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Beiträge von balf_de

  • Schöne Belege aus Elsass - Lothringen

    • balf_de
    • 7. Dezember 2010 um 18:32

    Hallo zusammen !

    Ein kleines Briefchen hat sich in meine Heidelberg-Sammlung "verlaufen", das mit etwas gutem Willen hierher passt: zwar gab es im Dezember 1870 das Deutsche Reich nur beinahe schon, aber im Michel werden die Elsass-Lothringen-Marken auch nicht mehr unter "Altdeutschland" geführt.

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: Viel fragen zu "Incoming Mail" nach Heidelberg dürft ihr mich aber nicht ...

  • "Stiefkind" Freistempel

    • balf_de
    • 7. Dezember 2010 um 18:04
    Zitat

    Original von tigo
    Klar das du mit den Zeppelin-Erinnerungsstempeln deinen Kamin anmachst. ;)


    Hallo tigo !

    Von wegen - das würde ich bestimmt nicht machen! Die beiden Klappkarten habe ich noch nie gesehen; die ließen sich in jede Zeppelinpost-Sammlung integrieren. Zu meiner Südamerikafahrt würden sie besonders gut passen: die Fotos zeigen den Landeplatz in Recife und das Luftschiff über Rio de Janeiro.

    Im Übrigen: ich möchte hier nicht mit meinen Belegen prahlen, aber es liegt mir daran, mein schönes Sammelgebiet möglichst vielen zeigen zu können und damit zu werben. Wenn ich mich auf @lebenslaufs und meinen Zeppelinpost-Thread beschränke, fühle ich mich dort manchmal etwas einsam und komme daher gerne bei anderen zu Besuch - und hoffe sehr, auch willkommen zu sein ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • "Stiefkind" Freistempel

    • balf_de
    • 7. Dezember 2010 um 08:44

    Hallo zusammen !

    Zum Glück habe ich zufällig gesehen, dass sich hier ein richtiger "Zeppelin-Thread" entwickelt hat. Da möchte ich nicht fehlen!
    Klar ist, dass bei den Sammlern von Zeppelionpost die Freistempler alles andere als Stiefkinder sind: Bedarfspost ist besonders gefragt - und wo lässt sich die eindeutiger zeigen als mit Firmenbriefen.

    Einen möchte ich zeigen: einen 31 Gramm schweren Bankbrief - das ist die 7. Gewichtsstufe (je 5 Gramm kosteten 1,50 RM) -, befördert mit "Graf Zeppelin" auf seiner Weihnachtsfahrt 1934 nach Brasilien und von dort aus weiter nach Montevideo.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Serverumzug geplant!

    • balf_de
    • 4. Dezember 2010 um 21:13

    Hallo zusammen !

    Auch ich war überrascht von der eher übersichtlichen Spendenliste. Andererseits habe ich durch die Lektüre dieser Liste erstmals erfahren, dass meine Spende vom letzten November richtig angekommen ist. Vielleicht hätte ich ja im Verwendungszweck auch meinen Nickname nennen sollen, damit man mir per PN oder e-Mail den Empfang hätte bestätigen können ?

    Auch für das nächste Jahr habe ich eine Spende überwiesen.

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: Korrektur - am 30.10.2009 habe ich eine allgemein gehaltene PN erhalten, aber bis heute warte ich auf meine diesbezügliche Rückfrage vom 11.11.2009 und die Nachfrage vom 26.11.2009.

    Übrigens ...

    Zitat: "Alle Spender werden im Forum durch eine zusätzliche Grafik hervorgehoben."

    Hätte man da nicht besser vorher gefragt?

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • balf_de
    • 3. Dezember 2010 um 18:11

    Hallo zusammen !

    Es gibt Neues von der Heidelberg-Front ....
    Wieder einmal habe ich den Ratschlag eines erfahrenen Philatelisten beherzigt: "Baden soll man in Bayern kaufen!" ;)

    Da warten die versammelten Saalbieter nur ungeduldig, bis die paar Baden-Lose abgespult sind und der Auktionator endlich zum Wesentlichen kommt. Viel besser ergeht es diesen wenigen Losen auch dann nicht, wenn Bayern vor Baden an der Reihe ist (vermutlich, weil das Münchner Auktionshaus das Alphabet nicht kennt X( ) - da sind dann die Bieter schon erschöpft in jeder Beziehung ...

    Jedenfalls ist es mir gelungen, am letzten Wochenende bei Kirstein-Larisch dieses kleine doppelt schwere Streifband mit der wirklich attraktiven Frankatur - einem senkrechten Paar der Nummer 1b - für meine Sammlung zu bekommen. Soweit ich es beurteilen kann, sind Paar-Frankaturen der Ein-Kreuzer-Marken seltener als Dreierstreifen, mit denen man das normale Briefporto darstellen konnte.

    Viele Grüße
    balf_de

    PS: bei meinem Telefonat mit Kirstein-Larisch habe ich leider vergessen, nach dem Ergebnis von Los 126 zu fragen (Bayern, 8 x 18 Kreuzer). In der Rücklosliste ist es jedenfalls nicht zu finden.

  • „Internes Forum“

    • balf_de
    • 24. November 2010 um 13:47

    Hallo zusammen !

    Da ich diese Diskussion hier angezettelt habe, möchte ich abschließend – zumindest für mich – noch etwas dazu sagen.

    Ich hake es ab unter der Rubrik „dumm gelaufen“, dass die internen Beiträge der ArGe Französische Zone Plattenfehler für mich sichtbar waren – das ist ja zwischenzeitlich behoben. Auch die Tatsache, dass im Unterforum dieser ArGe bisher kein öffentlicher Bereich zu finden ist, stört mich persönlich wenig. Man kann nicht alles sammeln; Plattenfehler – echte und vermeintliche – gehören jedenfalls nicht in mein Beuteschema. Für die Art von „Forschungsarbeit“, die ich in meinen Sammelgebieten leiste, brauche ich seltener eine Lupe oder das USB-Mikroskop als vielmehr Literatur und immer wieder Literatur.

    Trotz der Behebung des Programmierfehlers (oder wie man ihn sonst nennt) gefällt mir das Ganze nicht sonderlich: Gibt es tatsächlich keine bessere Lösung dafür, dass die Mitglieder einer ArGe untereinander kommunizieren wollen, ohne dass naseweise Redakteure von Briefmarkenzeitschriften ihnen die wohlverdiente Ernte ihrer Bemühungen streitig machen? Bei mir bleibt ein Nachgeschmack von „Herrschaftswissen“ oder elitärem Gehabe, wenn in einem bisher wirklich für alle offenen Forum eine Art von Zweiklassengesellschaft installiert wird. Das großzügige Angebot der dort tätigen Protagonisten, nach ihrem eigenen Gutdünken Passwörter zu verteilen, löst mein Problem damit nicht wirklich.

    Hätten es nicht eine e-Mail Kommunikation oder gerne auch Persönliche Nachrichten innerhalb des Forums auch getan, um „ungelegte Eier“ nicht in die Öffentlichkeit zu tragen?

    Auch wiederhole ich hier meine Vermutung – und Warnung -, dass man mit einer derartigen Abschottung gegen interessierte Zaungäste keine Werbung für die Mitgliedschaft in der jeweiligen Arbeitsgemeinschaft macht. Vielleicht wäre ja nach außen hin alles in Ordnung, wenn besagter Fehler nicht passiert wäre, aber jetzt liegt das Kind im Brunnen – zumindest, bis unsere Beiträge hier im Nirwana des Forums verschwunden sein werden.

    Ich selber bin außer in mehreren Vereinen auch Mitglied in vier Arbeitsgemeinschaften, von denen aber keine auf die Idee käme, die (Er-) Kenntnisse ihrer Mitglieder anders als auf ihren regelmäßigen Treffen und/oder ihren Publikationen zu veröffentlichen. Immer wieder festzustellen ist, dass dort gerade von den Älteren oft große Vorbehalte gegen moderne Kommunikationsformen vorherrscht – ich hätte auf viele wertvolle Informationen verzichten müssen, wenn ich nicht auf persönliche Kontakte oder in meiner Korrespondenz auf die gute alte Post hätte zurückgreifen können. Jedenfalls wäre es äußerst kontraproduktiv, diese Mitglieder, die sich in Internet-Foren nicht wohlfühlen, durch die Präferenz für die Plattform „Philaforum“ quasi auszusperren.

    Mir ist klar, dass es häufig Informationen gibt, die man nicht allgemein publik machen sollte. Dabei denke ich weit weniger an das hier angesprochene Problem der Verletzung von Urheberrechten bei Forschungsergebnissen als vielmehr an die virulenten Probleme der Fälschungsbekämpfung. Auch hier im Forum gibt es zahlreiche fundierte Beiträge zu der Problematik, oft nicht Ross und Reiter benennen zu dürfen, wenn erkannte oder vermutete Fälschungen von renommierten Auktionshäusern angeboten werden. Aber auch hierfür haben wir eine probate Lösung der Mitteilung per PN oder e-Mail gefunden, die völlig ausreicht.
    Die ArGe Brasilien, die ansonsten mit ihren sehr erfolgreichen Forschungsberichten eher etwas „papierlastig“ ist, entwickelt derzeit ein ähnliches Informationsmodell für kurzfristig erforderliche Warnungen und Mitteilungen an ihre Mitglieder.

    Ihr kennt mein Alter – vielleicht bin ich ja von daher etwas zu konservativ; vielleicht ist es ja auch ein Spezifikum der Plattenfehler-Forscher, dass dort „alterssichtige“ Mitglieder keine relevante Gruppe darstellen – jedenfalls bin ich überzeugt, dass es für die Erfordernisse dieser Gruppe(n) eine einfachere, ebenso elegante, für die Betreiber des Forums weniger aufwändige und damit auch weniger fehleranfällige Lösung ihres „Problems“ gegeben hätte.

    Aber für mich müsst ihr jetzt nicht unbedingt wieder zurückrudern – ich kann gut damit leben, solange nicht unsere „Bayern“ oder andere für mich relevante Gruppen auf ähnliche Ideen kommen ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • „Internes Forum“

    • balf_de
    • 23. November 2010 um 19:27

    Hallo Administratoren !

    Verstehen kann ich es grundsätzlich, dass manche Mitglieder hier am liebsten unter sich bleiben – insbesondere, wenn sie sich für ein spezialisiertes Sammelgebiet interessieren. Denn leider sind die relativ häufigen polemischen und meist auch dummen „Beiträge“ von Trollen und anderen missgünstigen Zeitgenossen für den guten Ruf des Philaforums und unseres Hobbys insgesamt gerade auch durch zufällige Forumbesucher ausgesprochen abträglich.

    Trotzdem: dass sich hier eine Gruppe – von der „ArGe Französische Zone Plattenfehler“ höre ich heute zum ersten Mal – durch ein Passwort gegen „Zaungäste“ schützt, halte ich im Sinne dieses Forums für kontraproduktiv. Nehmt meine relativ einsamen Bemühungen für das Sammelgebiet „Zeppelinpost“ als Beispiel: mein Anliegen ist, dieses Gebiet anderen interessierten Sammlern näher zu bringen und Vorurteile abzubauen; dass „Zaungäste“ hier mitlesen – und manchmal sogar mitmachen, worüber ich mich besonders freue -, das besonders macht das Philaforum wertvoll und attraktiv für mich. Für den relativ kleinen Kreis der fortgeschrittenen Zeppelinpostsammler gibt es ein viel spezielleres Forum, wo es in jeder Hinsicht ruhiger als hier zugeht (was ich aber nur bedingt als Vorteil sehe).

    Als Werbung für die Mitarbeit in dieser ArGe ist diese Sperre jedenfalls ungeeignet.

    Um es kurz zu machen: ein eigenes Passwort für bestimmte Bereiche des Forums halte ich für falsch. Jedenfalls sollte man Ross und Reiter nennen, wer für die Zuteilung dieses Passworts zuständig ist und wie man sich dafür „qualifiziert“. Und zumindest sollten die gesperrten Beiträge nicht in der Liste der aktuellen Themen erscheinen.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Baden - dies und das

    • balf_de
    • 22. November 2010 um 14:00
    Zitat

    Original von Postgeschichte-Kemser
    Ich kenne jetzt das badische Streckennetz nicht, aber lief der Beleg tatsächlich über Basel ?? :O_O:
    Gab es da nicht vorher schon einen Abzweig, z.B. von Freiburg ?


    Hallo Postgeschichte-Kemser !
    Deine Frage ist natürlich berechtigt: aber ich denke, der Brief ist nicht versehentlich bis nach Basel befördert worden. Seit 1862 gab es nämlich eine Bahnlinie von Basel aus ins Wiesental, die bis nach Todtnau führte. Auf diesem Weg ging - trotz Umweg - die Beförderung schneller als durch den Hochschwarzwald.
    Quelle :

    Zitat

    Original von Postgeschichte-Kemser
    Entspricht dies dem, was wir landläufig unter "Rückschein" kennen ?
    Den Begriff "besonderer Zustellschein" habe ich bis dato noch nciht gehört.?

    Leider kann ich - wie so oft - nicht alles lesen. Aber ich sehe, dass am 1. Oktober eine Urkunde übergeben wurde, deren Quittung am 5. Oktober an einen Notar in Eichstetten geschickt wurde. Kann man von innen einen Stempeldurchschlag erkennen - mit Marken ohne übergehendem Stempel werden manchmal Dienstbriefe zu Markenbriefen ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • Baden Portomarke

    • balf_de
    • 21. November 2010 um 19:59
    Zitat

    Original von Gerhard2
    Vielleicht kennt sich ja ein Forumsmitglied hinsichtlich eines Neudruckes aus, würde mich sehr freuen.


    Hallo Gerhard !

    Zum Thema "Neudrucke" möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben:
    Grundsätzlich bin ich sehr skeptisch, wenn bei altdeutschen Briefmarken von Neudrucken die Rede ist - ich denke, @bayern klassisch weiß genau, wovon er spricht, wenn er den Begriff "Fälschung" meist für richtiger hält.

    In Baden gab es aber tatsächlich amtlich verausgabte Neudrucke; allerdings ausschließlich von den geschnittenen Ausgaben (keineswegs von den Landpostmarken):
    Im Jahr 1866 wurden in Bogen zu 20 Exemplaren (5 x 4) im Buchdruck auf einer Handpresse Neudrucke von den noch vorhandenen Original-Druckplatten angefertigt. Und zwar von allen geschnittenen Ausgaben ausser der 9-Kreuzer-Marke.:
    1 Kr. (entsprechend MiNr. 1b), 3 Kr. (2a), 6 Kr. (3a), 1 Kr. (5), 3 Kr. (6), 6 Kr. (7) und 3 Kr. (8).

    Anlass zu dieser Massnahme war, dass die badische Postverwaltung ausser von den 9-Kreuzer-Marken über keine Bogenbestände mehr verfügte und Anfragen ausländischer Postverwaltungen nach Musterlieferungen dieser Werte nicht anders zu erfüllen waren. In den badischen Postämtern kamen sie jedenfalls nie zum Verkauf - und sind meiner Ansicht nach daher auch nicht als echte Briefmarken zu werten.
    Nach meiner Kenntnis dürfen sie auch nicht ausgestellt werden.

    Und apropos Senf: am 25.7.1873 ersteigerte die Firma Gebrüder Senf in Leipzig für 1.200 Taler die noch vorhandenen Restbestände badischer Briefmarken. Leider wurde Louis Senf erst 12 Jahre später, im Jahr 1885, darauf aufmerksam gemacht, dass sein Vater hauptsächlich Neudrucke erworben hatte ....

    ich denke, Deine Frage nach badischen Neudrucken ist damit beantwortet.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Schwergewichte

    • balf_de
    • 18. November 2010 um 20:29
    Zitat

    Original von kreuzer
    ist Dir zufälligerweise bekannt, ob es in Baden zulässig war, Briefe in einem anderen Brief zu versenden?


    Hallo Kreuzer !

    Leider habe ich euere Bayerisch-Preußische Diskussion nicht verfolgt und weiß deshalb nicht, was genau gemeint ist. Ein Verbot, in einem Brief weitere Briefe zu versenden, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Kurz gesagt: ich habe keine Ahnung ...

    Aber wenn man z.B. in einer Prüfung nach etwas gefragt wird, wovon man absolut nichts weiß – das soll ja schon einmal vorkommen -, dann hat es sich eigentlich immer bewährt, zunächst einmal die „gute Frage!“ zu loben und dann schnell auf ein anderes Thema auszuweichen, wo man besser mitreden kann. Das war zumindest in meiner Schüler- und Studentenzeit ein probates Mittel, das oft funktioniert hat. Das ist zwar schon rund 50 Jahre her, aber ich denke mir, da hat sich nicht viel geändert.....

    Zur Sache:
    Klar ist, dass bis zum Ende der DÖPV-Zeit jedes Loth Gewicht mit dem gleichen Portobetrag bezahlt werden musste. Von daher war es eigentlich wenig sinnvoll, viele Briefe in ein Couvert zu stecken. Und wenn das praktiziert wurde, gingen ja alle Briefe an die gleiche Adresse, was sicher auch nicht allzu sinnvoll war.
    Denn eines ist klar: die Badische Post hatte ein Beförderungsmonopol für Briefe und Pakete; es war nicht erlaubt, dass private Boten Poststücke an die Empfänger spedierten. In den ersten Jahren der Landpost – etwa von 1859-62 – gab es in kleinen Landorten noch geduldete Ausnahmen, wenn z.B. Gemeindeverwaltungen untereinander auch weiterhin Dokumente durch ihre Amtsboten austauschen ließen, statt sie den neu akkreditierten Landpostboten zu überlassen. Aber Privatpersonen war dies nicht gestattet.

    „Grenzwertig“ und von der Postverwaltung bestimmt nicht gerne gesehen wurde die Möglichkeit der „Forwarded“ Briefe – Firmen konnten häufig Porto sparen, wenn sie ihre „Postwurfsendungen“ für bestimmte Regionen ihrem dort tätigen Vertreter mitgaben, der sie in einem den Bestimmungsorten nahe gelegenen Postamt auflieferte. Generell verbieten konnte man das natürlich nicht; die so beförderten Briefe wurden ja erst am Auflieferungsort zu Poststücken.

    Ein schönes Beispiel für die Durchsetzung dieses Monopols habe ich unter dem Stichwort „Postzwang“ in K. Löfflers „Geschichte des Verkehrs in Baden“ gefunden; die Passage habe ich anliegend kopiert. (Das Buch wurde 1910 verlegt; es wird kein Copyright verletzt). Die Vorschrift stammt allerdings aus der Zeit vor 1810, also der „Taxis-Zeit“ in Baden; da hat man die Sache wohl besonders streng gesehen.

    Ich weiß, dass ich damit Deine Frage ausführlich – nicht – beantwortet habe, aber über ein "verwandtes" Thema konnte ich etwas schreiben - siehe oben ...

    Viele Grüße
    balf_de

  • Schwergewichte

    • balf_de
    • 17. November 2010 um 17:58

    Lieber Kreuzer !
    Lieber bayern klassisch !

    Nochmals Danke! Jetzt, wo ich es auch weiß, ist es eigentlich völlig klar ...

    Spannend: da ist doch dieser tolle Brief in einem Couvert an Herrn Kreizenich weiterbefördert worden. Dieser Umschlag war vermutlich auch nicht schlecht frankiert - weniger als 3-faches Gewicht hatte er letztlich auch nicht.

    Übrigens erinnert mich das Verfahren, teuere Frankaturen unter Umschlag zu versenden, an meine Zeppelinpost: da mussten die zur Luftschiffbeförderung vorgesehenen fertig frankierten und adressierten Briefe im Couvert an das Postamt Friedrichshafen geschickt werden.

    Liebe Grüße
    balf_de

  • AD <--> Frankreich

    • balf_de
    • 17. November 2010 um 17:33

    Hallo zusammen !

    Ein kleines Briefchen habe ich für meine Heidelberger Incoming Mail gefunden:

    Aufgegeben in Neuilly Saint Front (zwischen Paris und Reims) am 16. Dezember 1841, adressiert an den Grafen Charles Graimberg in Heidelberg. Wir Heidelberger kennen den Grafen, der als Royalist aus Frankreich nach Heidelberg geflohen war, als den "Retter des Heidelberger Schlosses": er setzte sich stark für den Erhalt unserer Schlossruine ein, die bis dahin als Steinbruch "genutzt" wurde.

    Leider ist der posthistorische Wert des Briefchens weniger bedeutend: die siegelseitigen Stempel sind nicht zu identifizieren. Der französische blaue Stempel könnte aus Paris stammen, was aber nicht allzu logisch wäre. Der Absender-Ort liegt fast 100 km nordöstlich von Paris auf halbem Weg nach Reims. Laut Leitwegsvorgabe sollte er über Strassburg nach Baden kommen, aber ein entsprechender Stempel fehlt. Auch das Datum des Heidelberger Ankunftstempels (rot) ist nicht eindeutig (21. Dezember ?).

    Deutlicher sind die vorderseitigen Taxen: 28 Kreuzer wurden vom Empfänger erhoben. 20 Kreuzer gingen nach Frankreich, 8 blieben in Baden. Stimmt das so? (Lieber wäre mir, wenn die 20 Kreuzer einen glatten Decimes-Betrag ergäben ...)

    Außerdem sehe ich noch einen mir völlig unbekannten - wohl französischen - Stempel, der mit "C. F. ..." beginnt (1841 Chemain de fer ??). Weiß hier jemand etwas darüber?

    Viele Grüße
    balf_de

  • Schwergewichte

    • balf_de
    • 17. November 2010 um 16:21

    Lieber bayern klassisch !

    Danke - ich wusste, auf Dich ist Verlass !

    Die letzten Zeilen hatte ich auch schon in Verdacht - ich lese, dass Lotte mit dem Brief und den Blättern etwas machen soll ... (Kreuznach ?) und sobald als möglich antworten soll ....

    Liebe Grüße
    balf_de

  • Schwergewichte

    • balf_de
    • 17. November 2010 um 14:40

    Hallo zusammen !

    Mit großem Vergnügen hole ich die Schwergewichte aus dem Keller! Zur Abwechslung zeige ich heute (mangels Masse) keinen Fahrpost-Beleg sondern einen badischen Markenbrief.

    6 Kreuzer kostete das "normale" Porto von Heidelberg nach Frankfurt - 10-20 Meilen im DÖPV. Mein Brief wog offenbar zwischen 2 und 3 Loth; das "dreifache Gewicht" war mit 18 Kreuzern zu frankieren. Hier wurden jeweils 2 Marken à 3 Kreuzer (MiNr. 6) und à 6 Kreuzer (MiNr. 7) geklebt. Diese ungewöhnliche Frankatur ist garantiert wesentlich seltener als die auch nicht häufige mit zwei 9-Kreuzer-Marken.

    Gerne wüsste ich, was den Brief so schwer gemacht hat. Es muss etwas darin eingepackt gewesen sein; der Faltbrief selbst besteht nur aus einer Seite. Gut möglich, dass es aus dem Text hervorgeht, aber wie so oft kann ich ihn nur bruchstückhaft lesen ...

    Aber ich bin mir völlig sicher, dass mir hier geholfen wird - wofür ich mich im Voraus herzlich bedanke!

    Viele Grüße
    balf_de

  • Auktionen - Bayern - Spitzenbriefe/-stücke

    • balf_de
    • 16. November 2010 um 18:55
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Leider muss ich deine Beschreibung, die auf einen badischen Brief mit Sicherheit zugetroffen hätte, etwas korrigieren ...


    Lieber bayern klassisch !

    Da war ich doch so naiv zu glauben, dass die Postvereins-Mitglieder einen gemeinsamen oder zumindest ähnlichen Vertrag mit Frankreich abgeschlossen haben könnten. ( ... Wo man doch heutzutage in Europa noch nicht einmal ein Budget gemeinsam hinbekommt ...). So ganz "aus der Hüfte geschossen" habe ich übrigens nicht; ich habe den badischen Vertrag von 1846 nachgelesen.

    Liebe Grüße
    balf_de

  • Auktionen - Bayern - Spitzenbriefe/-stücke

    • balf_de
    • 15. November 2010 um 19:58

    Hallo zusammen !

    Zufällig lag gestern der Katalog zur 89. Kirstein-Larisch Auktion am 25. November falsch herum auf dem Schreibtisch - die Rückseite oben. Da habe ich ihn zum ersten Mal gesehen: auf der Katalogrückseite ist Los 126 abgebildet: ein Einschreibebrief aus Augsburg nach Lyon mit einer 72-Kreuzer-Frankatur, den ich einem noch so seltenen Viererblock jederzeit vorziehen würde - wenn ich Bayernsammler wäre ...

    Mein Vorschlag für das 72-Kreuzer-Porto nach Frankreich: der Brief war zwischen 2,5 und 3 Loth schwer - 3-faches Gewicht im Postverein bis zur Grenze = 27 Kreuzer + 9-fache Gewichtsprogression in Frankreich = 45 Kreuzer. Die Einschreibegebühr musste bar bezahlt werden.

    Ich bin mir sicher, Herr Kirstein hat keine Einwände, dass ich den Scan der Katalogrückseite hier zeige.

    Viele Grüße
    balf_de

  • Auktionen - Bayern - Spitzenbriefe/-stücke

    • balf_de
    • 14. November 2010 um 21:48
    Zitat

    Original von bayern klassisch
    Bei einem Untergebot mit dem Ausruf 3.000 Euro hätte man 2.700 plus 25% anlegen müssen, was auch knapp 3.300 Euro gewesen wären.

    Zuviel für 2. Wahl, wie ich finde, zumal man nicht sagen kann, wohin damals die Reise ging.

    Hallo zusammen !

    Nur als kurze Ergänzung: interessehalber habe ich mir den Viererblock auch angeschaut. Grundsätzlich gilt natürlich WOW - vier mal 18 Kreuzer, mehr als ein Gulden für Porto! Aber - wie @bayern klassisch richtig feststellt - in unseren "Puppen"-Tread passt der Block bestimmt nicht ...

    Den Weg des Blocks habe ich verfolgt: bei Köhler wurde er für 2.200 Euro verkauft ->

    "Brutto" kostete er dann wohl etwa 2.750 Euro. Wenn er dann tatsächlich kurz darauf bei eBay für 4.210 Euro versteigert wurde, hat der Käufer bei Köhler ein tolles Geschäft gemacht: 34,7% Gewinn in ein paar Tagen.

    Aber wie sagt der wortkarge Spartaner: "wenn ..."

    Viele Grüße
    balf_de

  • Baden Briefe und Briefmarken

    • balf_de
    • 11. November 2010 um 16:16

    Hallo zusammen !

    Nach langer Durststrecke, während der sich meine Heidelberg-Sammlung ausschließlich durch wertvolle Neuwerwerbungen bei Real-Auktionen entwickelt hat, habe ich wieder einmal ein "kleines" Los bei eBay gefunden, das mir wirklich gut gefällt:

    Eine schön geschnittene Nummer 6 - mit Abstand die häufigste geschnittene Baden-Marke, aber nur eine von Hundert ist wirklich vollrandig - auf einem innerbadischen Brief im Fernverkehr bis 10 Meilen - von Heidelberg nach Neckarbischofsheim.

    Interessant ist die Siegelseite: nicht direkt über Sinsheim (wie man heute fahren würde) sondern zunächst im Rheintal nach Süden bis Langenbrücken - das ging schon per Bahn - und erst von dort aus nach Osten ging der Beförderungsweg. Dass man dies anhand der sauberen Durchgangs- und Ankunftstempel so gut verfolgen kann, das gefällt mir besonders.

    Außerdem erreichte er trotz mehrfacher Zwischenstationen am gleichen Tag sein Ziel!

    Viele Grüße
    balf_de

  • AD <-> Großbritannien

    • balf_de
    • 11. November 2010 um 15:52

    Hallo zusammen !

    Erst kommt wochenlang garnichts, dann zwei Belege am gleichen Tag!
    Im letzten Beitrag habe ich es schon eingestanden, jetzt geht es gleich weiter: auch zu diesem Briefchen kann ich mangels Ahnung nicht viel sagen ...

    Am 22. Mai 1860 ging er von London "via Belgium" (und Preussen) frei ("paid") nach Heidelberg. Das siegelseitige Ankunftsdatum ist leider nicht zu entziffern. Frankiert wurden 8 Pence (zweimal MiNr. 13 ?)
    Etwas unkonventionell ist die Verwendung des Briefcouverts - das Briefpapier wurde gespart (dabei hat er doch gerade 10 Guineas verdient, wenn ich es richtig lese ...)

    Sehr gerne wüsste ich mehr über diesen Brief: kann man die Marken identifizieren (Wasserzeichen) ? Wie setzen sich die 8 Pence zusammen ?

    Viele Grüße
    balf_de

  • AD <-> Großbritannien

    • balf_de
    • 11. November 2010 um 15:18

    Hallo zusammen !

    Heute habe ich etwas für meine Heidelberg-Sammlung bekommen, was hier her passt:
    "Via Rotterdam per Steamboat" ging mein vom Absender freigemachter Brief am 31. Mai 1830 aus Heidelberg nach London.
    Siegelseitig zeigt er neben einem kaum leserlichen Ankunftstempel auch eine handschriftliche Notiz mit Rötelstift: ich lese 20 / 8.

    Falls diese Taxierung schon vom Aufgabepostamt vorgenommen wurde, könnte ich mir vorstellen, dass 8 Kreuzer in Baden blieben und 20 weitergegeben wurden. Aber leider habe ich im VMZ-Bereich keine Ahnung ...

    Viele Grüße
    balf_de

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