Hallo Felix.ef,
die Wasserzeichen entstehen dadurch, dass das Papier durch Einprägungen dünner gemacht und dadurch an diesen Stellen durchsichtiger wird. Wenn Du die Marke in eine schwarze Schale mit Waschbenzin legst, ist die Ausrichtung der Papieroberfläche nicht relevant, und Du siehst die dünneren Stellen durch unterschiedliche Reflexion. Beim Signoskop ist das Prinzip anders. Hier wird Licht waagerecht über die Papieroberfläche geleitet. Dort wo das Papier dünner ist, kommt weniger Licht hin, und man erkennt das Muster. Wenn jetzt die Papieroberfläche nicht ganz eben ist, führt das zu Störungen. Auch wenn die Einpresstiefe des Wasserzeichens nicht gleichmäßig ist, kann das Ergebnis unbefriedigend sein. Zudem ist es wichtig, dass das Licht gleichmäßig verteilt wird. Hier helfen einseitig mattierte Folien, die dem Gerät beigelegt sind. Das führt oft zu einer Verbesserung der Sichtbarkeit. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass beim T1 es sehr helfen kann, wenn man die Metallfläche, auf die man die Marke legt, und den Glaskörper von unten ordentlich reinigt.
Wie man sieht, ist es nicht so einfach, mit dem Signoskop gute Ergebnisse zu erzielen. Der Vorteil ist aber, dass man kein Benzin benötigt, das diie Gesundheit oder manchmal auch die Marke schädigen kann. Wenn ich mit dem Signoskop nicht klar komme, benutze ich die Schale zur endgültigen Überprüfung, denn die funktioniert immer.
Viele Grüße
Thomas