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Beiträge von obelix.fg

  • Das Belegspiel

    • obelix.fg
    • 8. Januar 2009 um 01:53

    Zur Vervollständigung des Jahres 1994 ein Einschreibebrief 3. Gewichtsstufe (51-500 Gramm) mit Tagesstempel aus 58239 Schwerte 6 vom 17.01.1994 und einer Mischfrankatur der Dauerserie Frauen der deutschen Geschichte.

    Das Jahr 1993 muss jemand anderes beginnen. Ich habe leider keinen Beleg aus Dezember 1993.

    Gruß, obelix.fg

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  • Das Belegspiel

    • obelix.fg
    • 8. Januar 2009 um 01:44

    Als nächstes eine Ganzsachen-Postkarte mit einem Werbestempel aus 92637 Weiden. Oberpf. 1 vom 23.02.1994 : Weiden i.d.OPf : Max-Reger-Stadt

    Gruß, obelix.fg

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  • Das Belegspiel

    • obelix.fg
    • 8. Januar 2009 um 01:38

    Dann mach ich doch gleich mal das Jahr 1994 fertig. Zunächst ein Standardbrief mit Tagesstempel aus 66538 Neunkirchen. Saar 2 vom 31.03.1994

    Gruß, obelix.fg

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  • Das Belegspiel

    • obelix.fg
    • 8. Januar 2009 um 01:31

    Hallo mx5schmidt,

    dein Beleg stammt wohl eher vom wärmsten Sommermonat des 20. Jahrhunderts in Deutschland, mit seinen 14 Tropentagen (Tage mit über 30 Grad Celsius). War wohl für einige zu warm. Ich habe auch noch einen Beleg zum Herzeigen. Aus 46282 Dorsten 1 vom 07.17.1994.
    Damit beim Beleg-Spiel alles seine Richtigkeit hat zeige ich noch einen Beleg aus 82467 Garmisch-Partenkirchen vom 29.04.1994 mit dem Werbestempel : GARMISCH-PARTENKIRCHEN - Der Olympia-Ort unter der Zugspitze

    Gruß, obelix.fg

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  • Das Belegspiel

    • obelix.fg
    • 7. Januar 2009 um 19:17

    Weiter geht es mit einem Einschreiben mit Rückschein aufgegeben in 86150 Augsburg 1 am 11.05.1994, mit einer Mischfrankatur aus den Dauerserien Sehenswürdigkeiten und Frauen der deutschen Geschichte.

    Gruß, obelix.fg

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  • Postgebühren

    • obelix.fg
    • 30. November 2008 um 17:57

    Hallo phono,

    Deine Taxierung ist ist richtig. Und so gesehen fehlen natürlich S 1.05. Es war aber auch nicht immer einfach den richtigen Tarif zu finden und anzuwenden.

    Es gab zwei verschiedene Tarifmodelle. Für Europa gab es einen pauschalen Luftpostzuschlag für Postkarten. Der Luftpostzuschlag für eine Karte nach Frankreich im Jahre 1959 war z.B. S 0.20, egal ob diese Karte 5 Gramm oder 15 Gramm gewogen hatte.
    Für Übersee gab es einen gewichtsabhängigen Luftpostzuschlag. Für Ägypten war das 1959 eben S 0.60 je 5 Gramm.

    Es wurden auch ständig stichprobenmäßig kontrolliert ob die Luftpostzuschläge richtig taxiert waren. Kontrollierte Sendungen wurden mit einem eigenen Stempel gekennzeichnet (siehe Bild im Anhang).

    Deine Postkarte zeigt, dass Fehler immer wieder einmal passieren können, und manchmal werden diese Fehler nicht entdeckt. So hat deine Karte ihr Ziel erreicht, obwohl sie unterfrankiert war. Und das ganze auch noch ohne mit einer Nachgebühr belastet zu werden.

    Gruß, obelix.fg

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  • Postgebühren

    • obelix.fg
    • 29. November 2008 um 17:51

    Hallo phono,

    deine Karte ist mit S 2.20 um 15 Groschen überfrankiert.

    Die Postgebühren für Auslandspostkarten (gülitig von 01.09.1951-31.01.1960) S 1.45
    + Flugpostzuschlag (gültig von 1953-31.12.1975) für Brief und Postkarte 60 Groschen je 5 Gramm
    = S 2.05 für deine Karte.

    Im Anhang noch eine Karte von 1956 mit portogerechter Frankatur.

    Gruß, obelix.fg

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  • Unterschiede bei schwarzen/weissen Einsteckbücher?

    • obelix.fg
    • 10. November 2008 um 16:08

    Hallo stampsx,

    Zitat

    unkritisch sind nur weiße Seiten mit Pergaminstreifen.

    Auf welchen Erfahrungswerten beruht deine Aussage? Ich kann diese Aussage nicht bestätigen. Meine Erfahrungen zeigen hier ein ganz anderes Bild. Und ich bin offensichtlich nicht der einzige, der gegenteilige Erfahrungen gemacht hat. Siehe dazu Beitrag 12 im Forum des bdbh in folgenden Thread


    Im Anhang zeige ich ein paar Marken, die ich aus einem Leuchtturm Album mit weißen Seiten und Pergaminstreifen entnommen habe. Die Marken befanden sich vom Zeitpunkt der Ablösung (1982) bis heute nur in diesem Album, und hatten nie Kontakt mit Kunststofffolien irgendwelcher Art. Trotzdem zeigen die Marken Probleme mit schwindender Fluoreszenz.

    Gruß, obelix.fg

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  • Angaben zu Abmessungen?

    • obelix.fg
    • 8. November 2008 um 08:58

    Hallo webmantz,

    alle Michelkataloge haben eine Einführung. Unter allgemeine Hinweise zur Benutzung steht unter Abbildungen folgender Wortlaut:

    Briefmarken sind soweit nicht anders vermerkt in 1/2 Größe wiedergegeben. Alle Marken sind also von den Proportionen in gleichem Maßstab abgebildet. Blocks in unterschiedlicher Größe. Berücksichtigen musst du allerdings noch, dass die Michelabbildungen ohne Zähnung abgebildet sind.

    Du hast jetzt also zwei Möglichkeiten die richtige Taschengröße für deine Marken herauszufinden.

    1. Du misst jede Abbildung nach und multiplizierst mit 2 und rechnest an jeder Seite 2 mm für die Zähnung dazu. Bei Marken in Linienzähnung solltes du eher ein wenig mehr für die Zähnung einrechnen, aufgrund der ungenauen Zähnung.

    Bsp.: Abbildung ist 21(breit) und 11(hoch) x 2 = 42x22 + Zähnung (2mm) = 46x26

    Da die Markentasche ein wenig größer sein soll als die Marke wäre als Format eine Tasche in Größe 48x28 eine gute Wahl.
    Dieser Weg ist allerdings mühsam.

    2. Du machst dir mit Originalmarken ein Musterblatt mit allen möglichen Formaten eines Gebietes. Anhand des Musterblattes und der Abbildungen im Katalog ordnest du die jeweiligen Marken einer Taschengröße zu. Im Zweifel kannst du immer noch nachmessen.

    In der Regel wirst du bei jedem Gebiet für längere Zeitperioden feststellen, dass du mit wenigen Formaten auskommen wirst. Auch wenn du nur 10-20 % aller Ausgaben eines Gebietes hast, ist die Wahrscheinlichkeit hoch das du bereits jedes Format in deiner Sammlung hast.


    Gruß, obelix.fg

  • Stempelfrage Österreich

    • obelix.fg
    • 31. Oktober 2008 um 01:14

    Hallo Almedalen,

    der W. 101 Stempel ist ein Nachentwertungsstempel des Postamtes Wien 101, und wurde von 1948-1961 verwendet.

    Die kleine violette (gibt es auch in roter Farbe) "Blume" ist ein Flugpost Zulassungs- bzw Kontrollstempel. Damit wurde die richtige bzw. ausreichende Freimachung entsprechend der Gewichtsstufe und der jeweils gültigen Gebührenordnung durch die nächsthöhere Dienststelle bestätigt.

    Im Fall der von dir gezeigten Postkarte hätten S 1,80 (1,45 für Auslandspostkarte + 0,35 Flugpostzuschlag nach Schweden) gereicht. Die Karte ist also um S 1,20 überfrankiert. Trotzdem ein schönes Stück, dass ich in dieser Kombination bisher noch nicht gesehen habe.

    Gruß, obelix.fg

  • "Stiefkind" Freistempel

    • obelix.fg
    • 26. Oktober 2008 um 15:51

    Obwohl für Feistempel die Farbe rot vorgesehen war, hielt man sich nicht immer daran. So wurde in der DDR von 1951 bis 1960 auch die Farbe blau für Feistempel verwendet. Es kam aber zu keiner Beanstandung, da die blauen Feistempel nur für den Inlandsverkehr vorgesehen waren.

    Gruß, obelix.fg

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  • "Stiefkind" Freistempel

    • obelix.fg
    • 26. Oktober 2008 um 15:36

    Das Freistempelzeitalter in der Schweiz begann 1922, als die Schweizer Postverwaltung zwei Firmen, nämlich die Franco AG in Luzern und die Hassler AG in Bern beauftragte Freistempel zu konstruieren. Die Maschinen beider Firmen wurden im laufe des Jahres für gut befunden und im Dezember 1923 konzessioniert. Die ersten Maschinen kamen aber erst im Ferbruar/März 1924 zum Einsatz.

    Ortsstempel oder Werbung waren vorerst nicht vorhanden, deshalb mußten die Poststücke mit dem normalen Tagesstempel versehen werden. Wobei urschprünglich die Vorschrift bestand diese Entwertungsstempel neben dem Freistempel zu setzten. Dies war bei Maschinenstempel allerdings nicht möglich.

    Erst ab 1927 wurde es möglich, durch verbesserte Maschienen, gleichzeitig Wertstempel und Tagesstempel zu drucken.
    Die Bilder im Anhang zeigen diese erste Schweizer Freistempeltype.

    Gruß, obelix.fg

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  • Grazer Ausgaben

    • obelix.fg
    • 26. Oktober 2008 um 14:59

    Hallo Eddy,

    bei einem Großteil der Stempel auf deinen Marken kann ich mit Sicherheit sagen, dass sie falsch sind.

    8 Pf. : mit Stempel von Wien. Die Grazer Aushilfsausgabe war in Wien nicht frankaturgültig. Fazit - Stempel falsch

    4, 20, 50 Pf.: stammen von einem modernen Postleitzahlstempel aus Salzburg. Die Grazer Aushilfsausgabe war in Salzburg nicht frankaturgültig, zudem gibt es Postleitzahlstempel erst ab 1966, also lange nach Gültigkeit der Marken. Fazit - Stempel falsch

    1, 3, 10, 15, 16, 25, 30, 40, 80 Pf.: auch diese Stempel stammen von einem modernen Postleitzahlstempel (5082 Grödig). Hier gilt das selbe wie für die Salzburgstempel. Fazit - Stempel falsch

    Der Stempel auf der 24 Pf. ist auch als Stempel falsch zu bewerten, da dieser Wert erst am 09.06.1945 verausgabt wurde.Auch die Stempel auf den restlichen Werten sehen mir nicht sehr vertrauenswürdig aus. Irgenwie stimmen die Proportionen der Buchstaben nicht. Ich tendiere aber eher zu Stempel falsch. Einzig der Stempel auf dem Wert zu 42 Pf. könnte nach Michel-Definition als Gefälligkeitsgestempelt durchgehen, da es sich hier um einen Stempel einer Poststelle I handelt, erkennbar am Unterscheidungsbuchstaben "b" im oberen Segment. Eine nähere Zuordnung des Stempels ist mir aber nicht möglich, da ich den Ort einfach nicht entziffern kann.

    Im Anhang zeige ich dir noch ein paar echte Stempel aus Graz. Der Anhang links zeigt die Urform, und der Anhang rechts zeigt die aptierte Form, wie sie auch auf den Grazer Aushilfsausgaben vorkommen können.

    Gruß, obelix.fg

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  • "Stiefkind" Freistempel

    • obelix.fg
    • 19. Oktober 2008 um 14:33

    Hallo zusammen,

    gehen wir einen Schritt weiter zurück in die Vergangenheit bleiben aber weiter in Europa.

    Am 01.02.1910 führte die Bayrische Postverwaltung die Freimachung von Massensendugnen durch Frankiermaschinen ein. Sie verwendete dafür die gleiche Maschinentype, die auch zur Briefmarkenentwertung verwendet wurden, und zwar die Bandstempelmaschinen der Fa. Sylbe & Pondorf aus Gössnitz.

    Man benutzte dafür Maschinen mit zwei Stempelköpfen. Als Wertstempel wurde ursprünglich ein 10-mal unterbrochener Kreis mit Inschrift " ... Pf. / FRANKO / BEZAHLT" eingeführt, der mit dem Tagesstempel jeweils durch 4 gerade Linien verbunden ist. Die Wertzahl wurde einzeln nach Bedarf eingefügt.
    Das hatte zur folge, dass der Wertstempel abhängig von der Größe mehrmals abgedruckt wurde. Der Portobetrag wurde aber nur einmal für jedes Poststück erhoben. Anfangs verwendete man grüne Stempelfarbe, später rot oder schwarz.

    1910 wurden folgende Postämter mit Freistempelmaschinen ausgestattet:

    München 2
    Nürnberg 2
    Augsburg 2
    Bamberg 2
    Fürth (Bayern) 2
    Ludiwigshafen 1
    Regensburg 1 und
    Würzburg 2

    1920 wurden folgende Postämter mit Feistempelmaschinen ausgestattet:

    München 2 , eine weitere Maschine
    Nürnberg 2 , zwei weitere Maschinen
    Ansbach 2
    Aschaffenburg 2
    Bad Kissingen 1
    Bayreuth 2
    Hof an der Saale 2
    Kaiserslautern 1
    Schweinfurt 1

    Im Anhang zeige ich zwei Belege dieser ersten Feistempeltype aus dem Jahre 1921 vom Postamt München 2.

    Gruß, obelix.fg

    Bilder

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  • Verwendungszeit von Stempeln

    • obelix.fg
    • 19. Oktober 2008 um 02:32

    Hallo stampsx,

    die Genauigkeit über eine Eintragung in eine frei zugängliche Datenbank hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem

    das Wissen des Teilnehmers
    wie er dieses Wissen erlangt hat (gelernt, selbst erarbeitet, er hat es mal gehört, er hat mal darüber gelesen)
    wie verantwortungsvoll er damit umgeht, was er weitergibt
    warum er etwas weitergibt (will er helfen oder schaden)

    um einmal einige Faktoren zu nennen. Jetzt haben wir einmal einen Teilnehmer. Und je nach Zusammenspiel der einzelnen Faktoren, kann die eingetragene Information eine ganz unterschiedliche Qualität haben. Sie kann also von 100 % falsch bis 100% richtig sein.

    Erhöhe ich die Anzahl der aktiven Teilnehmer. Erhöhe ich erstens die Anzahl der Eintragungen und zweitens die Wahrscheinlichkeit, dass sich zwei oder mehrere Teilnehmer mit einer bestimmten Eintragung befassen.
    Und nur bei dem Anteil an Einträgen an denen zwei oder mehr Teilnehmer beteiligt sind, ändert sich die Qualität der Einträge. Alle anderen bleiben unberührt.

    Ein einmal gemachter falscher Eintrag bleibt so lange in der Datenbank bis er erkannt und korrigiert wird.

    Die Anzahl der fehlerhaften Einträge in einer freien Datenbank ist einem ständigen Auf und Ab unterworfen. Abhängig von der Anzahl der aktiven Teilnehmer und der Qualität der gemachten Eintragungen bzw. der Prozentzahl der Einträge an denen 2 oder mehr Teilnehmer beteiligt waren bzw. sind.

    Hier ein Beispiel für einen fehlerhaften Eintrag bei wikipedia.


    Anders als bei einigen deutschen Markenausgaben (hier wurden bewußt nur Teilweise die Rückseite von Marken gummiert um Rohstoff zu sparen. Der Begriff Spargummi ist also gut gewählt und zutreffend) gibt es bei der österreichischen Dauermarkenserie Landschaften 1945/47 keine Marken mit Spargummi.

    Im MICHEL Österreich-Spezial findet sich deshalb auch kein Hinweis auf Spargummi.
    Auch im Austria Nettokatalog (ANK) findet man nur einen kleinen Eintrag mit folgendem Wortlaut: Spargummiähnlicher Gummi Stückpreis € ** + 0,50

    Im Gindl Spezialkatalog Österreich 2. Republik - Die Landschafts Serie 1945/47 (Herausgegeben von der Intessengemeinschaft der Spezialsammler Österreichs) kann man folgenden Hinweis lesen:

    Bei einzelnen Werten kommt oft ein mehr oder weniger stark "gefleckter" Gummi vor, der fälschlich als "Spargummi" bezeichnet wird. Diese Erscheinung ist oft auf besonders niedrige Temperaturen beim Leimungsprozeß des Papiers zurückzuführen, wobei der Gummi (das Dextrol) geronnen ist.

    Hier wurde also nicht versucht Rohstoff (Dextrol) zu sparen, sondern es handelt sich um eine produktionsbedingte Mangelerscheinung, die auf den Mangel an Heizmaterial zurückzuführen ist.

    Leider habe ich keinerlei Erfahrung im Umgang damit wie man bei wikipedia Einträge ändert bzw. Einträge überhaupt macht, also bin ich im Moment nicht in der Lage eine Änderung vorzunehmen.

    Gruß, obelix.fg

  • Verwendungszeit von Stempeln

    • obelix.fg
    • 17. Oktober 2008 um 17:44

    Hallo postschild,

    Interessant welche Schlüsse du aus meiner Meinung ziehst. Offensichtlich ist die von mir getätigte Wortmeldung zu undifferenziert formuliert, und deshalb nur schwer allgemeinverständlich. Mein Fehler!
    Ich will versuchen, was ich damit zum Ausdruck bringen wollte, anders zu formulieren und in Teilen zu ergänzen, um mich möglicherweise besser verständlich zu machen.

    Alte Formulierung:

    Ich finde jede falsche Information schadet der Philatelie, und sollte gar nicht erst publiziert werden.

    Neue Formulierung:

    Ich bin der Meinung das jede einzelne falsche Information der Philatelie schadet. Man sollte daher darauf verzichten falsche Informationen zu publizieren. Nicht gesicherte Informationen sollten nur wenn unbedingt nötig aufgenommen werden, und deutlich als solche gekennzeichnet werden.

    Was ich mit einzelne Information meine, möchte ich anhand eines Beispieles darlegen.
    Ich werde dazu den im Anhang gezeigten Stempelabschlag als Grundlage verwenden.


    Herkunftsland des Stempelabschlages : ÖSTERREICH
    Ort : KRUMPENDORF
    Stempeltext : KRUMPENDORF, (12b) 
    Unterscheidungszeichen : d
    Stempelbezeichnung : Kreisstempel mit Segment oben und unten
    Stempeldatum : 25.12.45
    Frühestes bekanntes Datum : ...
    Spätestes bekanntes Datum : ...


    Alle in blau dargestellten Angaben bilden die Summe aller angegebenen Informationen. Wobei jede Zeile für eine einzelne Information steht.
    Ich habe bewusst keine Angaben zu
    Frühestes bekanntes Datum und
    Spätestes bekanntes Datum
    gemacht, da ich darüber anhand eines Stempelabschlages keine Aussage treffen kann.

    Eine Aussage über den Verwendungszeitraum, anhand der Formel

    Stempeldatum +/- 10 Jahre (die Zahl 10 kann durch jede x-beliebige Zahl ersetzt werden)

    halte ich für nicht zielführend. Denn es ist nicht möglich anhand eines Stempelabschlages festzustellen, ob der Abschlag vom Anfang, der Mitte oder dem Ende der Verwendungszeit stammt. Darüber hinaus kann die tatsächliche Verwendungszeit von einem Tag bis zu 50 oder mehr Jahren betragen.
    Je nachdem aus welcher Postgeschichtlichen Epoche der Stempelabschlag stammt und wie groß die Abweichung von der tatsächlichen Verwendungszeit ist, kann von der getätigten Aussage ein hohes Gefahrenpotential ausgehen. Vor allem wenn unter den abgefragten Angaben z.B. etwas wie STEMPEL ECHT! steht.

    Bisher habe ich noch keine Aussage über die Werthaltigkeit der Stempeldatenbank, oder über die Werhaltigkeit irgend eines Anderen philatelistischen Werkes gemacht. Einzig und allein habe ich den Hinweis gegeben die Angaben über den Verwendungszeitraum nicht zu beachten, weil von diesen Angaben viele (also eine unbestimmte Anzahl) von mir als falsch erkannt wurden. Von den von mir als falsch erkannten Angaben wurde ein Teil von stampsx bereits wieder entfernt bzw. wurde ein Teil durch genauere Daten ersetzt von den jeweiligen Personen die die Daten hochgeladen haben, mit dem Hinweis das es sich bei den Angaben nur um geschätzte Werte handelt. Je sorgfältiger man mit diesen Schätzungen umgeht, umso genauer und vertrauenswürdiger werden die getätigten Angaben. Und das steigert meiner Meinung auch die Werthaltigkeit der Stempeldatenbank. Natürlich steigert auch jede neu hinzugekommene richtige Information die Werthaltigkeit der Stempeldatenbank. Solange aber die Formel Stempeldatum +/- 10 Jahre beibehalten wird, können täglich fehlerhafte Informationen dazukommen, die wieder zu einer Verminderung der Werthaltigkeit führen. Es sollte doch im interesse von stampsx liegen,dass die Werthaltigkeit gesteigert wird.
    Es spricht auch nichts dagegen auf gesicherte Informationen zurückzugreifen, wenn man diese als vertrauenswurdig einstufen kann. Auch eine "Kleine Stempelkunde" in Form von gesicherten Informationen z.B. über die Einführung von bestimmten Stempeltypen mit Jahreszahl der erstmaligen Verwendung dieser Stempeltype, am besten mit Abbilddung, kann für weniger erfahrene Sammler die sich trotzdem beteiligen möchten als Hilfestellung angeboten werden. Auch wichtige politische Ereignisse und ihre Auswirkungen auf die Stempelgeräte, wie die sogenannte Nazifizierung der Stempelgeräte bei der es 1938 zur Entfernung der Sterne auf den Stempelgeräten im DR kam. Oder der Einführung der Postgebietsleitzahlen 1942 für die Paketpost bzw. 1944 auch für die Briefpost, die sich durch das Ergänzen der Stempelgeräte mit dieser Postgebietsleitzahlen bzw. durch die Neuanschaffung von Stempelgeräten mit Postgebietsleitzahl bemerkbar machte usw. Es müssten sich halt erfahrene und stempelkundige Sammler finden, die für Ihr jeweiliges Land so eine "Kleine Stempelkunde" erstellen würden.


    Gruß, obelix.fg

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  • Verwendungszeit von Stempeln

    • obelix.fg
    • 14. Oktober 2008 um 23:39

    Hallo stampsx,

    nachdem ich mir deine Stempeldatenbank angesehen habe, habe ich mir folgende Fragen gestellt.

    Möchte ich an einer Stempeldatenbank mitwirken in der bewußt falsche Daten in kauf genommen bzw. weitergegeben werden, nur um eine leichtere Sortierbarkeit zu erreichen?

    NEIN

    Möchte ich an einer Stempeldatenbank mitwirken und mithelfen Fehler auszubessern solange Mitwirkende dazu animiert werden falsche Daten hochzuladen?

    NEIN

    Ich werde aber, solange ich an diesem Forum teilnehme, weiterhin auf Fehler hinweisen, die ich als solche erkennen kann.

    Ich kann deiner "der Papa wird es schon richten" Menthalität nichts abgewinnen. Ich, für meinen Teil, halte es für besser Fehler von vornherein zu vermeiden, als darauf zu hoffen, dass irgend jemand kommt, und den angerichteten Schaden behebt. Und das möglichst noch bevor Dritten ein Schaden entsteht, weil Sie auf die Richtigkeit der Informationen in deiner Datenbank vertraut haben.

    Rückdatierte Stempel waren und sind ein Problem für Sammler, die nicht über ein ausreichendes Wissen verfügen.
    Wäre es dir lieber eine falsche Kaufentscheidung aufgrund einer flaschen Information zu treffen, oder würdest du lieber weiter nach richtigen Informationen suchen?

    Ich finde es gut das sich jeder an der Stempeldatenbank beteiligen kann. Leider liegt darin aber auch eine große Fehlerquelle. Du solltest dir also überlegen wie du erfahrene Sammler dazu gewinnen kannst, sich an der Datenbank zu beteiligen, denn ich bin mir sicher auch du hast weder die Zeit noch bist du allwissend, um alle Fehler zu korrigieren die passieren (jedem kann einmal ein Fehler unterlaufen) bzw. die bewußt auf der Datenbank platziert werden (aus welchem Grund auch immer).
    Dabei ist es nicht hilfreich andere Menschen als dumm zu bezeichnen, weil sie nicht immer deiner Meinung sind.


    Ich finde jede falsche Information schadet der Philatelie, und sollte gar nicht erst publiziert werden!

    Gruß, obelix.fg

  • Verwendungszeit von Stempeln

    • obelix.fg
    • 13. Oktober 2008 um 17:11

    Hallo XYZ,

    bitte vergiß die Angaben über die Verwendungszeit von Stempel in dieser sogenannten Stempeldatenbank. Viele dieser Angaben entbehren jeglicher Realität.

    Alleine wenn man sich den Stempelabschlag vom Stempel Görlitz * 3 f mit Datum vom 23.11.1923 ansieht und dem die angegebene Verwendungszeit von 1.1.1872 bis 31.12.1915 gegenüberstellt, sollte wohl jedem klar sein, dass hier etwas nicht stimmen kann. Die angegebene Verwendungszeit entspringt wohl der Fantasie von reichswolf, der ja diesen Stempel hochgeladen hat.

    Leider kann ich zu deiner eigentlichen Frage nur eingeschränkt weiterhelfen, da ich mich mit Deutschen Poststempel nur eingeschränkt befasse.

    Als Anhaltspunkt kann ich dir folgende allgemeinen Daten geben.

    1887 erfolgte die erstes Erprobung eines Typenräderstempels bei der Deutschen Reichspost und zwar beim Postamt Berlin C1.
    In der zweiten Hälfte 1888 erfolgte ein Betiebsversuch, der nahtlos in die allgemeine Verwendung mündete. Zum Aussehen dieser Stempel siehe Abb. 1 im Anhang.
    Ab 1911 folgten die ersten Typenräderstempel ohne Gitter im Bogen oben und unten. Zum Aussehen dieser Stempel siehe Abb. 2 im Anhang.

    Die Angaben stammen aus dem Heft 135 Neue Schriftenreihe der Poststempelgilde

    Zur Geschichte der Tagesstempel der Deutschen Reichspost von Hans-Joachim Anderson.

    Gruß, obelix.fg

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  • EURO - Münzen aus Irland

    • obelix.fg
    • 6. September 2008 um 18:27

    Hallo Re-Entries,

    die Irischen Münzen haben kein Münzzeichen. Die Irischen Münzen die in Finnland geprägt werden unterscheiden sich nur in der Prägequalität ( PP = Pollierte Platte) von den normalen Münzen.
    Wenn du beim jeweiligen Land das i für Info anklickst bekommst weitere Infos zu den jeweiligen Kursmünzensätzen.

    Gruß, obelix.fg

  • EURO - Münzen aus Irland

    • obelix.fg
    • 6. September 2008 um 17:34

    Hallo Re-Entries,

    auf der folgenden Seite wirst du hoffentlich alle Infos finden, die du benötigst.
    Übrigens auch die Österreichischen Münzen tragen eine Kennzeichnung, nämlich die heraldische Darstellung der Österreichischen Fahne.


    Gruß, obelix.fg

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