Ah verstehe, ja im Katalog-Richtig-Lesen bin ich auch jeden tag am Dazulernen. Ich danke Dir!!!
Beiträge von puolanka
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Ich vermute, der von erreon genannte Michelwert bezieht sich ausschließlich auf eine von ihm erkannte seltene Farbe ... in meinem Deutschland-Spezial von 2017 wertet die teuerste gestempelte lose 3-Pfg-Marke mit nur 85 Michel-Euro.
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... mit einer spätverwendeten 3 Pfg Marke, versendet von Aachen am 11.5.1901 nach Linnich.
Eine lose 3 Pfg-Marke, deine müsste vom linken Eck-Oberrand sein, wertet in gestempelter Erhaltung: 600 Michelwert.
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Kurze Frage zu DDR-Plattenfehlern: Wenn ich einen solchen Fehler finden sollte, stelle ich hier also einfach ein Bild davon ein - einer von Eurer Forschungsgemeinschaft sammelt all diese Bilder und irgendwann wird dieses Konvolut dann als Vorschlag an einen Bundesprüfer übergeben? Oder wie gelangen die neuen (anerkannten) Plattenfehler in die nächsten Deutschland Spezial-Kataloge?
Danke für eine kurze Erläuterung des Ablaufs! Und einen angenehmen Sonntag.
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Schildescher, Ich danke Dir für Deine Erklärung und Einschätzung - ich habe bei der Grobdurchsicht des Briefmarkenbestandes meines Vaters etwa zehn 45er gesehen, eine auch auf Brief oder Postkarte. Das schau ich mir mal genauer an und bei Fragen stelle ich ein Bild dazu.
Dir und allen anderen Briefmarkenbegeisterten einen angenehmen Sonntag!
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Danke, dass auf diese Weise auch gleich meine Fragen mit beantwortet wurden



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Respekt, eine Ortspostkarte (Ganzsache) als Fernpostkarte auffrankiert und dann noch mit Eckrand. Sehr Chic.
Darf ich fragen: was genau macht die Aufwertung einer Ortspostkarte um 3 Pfennige so krachermäßig? Ist der Grund, dass die 3er ein Eckrandstück ist? Oder ist es einfach, weil eine Ortspostkarte/Drucksache selten auffrankiert wurde? Danke für eine Erläuterung
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Mein Vater würde sagen, ausgedruckt als Buch. Ich würde sagen, lieber als pdf. Ich denke, es ist oftmals eine Frage des Lebensalters des Nutzers. (Romane lese ich niemals digital, sondern in Buchform. Aber bei bebilderten Dingen bevorzuge ich inzwischen den PC-Bildschirm - das Licht ist einfach viel besser und ich kann mit STRG+Mausrad das Bild vergrößern oder verkleinern - ein echter Gewinn.)
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Biete was du zahlen willst und vergiss es, wenns ein Anderer bekommt am Schluss.
... ganz genau so klingt es vernünftig.
Biete am besten 12% vom Michelwert, keinen Cent mehr. Ausnahme - Du willst das Ding unbedingt haben. Dann biete 15%. Im Prinzip kannst Du danach den PC wieder abschalten und einfach abwarten. So jedenfalls sieht es mein Briefmarkenfreund und -berater.
Ich selber habe aber noch nicht gehandelt.
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... Die bewerteten sich ja auch noch.

nee, sorry, also das "Bewerten" war jetzt bezogen auf obigen Teilsatz. Die Bewertung von Briefmarken ist natürlich was ganz anderes. Habe mich nicht klar ausgedrückt
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Was die Bewertungen anbetrifft: Die kann man getrost "in den Skat drücken". Höhepunkt des Bewertungs-Nonsens war vor drei Jahren der Fall, als auf dem Reise-Portal "tripadvisor" das beste Restaurant Englands ausgezeichnet werden sollte. Leider fand man das Restaurant dann nicht - Spaßvögel hatten sehr gute Bewertungen in großer Menge hinterlassen und so ein nicht existierendes Restaurant zum besten Englands "gehypt". Herrliche Geschichte ... besser kann Aufklärung auf diesem undurchsichtigen Gebiet kaum erfolgen.
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Spitzenmäßig!!!
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Hallo falco 71,
außer dass ich zwei Jährchen älter bin, hätte Deine persönliche Vorstellung und speziell der Hintergrund Deines neuen Hobbys genauso gut von mir geschrieben sein können: Sogar die zwei Schuhkartons mit losen Marken stimmt genau mit meinem "Sammler-Werdegang" überein

Ich habe in einem knappen Monat hier im Forum schon mehr erfahren, als wie ich's durch etwaige Fachliteratur oder ähnliche Quellen in Erfahrung hätte bringen können. Hab viel Spaß und bleib dran!
puolanka
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Eine im ostafrikanischen Tanga abgestempelte 2,5h-Marke besitzt noch einen zusätzlichen dicken Über-Stempel ... ich sehe nur "A.1" und danach fragliche Buchstaben/Ziffern in einem eckigen Stempel ... ich vermute, vielleicht ein Stempel der Bahn, die das Poststück transportiert hat. Ein Stempelkatalog habe ich bereits zu Rate gezogen, leider ohne Erfolg.
Falls jemand was dazu sagen kann - lieben Dank im Voraus! Schönen Abend!
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Siehste, da kommt der Forum-Laie durch ... das verschiebe ich

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Das Wort WERT ist bekanntlich eines der relativsten Wörter überhaupt. Meine Tochter fragt mich ganz oft, ist dies und jenes wertvoll? Tja, und meine unbefriedigende Antwort lautet immergleich: kommt drauf an! Die berühmte Wasserflasche in der Wüste ist jedenfalls sehr wertvoll ... ein solcher Militärstempel wäre dort wertlos. Aber es gibt Sammler, und die machen aus dem an sich wertlosen Stempel ein mehr oder weniger begehrtes Objekt. Umso seltener, desto gefragter und "wertvoller". Da ich auch neu bin hier, bin ich ebenso gespannt auf das Wort eines Fachmanns/fraus
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Wow, und 1A-Stempel drauf. Da krieg ich Lust, mich endlich an meines Vaters deutsche Sammelgebiete ranzumachen. Stecke momentan noch in der Tschechoslowakei fest ...
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Wenn ich mir als Neuling einen Einwand erlauben darf, tobi: Farbspritzer sind glaub' ich keine Plattenfehler. Gerade heute hatte ich tschechische Marken von 1925 unter der Lupe: praktisch auf jeder Marke finde ich Farbpunkte an Stellen mit weißem Grund ... und immer woanders. Wenn Du natürlich mehrere Marken mit diesem - Du sagst ja selbst "Farbspritzer" - besitzt, sähe es schon anders aus. Dann hättest Du recht.
Liebe Grüße!
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Ehrlichgesagt finde ich das Kunstwerk "Briefmarke" (abgelöst vom Papier, mit schönem Stempel drauf) ästhetisch das Beste, was ich mir persönlich vorstellen kann. Nur weil ich weiß, dass sich die Markenbewertung in den letzten Jahrzehnten zugunsten Brief/Briefstück verschoben hat, löse ich nichts ab.
Wenn ich die Alben meines Vaters aufschlage, so habe ich eben nicht mehr - so wie ganz früher - sauber sortierte Marken vor mir, sondern auf jeder Seite auch Stücke von Briefen, die die Sicht versperren und insgesamt alles etwas weniger ansehnlich machen für meinen Geschmack.
Die noch größeren Sachen (also komplette Briefe und Bögen und Blöcke) hat mein Vater gleich ganz woanders aufbewahrt ... das beschreibt eigentlich schon ganz gut mein Problem: ich sortiere seinen Nachlass, aber am Ende findet man manche MichelNummer trotzdem an vier oder fünf verschiedenen Stellen im Schrank. Das ist irgendwie doof.