Hallo Bahjo,
das sind Vorausentwertungen = Precancels.
siehe: http://www.precancels.com/
Liebe Grüße
mxschmidt
Hallo Bahjo,
das sind Vorausentwertungen = Precancels.
siehe: http://www.precancels.com/
Liebe Grüße
mxschmidt
Hallo Rike,
aktueller Handelswert ca. 50 € => am besten diese Sammlung einem Jungsammler schenken!!!
Liebe Grüße
mx5schmidt
Der Brief aus Stade ist ein "Überroller", der nach Kriegsende zugestellt wurde, wobei die Frankatur "sächsisch geschwärzt" wurde.
Die beiden anderen Belegen sind "Sächsische Schwärzungen", einmal aus "Wüstenbrand" sowie einmal aus "Reichenbach im Vogtland", beide im OPD Chemnitz.
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hallo Michael,
auch ich wünsche Dir zu Deinem Ehrentag alles Gute!!!
Liebe Grüße
Rüdiger
Den Stempel finde ich übrigens interessanter als die Marke, denn er zeigt "Unsere Liebe Frau mit den Pfeilen", siehe:
Hallo Peter,
das ist Saargebiet MiNr. 143
Liebe Grüße nach Texas
mx5schmidt
Das ist ein Maschinen-Durchlaufstempel der US-Zensur in München. Dieser Stempel diente dazu, zu dokumentieren, dass dieser Beleg der Zensurstelle vorgelegen hat, dass dort aber darauf verzichtet wurde, diesen Brief zu öffnen!
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hallo Ron,
ich sehe folgende zwei Optionen als sinnvoll an:
1. sofern Du das Porto für diese Zusendung bezahlt hast dann solltest Du dem ebay-Händler ganz dezent einen Link auf diesen Beitrag zusenden mit der Bitte um interne Prüfung und Stellungnahme. Gerade bei einem Händler, der bei ebay Postwertzeichen verkauft und sich in dieser Materie somit auskennt sollte so etwas definitiv nicht vorkommen!
2. sofern der Händler das Porto übernommen hat würde ich einfach ein zweites Mal bei diesem Händler bestellen und beim zweiten Brief mit einer solchen Frankatur die Annahme verweigern, den Zusteller auf die Fälschung hinweisen sowie darauf, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt!
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hier findest Du umfassende Informationen über die britischen Malteserkreuzstempel:
http://www.philatelicsannex.org/reference/malt…s_postmarks.pdf
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hallo joker,
ich zeige in einem anderen Forum gerade täglich neu erworbene Sammelstücke aus der Zeit der Brustschildausgaben, also aus den Jahren 1872 bis 1875.
Heute war dort unter anderem dieser Brief dabei mit einem Nummernstempel "181" aus Mailand:
Diesen Brief habe ich für knapp 10 € inklusive Porto bei ebay gekauft:
https://www.ebay.de/itm/1873-I…ksid=p2057872.m2749.l2649 (Affiliate-Link)
Für einen Beleg mit diesem Nummernstempel "181" kann man aktuell aber auch 1250 € anlegen:
Quelle:
http://www.klassische-philatelie.de/verkauf-detail…osition=2&sold=
Der extreme Wertunterschied bezieht sich in diesem Falle allerdings nicht auf den Wert des Nummernstempels, sondern auf die Seltenheit des Sammelstückes als solches:
Briefe nach Paris aus Mailand gab es zu dieser Zeit reichlich, Briefe nach Ägypten mit einer Zweiländerfrankatur sind RRR!
Sofern ich mit meiner aktuellen Sammlung von Belegen aus der Brustschildzeit nicht einen Neueinstieg eines Jungsammlers in dieses Sammelgebiet simulieren würde, dann könnte ich dem angebotenen Stück vielleicht nicht widerstehen, denn ein solches Exemplar sieht man meist nur einmal in seinem Sammlerleben!
Liebe Grüße
mx5schmidt
"Kontrollrat 1" = Ziffernserie
"Kontrollrat 2" = Arbeiterserie
Details siehe unter "Gemeinschaftsausgaben"!
Liebe Grüße
mx5schmidt
Für die Niederlande steht diese Info im Netz zur Verfügung:
http://www.gradstaat.nl/punt/punt.htm
Liebe Grüße
mx5schmidt
Für Belgien gibt es diesen Katalog:
http://www.postzegelcatalogus.be/Catalogi/Gespe…-Afstempelingen
Liebe Grüße
mx5schmidt
Solche Nummernstempel von Queensland dürfte kaum jemand in seiner Sammlung haben, oder???
http://icsap.australianstamps.de/qld-nummernstempel
Liebe Grüße
mx5schmidt
Hier eine Neuerwerbung in Form einer KGF-Antwortkarte, geschrieben am 29.11.1916 im Lager "Nicolo-Alexandrowskaja" in "Krasnaja Kelschka" in Ostsibirien:
Es erfolgte zunächst eine Zensur im Lager in Ostsibirien, wobei senkrecht ein Zensurstempel Speeckaert Typ 5 abgeschlagen wurde.
Anschließend lief der Beleg durch die zentrale Prüfstelle in Wladiwostok, wo ein Zensurstempel Speeckaert Typ 6 sowie ein Kontrollstempel "1 im Dreieck", Speeckaert Typ 11, abgeschlagen wurden.
Ich vermute, dass in Wladiwostok vorderseitig sowie rückseitig eine chemische Zensur erfolgte, siehe entsprechende Pinselstriche in brauner Farbe.
Bei dem als Aufgabestempel dienenden Kreisstempel tippe ich auf einen Dienststempel der Einheit im Lager in Ostsibirien!???
Ich habe diesen Beleg wegen der chemischen Zensur gekauft, denn Belege aus dem Ersten Weltkrieg mit chemischer Zensur findet man nur sehr selten einmal, denn diese Prozedur wurde erst während des Zweiten Weltkriegs so richtig geübte Praxis.
Liebe Grüße
Rüdiger
Moin Nick,
bei den gezeigten Belegen handelt es sich durchwegs um gängiges Material, wie man es heute für 1 - 5 € pro Stück am Markt findet.
Es sei denn, es finden sich Besonderheiten, was man bei Deinen Fotos aber leider nicht beurteilen kann.
Für Deine 80 Belege werden sich bei einem Einzelverkauf, z.B. über ebay bei einem Startpreis 1 € pro Stück 150 - 200 € umsetzen lassen.
Bei einem Händler wirst Du für ein solches Konvolut 20 - 30 € bekommen.
Mein Vorschlag:
Fang mit den ältesten Belegen an und zeig uns von diesen Scans (keine Fotos!) von jeweils Vorderseite und Rückseite.
Dann bekommst Du pro Beleg hier gerne eine Beschreibung sowie eine Wertschätzung von mir und Interessenten an dem jeweiligen Beleg können sich dann bei Dir melden (oder das Sammelfieber packt Dich vielleicht sogar wieder und Du steigst wieder in die Philatelie ein!???).
Liebe Grüße
Rüdiger
Der an das berühmte "Markenhaus Zumstein" adressierte Brief wurde am 21.06.1915 in Умань = Uman = Oumagne aufgegeben.
Der Brief wurde in Petrograd vom Prüfer "Nr. 31" geprüft, was ein violetter Prüferstempel, Speeckaert Nr. 7, dokumentiert:
Der Brief wurde zur Prüfung rechtsseitig geöffnet und nach erfolgter Prüfung wurde das Papier der Vorderseite einfach umgeschlagen und der Beleg wurde per Lacksiegel, Speeckaert Nr. 43, wieder verschlossen.
Rückseitig findet sich ein Stempel "BRIEFTRÄGER" aus Bern.
Liebe Grüße
Rüdiger
Diese Kriegsgefangenenpostkarte wurde am 06.01.1916 in Temnikow = Темников aufgegeben:
Die Karte lief zunächst nach Moskau in die Zensurstelle (08.01.16), erhielt dort einen Zensurstempel "D. Z. im großen Oval", Speeckaert Nr. 7, und verließ die Zensurstelle Moskau am 09.01.16 wieder.
In Celle lief der Beleg durch die Postprüfungsstelle, erhielt einen Prüfstempel "Geprüft./Postprüfungsstelle/Cellelager." sowie einen Datumstempel "5. 2. 16.".
Liebe Grüße
Rüdiger
Ich melde mich zurück als stolzer Besitzes eines Exemplars des "SPEECKAERT", Ausgabe 1990, sowie des Nachtrags von 1997.
Nachdem ich mich einmal diagonal durch diese Lektüre gearbeitet habe folgt hier ein erstes Beispiel dazu aus meiner Sammlung deutscher Kriegsgefangenenpost von und in die Läger, die unter der Verwaltung des X. Armeekorps standen:
Diese Kriegsgefangenenpostkarte wurde am 23.10.1915 geschrieben und am 24.10.1915 aufgegeben. Die Karte lief zunächst nach Moskau in die Zensurstelle (25.10.), erhielt dort einen Zensurstempel "D. Z. im großen Oval", Speeckaert Nr. 7, und verließ die Zensurstelle wieder am 27.10.1915.
In Celle lief der Beleg durch die Postprüfstelle, erhielt einen Prüfstempel "Geprüft./Offiziersgefangenenlager/CELLE i. H./Schloss" und wurde "Gelesen: Der Dolmetscher/ R. Wille./Celle, den " am "4. Dez 1915".
Da der Adressat gerade in Celle im Lazarett lag wurde ein entsprechender Vermerk "Celle Laz" in Blaustift angebracht und die Postkarte wurde ihm dann dort schließlich zugestellt.
Liebe Grüße
Rüdiger
Hallo DKKW,
Danke für die Bestätigung!
Übrigens habe ich heute einen Speeckaert erstanden, Du darfst hier also weitere Beiträge von mir erwarten!
Liebe Grüße
Rüdiger