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Beiträge von Pete

  • neue deutsche ATM (selbstklebend) als Postversuch

    • Pete
    • 6. Januar 2019 um 09:55
    Zitat von kartenhai

    Neue ATM schon in der Spekulation! <X

    ...

    Auch einzelne ATM vom Ersttag findet man bei Ebay, alle als Auktion und nicht im Sofortkauf.

    Es ist zu erwarten, daß ATM, die nicht vom Ersttag stammen, wesentlich billiger angeboten werden, habe solche aber noch nicht bei Ebay gefunden.

    Diese Entwicklung war zu befürchten, da nur wenige Sammler und Händler die nötigen Informationen und das wichtige Datum anfangs zur Verfügung hatten. Die Post tut sich damit keinen großen Gefallen, die Sammler so zu verprellen!

    Gruß kartenhai

    Hallo Kartenhai,

    du schreibst zwar "Ersttag", meinst allerdings sicherlich den ersten Verwendungsmonat (Dezember 2018). Am eigentlichen Erstverwendungstag (ca. 18.12.2018) dürfte kaum Jemand von den fünf Automaten gewusst haben. Die meisten Käufe aus dem Monat Dezember 2018 datieren mit Sicherheit aus der Woche zwischen Weihnachten und Neujahr, nachdem zuerst die DBZ online berichtet hat (ca. 22./23.12.2018 zum 22.12.2018) und weitere (konkretere) Infos auf den Philaseiten auftauchten (inkl. Foto vom neuen Automaten). Die Urlaubszeit und damit verfügbare freie Zeit zwischen den Jahren für recht viele Sammler spielt sicherlich auch eine Rolle.

    Du schreibst, dass wenige Händler und Sammler über die ATM Bescheid wussten. Online waren definitiv bis zum 24.12.2018 öffentlich zugängliche Informationen vorhanden und es blieben zwischen den Jahren auch einige Werktage Zeit als Sammler zu reagieren. Aufgrund dessen sollte sich auch die Gesamtmenge der verkauften Automatenmarken von allen fünf Automaten nicht bei wenigen 100 oder vielleicht 1.000 Stück sondern eher bei 4.000 - 6.000 Exemplaren für den Monat Dezember 2018 belaufen. Dies ist immer noch nicht viel, allerdings die Menge bereits recht ordentlich philatelistisch beeinflusst und somit bei Spekulationen (Bsp. ebay) eher eine preissenkende Maßnahme aufgrund eines höheren Angebotes.

    Klar, die Deutsche Post hätte die Einführung der neuen Automaten besser in der Presse kommunizieren können. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob man seitens der Deutschen Post überhaupt daran bzw. soweit gedacht hat, dass es sich bei der Automatenmarke um eine neue, für den allgemeinen Briefmarkensammler interessante/relevante Ausgabe handelt oder die neue ATM eher als Variante der Internetmarke oder sonstigem, philatelistisch weniger interessanten Freimachungsvermerk abgetan hat.

    Sofern einige Automaten einigermaßen stabil im Verlauf der nächsten Wochen im Januar 2019 laufen, ist anzunehmen, dass sich die Preise für Automatenmarken, welche den Druckmonat "1.19" aufweisen, halbwegs normalisieren. Wenn man als Sammler nicht unbedingt großen Wert auf den Monat "12.18" legt, wäre der Monat "1.19" voraussichtlich die günstigere Alternative. Man darf nicht vergessen, dass der Monat Januar 2019 zum Großteil noch bevorsteht; wir haben heute erst den 06.01.2019 und jeder Automat war dieses Jahr bisher erst an vier Arbeitstagen für die Öffentlichkeit zugänglich ;)

    Ich würde ebay nicht überbewerten, zumindest nicht dauerhaft. Im Moment kommt schlichtweg etwas Neues auf den Markt und kein Mensch weiß, wohin die "Reise" gehen wird. Bleiben alle fünf Automaten bis März 2019 stehen und laufen diese (irgendwann) nach entsprechender technischer Wartung/Fehlerbehebung relativ normal ohne größere Ausfälle? Oder kommt es weiterhin zu großen Störungen und werden einzelne bzw. alle Automaten deshalb vorzeitig abgebaut? Das wirkt sich entsprechend auf die Preise aus. In ein paar Monaten mag sich die Situation wieder beruhigt haben.

    ATM aus dem Druckmonat Januar 2019 werden im Einzelfall ebenfalls bereits bei ebay angeboten.

    Gruß

    Pete

  • neue deutsche ATM (selbstklebend) als Postversuch

    • Pete
    • 30. Dezember 2018 um 10:25

    @ Kartenhai:

    Zitat von kartenhai
    ...

    War da eigentlich viel los vor den Automaten? Wenn die Post das rechtzeitig bekannt gegeben hätte, wäre wohl eine lange Schlange von Sammlern und Händlern davor gestanden und der Automat hätte sicher bald seinen Geist aufgegeben. Da sollte man wirklich gleich einen Techniker daneben stellen, der das sofort reparieren kann.

    Gruß kartenhai

    Ich kann lediglich vermuten, dass die für das Pilotprojekt zuständige Abteilung der Deutschen Post das Interesse der Sammler entweder ignoriert, komplett falsch eingeschätzt oder schlichtweg vergessen hat. Als ein Indiz könnte man die im Nachgang verschickte Pressemitteilung der DPAG sehen, welche rückwirkend auf die Automaten aufmerksam macht.

    Auf dem ersten Blick kann es dem Konzern Post egal sein, wo die Umsätze an den Automaten selbst herkommen - ob von Sammlern/Händlern oder anderen Postkunden - Kunde bleibt Kunde. welcher (wie gehabt) bei zu erbringenden Postdienstleistungen in Vorkasse treten muss. Sobald der Bedarf der Sammler innerhalb der ersten Wochen größtenteils gedeckt ist, sollte der normale Postkunde (hier als Zielgruppe vermutlich konkret kleine Gewerbetreibende bzw. Privatpersonen) überwiegen.

    In den Filialen war am 27.12.2018 der übliche Kundenandrang an den Schaltern zu sehen - je nach Tageszeit reichte die Warteschlange bis zur Eingangstür der jeweiligen Filiale. Die fünf Automaten sind an den jeweiligen Standorten recht nah hinter dem Eingang in den eigentlichen Filialraum aufgestellt und kann dort von den wartenden Kunden betrachtet werden. An sich ist der Gedanke nicht verkehrt, den ein oder anderen Kunden, welcher lediglich Standardmarken benötigt und keine Münzen (Bargeld) für die handelsüblichen Briefmarkenautomaten im Vorraum parat hat, über einen Automaten mit Kartenzahlfunktion abzufangen und den Service am Schalter etwas zu entlasten. Der Kunde würde sich durch die Automatennutzung ebenfalls Wartezeit ersparen (zumindest in den üblichen Stoßzeiten einer Filiale).

    Um auf deine eigentliche Frage zu antworten: wenn der jeweilige Automat nicht funktioniert (an vier Standorten an einem Tag gesehen), war der eigentliche Andrang an jedem Automaten gleich Null.

    Es sollte keinen Sinn machen, einen Techniker neben die Automaten zu stellen. da die Automaten aus Sicht der ursprünglichen Planung der DPAG von sich aus problemlos funktionieren sollten. Wenn die Automaten dauerhaft nicht laufen, sollten diese wieder abgebaut und dahingehend überprüft werden.

    Aus Sammlersicht "verschärft" die Störanfälligkeit die Nutzung der Automaten, wobei Sammler nicht den Hauptteil der Postkunden sondern eher eine kleine Zielgruppe (allerdings mit teils besonderen Ansprüchen) darstellen dürften.

    Gruß

    Pete

  • neue deutsche ATM (selbstklebend) als Postversuch

    • Pete
    • 29. Dezember 2018 um 20:13
    Zitat von kartenhai

    Hier noch mal alle 5 Wertstufen, die an den Automaten zu bekommen waren. Anscheinend sind diese sehr störanfällig und teilweise nicht in Betrieb. Mal sehen, wann die ersten mit Ersttags-Stempel bei Ebay oder im Handel auftauchen. Einige Insider wird es wohl schon gegeben haben, die vor dem Ersttag von wem auch immer informiert waren, die sich am 18.12.18 mit den Marken eingedeckt haben und sie gleich abstempeln ließen bzw. private Ersttagsbriefe damit anfertigten.

    Gruß kartenhai

    @ Kartenhai: nimm es mir nicht übel, bitte zukünftig allerdings die Quelle angeben, wo der Scan der gezeigten Marken herstammt (oder vorher einfach kurz nachfragen), in dem Fall aus dem Forum http://www.philaseiten.de:

    https://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?ST=12326&CP=0&F=1 (Beitrag 11)

    Danke.

    Ich habe die Originale - erkennbar anhand der individuellen Zählnummer - neben mir auf dem Tisch liegen und diese am 27.12.2018 vor Ort an einem Automaten in Köln gezogen (welcher noch ein paar Stunden zuvor außer Betrieb war). An dem Tag gab ich anschließend auch einige Testbriefe auf, welche (erwartungsgemäß) ungestempelt bei den Empfängern ankamen. Die Vorgehensweise der Deutschen Post zur Sendungsbearbeitung dürfte analog der Bearbeitung von Sendungen erfolgen, welche durch Internetmarke(n) frankiert wurden. Automatenmarken mit Ersttagsstempeln oder sonstigen Stempeln wären eher als Spielerei bzw. Kundenwunsch oder fehlerhafte Bearbeitung seitens der DPAG einzustufen.

    Die Automaten stehen an fünf Standorten, davon drei in Köln und jeweils ein Standort in Bonn bzw. Brühl. Gemäß der fortlaufenden Nummerierung hat ein Standort die Anzahl gedruckter Automatenmarken von 2000 Exemplaren bereits überschritten (was bei fünf feststehenden Nominalen immer noch nicht sehr viel wäre, der möglichen Spekulation allerdings durchaus etwas Luft herausnehmen kann).

    Gruß

    Pete

  • Fragen zu Polnischen Briefmarken

    • Pete
    • 1. Dezember 2018 um 20:18
    Zitat von linos203

    Polen wurde nach dem 1. Weltkrieg aus Gebieten des Deutschen Reiches, Österreich-Ungarn und Russland gebildet. Du findest im Michel so Zwischenüberschriften die z.B. sagen: "Für das Gebiet der Markwährung", das sind also ehemalige Gebiete des Deutschen Reiches in denen Mark die Währung war. in Polnisch Marka und Plural Marki. In den ehemaligen Öster.-ungar. Gebieten Kronen und Heller und in den ehm. Russischen Gebieten Kopeken und Rubel.

    Leider nicht ganz richtig für diesen konkreten Fall: es handelt sich bei den gezeigten Marken in Beitrag 1 um die Ausgaben für Ostoberschlesien - jene Orte mit den Kreisstädten Kattowitz, Königshütte, Lublinitz, Pless (bzw. Pleß), Rybnik, Tarnowitz und diversen Dörfern + Kleinstädten, welche nach der Volksabstimmung vom 20.03.1921 im Abstimmungsgebiet Oberschlesien Mitte 1922 (je nach Ort zwischen Mitte Juni und Mitte Juli 1922) von der deutschen in die polnische Verwaltung übergingen. Es war vertraglich ausgehandelt, dass für einen Zeitraum von maximal 15 Jahren in den betroffenen Orten die Deutsche Mark weiterhin als Währung galt. Zwischenzeitlich überholte allerdings die deutsche Mark die polnische Mark in der Abwertung (Inflation), so dass die Gültigkeit dieser Briefmarkenausgabe zum 30.04.1923 endete und ab dem 01.05.1923 polnische Briefmarken in polnischer Mark an die Postschalter gelangten. Gleiches gilt auch für Fiskalmarken.

    Nähere Informationen finden sich im Handbuch Oberschlesien der früheren ArGe gleichen Namens (1970-1990) bzw. im Büchlein des Autors Hans-Jürgen Dobiat: "Die Weiterverwendung von deutschen Stempeln in Polen nach dem ersten Weltkrieg" (Seite 63/64), erschienen als Band 183 der Poststempelgilde.

    Der Michel-Katalog erfasst diese Briefmarkenausgabe unter dem Kapitel "Ostoberschlesien" (auch im normalen Deutschland-Katalog hinter dem Kapitel "Abstimmungsgebiet Oberschlesien"), der Fischer erfasst diese im Hauptgebiet Polen unter entsprechend fortlaufender Nummerierung.

    Die unterschiedlichen Angaben der Währungsbezeichnung der Mi-Nr. 7-20 waren mir auch bereits aufgefallen, konnte mir dies bisher auch nicht erklären.

    Die Briefmarkenausgabe ist neben Farben/Farbtönen vor allem reich an verschiedenen (bisher nicht näher erfassten) Zähnungsvarianten (analog den damaligen polnischen Ausgaben) und kann sowohl mit (weiterverwendeter) deutscher als auch neuer polnischer Tagesstempelentwertung gesammelt werden, entsprechende Bewertung siehe im Michel-Deutschlandkatalog. Bis auf wenige Ausnahmen (nur zwei?) wurden die deutschen Tagesstempel Ostoberschlesiens nach und nach bis zum 30.04.1923 außer Verkehr genommen und durch polnische bzw. polonisierte Stempelgeräte ersetzt.

    Gruß

    Pete

  • Oberschlesien - Korfanty-Ausgabe

    • Pete
    • 5. August 2018 um 19:09

    @ Bahjo:

    Anscheinend wurde einfach ein halbwegs passender Vordruck genommen, die Briefmarken aufgeklebt und mit "Insurgenten Marken 1921 - 17. Juni / Korfanty Ausgabe" beschriftet. Diese Briefmarken werden im Michel Deutschland-Spezial Band 1 hinter den Ausgaben des Abstimmungsgebietes Oberschlesien aufgeführt, einschließlich einiger Plattenfehler.

    Gruß

    Pete

  • DDR Dienstmarken Zirkelkopf

    • Pete
    • 8. April 2018 um 20:18
    Zitat von Tawwa

    Hi,

    okay danke, aber es gibt doch auch die Klichee Stempel (Viertelkreis gedruckt) bei den Originalen Marken?

    Wie soll ich die dann unterscheiden?

    Gruß


    Tawwa

    @ Tawwa:

    Mit rückseitiger Gummierung: Originale

    Ohne rückseitige Gummierung: Original oder Nachdruck

    Für die Gefälligkeitsentwertungen auf Originalmarken wurde durchaus auch eine abweichende Stempelfarbe (im Vergleich zum gedruckten Stempelfarbe bei den Nachdrucken) verwendet. Ansonsten schlägt der Druck des Druckverfahrens "Buchdruck" bei den Nachdrucken auch etwas auf die Briefmarkenrückseite durch.

    Die Herkunft des Dienstmarkenpostens kann auch bereits Rückschlüsse auf die Existenz bzw. prozentualer Anteil von Nachdrucken zulassen. Anders geschrieben enthalten alte Sammlungen in gestempelter Erhaltung aus Westdeutschland eher einen hohen Anteil der Nachdrucke (teils über 90 %), da die Nachdrucke primär für den Export produziert worden waren.

    Die Dienstmarken der Gruppe A lassen sich meist noch relativ einfach zwischen Original und Nachdruck/Neudruck unterscheiden. Die Mi-Nrn. 1-5 der Gruppe B sind da schon teils etwas schwieriger.

    Gruß

    Pete

  • DDR Dienstmarken Zirkelkopf

    • Pete
    • 7. April 2018 um 20:59
    Zitat von Tawwa

    Hallo,

    wie unterscheide ich die Nachdrücke von Michel Nr. 18-27 von den Originalen?

    Laut Michel Spezial unterscheiden sich die Markenbilder nicht voneinander, zumindest bei Michel Nr. 20 und 23-27.
    Wie kann ich diese dann auseinanderhalten?

    Bzw. woher weiß ich welche ein Original ist und welche ein Nachdruck?


    Gruß


    Tawwa

    Alles anzeigen

    Normalerweise weisen die Nachdrucke gedruckte Bogenentwertungen auf, normalerweise ein Viertel Stempelabschlag pro Briefmarke. Es wurden lediglich bestimmte Ortsnamen (Bezirkshauptstädte) und Stempeldaten verwendet. Die verwendete Stempelfarbe für den Druck ist durchaus charakteristisch. Die Nachdrucke wurden ohne Gummierung abgegeben. Einige Bogenränder weisen die Angabe "ungültig/werthlos" in Schreibschrift (Markenfarbe) auf, welche bei Originalen nicht vorkommt.

    Als Vergleich kannst du dir auch die Stempelfarbe der Nach- und Neudrucke der Dauerserie "Fünfjahrplan" ansehen, welche quasi zeitgleich produziert wurden. Dort sind die Offsetdruckausgaben aufgrund eines im Michel angegegeben Zeichnungsunterschiedes in der Staatsbezeichnung eindeutig als Solche zu erkennen.

    Gruß

    Pete

  • DDR Dienstmarke 17 xII

    • Pete
    • 7. April 2018 um 08:21
    Zitat von Tawwa

    Hi,

    habe eine Frage zu dem Stempel der Marke.
    Bei der Marke handelt es sich um XII, sprich waagrechte Papierausrichtung.

    Der Stempel kommt mir aber nicht wie ein Gefälligkeitsstempel vor?

    Laut Michel gibt es diese Marke dann aber nicht?

    Gruß


    Tawwa

    Alles anzeigen

    Die Mi-Nr. D17 XII ist gemäß Michel-Spezial Band 2 (Ausgabe 2017, S. 597) als Gefälligkeitsentwertung auf staatliche Veranlassung für Sammelzewecke belegt. Für das Postamt "Neustadt (Dosse) 1" wird im Michel-Spezial der Stempel mit dem Unterscheidungsbuchstaben "d" in der Liste der Gefälligkeitsentwertungen aufgeführt (Seite 595). In deinem Fall sind Teile des Datums zu erkennen und es würde das im Michel aufgeführte Datum der Gefälligkeitsentwertung vom "26.6.55 - 12 [Uhr]" passen.

    In der DDR per Hand vorgenommene Gefälligkeitsentwertungen nicht immer zwingend zentrisch ausgerichtet, d.h. ein Stempelabschlag pro Viererblock, so dass am Ende ein Viertel Stempelabschlag auf jeder Marke erscheint.

    Gruß

    Pete

  • Moderner Stempel ohne Wochentag

    • Pete
    • 13. Februar 2018 um 19:55
    Zitat von JohnDoe

    Hallo.

    Vielen Dank.... jetzt seh' ich klarer.

    Ich hab' jetzt mal den ganzen Stempel fotografiert und tatsächlich "Entgelt bezahlt" ist vorhanden.

    Ich fand' es nur kurios, das jeder Joghurtbecher heute auf die Minute genau abgestempelt ist, wann er befüllt wurde und bei Briefen scheint man das nicht hinzukriegen. ^^

    Vielen Dank nochmals für die Antworten.

    Bei der Entwertung handelt es sich um einen Absenderstempel (die Dinger heißen tatsächlich so) und werden seit Jahrzehnten für die Entwertung von Briefmarken auf Massensendungen (früher Drucksache, zwischenzeitlich Infobrief bzw. Infopost - abhängig von der Stückelung und dem Postleitbereich, heute Dialogpost) verwendet. Mit Briefmarken frankierte Werbung macht einfach mehr her...

    Die fehlende Tagesangabe im Datum ist bewusst gesetzt. Normale (vollbezahlte) Sendungen sollten im Regelfall eine Laufzeit von E+1 haben (am heutigen Werktag abgegeben, am nächsten Werktag beim Empfänger). Infobrief und Infopost hatten aus Sicht der Post eine Laufzeit von E+4, d.h. ein derartiger Brief durfte bis zu vier Werktage unterwegs sein. Dafür war entsprechend auch das Porto niedriger. Damit die durchaus längere Laufzeit nicht auffiel, wurde die Tagesangabe gestrichen. Damit kein Nachporto aufgrund des niedrigeren Portos erhoben werden konnte, musste der Zusatz "Gebühr bezahlt" bzw. (später, nach der Privatisierung im Jahr 1995) "Entgelt bezahlt" her.

    Gruß

    Pete

  • Wasserzeichen 2xI 2xII Unterscheidung

    • Pete
    • 28. Januar 2018 um 19:33

    @ Tawwa:

    Schau dir die Maserung im Papier (Papierstruktur) an: bei dem Wasserzeichen 2XI geht diese von oben nach unten (oder umgekehrt), bei Wasserzeichen 2XII geht diese von links nach rechts (oder umgekehrt). Versuche doch einmal bei der Betrachtung des Wasserzeichens unter dem Signoscope die vorhandenen "Punkte" im Hintergrund zu gedanklichen geradlinig verlaufenden Linien zu verbinden. Dies geht nur vertikal (Wz. 2XI) oder horizontal (Wz. 2XII) ohne Ecken und Kanten.

    Wenn man weiß, worauf man bei der Wassereichenbetrachtung zu achten hat, geht es bei guten Augen und entsprechendem Tageslicht auch ohne Lupe.

    Gruß

    Pete

  • Mi Nr 219 mit Aufdruck "Danzig" ?

    • Pete
    • 28. Januar 2018 um 19:26

    @ Narnia2009:

    bei der Entertung handelt es sich um einen Handstempelabschlag eines Stempels aus Württemberg, siehe Monatsangabe in Buchstaben anstelle Zahlen.

    Es verhält sich meiner Meinung so, wie linos203 es beschrieben hat. Da wurde eine gebrauchte Briefmarke als Papierunterlage genutzt und munter das Wort "Danzig" gestempelt. In der Inflation nach 1920 wurden die Briefmarken aus Danzig auch nicht mehr von der Reichsdruckerei in Berlin sondern im Freistaat Danzig selbst hergestellt, siehe entsprechende Hinweise zum Kapitel "Freie Stadt Danzig" im Katalog.

    Gruß

    Pete

  • Schwefelsäurehaltige Gummierung

    • Pete
    • 3. Oktober 2017 um 19:07
    Zitat

    Original von petri25
    ...
    Meine Frage an Euch: Drauf lassen nach all den Jahren, oder wegmachen? Wie würdet Ihr da verfahren?
    Danke schon vorab für Antworten!

    Meine persönliche Meinung: nach all den Jahren die Briefmarken so belassen wie diese sind. Wenn ich mich recht entsinne, betraf das Thema der sehr schwefelhaltigen Gummierung einen (Groß-)Teil der Auflage. Ich hätte sonst in den vergangenen acht Jahrzehnten bereits eine Zerstörung des Papiers durch die Gummierung erwartet.

    Wenn man allerdings Wert darauf legt, auch diese beiden Stücke für die nächsten Generationen zu konservieren, wäre es vermutlich angebracht, die Gummierung zu entfernen.

    Gruß
    Pete

  • Block oder Zusammendruck

    • Pete
    • 10. Juli 2017 um 20:02
    Zitat

    Original von plasma1210
    Hallo Leute,
    gibt es eine genaue Definition für Block oder Zusammendruck. Ich bin teils verwirrt ,weil manche Marken mal als Block und mal als Zusammendruck beschrieben werden.
    Was macht den genauen Unterschied aus? Sorry für meine Anfängerfrage, aber es gibt immer wieder gegensätzliche Aussagen.

    Der Verlag der Michel-Kataloge hatte vor einigen Jahren einen Artikel über das Thema in der Michel-Rundschau gebracht. Wenn ich mich recht entsinne (ich kann mich auch in der Zahl irren), bezog sich ein Kritierum (ob Block oder Kleinbogen) bei der Anzahl der Briefmarken pro Bogen, d.h. bei maximal 15 Briefmarken, um noch als Block durchzugehen. Alles darüber wird als Bogen bzw. Kleinbogen unabhängig von den Bildmotiven erfasst.
    Um auf eine Teilfrage zu antworten: ja, seitens des Schwaneberger Verlages existieren Kriterien, wann etwas als Block oder Bogen aus Redaktionssicht bei der Katalogisierung von Neuheiten weltweit einzuschätzen ist.

    Zusammendrucke laufen m.E. unabhängig vom Thema Block oder Bogen, da diese bei beiden Varianten vorkommen können (siehe Beitrag von Christoph 1).

    Gruß
    Pete

  • Deutsches Reich Mi.Nr. 785. Zwei Farben?

    • Pete
    • 16. April 2017 um 09:33
    Zitat

    Original von erron
    @jpd,

    ...

    Und deine linke Marke hat zuviel Sonnenlicht (chemisch verändert) abbekommen und ist somit nur noch gedacht für den Papiercontainer.

    mfg

    erron

    Ich würde mich in diesem konkreten Fall nicht auf die Aussage festlegen wollen, dass die linke Marke zwingend chemisch verändert wurde. Bei den mir vorliegenden Exemplaren in der Massenware dieser Ausgabe (mehrere 100 Stück ungebraucht und gestempelt) ergibt sich ein ähnliches Farbenspektrum.

    Gruß
    Pete

    Bilder

    • DR_785_01.jpeg
      • 368,45 kB
      • 868 × 1.500
      • 367
  • aufgegeben: Schweizer Post - angekommen: Privatpost

    • Pete
    • 20. März 2017 um 20:42
    Zitat

    Original von kartenhai
    Der private Postdienstleister arriva hat auch einen Standort in Lörrach nahe der Schweizer Grenze, nicht weit von Basel entfernt. Ich nehme mal an, dort erfolgt eine schnelle Übergabe der Schweizer Post über die Grenze, und arriva hat wohl einen Weiterleitungsvertrag mit der Main Postlogistik. Hat wohl finanzielle Vorteile für alle 3 Stellen, die privaten sind wohl billiger als die Deutsche Post.

    ...

    Die Sendung ging von der Schweiz an den Postmitbewerber Arriva (Hauptsitz in Freiburg) und von dort aus m.E. über das Netzwerk der Mail Alliance (Mitbewerberverbund von P2 - die zweite Post) an den Zustellpartner MainPostLogistik (Hauptsitz in Würzburg).

    Ansonsten hat Filli bereits Vieles geschrieben.

    @ Kistenwühler:

    Kooperationen zwischen verschiedenen Briefdienstleistern sind seit Jahren normal. Die Pleite der damaligen PIN Group (Ende 2007 bzw. Anfang 2008) hatte recht deutlich gezeigt, dass der recht kurzfristige Kauf von Unternehmen weniger erfolgsversprechend ist; die Einführung des damaligen Postmindestlohns kam noch onTop hinzu. Danach kam P2 - die zweite Post so richtig in Schwung (Gründung 2007), die Mail Allaince legte wenige Jahre später (Gründung 2010) nach. Zwischenzeitliich war noch jahrelang die Logistik der PIN Group (bzw. Nachfolger Xanto mit verschiedenen Töchtern) aktiv.

    Theoretisch und im Einzelfall auch praktisch denkbar sind Stempel bzw. Aufkleber von vier verschiedenen Briefdienstleistern auf einer Sendung (Sub von A an A; dann von A an B und von B an Sub von B).
    Regional zulässige Mischfrankaturen könnten die Anzahl der Unternehmen noch erhöhen.

    Gruß
    Pete

  • Germania. Kriegs - oder Friedensdruck ?

    • Pete
    • 20. Januar 2017 um 15:46
    Zitat

    Original von narnia2009
    ...
    Gibt es noch andere Kniffe mit denen man die zwei Arten ggf. noch einfacher auseinanderhalten kann?

    Ich bedanke mich herzlich im Voraus

    Wolfgang

    Die Einteilung der Germania Mi-Nr. 83-93 sowie die Markwerte Mi-Nr. 94A-97A nach Friedens- und Kriegsdruck ist eine Einteilung von Sammlern. Aus Sicht der Reichspost handelt es sich bei den Mi-Nrn. 68-97 bei jeder Wertstufe um fortlaufende Produktionen ab dem Jahr 1902, bei denen hie und da Änderungen auftraten bzw. ein neues Sicherheitsmerkmal (Wasserzeichen 1) hinzukam bzw. die Markeninschrift geändert wurde (Ausgaben der 2 Mk.).
    Vom Grundsatz her durchliefen die Germaniausgaben verschiedene Entwicklungsstufen in Bezug auf Farbe, Papier, Glanz und Gummierung, im Fall der Markwerte auch die Zähnung (B-Zähnung). Gerade die Farben zeigen die Entwicklung auf. Wenn man Exemplare der wasserzeichenlosen Vorgängerausgabe Mi-Nr. 69-77 nimmt und diese mit Frühauflagen der Mi-Nr. 83-93 (Stempeldatum 1905 bzw. 1906) vergleicht, sollten kaum bzw. keine Unterschiede feststellbar sein. Frühauflagen der Mi-Nr. 83-93 zu späteren Auflagen variieren bereits.
    Als ein (vielleicht das) entscheidende Kriterium für den Anfang des Sortierens ist das Stempeldatum, um hier (im Regelfall) zweifelsfreie Stücke des Friedensdruckes zu identifizieren. Hier macht es sich ganz gut, sich (sehr) ausführlich mit den eindeutigen Friedensdrucken zu befassen, detailiert zu betrachten und das Licht in verschiedenen Winkeln auf das Papier werfen zu lassen. Dann fällt im Vergleich zu anderen Briefmarken bereits eher auf, dass bei den anderen Stücken etwas nicht stimmt, d.h. wenn Abweichungen vorliegen (im Regelfall dann der Kriegsdruck).
    Generell sei an dieser Stelle auf die Fachliteratur verwiesen, insbesondere das Buch "100 Jahre Germania" vom BPP-Prüfer Herrn Jäschke-Lantelme. Insbesondere bei den Ausgaben zu 50Pf. und 80Pf. wurden während des ersten Weltkrieges bei Zwischenauflagen friedensähnliches Papier und Gummierung verwendet, welche Sammler in die Irre führen können. In dem Buch werden entsprechende Hinweise und Zusammenhänge aufgeführt und beschrieben.

    Wie jmh67 bereits schrieb, gilt die Zuordnung zum Friedensdruck, wenn alle Merkmale eines Friedensdruckes vorliegen. Sobald ein Merkmal abweicht, handelt es sich normalerweise um einen Kriegsdruck. Dies gilt bspw. für die 1915 produzierten Auflagen, welche bedingt durch in der Reichsdruckerei bevoratete Druckutensilien (Bsp. einzelne Bestandteile für den Gummi, die Druckfarbe usw.) teils noch recht friedensähnlich sein können (und damit durchaus auch für Verwirrung stiften können).

    Gruß
    Pete

  • Mi# 78, Druck im Hintergrund?

    • Pete
    • 10. Januar 2017 um 18:41
    Zitat

    Original von kartenhai
    Hallo hawkstamp,

    wenn Du die Schattierungen über den beiden Türmen meinst, das sind nur Wolken, ich sehe das nicht als Buchstaben an. ...

    Gruß kartenhai

    Gemeint ist der blaue (mehr oder weniger) waagerecht verlaufende Handstempelabschlag im Bereich der Türme. Es liest sich wie "PILS DE U" oder so ähnlich.

    Der zur Entwertung der Briefmarke verwendete Handstempelabschlag stammt aus Plauen im Vogtland.

    Gruß
    Pete

  • Aushilfsausgabe von Mostar (Bosnien-Herzegowina)

    • Pete
    • 29. Dezember 2016 um 08:32
    Zitat

    Original von Wolfgang
    Danke kartenhai,

    auf Dich kann man sich immer verlassen.
    Du bist auch der Meinung, dass es die Nr.1-20 sind und nicht die bei Kroatien stehen 8-24, bei mir auf der selben Seite.

    Gruß
    Wolfgang

    Mir sieht es ebenfalls nach der Mi-Nr. 1-20 von Bosnien und Herzegowina, nicht Mi-Nr. 8-24 von Kroatien aus.

    @ kartenhai:
    Die Michel-Redaktion erfasst nicht grundsätzlich alle Aufdruckvarianten bei Europa/Übersee. Länderspezifische Kataloge aus dem Land selbst sind, sofern vorhanden, da eher hilfreich ;)

    Gruß
    Pete

  • neue Weihnachtsmarke 2016 mit Fehlern!

    • Pete
    • 18. Dezember 2016 um 08:59
    Zitat

    Original von kartenhai
    Habe ich da was verpasst oder was ist ein Bogen-Dummy ungestanzte Schalter-Vorlage?

    ...

    Kann mir jemand erklären, woher dieser Schrott kommt und zu was der gut ist? Mit Briefmarken hat das doch nichts mehr zu tun? ...
    Gruß kartenhai

    Es handelt sich hierbei nicht um Schrott. Säulenkatkus schreibt bereits richtig:

    Zitat

    Original von Säulenkaktus
    ...
    Sie werden nicht verkauft und sollen dem Postkunden die
    Markensets näherbringen. ;)
    Gefahr des Missbrauchs besteht nicht, da diese Teile aus
    Plastik und in einem Stück hergestellt werden. ...

    Soweit mir bekannt, lag ein weiterer Grund vor, weshalb die DPAG diese Dummies überhaupt produziert: es kam anscheinend oft genug in der Vergangenheit vor, dass am Tresen in der Postfiliale ausgelegte bzw. festgeklebte Vorlagestücke, bestehend aus echten Briefmarken (Zehnerbogen, Markenheftchen usw.), von einzelnen Kunden gestohlen wurden. Die Dummies, bestehend aus Plastik, lassen sich nicht zur Frankatur verwenden, die Vorlagebriefmarken hingegen schon...

    Gruß
    Pete

  • Japan Ganzsache

    • Pete
    • 10. September 2016 um 09:16
    Zitat

    Original von hallerc4
    Hallo,

    kann mir jemand etwas zu dieser Postkarte (Ganzsache) sagen? Ich finde nicht mal raus, aus welchem Land sie stammt. Interessant wäre auch das ungefähre Alter (Erscheinungszeitraum, Stempeldatum) und der Absende- und Bestimmungsort. Und evtl. kann ja sogar jemand was zu einem ggf. vorhandenen Handelswert sagen (Karte ist leider oben eingerissen).

    Danke!
    hallerc4

    Die Zeichnung des Wertstempels zu 1 Sen wurde in Japan ebenfalls auch als Briefmarke herausgegeben, erschienen ab 1899 als Mi-Nr. 76.

    Gruß
    Pete

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