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  3. Carolina Pegleg

Beiträge von Carolina Pegleg

  • Postüberwachung ziviler Post in den USA während des 2. Weltkrieges

    • Carolina Pegleg
    • 27. Mai 2008 um 03:02

    @ soaha

    Es ging sich nur darum, dass die Nummernübersicht der Orte und Zensornummern besser und übersichtlicher aussieht. Mit Tabellen in Word, Excel etc. habe ich kein Problem. Das Problem ist, dass die Formatierung verloren geht, wenn man versucht die Tabellen hier einzufügen.

    @ mx5schmidt

    Ich zeige gerne ein paar Beispiele. Diese sind nur die am häufigsten vorkommenden Arten von Verschlussstreifen. Es gibt auch Zensurstempel, von denen ich derzeit leider keine Beispiel zeigen kann. Das sind runde Einkreisstempel zumeist mit der Inschrift "U.S. Censorship." Gerade aus der ersten Zeit kommen auch alle möglichen provisorischen Stempel zur Kennzeichnung der Zensur vor.

    Einschreibebrief aus Peru von November 1942 zensiert in Miami (Nr. 3839)

    Brief von der Kanalzone März 1943 ebenfalls zensiert in Miami (Nr. 4150)


    Dies sind beides Papierverschlussstreifen. Es wurden anfänglich 80 Millionen Verschlussstreifen für die 15,000 Nummern der ersten Zuteilung bestellt.

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  • Auslandspostkarte 1905/06 mit Nachporto?

    • Carolina Pegleg
    • 26. Mai 2008 um 20:10

    Vielen Dank, BaD, fuer die Vervollstaendigung der Information. Ich kann mir vorstellen, dass das massenweise falsch gemacht wurde. Was dann auch die Oekonomie des Einsatz einer Maschine zur Kennzeichnung der Nachporto-Belege in New York erklaert.

  • Postüberwachung ziviler Post in den USA während des 2. Weltkrieges

    • Carolina Pegleg
    • 26. Mai 2008 um 19:59

    Ich habe mich heute ein wenig mit meinen Belegen zur amerikanischen Zivil-Zensur während des 2. Weltkrieges beschäftigt und dabei festgestellt, dass sehr wenig Information "googlebar" ist – zumal in deutsch. Ich habe mir daher gedacht hier etwas Information zur Verfügung zu stellen, damit der ein oder andere seine entsprechenden Belege besser einordnen kann. Ich hätte mir da lieber vorher über den Aufwand der Abtipperei Gedanken machen sollen. Zumal erfolglose Versuche Tabellen zu erstellen mich endlos Zeit gekostet haben. Na sei's drum. Vielleicht (hoffentlich) nützt es ja jemandem.

    In den USA begann die Postüberwachung ziviler Post wenige Tage nach dem Überfall auf Pearl Harbor und dem Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg im Dezember 1941. Pläne hierfür hatte man schon im Juni 1941 begonnen zu entwerfen, so dass man relativ schnell reagieren konnte. Die Postüberwachung wurde nach der Kapitulation Japans und Ende der Kriegshandlungen am 15. August 1945 eingestellt.

    Jedem Zensor war eine persönliche, nicht übertragbare Nummer zugeteilt. Anfangs wurden provisorische Nummern verwendet. Spätestens ab etwa Februar 1942 wurden allerdings Nummern in systematischer Weise zugewiesen (1. Zuweisung). Gegen Ende 1943 kam es zu einer zweiten Zuweisung, die die erste ersetzte. Die beiden Tabellen unten basieren auf der Examinierung einer grossen Anzahl von Zensurpost. Die Tabellen tragen daher den festzustellenden Abweichungen zwischen den offiziell bekanntgemachten Zuweisungen und den tatsächlichen Verwendungen Rechnung. Die niedrigste und höchste Nummer in jeder Serie ist angegeben. Nicht alle Nummern in jeder Serie wurden verwendet. Meine Quelle ist Wilfrid Broderick und Dann Mayo, Civil Censorship in the United States during World War II.

    1. Zuweisung: Februar 1942 bis Ende 1943

    New York (POW) 117-352
    New York 432-481
    New York (POW) 533-738
    New York 1006-1104
    New York (POW) 1120-1150
    New York 1286
    San Francisco 1422-1719
    Miami 1732-1945
    New Orleans 1955-2019
    San Antonio 2024-2260
    El Paso 2262-2295
    Nogales 2296
    Los Angeles 2302-2566
    Honolulu 2581-2820
    San Juan 2821-2929
    Washington, D.C. 2965-3000
    Chicago 3002-3211
    New Orleans 3301-3494
    Seattle 3501-3797
    Miami 3804-4995
    New York 5000-8900
    New York (Philatelic) 9800-9849
    San Francisco 10021-10435
    Honolulu 11066-11080
    El Paso 11105-11247
    San Antonio 12000-12638
    Brownsville 12655-12692
    Laredo 12701-12800
    El Paso 12806-12997
    Balboa 13008-13243
    Cristobal 13503-13580
    Seattle 13802-13949
    San Juan 14025-14053
    Charlotte Amalie 14208
    New Orleans 14303-14431
    Miami 14452-14782

    2. Zuweisung: Ende 1943 bis August 1945

    Washington, D.C. 4-49
    New York (POW) 1112-1150
    Washington, D.C. 2112-2118
    Washington, D.C. 2408-2518
    Washington, D.C. 2926
    Washington, D.C. 3268-3384
    New York 5032-8458
    New York (POW) 10607-11846
    New York (POW) 12057-12994
    New York (Philatelic) 20002-20026
    Newport News 21201-21408
    Miami 30010-31372
    San Antonio 36001-36527
    Brownsville 39016
    Laredo 40003-40050
    New Orleans 50004-50430
    Chicago 53011-53190
    Los Angeles 55123-55301
    Los Angeles 56027-56046
    Balboa 58002-58247
    Cristobal 59009-59049
    San Francisco 61014-61531
    San Francisco 63006
    San Juan 64027-64261
    Seattle 6603-66197
    El Paso 68002-68179
    Nogales 69007-69020
    Douglas 70020
    Honolulu 71015-71269
    Honolulu 72003-72004
    David, R.P. 75014-75060

    Innerhalb der zweiten Zuweisung waren eine grössere Anzahl von Nummern dem Office of the Chief Postal Censor in Washington zugeteilt. Wer eine Nummer hat, die hier nicht gelistet ist, kann mich kontaktieren und ich kann dann mal nachforschen. Es mag sein, dass es sich in dem Fall um eine solche Nummer handelt.

    Es wurden hundertausende von Briefen pro Woche zensiert. US-Zensurpost ist daher im allgemeinen häufig. Am häufigsten findet man die Zensurstellen in New York und Miami.

  • Auslandspostkarte 1905/06 mit Nachporto?

    • Carolina Pegleg
    • 25. Mai 2008 um 19:33

    @ minimarke / doktostamp

    Vielen Dank. habt ihr noch die Daten dazu, ab wann auch bei Auslands-PK Text auf der Anschriftenseite zulaessig war?

    @ gagra

    Istg schon kla. Wenn die Reichspost die Sendung mit "T" gekennzeichnet hatte, dann mussten die Amis kassieren. Mir war nur nicht klar warum die Sendung als (nach-) portopflichtig gekennzeichnet war. Aber das scheint ja jetzt geklaert zu sein.

  • Auslandspostkarte 1905/06 mit Nachporto?

    • Carolina Pegleg
    • 25. Mai 2008 um 16:54

    Ich habe keine gute Erklaerung dafuer, warum bei den gezeigten beiden Postkarten in die USA Nachporto erhoben wurde.

    Meine Erklaerung: Die Karten wurden in Deutschland faelschlich mit "T" gestempelt, und dies wurde in den USA nicht mehr hinterfragt.

    Irgendjemand sonst eine Idee?

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  • Maschinenstempel- Deutsches Reich

    • Carolina Pegleg
    • 24. Mai 2008 um 14:04

    Es gibt ein brandneues Buch der Poststempelgilde zu den dt. Bandstempelmaschinen. Der Stempelkof, wie Du ihn zeigst, wird darin als "Kreissehenstempel mit Segmenten oben und unten" beschrieben und als eine bayrische Sonderform bezeichnet.

    Ich bin mit dem Werk, was ich erst kuerzlich bekommen habe noch nicht in allen Details vertraut, aber es scheint mir als dieser spezielle Stempel (Stempelkopf / Stempelband Kombination) mit dem Unterscheidungsbuchstaben *2* nicht aufgelistet ist. Kann aber auch ein Tippfehler sein. Das Stempelband bei Deinem Brief, denke ich, ist "56.3" gelistet ist ein sehr aehnliches Band 56.2.

  • YMCA Krankenhaus Schweiz? Wer kann helfen?

    • Carolina Pegleg
    • 23. Mai 2008 um 18:05

    Ok, da hab ich also einen schweizer Feldpostbrief. Ich vermute aus der Zeit des 2. WK, aber da der Feldpoststempel kein Datum zeigt, ist die exakte Einordnung natuerlich schwierig. Moeglicherweise wurde das "Grand Hotel" ja vom Militaerspital Leysin mitgenutzt wegen Ueberfuellung.

    Wenn es noch weitere Infos gibt, freue ich mich. Das wesentliche ist sicher schon gesagt und ich kann den Brief als "sammel ich nicht" aussortieren. Danke an alle, die sich hier bei der Loesung beteiligt haben.

  • YMCA Krankenhaus Schweiz? Wer kann helfen?

    • Carolina Pegleg
    • 22. Mai 2008 um 19:44

    Also das mit dem YMCA Umschlag ist eigentlich geklaert, denke ich. Es handelt sich schlicht um Briefpapier, das das Logo des Sponsors, YMCA, traegt. Die Frage ist nun: Wer hat den Umschlag verwendet, ein schweizer Militaerangehoriger, oder ein franzoesischer Internierter, oder sonst wer.

    Tatsaechlich ist der Brief nicht als Feldpostbrief gekennzeichnet. Ob das in Schweiz ueberhaupt so vorgeschrieben war, weiss ich nicht. Das Brief ist allerdings auch nicht als Kriegsgefangenen oder Interniertenbrief gekennzeichnet, und bei den wenigen Briefen, die ich in dieser Richtung habe, ist stets eine solche spezifische Kennzeichnung vorhanden. Seltsam auch die nur dreistellige Nummer "419" das mach ja als Identifikations- / Kennnummer weder fuer einen Soldaten noch fuer einen Internierten Sinn. Der Brief lief auch innerhalb der Schweiz, was als Interniertenbrief dann ja eher die Ausnahme waere, da war Post nach Hause eher die Regel.

    Also das Raetsel ist fuer mich noch nicht ganz geloest.

  • YMCA Krankenhaus Schweiz? Wer kann helfen?

    • Carolina Pegleg
    • 22. Mai 2008 um 18:08

    Das mit dem Brief eines Internierten wollte ich nur als Moeglichkeit in die Diskussion einbringen. Der oben verlinkte Brief ist als socher beschrieben und hat denselben Poststempel. Aber das muss ja nicht richtig sein. Hier erlaubt die Absenderangabe die Zuordnung nicht wirklich. Ausserdem wuerde bei einem Interniertenbrief auch Zensur normal sein, oder?

  • YMCA Krankenhaus Schweiz? Wer kann helfen?

    • Carolina Pegleg
    • 22. Mai 2008 um 16:07

    Nach dem Ihr mich auf den richtigen Weg gebracht habt, habe ich auch mal weitergesucht. Schaut mal hier:

    http://cgi.ebay.com/SWITZERLAND-WW…1713.m153.l1262

    Da waeren wir also nun ggf. bei Interniertenpost 2. WK . . .

  • YMCA Krankenhaus Schweiz? Wer kann helfen?

    • Carolina Pegleg
    • 22. Mai 2008 um 15:50

    @ RL und ubahuga

    Prima. Da sind wir ja schnell vorangekommen. Fuer einen Schweizer Feldpostbrief haette ich das wirklich nicht gehelten. Kenne mich mit sowas wirklich auch nicht aus.

    Das es nur YMCA Briefpapier ist glaube ich jetzt auch. Das gab es auch viel bei der US Feldpost, dass verschiedene Organisationen, die in der Truppenbetreuung taetig waren, Soldaten Briefumschlaege und -papier zur Verfuegung stellten.

    Die zeitliche Einordnung muessen wir dann noch abwarten. Der Umschlag war in einem Posten FP 1. WK dabei. Ein Wort ob sowas haeufig ist, wuerde mich dann ggf. auch noch interessieren. Philatelistisch gemacht scheint der Brief ja nicht zu sein.

  • YMCA Krankenhaus Schweiz? Wer kann helfen?

    • Carolina Pegleg
    • 22. Mai 2008 um 14:58

    Ich kann den folgenden Brief nicht einordnen, weder zeitlich, vermutlich allerdings 1. WK, noch dem geschichtlichen Kontext nach. Kann jemand irgendetwas zu diesem Brief sagen? Was war das fuer eine Einrichtung? Warum (offfenbar) Portofreiheit?

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  • Interessantes auf Karte und Brief

    • Carolina Pegleg
    • 21. Mai 2008 um 17:41

    Ich habe sicher mehrere hundert Stuecke in meiner 1. WK Sammlung. Viele Briefe sind mit Inhalten. Da diese zumeist schwer zu lesen sind, und ich ehrlich gesagt auch nicht so sehr daran interessiert bin, mach ich mir die Muehe des Lesens (= Entzifferns) in der Regel nicht.

    "Wir haben auch einmal einen Begriff davon bekommen, wie es an der Somme aussieht und sind wir dort einige Zeit gewesen, jetzt aber wieder in der Naehe unseres alten Platzes gekommen. . . . Wir waren an der Somme links von Bonchavesnes."

    "Mir geht es den Umstaenden entsprechen noch gut, doch waere es mir lieb, wenn das Voelkermorden bald ein Ende nehme wuerde, damit man wieder in seine Ordung kommt. Es ist ja dies gar nicht mehr Krieg zu nennen, es ist daraus ein allgemeines Voelkermorden geworden."

    "In den Zeitungen waren jetzt verschiedene Geruechte ueber einen Sonderfrieden mit Russland im Umlaufe, es scheint aber nichts wahres daran zu sein. Es waere aber jetzt bald Zeit an Frieden zu denken, denn Deutschland hat schon genug aushalten muessen."

    Brief vom 25. 11.1916. Absender beim Infanterieregiment 365, Teil der 8. Ersatz Division. Bis zum Frieden dauerte es noch zwei Jahre.

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  • Diverse Belege

    • Carolina Pegleg
    • 21. Mai 2008 um 17:14

    @ krulli

    Zwei der Belege koennten interssanten Diskussionsstoff bieten.

    Die 15Pf Antwort-Ganzsache Ulbricht ist mit 50,--EUR im Michel Ganzsachenkatalog bewertet. Dies bezieht sich allerdings auf eine Auslandsverwendung. Ich denke die BRD wuerde dazu zaehlen (?), allerdings ist die fuenfstellige Postleitzahl bei einer Abstempelung in 1966 "sehr" suspekt. Da koennte man mal Meinungen zu abfragen.

    Ebenso der Einschreibebrief aus der DDR aus Dresden mit SbPA Einschreibezettel. Da muss auch jemand ran der sich mit diesen Einrichtungen, ich vermute Selbstbedienungspostaemter, auskennt. Das kann was besonderes sein. Selbst: keine wirkliche Ahnung.

  • Bilder hochladen (Dateianhang!)

    • Carolina Pegleg
    • 20. Mai 2008 um 21:32

    Also ich finde das Bilder anhaengen einfach
    1) auf dateianhaenge klicken
    2) dann auf "browse" und das bild auf deinem Computer lokalisiern
    3) dann speichern
    => das bild sollte dann als eines der hochzuladen Bilder erscheinen.

    1-3 bis zu fuenfmal wiederholen, dann auf schliessen klicken und die Bilder werden hochgeladen..

    Das Bild wird nicht in die Liste der hoschzuladen Bilder uebernommen, wenn das Format zu gross ist. 1MB ist die grenze, ausserdem muss die Formatierung stimmen. Mit jpg hatte ich noch nie Probleme. Fuer deine Zwecke reicht scannen mit 100dpi, dann macht auch die Groesse keine schwierigkeiten.

    Ich bin neugierig, was Du abzugeben hast :)
    Hoffe das hilft.

  • Feldpost ohne Stempel aber überprüft

    • Carolina Pegleg
    • 18. Mai 2008 um 18:54

    @ mar-vel

    Keine Ursache. Leider habe ich keine spezielle Erklaerung finden koennen, warum diese Vorschrift so bestand. Ich vermute, dass man dort mit besonders hohem Risiko von Spionage rechnete.

  • Feldpost ohne Stempel aber überprüft

    • Carolina Pegleg
    • 18. Mai 2008 um 04:16

    Ich kann nicht viel ergaenzen. Wie schon gesagt war das Anbringen von Feldpoststempeln auf Sendungen aus Elsass-Lothringen ausdruecklich verboten. Diese wurden also vorschriftsgemaess nur mit dem Formationsstempel versehen befoerdert. Unten zwei Beispiele aus Schlettstadt, Elsass, und Metz, Lothringen.

    Der Ueberprueft Stempel mit Zusatz der Formation im Stempel ist einen kleinen Aufschlag wert.

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  • Feldpost ohne Stempel aber überprüft

    • Carolina Pegleg
    • 17. Mai 2008 um 22:41

    Ich schreibe hier aus dem Starbucks, muss also zuhause noch mal in die Buecher gucken. Aber Befoerderung ohne Feldpoststempel, nur mit Truppenstempel, war bei Einheiten, die in Elsass-Lothringen stationiert waren aus Geheimhaltungsgruenden zwingend so vorgeschrieben. Vielleicht kann jemand die Ortsangabe entziffern.

    Ansonsten sind Stuecke ohne Feldpoststempel sicher immer schon mal durchgerutscht. Zu den "ueberprueft" Stempel -- sieht fast so aus, als ob der mit dem Truppenstempel eine Einheit bildet -- kann ich aus dem Kopf nichts sagen. Muss ich erst suchen.

  • Flaggenstempel

    • Carolina Pegleg
    • 17. Mai 2008 um 17:50

    Alles klar. Du hattest "Service Buchstaben" gesagt, und da war ich drauf angesprungen. War also ein Missvestaendnis, sorry.

    Maschinennummern oder -buchstaben gab bei den Flaggenstempeln schon. Und da gibt es tatsaechlich Varianten, wo derselbe Stempel mit und ohne solcher Identifizierung bekannt ist. Der Platz inmitten der Flagge, wo der Raum fuer diesen Buchstaben vorgesehen war, blieb dann leer. Allerdings gibt es viel, viel mehr Flaggenstempel, wo der fuer die Maschinennummer vorgesehene Stelle planmaessig leer blieb, weil es nicht mehr als eine Maschine gab, oder weil man sich einfach nicht kuemmerte. Das Fehlen einer Maschinennummer im dafuer vorgesehenen Platz, ist daher fuer sich alleine kein Grund fuer eine besondere Seltenheit. Zur Klarstellung: Dass hast Du auch nie gesagt, ich wollte es nur sagen, falls es einer so interpretiert.

    Betr.: Seltenheit und Wert. Zunaechst kommte es darauf, wie lange der Stempel so in Verwendung war und was das Postaufkommen der Ortschaft war. Dann muss man es vielleicht genau so sehen wie einen Plattenfehler bei Marken. Ja, es ist eine separat zu erfassende Variante. Aber, die Anzahl der Sammler, die diese Varianten "auf komplett" sammelt und auch bereit ist, dafuer entsprechendes Geld auszugeben, ist gering.

  • Flaggenstempel

    • Carolina Pegleg
    • 17. Mai 2008 um 15:38

    Die Service Letters waren ein typisches Kennzeichen der International Postal Supply CO. Siehe meinen Beitrag dazu. Ob irgendein anderer Hersteller diese Service Letter verwendetet muesste ich recherchieren. Wenn dann allenfalls vereinzelt, sonst wuesste ich dies aus dem Kopf. In dieser Form jedenfalls nicht.

    Es wurde also nicht vergessen einen Service Letter einzufuegen. Maschinen der AMPC hatten keine Service Letters. Egal ob nun Flaggenstempel oder Strichstempel dieses Herstellers. Es gibt haeufiger Typen mit Maschinennummern oder auch Maschinenbuchstaben (aeltere Typen) im Killer. Da gibt es sicher Beispiele zu, wenn man den Thread mal durchschaut. Der von Totalo-Flauti gezeigte Stempel aus Lancaster, Ohio ist ein typischer Stempel ohne jede solche Zusatzkennzeichnung. Die meisten Flaggenstempel sind so, d.h. ohne zusaetzliche Ziffern etc. Aus diesem Ort gibt es keine Flaggenstempel mit Maschinennummern.

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