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Beiträge von VorphilaBayern

  • Bayern - Armensachen

    • VorphilaBayern
    • 27. Juli 2010 um 20:49

    Liebe Sammlerfreunde,

    einmal eine innerbayrische Armensache,
    von Salzburg nach Telfs vom 12.11.1812.
    Zumindest bis 23.6.1814, dann kam Telfs
    an Österreich und am 30.4.1816 kam
    Salzburg an Österreich.
    Der Brief brauchte 6 Tage, denn er hat
    einen Präsentiertvermerk vom 18.11.,
    es waren ja über 20 Meilen.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern / Preußen 1866/67

    • VorphilaBayern
    • 27. Juli 2010 um 19:59

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank.
    Auch Mellrichstadt schrieb in den Stempel
    "MELLERICHSTADT".
    Erst ab 1845 war es dann MELLRICHSTADT
    im neuen Stempel.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • Fahrpost - Terra incognita

    • VorphilaBayern
    • 27. Juli 2010 um 19:55

    Lieber Luitpold,

    zu den Beleg im 129. Rauhut Auktionskatalog:
    Der Paket-Aufgabe-Zettel von Parksteinhütten
    ist nach Wigand Bruns die Nr. BY W-1a und ist
    von ihm von 1873 bis 1881 registriert.
    Preußische Barzahlungsbriefe sind öfters anzu-
    treffen. Werde mal die Bestimmungen von
    Bayern und Preußen vergleichen. Im Buch von
    Chr. Hörter steht, daß Barzahlungsbriefe in Preußen
    ab 10 Meilen Entfernung billiger waren als Wertbriefe.
    Daher sind Barzahlungsbriefe in Preußen häufiger.

    Liebe Grüße von VorphilaBayern

  • Bayern / Preußen 1866/67

    • VorphilaBayern
    • 27. Juli 2010 um 18:31

    Liebe Sammlerfreunde,

    Tann (Rhön) kam am 14. Januar 1867 zu Preußen.
    Folgende Briefe aus Tann möchte ich zeigen:
    Brief aus Tann (ab 1.11.1835 bekam Tann eine eigene kgl. bayer.
    Postexpedition). Bis dahin mußte man die Post in Mellrichstadt auf-
    geben und abholen. Dieser Brief ist vom 10. Juni 1835.
    Weiterhin ein Brief aus Habel bei Tann, der ebenfalls in Mellrichstadt
    am 2.9.1835 aufgegeben wurde.
    Ab 1.11.1835 hatte Tann eine eigene Postexpedition. Hier ein un-
    frankierter Brief von Tann nach Ellingen vom 15. August 1847.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Fahrpost - Terra incognita

    • VorphilaBayern
    • 27. Juli 2010 um 18:16

    Liebe Sammlerfreunde,

    Preußen war wieder einmal fortschrittlicher und führte bereits am
    1.5.1849 Paket-Aufgabe-Zettel ein. Hier ein Paketbegleitbrief für
    ein Wertpaket von Oberstein (Fürstentum Birkenfeld im Großher-
    zogtum Oldenburg. Das Fürstentum Birkenfeld verpachtete die
    Post ab 16.8.1832 an Preußen), nach Kissingen (Bayern) vom 14.
    August 1849. Siegelseitig ein früher preußischer Paket-Aufgabe-
    Zettel.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Charge Briefe

    • VorphilaBayern
    • 26. Juli 2010 um 20:38

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Eingeschriebener Brief als Regierungssache
    vom kgl. Oberpostamt für die Oberpfalz und
    von Regensburg an die Postexpedition in
    Rötz vom 17. Juli 1857. Siegelseite Finger-
    hutstempel RÖTZ vom 18.7.1857. Das
    interessante an diesen Brief ist, daß keine
    Einschreibnummer auf dem Brief ist.

    Bilder von der Adreßseite und vom Inhalt.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Fahrpost - Terra incognita

    • VorphilaBayern
    • 26. Juli 2010 um 14:10

    Hallo Magdeburger,

    ich denke auch, daß es das beste wäre
    mit Herrn Wigand Bruns zu sprechen, um
    auch in der Arge Bayern Klassisch seine
    neuesten Erkenntnisse zu den bayrischen
    Paket-Aufgabe-Zettel als Beitrag zu bringen.
    Ich denke, er würde dies gerne tun.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Barzahlungsbrief Bayern 1863

    • VorphilaBayern
    • 26. Juli 2010 um 14:04

    Hallo bayern klassisch und Erdinger,

    vielen Dank für die Glückwünsche.
    Immer wieder kann man bei ebay
    ein sehr schönes und sehr seltenes
    Stück finden, noch dazu im einstelligen
    Eurobereich.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Barzahlungsbrief Bayern 1863

    • VorphilaBayern
    • 26. Juli 2010 um 12:06

    Liebe Sammlerfreunde,

    die seltensten Fahrpostbriefe in Bayern sind Barzahlungsbriefe. Bereits
    1851 führte Bayern diesen Vorläufer der Postanweisung ein, zwei Jahre
    nachdem Preußen dies als erster deutscher Staat machte. Die Ein-
    zahlungen waren nur auf leeren Briefen und Begleitadressen anzu-
    nehmen. Es mußte der Hinweis "Hierauf eingezahlt ....." angegeben
    werden. Dabei war die Summe der Gulden mit Worten, die der Kreuzer
    mit Ziffern anzugeben. Der Vorteil war, daß Absender das Geld nicht
    mehr in den Brief zu packen brauchten. Der größte Nachteil war, daß
    der Absender dem Empfänger keine schriftlichen Mitteilungen in den
    Brief schreiben oder legen konnte. Ansonsten waren die Taxen mit den
    Wertbriefen ähnlich. Diese Möglichkeit wurde kaum genutzt, denn es
    gibt fast keine Barzahlungsbriefe aus Bayern. Ich habe zumindest noch
    keinen gesehen, auch in Büchern noch keine Abbildung. Herr Christian
    Hörter hat in seinen Buch "Fahrpost in Deutschland 1808 - 1923 auch
    keinen bayerischen Barzahlungsbrief dabei.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern - Parteisachen waren nicht einfach...

    • VorphilaBayern
    • 26. Juli 2010 um 08:16

    Lieber Magdeburger,

    ein Inhalt ist leider nicht vorhanden.
    Es war sicherlich eine Rechnung von 12 Kreuzer
    für den Markt Zwiesel, die man per Nachnahme
    (= Auslage 12 Kr) einziehen wollte. In Bayern
    war es jedenfalls nicht möglich, dies mit gebühren-
    freier Regierungssache einzuziehen. Für Behörden
    nur als Parteisache, unfrankiert, oder frankiert.
    Für Privatpersonen natürlich auch nur unfrankiert
    oder frankiert. Daher wurde sicherlich erst in Zwiesel
    "Auslage und 12 Kr." gestrichen. Eigentlich hätte der
    Brief in der Postexpedition in München sofort wieder
    an den Absender zurückgegeben werden müssen.
    Auch wäre das Zurücksenden von Zwiesel nach München
    angebracht gewesen und nicht beim Empfänger abzugeben.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern - Parteisachen waren nicht einfach...

    • VorphilaBayern
    • 26. Juli 2010 um 05:54

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Beleg möchte ich zeigen:

    Vorschußbrief über 12 Kreuzer als Regierungssache
    von München nach Zwiesel vom 23. Februar 1873.
    Man stellte fest, daß Vorschuß- oder Nachnahmebriefe
    nur als Partesache möglich war. Auslage 12 Kr wurde
    daher wieder durchgestrichen. Warum der Brief nicht
    sofort in der Aufgabepostexpedition zurückgegeben -
    und als Parteisache aufgegeben wurde, kann ich nicht
    sagen. Auf jeden Fall wurde der Brief dann als normaler
    Brief (R.S.) zugestellt. Siegelseite kein Ankunftsstempel
    oder Vermerk.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern-Hannover

    • VorphilaBayern
    • 25. Juli 2010 um 22:00

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgenden Brief möchte ich zeigen:
    Barfrankierter Brief von München nach Emmerberg
    bei Hannover vom 7. Juli 1842.
    Der Absender bezahlte bei der Briefaufgabe 12 Kr
    bis zur bayr. Grenze und von da für Thurn und Taxis
    und Hannover 20 Kr, also 32 Kreuzer. In Hannover
    erfolgte die Bestellung mit dem Landboten (Einkreis-
    stempel LANDBOTE vom 10.7.1842). Er kassierte
    2 Pfennige Botenlohn für den Weg von Hannover nach
    Emmerberg (Entfernung 1 km - Siegelseite vermerkt).


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Fahrpost - Terra incognita

    • VorphilaBayern
    • 25. Juli 2010 um 21:34

    Hallo Luitpold,

    im Rundbrief Nr. 20 von 2007 der Arbeitsgemeinschaft Bayern e.V.
    hat Herr Wigand Bruns einen Nachtrag zu den Paket-Aufgabezettel
    in Bayern veröffentlicht. Im Rundbrief Nr.19 von 2007 veröffentlichte
    Herr Bruns dazu Bild - und Wortgleich einen Auszug aus seinen
    Buch "Altdeutschland-Fahrpostbriefe 1824 - 1874".
    Er bildete dazu zwei Fahrpostbriefe mit dem großen Zettel zu BY 1a
    und BY 1b ab und erläuterte diese folgendermaßen:
    BY 1a in braunem Druck und Ortsname in schwarzer Farbe. Er hat drei
    Belege registriert von 1860 bis 1861.
    BY 1b in rotem Druck und Ortsname in schwarzer Farbe. Er hat elf
    Belege registriert von 1858 bis 1860.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Fahrpost - Terra incognita

    • VorphilaBayern
    • 23. Juli 2010 um 05:34

    Hallo Luitpold und Magdeburger,

    vielen Dank für ihre umfassenden
    Ausführungen zu der Paketbegleit-
    adresse von Neuötting nach München.
    Ich denke, daß ich mit der Feststellung,
    daß die zwei Pakete zu einer Gebühr
    zusammengerechnet wurde, falsch liege.
    Evtl. hat der Postexpeditor bei dem einen
    Paket 1 Kr zuviel berechnet, oder es waren
    1 Kr Bestellgeld, dies glaube ich aber weniger.
    Die Fragen von Luitpold kann ich erst am Sonntag
    beantworten, bin zwei Tage unterwegs.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Fahrpost - Terra incognita

    • VorphilaBayern
    • 22. Juli 2010 um 16:23

    Hallo Magdeburger,

    ab 1.7.1855 bis 30.6.1858 war das Mindestfahrpostporto für Pakete:
    Bis 1/2 Pfund = 6 Kr,
    darüber = 12 Kreuzer.

    Wenn ich jedes einzelne Gewicht berechne,
    komme ich beim 6 1/2 Pfund schweren Paket
    auf 13 Kr Paketfranko´+ 2 Kr Versicherungsgebühr = 15 Kr;
    beim 2 3/8 Pfund schweren Paket
    auf 12 Kr Paketfranko + 2 Kr Versicherungsgebühr = 14 Kr;
    Deshalb denke ich, daß das Gewicht der beiden Pakete zusammen-
    gerechnet wurde und eine Gesamttaxe von 16 Kr zustandekam,
    sonst müßte ich bei den gesonderten Berechnungen auf 14 - und
    16 Kreuzer kommen.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Fahrpost - Terra incognita

    • VorphilaBayern
    • 22. Juli 2010 um 14:54

    Liebe Sammlerfreunde,
    zur Paketbegleitadresse von Neuötting nach München vom 28.5.1858
    konnte ich folgendes herausfinden:
    Versandt wurden zwei Pakete mit der internen Nummer 1 und 2 des
    Absenders mit 100 Gulden Wert (zusammen). Die Paket-Aufgabe-Zettel
    nach Wigand Bruns Type BY 01 wurden in Bayern ab 1.5.1858 einge-
    führt. Sie hatten eine Nummer von 1 bis 1000. Bereits am 1.7.1858
    traten neue Bestimmungen der dritten Fahrpostkonferenz in Kraft. Ein
    einheitliches Postgebiet wurde geschaffen und neue Paket-Aufgabe-
    Zettel mit Ortsnamen und Taxquadratnummer (nach Wigand Bruns
    Type BY 1a) wurden vorgeschrieben, aber erst nach Aufbrauch der
    alten Zettel ausgegeben. Diese Zettel sind bisher erst ab 1861 belegt.
    Die Berechnung der Gebühr (Barfrankierung durch den Absender)
    erfolgte folgendermaßen:
    Gebührenperiode 1.7.1850 bis 30.6.1858:
    Taxe = Progressionssatz = 3 (bei 10 bis 15 Meilen) x 0,5 Kr x Gewicht
    (Pfund) = 3 x 0,5 x 9 (6 ½ + 2 3/8 = 8 7/8 Pfund der beiden Pakete)
    = 13,5 / aufgerundet = 14 Kreuzer ; Ist bei „franco“ angeschrieben;
    Das Wertporto (Versicherungsgebühr betrug bei einer Entfernung bis
    50 Meilen je 100 Gulden 2 Kreuzer. Die Gesamtgebühr betrug 16
    Kreuzer. Dies ist vermerkt. Unten mittig stehen die internen Nr. 1 und
    2, sowie rechts oben die Fahrpostnummers 6 und 7.
    Die Wertbeträge standen sicher auf den beiden Wertpaketen.

    Quellen : Fahrpost in Deutschland 1808-1923 von Christian Hörter
    Altdeutschland – Fahrpostbriefe 1824-1874 von Wigand Bruns


    Beste Grüße,
    VorphilaBayerrn

  • Bayern-Sachsen Vormarkenzeit

    • VorphilaBayern
    • 22. Juli 2010 um 05:04

    Hallo Luitpold,

    herzlichen Dank für Ihre umfangreichen Recherchen
    zu den Brief nach Hof.

    Ebenfalls Bayern-Nils,
    zur Nummer oben links fällt mir auch nichts ein.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

  • Bayern-Sachsen Vormarkenzeit

    • VorphilaBayern
    • 21. Juli 2010 um 15:36

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Brief nach Hof (Bayern) mit Vermerk "mit der Eilpost".
    Ich denke, daß der Brief in Sachsen aufgegeben wurde,
    vielleicht kennt jemand das Wappen (Bild 2.), denn es
    wurde 1825 eine sächsische Eilpostlinie (Fahrpost) von
    Leipzig über Hof nach Nürnberg eingerichtet und ich glaube,
    daß mit dem Vermerk "mit der Eilpost" diese Eilpost gemeint
    war. Auch die Taxierung von "11" deutet darauf hin, denn
    11 gute Reichsgroschen von Sachsen entsprachen 50 Kreuzer
    von Bayern.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern - Thurn &. Taxis 1851 DÖPV

    • VorphilaBayern
    • 20. Juli 2010 um 15:11

    Lieber bayern klassisch,

    ich war noch nicht in Königsberg,
    konnte also das Archiv dort nicht plündern.
    Vielleicht besteht es ja noch, denn viele Briefe
    aus - oder nach Königsberg findet man nicht.
    Die haben sich nur in den vielen Jahren des
    Augen offen haltens angesammelt.

    Einen weiteren Brief möchte ich noch zeigen,
    aber der ist innerhalb des Amtes Königsberg
    gelaufen. Dienstbrief "Frei laut Avers Nr.9"
    mit Aufgabestempel "KÖNIGSBERG I. SACHS.
    COBURG" vom 2.5.1881, der vom Landbrief-
    träger in Dörflis zugestellt wurde.


    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Bayern - Thurn &. Taxis 1851 DÖPV

    • VorphilaBayern
    • 20. Juli 2010 um 14:35

    Hallo Bayern-Nils,

    vielen Dank für Deine Kommentierung.

    Liebe Sammlerfreunde,

    folgende zwei Briefe möchte ich noch zeigen:

    Dienstbrief aus Schweinfurt nach Königsberg in Franken
    aus der Vormarkenzeit und ein Dienstbrief von Coburg
    nach Königsberg vom 2. Dezember 1857 mit dem ersten
    Stempel von Königsberg als Ankunftsstempel.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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