Eine solche 'Variante' dürfte durch verbogene Nadeln entstanden sein. So etwas gibt es bei Russland besonders bei den engeren Zahnabständen auch.
Beiträge von 241264hsv-fan
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Die Zensurstelle in Bijsk wurde, so weit ich weiß, auch erst später eröffnet. Genaueres könnte anhei64 sicherlich sagen, doch leider war hier schon länger nicht aktiv.
Deinen Zensurstempel hat Speeckaert unter 'Omsk' als Typ 6 gelistet. Unter Beitrag 870 habe ich ihn schon zeigen können. -
Und nun eine durch die Polizei ausgeführte Zensur. Hiervon beinhaltet der Speeckaert selber nur sehr weniges.
Ansichtskarte aus Tschuchloma vom 10.3.1915 nach Moskau. Der Zensurstempel "просмотрено Полицейск надзираи наблюдаюшим запльннымив Чухломе" (?) bedeutet etwa "Geprüft vom Polizeiaufseher für Gefangene in Tschuchloma" (?). Tschuchloma ist eine Kleinstadt im Gebiet Kostroma. -
Postkarte vom 10.12.1915 aus Hamina (südöstliches Finnland) nach Petrograd.
Beim Zensurstempel "Просмотрено военной цензурой команды - готов.(ность) въ школы прапорщ.(ик) 2-го пехот.(а) - запаснаго баталiона" kann vielleicht northstar northstar Licht ins Dunkle bringen. Zum einen sind die Ergänzungen bei den Abkürzungen sicher nicht korrekt, zum anderen geht es mir um die Bedeutung.
Heißt es: "Geprüft Militärzensur des Teams zur Vorbereitschaft der Fähnrichschule, 2. Infanterie-Reserve-Bataillons"? -
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Weihnachtskarte mit unleserlichem Datumsstempel aus Tauroggen? (Dezember 1914?) nach Kukoboi (zwischen Wologda und Jaroslawl liegend). Der Zensurstempel ist der bei Speeckaert aufgeführte Typ 2 und der einzig bekannte aus diesem Ort, da der Typ 1 nachträglich einem anderen Ort zugeordnet wurde. Dem entsprechend stuft Speeckaert ihn auch als äußerst selten ein. Somit muss man einen etwas schwachen Abschlag in Kauf nehmen.
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Brief vom 19.6.1915 aus Glubokoje (Hauptpostamt) nach Pskow, geprüft in Glubokoje. Der Zensurstempel ist dem Typ 1 ähnlich. Hier ist eine leicht abgeänderte Schreibweise zu erkennen. Statt "Вскрыто военной цензурой - Глубокскй военный цензоръ No 1" heißt es hier "Вскрыто военной цензурою - Глубоковскй военный цензоръ No 1". Zensurstempel dieses Ortes sind äußerst selten.
Den Dienststempel kann ich leider nicht lesen. -
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Karte aus der Feldpost nach Ziczow (?), gelaufen über die Zensurstelle in Omsk (20.12.1914). Der Zensor verwendete den Typ 2 und unterschrieb dann auch. Speeckaert beschreibt den Typ mit "handschriftliche Paraphe von Oberst Braunfeldt", was auch hier durchaus passen könnte. Späte Verwendung dieses Typs, da Speeckaert nur den Oktober angibt.
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Einschreiben vom 12.7.1915 aus Woltschansk, gelaufen zunächst über die Zensurstelle Charkow und dann ein zweites Mal über die von Petrograd. Anschließend wurde der Brief nach Hillegom (Holland) gesendet.
Interessant sind hier weniger der Zensurstempel Typ 7 sowie das Lacksiegel Typ 43 von Petrograd, sondern der Zensurstempel aus Charkow. Hierbei handelt es sich um den Typ 4 (?), den ich schon zeigte. Alle Abmessungen stimmen jedenfalls (soweit man das bei diesem etwas fett aufgesetztem Abschlag beurteilen kann) mit dem Typ 4 überein. Ähnlich wie beim Typ von Simbirsk ist der Rahmen hier aber nicht gerade, sondern teilweise gewellt, was auf eine Beschädigung hindeuten könnte. Da Speeckaert den Verwendungszeitraum mit 03.15 bis 03.16 angibt, wären spät verwendete Stücke mit Sicherheit interessant. -
Das Problem kenne ich. Den Aufkleber gibt es noch immer. Bei meiner letzten erhaltenen Sendung war der nur weiß, was aber keine Rolle spielt. Den Aufkleber muss der Absender wohl (wie in Deutschland auch) online bestellen. In jedem Fall sollte der Aufkleber auf den Brief. Und dann als Geschenk oder nur sehr geringem Wert deklariert werden.
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Nach meinem Uralt-Katalog: 1931 - V.
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Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag. Alles Gute!!!
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Bei diesem Block ist das Wz kopfstehend. Es gibt ihn aber auch seitenverkehrt. Davon sind nur 2 (?) Stück bekannt. Ich kann jetzt nicht sagen, in welcher Auktion ich den gesehen hatte.
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Als vorerst letztes noch ein weiterer Brief aus der Feldpost. Aufgegeben am 12.4.1915 (finnischer ? Ortsname nicht lesbar) nach Moskau.
Der Zensurstempel ist der Speeckaert Typ 6 mit der Abweichung, das hier der Zensor Nr. 2 vorliegt. Passend dazu der Dienststempel des 2. Infanterie-Reserve-Bataillons, 5. Kompanie. -
Postkarte vom 14.12.1915, aufgegeben beim 103. Feldpostamt, gesendet nach ?. Der Zensurstempel "Geprüft Militärzensur - Militärzensor des Hauptquartiers des Ober- - befehlshabers der Armeen der West- - front Nr. 1" (ich hoffe mal: richtig übersetzt) ist bei Speeckaert unbekannt. Für einen solch großen Stempel ist er sehr gut abgeschlagen.