Der google-Übersetzer gibt da manchmal etwas andere Übersetzungen her. Wie schon im 1. Weltkrieg: GEPRÜFT - MILITÄRZENSUR, aufgegeben bei einem Feldpostamt, gesendet nach Moskau. Ob die Nr. den Zensor angibt oder die Zensurstelle, weiß ich nicht. Anders als im 1. Weltkrieg sehen die Zensurstempel im 2. Weltkrieg fast alle so aus, die Zuordnung ist, gerade für den Feind, unmöglich.
Beiträge von 241264hsv-fan
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Einschreiben aus Warschau nach New York, aufgegeben am 2.12.1914. Der Brief lief zunächst über Petrograd (5.12.), wurde dort fast drei Jahre lang aufbewahrt und dann zensiert. Hier wurde der einzeilige Vermerk Задержан военной цензурой = von der Zensur angehalten (bei Speeckaert das erste Wort fälschlich mit Э statt З) aufgetragen und der Brief mit einem Zensurstreifen wieder verschlossen und erhielt den Stempel Typ 24. Interessant finde ich auch den Verschlussstreifen, den ich so noch nicht gesehen habe. Übrigens hat mir ein Bekannter kürzlich mitgeteilt, das er über 50 (!) verschiedene Streifen registriert hat.
Anschließend ging die Reise nach New York weiter. Dort traf der Brief am 30. Januar 1918 ein, konnte aber nicht ausgeliefert werden. Gut vier Wochen später, am 2. März 1918 wurde dann der Zeigefinger-Stempel RETURNED TO WRITER / UNCLAIMED aufgetragen und der Brief zurück gesendet. -
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Ein "Club" ist ein Verein. Da sollte man sich gegenseitig unterstützen usw. Dies hier ist nur Dummenfang!
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Herzlichen Glückwunsch und alles Gute zum Geburtstag!!!
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Das ist wohl nicht so einfach zu beantworten. In erster Linie muss sich immer jemand dafür finden, der das macht. In einigen Vereinen klappt das gut, in anderen will keiner Arbeit und Verantwortung übernehmen. Und wenn du niemanden hast, ist schon nach kurzer Zeit die Webseite veraltet. Und dann wird es auch schwer mit neuen Mitgliedern.
Klasse finde ich die Seite der ARGE Baltikum als Beispiel. Im Grunde ist alles darin, sie ist aktuell und sie ist zweisprachig deutsch und englisch. Als einziges, was mich etwas stört, ist das Bild, das nicht auf Philatelie hinweist. Aber das ist sicher Geschmackssache. -
Naja, ich habs auch so verstanden.
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Ich wünsche allen Mitgliedern des Forums und auch dem Rest der Welt ein gesundes erfolgreiches Neues Jahr. Auf das uns der ein oder andere tolle Fang für die Sammlung gelingt.
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Zitat
... alles andere schaue ich nicht.
Aber genau darum geht es. Wenn du vom Status "Ich habe keine Ahnung" herunter möchtest, muss man einfach genauer hinsehen.
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Genau, der Unterschied liegt in der Zähnung. Die Marke bei ebay ist die Nr. 264 B, gez. 14. Dieser kleine, aber feine Unterschied macht ein paar hundert Euro aus. Daher: IMMER GENAU HINSEHEN !
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Allen Forumsmitgliedern wünsche ich FROHE WEHNACHTEN !!!
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Euch allen recht herzlichen Dank für eure Glückwünsche! Habt alle einen schönen Abend!
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Rechtzeitig zu Weihnachten sind meine beiden Karten eingetroffen.
Postkarte vom 1.10.1914 aus Enzeli (Persien) nach Taschkent. Der Transport lief zunächst über die Zensurstelle in Baku (Zensurstempel Typ 1) und dann über das Kaspische Meer und anschließend über Land bis Taschkent, dort ein weiteres Mal geprüft (Zensurstempel Typ 1 in früher Verwendung und rot statt wie im Speeckaert in blau angegeben). Der Verkäufer denkt dagegen, das die Karte direkt nach Krasnowodsk (heute Türkmenbaşy) gelaufen ist und dort geprüft wurde. Einen Transitstempel gibt es aber weder von Baku noch von Krasnowodsk. -
Nun, tröste dich. Soweit ich mich erinnere, habe ich noch keinen Satzbrief gesehen, bei dem alle vier Marken die gleiche Zähnung haben.
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So wie DKKW die Echtheit schon angezweifelt hat, denke ich auch, es ist eine billige Fälschung. Der Druck passt überhaupt nicht.
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Also, deine Siegelmarke, denke ich, ist aus Sachsen.
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Diese Satzfrankatur findet sich ja relativ häufig und schaut ja immer sehr schön aus. Aber Satz ist ja nicht so ganz richtig, denn während die drei höheren Werte in Zähnung 12½ sind, hat die 1-Kopeken-Marke die Zähnung 13½.