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  3. northstar

Beiträge von northstar

  • Punkt-Nummernstempel Kaiserreich Russland

    • northstar
    • 7. Oktober 2022 um 00:38

    "weiße Tinte" = unsichtbare Tinte

  • Punkt-Nummernstempel Kaiserreich Russland

    • northstar
    • 5. Oktober 2022 um 22:25

    Ich versuche mal zu ergänzen;

    Unter dem Stempel von Moschaisk: erhalten 31. März am Sonntag (das Wortende kann man nur raten, der Wortanfang und dier Abfrage des ewiges Kalenders lassen wohl die Deutung zu)

    Unter dem Siegel: Brief mit weißer Tinte

  • Russland Postzensur 1914 - 1917

    • northstar
    • 15. Juni 2022 um 07:38
    Zitat von 241264hsv-fan

    Oben mittig befindet sich der Zensurstempel MILITÄRZENSOR - im Feldpostamt - Literyk.

    Hallo 21264hsv-fan,

    das Wort in der dritten Zeile ist keine Ortsbezeichnung sondern bedeutet Литеры К [Buchstaben K, im Gen. Sing. oder Nom. Pl.].

    Mit ist aber nicht klar, worauf sich das "K" bezieht. Es könnte eine Zuständigkeit sein z.B. für bestimmte Nachnamen oder Ortsnamen (bei Nominativ Plural). Bei Adressat und Anschrift beginnt nur der Vatersname mit K. Das kann es nicht sein. Bleibt noch der Absender, der auf der Vorderseite nicht vermerkt ist.

    Das "K" könnte ein Unterscheidungsbuchstabe sein (bei Genitiv Singular), weil man den Namen des Zensors nicht in Klarschrift angeben wollte.

  • Russland Postzensur 1914 - 1917

    • northstar
    • 14. Mai 2022 um 10:50

    Das -й adjektiviert die Zahl, so wie im Englischen bei 2nd oder wie der Punkt (2.) im Deutschen.

    Wenn wir ganz genau hinsehen, erkennen wir im Stempel 2-ой, also die vollständige Adjektivendung. In der Praxis gibt es die Lang- und die Kurzversion.

  • Russland Postzensur 1914 - 1917

    • northstar
    • 13. Mai 2022 um 21:40

    Hallo zusammen,

    ich konnte die Abkürzung dechiffrieren:

    2-й Сибирский генерал-адъютанта графа Муравьева-Амурского стрелковый полк

    2. Sibirisches Generaladjutant Graf Murawjow-Amurski-Schützenregiment

    Die Einheit des Oberarztes war nach diesem Herrn benannt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Nikolai_N…urawjow-Amurski

  • Cinderella Ukraine

    • northstar
    • 8. Februar 2021 um 00:19

    Bei Marken mit der Wertbezeichung "V" handelt es sich um personaliserte Marken, mit denen Inlandsbriefe bis 50g verschickt werden können.

    S. Seite 28-29: https://www.ukrposhta.ua/doc/philately-…ukrayiny_19.pdf

    https://www.ukrposhta.ua/ua/vlasna-marka

  • Identifizierungshilfe gesucht: Aufdrucke, Fantasien & Co. Russland, Ukraine, Polen...

    • northstar
    • 25. Oktober 2020 um 21:28
    Zitat von Michael D

    Dies bestätigt doch, dass es sich um ein privates Erzeugnis handelt, das vermutlich Russland nie gesehen hat.

    Es sei noch hinzugefügt, dass der russische Text "Открытое письмо для русскихъ папирось" etwas merkwürdig (dt. "Postkarte für russische Zigaretten") und nicht mit dem niederländischen Text kongruent ist.

  • Ehemaliger Paketwagen der Deutsche Post AG

    • northstar
    • 30. August 2020 um 21:33

    Es ist vielleicht etwas Off-Topic, aber dennoch ein Teil der technischen Postgeschichte (Verwendung ehemaliger Postfahrzeuge)^^, den ich nicht vorenthalten wollte: heute gesichtet in SPb, pl. Ostrowskogo/Ecke Nevskij prospekt: umfunktionierter ehem. Paketwagen der DPAG.

  • Russland Postzensur 1914 - 1917

    • northstar
    • 15. August 2020 um 20:03

    Erstmal herzlichen Glückwunsch zu diesem Erwerb!

    Der Aufgabeort ist Paris.

    Die Empfängerin war wohl Schülerin oder Bedienstete im Elisabethanischen Institut auf der Wasilij- Insel (Елизаветинский институт https://en.wikipedia.org/wiki/Saint-Pet…ethan_Institute), einer Mädchenschule.

    Die Verschlussvignette sieht so aus, wie die Telegramm-Verschlussvignetten aus der Vorkriegszeit, nur dass die Marke im vorliegenden Fall - evtl. wg. Knappheit - halbiert wurde. Ich nehme an, dass sie wahrscheinlich nichts mit der Zensur zu tun hat.

  • Frage eines Anfängers

    • northstar
    • 9. August 2020 um 23:59
    Zitat von Christoph 1

    ich löse schon seit 5 Jahren überhaupt nichts mehr ab. Bei den von Dir gezeigten Belegen schwindet jeglicher Rest-Wert, wenn Du die Marken ablöst. Nur dadurch, dass die vollständigen Belege erhalten sind, sind sie überhaupt sammelwürdig.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Belege weisen üblicherweise mehrere Elemente auf, die eine Aussagekraft haben und (ggf. in Kombination) für den einen oder anderen Sammler interessant sein können: Stempel, Nebenstempel, Klebezettel, Vermerke die auf die Versendungsform und die postalische und/oder sonstige amtliche Behandlung (z.B. Zoll, Zensur) hinweisen, aber auch Absender und Empfänger, Illustrationen etc.

    Bei dem Fensterbriefumschlag mit der 130 Pf Industrie & Technik könnte man einen Ausschnitt erwägen, da er außer Marke und Stempel keine weiteren Elemente aufweist. Aber auch dadurch ginge eine Aussage bzgl. der Portostufe verloren.

  • Ukraine und Russland in der Antarktis

    • northstar
    • 9. August 2020 um 23:33

    Ohne groß zu recherchieren: nette Souvenirs im Stil der frühen 1990er, wie mir scheint...

  • Wo kommt Ihr denn alle her?

    • northstar
    • 23. Juli 2020 um 17:12

    Schöner, höher, größer!

    Geboren, aufgewachsen, studiert etc. in der schönsten Stadt Deutschlands (Hamburg), wohne ich seit anderthalb Jahrzehnten in einer ihrer Partnerstädte, die zugleich nördlichste Millionenstadt Europas ist und im flächenmäßig größten Land der Erde liegt.

  • Russlandexperten gesucht

    • northstar
    • 14. Juli 2020 um 21:49

    P.S.: noch zum Kastenstempel МЕЖДУНАРОДНОЕ (INTERNATIONAL) auf dem ersten Brief: dies ist ein Zensurstempel, der in den 1950-1960er Jahren auf abgehenden wie einkommenden Auslandssendungen abgeschlagen wurde. Auffällig sind die absichtlichen Rahmenbrüche, die eine Zuordnung zu einem bestimmten Zensor ermöglichen sollen. Es gibt hierzu mehrere Aufsätze in englischer und russischer Sprache, deren Autoren logische Schlüsse ziehen, aber keine direkten Beweise anführen (können).

  • Russlandexperten gesucht

    • northstar
    • 14. Juli 2020 um 21:38

    Hallo zusammen_

    jmh67 hat das meiste ja schon herausklamüsert, was bei der Schrift nicht ganz einfach ist.

    Ergänzend kann ich hinzufügen, dass es sich bei dem Ort nach dem Pokrovskij r-n (Rayon=Bezirk) um die Siedlung Kamyschovka (Камышов[ка]) handeln könnte. Die Absenderin hatte es anscheinend nicht so mit den Endungen.

    Und auch bei ihrem Namen hat sie wohl etwas ausgelassen, vermute ich: Dik Marga[rita] Fran[z]ovna. Ich nehme an, dass die Absenderin deutschstämmig war (deutsche Schreibweise des Nachnamens Dick) und ihre Vorfahren unter Katherina II. oder später eingewandert sind.

  • Wieviel Porto ¿?

    • northstar
    • 8. Juni 2020 um 21:09

    Jetzt, wo dijaltel es sagt, sehe ich es auch: Die Stempelfragmente sind gegenläufig - bei der linken Marke steht der Stempel Kopf, bei der rechten aufrecht. Die 3 Kop.-Marke war ursprünglich sicherlich nicht auf diesem Brief und wurde anscheinend anstelle einer abgefallenen oder abgelösten Marke aufgeklebt.

  • unklarer (für mich :))) Ausweis

    • northstar
    • 6. Juni 2020 um 16:38

    Не за что! Вот это слово Versorgungsgebührnisse (= пособие) тоже не знал (я - носитель нем. яз. :) ), пока не загуглил текст закона.

    Da nicht für! Ich kannte dieses Wort "Versorgungsgebührnisse" bis zum Ergoogeln des Gesetzestextes auch nicht

  • unklarer (für mich :))) Ausweis

    • northstar
    • 6. Juni 2020 um 11:50

    Hallo dijatel,

    das ist ein Ausweis für ehemalige Militärangehörige (Soldaten), um bei der Post eine Art Unterstützungzahlung (пособие) abzuholen.

    Es gab hierzu ein entsprechendes Gesetz.

  • Russland Postzensur 1914 - 1917

    • northstar
    • 3. Juni 2020 um 22:14

    Hallo 241264hsv-fan,

    Der Bestimmungsort ist Vecpiebalga (deutsch: Alt-Pebalg) in Lettland. Hier der Link zu einer Karte auf meshok.net mit sehr klar abgeschlagenem Stempel

    Als Namen des Zensors lese ich Калнинь. Eventuell ist es ja sogar dieser Herr.

    Der Aufgabestempel gehört zu einem Feldpostkontor (ПОЛЕВ. ПОЧТ. КОНТОРА). Eine Nr. kann ich nicht erkennen. Bei dem UB handelt es sich mMn um eine Ischiza (Ѵ). Oder der "UB" ist eine verzerrte Nr.?:/

  • Briefmarken und Belege als Museums- oder Kunstobjekt

    • northstar
    • 16. Mai 2020 um 11:18

    Covid 19 findet Niederschlag auch in der nicht postalischen Briefmarkengraphik:

  • Russland Postzensur 1914 - 1917

    • northstar
    • 16. Mai 2020 um 10:21
    Zitat von 241264hsv-fan

    Den Zensurstempel auf dieser Karte aus ...? vom Juni 1915 nach Oberpalen kann ich leider nur teilweise lesen, da dieser etwas schwach abgeschlagen ist. Geprüft Militär- / zensur ....- / . Vielleicht kann northstar hier ergänzen und korrekt übersetzen (auch wegen der Abkürzung)?

    Hallo 211264hsv-fan,

    Aufgegeben wurde die Karte in Vammelsuu/ Ваммелсуу (seit 1948 Serovo), einem kleinen Ort auf der Karelischen Landenge nordöstlich von Kronstadt am Ufer des Finnischen Meerbusens.

    Der vollständige Text des Zensurstempels sollte heißen:

    Просмотрено военной цензурой […]* Кронштадтского Крепостн[ого] временн[ого] госпиталя.

    Geprüft durch die Militärzensur des [...]* Kronstädter provisorischen Festungshospitals

    *hier steht evtl. eine Nummer, die aber nicht erkennbar ist, weil an dieser Stelle der Tagesstempel zu festt abgeschlagen ist

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