusteller kann man durchaus auch bei dem Empfänger klingeln, sofern die Klingel korrekt beschriftet ist.
    Eine weitere Variante wäre, jedes Mal eine Benachrichtigungskarte in den unbeschrifteten Briefkasten einzuwerfen verbunden mit der Bitte, sich im zuständigen MZV-Zustelldepot zu melden. Dort würde die zuzustellende Sendung befristet (Bsp. fünf Werktage) gelagert und nach Ablauf der Frist bei Nichtabholung an den Absender mit entsprechendem Rückführungsgrund zurückgeschickt.

    Gruß
    Pete

  • Mischfrankatur Württemberg/DR 29 MRZ 02

    • Pete
    • 17. Mai 2016 um 19:14
    Zitat

    Original von stressi66
    Mischfrankatur Württemberg/DR mit Württemberg Nr.55 und DR Nr.68 mit Stempel
    29 MRZ 02 .
    Kann das echt sein? Die Mischfrankatur und dir DR Nr.68 waren doch erst ab April 02 zulässig

    Die Marken Deutsches Reich Mi-Nr. 68-77 wurden offiziell zum 01.04.1902 ausgegeben. Allerdings ist im Michel Deutschland-Spezial (Band 1) am Ende zur Katalogisierung dieser Serie vermerkt, dass Vorverwendungen ab dem 20.03.1902 bekannt sind. Dein Exemplar der Mi-Nr. 77 datiert vom 29.03.1902. Demnach wäre es zeitlich möglich gewesen, neben Vorverwendungen normaler Marken auch eine Mischfrankatur DR-Württemberg anzufertigen und postalisch laufen zu lassen.

    Gruß
    Pete

    Bilder

    • Germania Vorverwendung.jpeg
      • 266,15 kB
      • 1.500 × 1.005
      • 221
    • Germania Vorverwendung 2.jpeg
      • 120,99 kB
      • 1.500 × 1.012
      • 207
  • Oberschlesien Stempeln

    • Pete
    • 15. Januar 2016 um 11:56
    Zitat

    Original von Kontrollratjunkie
    Sieht alles gut aus, wobei ich bei den Briefstücken mit den Stempeln aus Oppeln auf Gefälligkeitsentwertungen tippe.

    Ich sehe auch nichts Auffälliges. Bei den Handstempelabschlägen von Oppeln (Briefstücke) handelt es sich um das Gerät mit dem Unterscheidungsbuchstaben *1i. Dieser Stempel wurde im Innendienst verwendet und kommt auf Oberschlesien (1920-1922) und Deutsches Reich Infla (1922-1923) normalerweise als Gefälligkeitsentwertung vor. Im Einzelfall dürfte dieser Handstempel auch aus dem Bedarf auftauchen. Von dem Stempel Oppeln *1i sind auch Fälschungen sowie m.E. Rückdatierungen auf besseren Marken Oberschlesiens (z.B. Aufdruckfehler der Nr. 10-12; Nr. 30-40 und Oppelner Notausgaben) bekannt.

    Gruß
    Pete

  • "Stiefkind" Freistempel

    • Pete
    • 4. Oktober 2015 um 17:20

    @ Schimmel:

    bei den Scans 1 und 3 handelt es sich m.E. um umgebaute Absenderstempler, welche wie Absenderfreistempelgeräte ebenfalls bei dem Absender stehen. Absenderstempler werden seit mehreren Jahrzehnten auf Infopostsendungen eingesetzt und dienen der Entwertung von zu Frankaturzwecken verwendeten Briefmarken. Die Bundespost bzw. spätere Deutsche Post AG sparte sich dadurch einen Arbeitsgang. Aktuelle Absenderstempler weisen eine Welle auf (ähnlich den Entwertungen für Großbriefe in den Briefzentren der DPAG).

    Scan 1:
    Scan 3:

    Scan 1 zeigt sogar noch die Zulassungsnummer 151 in Bielefeld.

    Bezüglich des Scan Nr. 2 gehe ich von einem umgebauten Absenderfreistempelgerät (EFS3000 von Francotyp-Postalia) aus, welches in der Form im Jahr 2008 m.E. nicht mehr zulässig gewesen sein dürfte. Die Deutsche Post AG hatte sich Ende 2002 Stempelformen schützen lassen, konkret die Form des Aufbaus damaliger Absenderfreistempel (Wertrahmen und Datumsteil). Es wurden scheinbar auch in größerem Stil Postmitbewerber angeschrieben mit dem Ziel, dass die weitere Verwendung umgebauter Absenderfreistempel (im Layout der DPAG auf die eigene Frankierung des Postmitbewerbers) untersagt wurde. Zumindest einige Postmitbewerber hatten seinerzeit reagiert und neue Frankiergeräte angeschafft.
    Als weitere Konsequenz hat der Verband der Postmitbewerber eine eigene Stempelform (sog. KEPnet-Stempel) entwickeln lassen und Postmitbewerbern kostenfrei zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt. Die Verband warnte 2003 vor der Verwendung von Stempeln in der Form der DPAG:

    Gruß
    Pete

  • "Stiefkind" Freistempel

    • Pete
    • 28. September 2015 um 21:14
    Zitat

    Original von Schimmel
    Nein, ich meinte die vierte Abbildung mit dem Regio-Zudruck

    Beim letzten sagste Du ja schon, daß es was Unbekanntes ist.

    Schimmel (immer noch dankbar für die Auskunft)

    m.E. ebenfalls Modell EFS 3000 von Francotyp-Postalia:

    Es wird sich mit Sicherheit um drei verschiedene Frankiergeräte handeln, allerdings alle drei vom gleichen Modell:


    Gruß
    Pete

  • "Stiefkind" Freistempel

    • Pete
    • 20. September 2015 um 13:55
    Zitat

    Original von Schimmel
    ...

    Bei dem ersten und zweiten vermute ich ja, das es sich um dieselbe Maschine handelt, aber was würdest du sagen, die vierte - könnte es auch dieselbe sein oder meinst Du, es ist eher eine andere des gleichen Typs?

    ...

    Meinst du mit "die vierte" das nachfolgende Frankiergerät?

    Gruß
    Pete

  • "Stiefkind" Freistempel

    • Pete
    • 18. September 2015 um 10:13
    Zitat

    Original von Schimmel
    So, nun habe ich auch mal eine Freistempler-frage, wobei ich nicht sicher weiß, ob si hier hinpaßt, es sind nämlich Freistempler von Privatpost!

    Ich wüßte vor allem gern, ob mann auch ohne Buchstaben evtl. die Maschine erkennen kann...

    ...

    Die Gerätenummer lässt sich i.d.R. nicht erkennen, zumindest allerdings das Frankiergerätemodell eingrenzen (oder auch konkret zuordnen). In solchen Fällen ist die verwendete Frankierfarbe ein wichtiges Indiz: z.B. blau ist nicht gleich blau sondern das Aussehen wird auch durch die chemische Zusammensetzung bestimmt.
    Gerade der Frankiergerätehersteller Francotyp-Postalia hat relativ früh (spätestens ab 2003) begonnen, Freistempler für Postmitbewerber zu produzieren.

    m.E. Modell EFS 3000 von Francotyp-Postalia:


    zweifelsfrei Modell Jet Mail von Francotyp-Postalia:

    ad hoc ist mir kein Pendant bekannt, welches sich bei Absendern im Einsatz befindet und für den Versand via DPAG verwendet wird:


    Zitat

    Original von Schimmel

    ...

    By the way: Hat einer unserer Frestempler-Experten auch blaue Freistempler mit offensichtlicher DM-Nominale mit Stempeldatum von 2002? Neu war mir bein Durchlesen dieses Threads, daß die Umstellung wegen der Sihtbarkeit passierte, ich dachte, es wäre die Euro-Umstellung schuld...

    ...

    Bei deutschen Absenderfreistempeln fielen in den Jahren von 1999 - Mitte 2002 zwei Dinge quasi zeitgleich zusammen:
    1. Umstellung der Frankierfarbe von rot auf blau (laut DPAG dadurch bessere Maschinenlesbarkeit = u.a. Entgeltkontrolle)
    2. Umstellung der Währung von DM auf Euro und damit zwei neue Wertrahmen in den Absenderfreistempeln

    Gruß
    Pete

  • INFLA-Berlin Stempel falsch???

    • Pete
    • 29. August 2015 um 14:29
    Zitat

    Original von narnia2009
    ok..... es war laut Verkäufer keine Farbprüfung sondern NUR eine Echtheitsprüfung vorgesehen, deswegen keine Farbtypbezeichnung.

    Aber bei der 114 und 115 finde ich das schon etwas komisch da es ja einige Farben gibt. Ist das wirklich gang und gäbe dass die Farbprüfung in einigen Fällen unterlassen wird? Ich dachte dies wäre Standard...

    Bei Infla (BPP) war es jahrzehntelang üblich, dass eine Gruppe Infla-Prüfer lediglich die Marken (z.B. Farben) und andere Gruppe Infla-Prüfer ausschließlich Stempel prüfte. Der sicherlich bekannteste Infla-Prüfer Herr Peschl prüfte vor allem Stempel (Farben kamen erst später hinzu).
    Seit vielleicht 15 oder 20 (?) Jahren muss ein einzelner Infla-Prüfer sowohl die Marke als auch Stempel prüfen können.

    Gruß
    Pete

  • Wasserzeichen DDR Posthorn?

    • Pete
    • 8. August 2015 um 07:56
    Zitat

    Original von JunkfodJunky
    ...
    Kann mir jemand sagen, ob es sich hierbei um das Wasserzeichen DDR-Posthorn handelt?
    ...

    es handelt sich hier nach dem Michel-Katalog um das Wasserzeichen 3 - "DDR Kreuzblüten", siehe rote Markierungen (= Kreuzblüten) auf dem Scan.

    Das Wasserzeichen 2 "DDR Posthorn" weist tatsächlich auch Posthörner auf.

    Gruß
    Pete

    Bilder

    • 20150807_192132.jpg
      • 112,62 kB
      • 500 × 888
      • 310
  • was für Schwärzungen? DR Brief 1922 Stuttgart

    • Pete
    • 24. Juli 2015 um 09:34
    Zitat

    Original von kartenhai
    Hallo dijatel,

    das würde mich auch mal interessieren, warum man diese Marken trotz schöner Abstempelung noch so verschandelt hat. Oder sahen die vor dem Stempeln schon so aus?
    ...
    Gruß kartenhai

    Stichwort "Korkstempel" - darüber existieren im Forum einige Beiträge in verschiedenen Themen:



    Ein Grund zur Anwendung des Korkstempels im Postverkehr hat @ saeckingen bereits genannt.

    Gruß
    Pete

  • Gültigkeit Internetmarke

    • Pete
    • 3. Juli 2015 um 22:10
    Zitat

    Original von Filli
    Pete und @all

    Bei einer nochmaligen Verwendung der Internetmarke sollte dadurch theoretisch diese erneute Verwendung im Abgleich mit den bisherigen Bestandsdaten auffallen.

    Hast Du - oder andere Leser - praktische Erkenntnisse aus eigenen oder fremden Versandaufkommen?

    Ich habe es selbst nicht ausprobiert sondern vor Jahren (irgendwo) gelesen. Inhaltlich würde es Sinn machen, da der Matrixcode individuell gestaltet sein sollte (analog den Matrixcodes aus den Frankit-Absenderfreistempeln).

    Diverse Postmitbewerber geben Privatpostbriefmarken heraus, welche ebenfalls einen Strichcode und eine entsprechende Nummer aufweisen, welche lediglich einmal vorkommt bzw. vorkommen sollte. Bei den nummerierten Prelabels (vorgefertigte Aufkleber, registriert auf den jeweiligen Absender) für (Klein-)Geschäftskunden verhält es sich ebenfalls so. Einige Postmitbewerber wie Arriva aus Freiburg (Breisgau) setzen vor allem auf eine derartige Technik über diese Aufkleber.

    Gruß
    Pete

  • Gültigkeit Internetmarke

    • Pete
    • 27. Juni 2015 um 08:04
    Zitat

    Original von 241264hsv-fan
    Ich habe mal eine Frage zur Internetmarke. Ist diese Marke solange gültig, bis sie entwertet wurde?

    Internetmarken werden im Regelfall nicht gestempelt (= entwertet). Stattdessen wird m.W. bzw. soll der Matrixcode bzw. die Codierung rechts daneben (Buchstaben-/Zahlensalat) ausgelesen und bei der DPAG als zur Frankatur bereits verwendet gespeichert werden. Bei einer nochmaligen Verwendung der Internetmarke sollte dadurch theoretisch diese erneute Verwendung im Abgleich mit den bisherigen Bestandsdaten auffallen.

    Gruß
    Pete

  • Perfins - Deutsches Reich

    • Pete
    • 24. April 2015 um 15:35

    @ PhilBerlin:

    M.E. nach wurde die Marke lediglich an einer Stelle (siehe weiße Anhaftung auf der Briefmarkenrückseite) auf das Trägerpapier (Briefumschlag oder Karte) aufgeklebt und irgendwann später wieder abgerissen.

    Die Stempelentwertung stammt von einer Stempelmaschine der Reichspost zur Briefmarkenentwertung aus Hamburg, also nichts ungewöhnliches in größeren Städten.

    Gruß
    Pete

  • Germania Fälschungen der Alliierten

    • Pete
    • 24. April 2015 um 15:22

    @ PhilBerlin:

    Bitte nicht die beiden nachfolgenden Gruppen durcheinanderwerfen:
    - Fälschung zum Schaden der Reichspost, welche zu jedem Zeitpunkt hätten vorkommen können
    - Kriegs- und Propagandafälschungen aus der Zeit des ersten und zweiten Weltkrieges

    Das in dem Link der Gert Müller Auktion gezeigte Exemplar "Los 5704 / Dt. Reich, 5 Pfg. Germania als Postfälschung, Zuschlag: 3600,- €" fällt in die erste Kategorie, ist im Michel Spezial-Katalog als Nr. 85 II PFä im Anschluss der regulären Katalogisierung erfasst und mit 5000 Micheleuro für ein lose gestempeltes Exemplar bewertet.

    Die von dir erfragten Kriegs- und Propagandafälschungen der Briten und Amerikaner finden sich ebenfalls im Michel Spezial-Katalog in einem separaten Kapitel (Mi-Nr. 4 und 5). Ungebrauchte Exemplare dieser Fälschungen sind der Katalognotierung nach eher häufiger zu finden; gestempelt werden diese mit je 1000 M€ bewertet (Katalogausgabe 2012).

    Gruß
    Pete

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™