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  3. mimach

Beiträge von mimach

  • Vignetten

    • mimach
    • 16. August 2022 um 19:46

    Hat jemand von euch einen Beleg über den Einsatzzeitpunkt dieser Marke?

    Von der Wortwahl her würde man ja gleich auf die 30er tippen, aber man kann sich da auch schwer täuschen. Die Gestaltung wirkt fast schon als wäre Sie aus den 50er Jahren.

    Die Schriftart habe ich auch auf Marken aus den 1960er Jahren gefunden.

    Wie gesagt, ein Beleg ist wohl nötig.


  • Kaufe Sammelmarke: Seelig's Korn Kaffee - Volkstrachten in 100 Bildern - Nr. 26 und 58

    • mimach
    • 15. August 2022 um 16:10

    Dank eines freundlichen Sammlers fehlt mir nur noch die NR. 58.

  • Vignetten

    • mimach
    • 3. August 2022 um 13:50

    Wer aktuell Brennstoffe sucht, der darf etwas Geduld und Zeit mitbringen.

    Wahrscheinlich ging es den Berlinern da etwas besser, wenn man folgender Reklamemarke vom Anthracitschulze glauben darf.

    Vermutlich vor dem 1. Weltkrieg hergestellt. Damals gab es noch Fuhrwerke und englische Markennamen, wie hier Sunrise, waren beliebt. Im 1. Weltkrieg wurde dann in der Werbung "Deutsch gesprochen". Wenn jemand es genauer weiß, bitte her mit den Infos.

  • Kaufe Sammelmarke: Seelig's Korn Kaffee - Volkstrachten in 100 Bildern - Nr. 19 und 20

    • mimach
    • 3. August 2022 um 12:30

    Liebe Sammlerfreunde,

    ich such für meine kleine Sammlung von Seelig's Korn Kaffee "Volkstrachten in 100 Bildern" noch die Nummer 19 und 20.

    Zahle gerne bis zu 10 € pro Stück in guter Erhaltung.

  • Reklamemarken im Zeitalter des Wirtschaftswunders

    • mimach
    • 30. Juli 2022 um 20:56

    1952 bis 1960 – Internationale Frankfurter Messe für Musikinstrumente 


    Auf der Frankfurter Frühjahrs- oder Herbstmesse gab es für die verschiedenen Branchen Schwerpunkte. Neben Hauswirtschaftswaren, Textilien, Bürobedarf, Papier- und Spielwaren gab es auch einen eigenen Schwerpunkt auf die Ausstellung und den Verkauf von Musikinstrumenten. Die Sparte Musikinstrumenten soll auf der Herbstmesse 1952 geringere Resonanz gefunden haben. Aus diesem Grund scheint die Ausstellung der Sparte Musikinstrumente in den Folgejahren in die Frühjahrsausstellung verlegt worden zu sein, wie man anhand der hier gezeigten Werbemarken nachvollziehen kann. Diese Marken wurden von Ausstellern auf ihrer Geschäftskorrespondenz benutzt, um auf ihre Teilnahme an der Messe hinzuweisen. Zwischen den Ausgaben der verschiedenen Jahre gibt es nur geringe farblich und gestalterische Unterschiede. 

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  • Sammler-Woche - Deutsche Briefmarken-Zeitung - Jahrgang 1923

    • mimach
    • 27. Juli 2022 um 22:23

    Nach Beendigung meiner Recherchen biete ich den kompletten Jahrgang der Sammler-Woche von 1923 an.

    Der Jahrgang umfasst 288 Zeitungsseiten und stammt aus der Bibliothek Hans Nattermann und vorhergehend des Briefmarkensammler-Verein "Schwaben" e.V. Stuttgart.

    Eine interessante Lektüre die den Zeitgeist und das Selbstverständnis der deutschen Philatelisten vor fast 100 Jahren wiedergibt.

    Interessante Themen und Veröffentlichungen beispielhaft:

    - Die deutschen Unterseeboot-Marken

    - Warnungen vor Fälschungen

    - Berichte über Philatelistentage

    - Fehldrucke auf Inflationsmarken

    - Notdienstmarken

    - Kriegsgefangenen-Lagerpost im japanischen Lager Bando und nachträgliche Ergänzungen durch Leser

    - Lagerlisten von Händlern mit Abbildungen

    - Schweizer Postkarten

    - Aufstellung aller seit 1921 erschienen deutschen Marken bis 1. Mai 1923

    - Philatelisten-Stiche

    - Neue Postwertzeichen Europa und Übersee


    Die Zeitungen sind im festen Einband und gutem Zustand. Siehe Bilder.

    Abzugeben unter meinem Selbstkostenpreis zu 25 € inkl. Versand.

    Bilder

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  • Gelegenheitsmarken

    • mimach
    • 24. Juli 2022 um 21:57

    1896 – Ausstellung der Provinz Schleswig-Holstein in Kiel mit internationaler Schifffahrtsausstellung / Naval International Exhibition


    Jahr: 1896

    Anlass: Ausstellung der Provinz Schleswig-Holstein verbunden mit Sonder-Ausstellungen und einer Internationalen Schifffahrts-Ausstellung in Kiel

    Gestaltung: Allegorische Darstellung von Handel und Schifffahrt im rautenförmigen Feld. In den Ecken die Inschrift. 

    Referenz: Mathes 73, Tramnitz Seite 14

    Inschrift: 

    Die Inschrift oben jeweils in zwei und unten in drei Zeilen.

    Oben links: PROVINZ | SCHLESWIG-HOLSTEIN

    Unten links: AUSSTELLUNG | KIEL | 1896.

    Oben rechts: NAVAL | INTERNATIONAL

    Unten rechts: EXHIBITION | KIEL | 1896.

    Varianten:

    1) blutrot,

    2) dunkelgrün,

    3) braunschwarz,4) schokoladenbraun, 

    5) preußisches blau, 

    6) ultramarin, 

    7) kobaltblau

    Die Ausstellung wurde am 13. Mai 1896 in Kiel eröffnet. Die Idee zu einer Ausstellung von Industrie und Gewerbe der Provinz Schleswig-Holstein wurde seit 1886 in den Gremien der Gewerbekammer der Provinz diskutiert. Konkrete Planungen begannen nach der Industrie- und Gewerbe-Ausstellung in Hamburg. Als sich die Gewerbekammer der Provinz im Jahr 1892 auflöste, wurde die Idee zur Ausstellung durch den Provinzial-Verband der Innungs-Ausschüsse und Innungen für Schleswig-Holstein aufgegriffen. Zusammen mit Vertretern der Handelskammern Altona, Kiel und Neumünster wurde ein Ausschuss für die Umsetzung der Ausstellung gegründet. Ursprünglich war die Ausstellung für das Jahr 1895, zusammen mit der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals, geplant. Man fürchtete jedoch, dass eine große Expo in Berlin abgehalten werden könnte. Die Pläne um die Expo in Berlin wurden zwar nicht realisiert, es gab letztendlich nur eine privat organisierte Gewerbeausstellung im Jahr 1896, was zum Zeitpunkt der Entscheidung für den endgültigen Ausstellungszeitpunkt (Mai bis Oktober 1896) nicht von den Veranstaltern vorhergesagt werden konnte.

    Der Ausstellungsplatz lag nördlich Kiels an der Kieler Bucht. Die Ausstellung wurde elektrisch beleuchtet. Die Aussteller betonten die Verwendung von 140 Bogenlampen und 992 Glühlampen zur Ausleuchtung des Ausstellungsgeländes. Dafür wurden zwei Dampfmaschinen verwendet, die vier Dynamos für die Stromerzeugung antrieben.

    Aus Schleswig-Holstein waren 372 Aussteller in der Haupthalle vertreten. In der internationalen Schiffsfahrt- als auch Fischereiausstellung in der Marine- und Fischereihalle waren 349 Aussteller zugegen. Zusätzlich gab es Ausstellungen der Kaiserlichen Marine, eine Landes-Kunstausstellung und eine Abteilung mit schleswig-holsteinischen Frauenarbeiten. Zusätzlich verschiedene, nicht permanente Sonderausstellungen, wie z.B. die für Geflügelzucht.

    Als die Ausstellung am 30. September ihre Türen schloss, waren insgesamt 705.796 Besucher nach Kiel gekommen. Finanziell war diese nicht erfolgreich. Es wurden für 395.274,13 Mark Eintrittsgelder eingenommen. Platzmieten, Lizenzen und der Verkauf von Katalogen und Programmen brachen weitere 171.910,44 Mark ein. Dagegen standen Kosten von 1.221.289,57 Mark. Also ein Defizit von 654.105 Mark. Im Vorfeld zur Ausstellung wurden für insgesamt 872.140 Mark Garantiefonts gezeichnet. Davon 617.240 Mark durch die Einwohner der Stadt Kiel und Umgebung. Der Fehlbetrag wurde letztendlich durch den Garantiefonts ausgeglichen.

  • Reklamemarken im Zeitalter des Wirtschaftswunders

    • mimach
    • 11. Juli 2022 um 21:24

    1952 – Kalk schafft Leben

    Kalk ist eines der wichtigsten Naturdüngemittel. Wer z.B. einen schönen Rasen im Garten halten möchte, kommt an regelmäßiger Kalkung nicht vorbei. Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen. 6 Millionen Tonnen Kalk in Wert von 700 Mil. Euro werden jährlich in Deutschland produziert. Es ist somit wenig erstaunlich, dass es eine Art Düngekalk-Informationsgesellschaft namens „Düngekalk-Hauptgemeinschaft“ unter dem Dach des Bundesverbandes der Deutschen Kalkindustrie e.V. mit Sitz in Köln existiert. 


    Die gezeigte Marke wurde von Emil Mewes 1952 in „Die Werbemarke, Nr. 4“, einer Beilage zu den Mitteilungen des MERKUR (Arbeitsgemeinschaft für Privatpost und anverwandte Sondergebiete), veröffentlicht. 

    Das Symbol im Zentrum der Marke wurde 1936 auf dem Titelbild eines „Düngekalk-Leitfadens für Wirtschaftsberater“ (1. Auflage) von der Land- und Forstwirtschaftliche Abteilung der Düngekalk-Hauptgemeinschaft mit Sitz in Köln verwendet. 

  • Siegelmarken

    • mimach
    • 8. Juli 2022 um 12:15
    Zitat von DKKW

    Die beiden "Wilden Männer" links und rechts sollten mit ihren Knüppeln die Schleswig-Holsteiner daran erinnern dass sie von Preussen unterworfen und annektiert worden waren und sie es ja nicht wagen sollten sich gegen die neuen Herren zu erheben.

    :P;)

    Die beste Interpretation des Wappens…

  • Ganzsache 1935 Beposta Berlin

    • mimach
    • 1. Juli 2022 um 20:57

    kartenhai

    Vielen Dank!

    Könntest du mir den genauen Namen des Michel sagen? Ich bin etwas vom Umfang der einzelnen Veröffentlichungen überwältigt.

  • Ganzsache 1935 Beposta Berlin

    • mimach
    • 1. Juli 2022 um 20:39

    Hallo Rama,

    ich habe soeben die Bilder nochmals über den PC hochgeladen. Ich gehe von einem "glitch" im Smartphone bei der ersten Übertragung aus. Das zweite Foto war nur ein Screenshot um zu zeigen, dass es auf meinem Account ging.

    Aber nun zum eigentlichen Thema:

    War es also möglich Privatganzsachen bei der Reichspost zu bestellen?

  • Ganzsache 1935 Beposta Berlin

    • mimach
    • 1. Juli 2022 um 20:20

    Jean Philippe

    Sind sie doch!

    Siehe Beweisfoto.

    Und ein etwas wenig herablassender und belehrender Ton wäre angebracht.

    Ein freundlicher Hinweis, auch per PN hätte gereicht.

    Bilder

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  • Ganzsache 1935 Beposta Berlin

    • mimach
    • 1. Juli 2022 um 19:01

    Hallo Sammlerfreunde,

    ich benötige Eure Hilfe!

    Ist die Postkarte mit der aufgedruckten Hindenburg eine offizielle Ganzsache? Im Michel Ganzsachen konnte ich diese nicht finden.

    Sie passt gut zu einer Medaille die ich von der Beposta 1935 habe und ist somit ein schöne Ergänzung meiner Sammlung. Nur bei der ordentlichen Zuordnung hapert es bei mir.

    Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe!

    Liebe Grüße,

    mimach

  • Siegelmarken

    • mimach
    • 26. Juni 2022 um 10:50
    Zitat von Frankensimon

    Hallo Zusammen

    verwendet 1908

    Gruß Frankensimon

    Sehr schön!

    Dieses Ministerium war in Bayern auch für die Post verantwortlich. Vielen Dank fürs Zeigen.

  • Siegelmarken

    • mimach
    • 21. Juni 2022 um 22:02

    Em. Jac. Friedmann und Brüder, 1864

    Ein Neuzugang in meiner Sammlung und mein aktuell ältestes Stück mit einer Siegelmarke.

    Ein Brief von Brünn nach Hohenelbe in Böhmen.

    Die Siegelmarke ist mit einem Firmennamen und einer kleinen Vignette bedruckt worden.

    Bei "Em. Jac. Friedmann und Bruder" scheint sich von einem Handel für Papierwaren bis zu einem Verlag entwickelt zu haben, der auch Ansichtskarten herausgab.

    Eine Anzeige in eigener Sache von 1863 führt den Betrieb als "Papier- und Strazzen-Geschäft" auf, gibt die Aufnahme des Bruders in das Geschäft als Mitinhaber und die damit einhergehende Namensänderung bekannt. (Edit vom 22.06.2022, siehe untenstehende Anmerkung.)

    Generell scheint es so zu sein, dass die Verwendung von Siegelmarke in der KuK Monarchie stark verbreitet war, vor allem im privaten Sektor. Die ältesten verfügbaren Belege mit Siegelmarken stammen aus der Donaumonarchie.


  • Reklamemarken im Zeitalter des Wirtschaftswunders

    • mimach
    • 18. Juni 2022 um 21:09

    1952 – Internationale Frankfurter Messe 

    Die Messe Frankfurt wurde 1907 von der Stadt Frankfurt a.M. und 16 Bürgern der Stadt als „Ausstellungs- und Festhallengesellschaft mbH“ gegründet. Von 1918 bis 1951 war die Gesellschaft in alleiniger Hand der Stadt und firmierte seit 1920 unter den Namen „Messe- und Ausstellungs-Gesellschaft mbH“. 1951 stieg das Land Hessen als Gesellschafter ein. 


    Geschichtlich ist die Stadt Frankfurt seit dem Mittelalter als Messestadt von hoher Bedeutung. Die Lage am Main und den nahen Übergang zum Rhein, als auch wichtige Landwege hoben die Stadt Frankfurt in eine privilegierte Lage unter den freien Reichsstädten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. So wurde die Frankfurter Herbstmesse am Ende der Erntezeit an Mariä Himmelfahrt (15. August) zur Drehscheibe des Fernhandels. Alle nach Frankfurt Reisenden erhielten bereits ab 1240 Schutzgeleit. Weitere Privilegien wie z.B. Konkurrenzausschluss  benachbarter Städte folgten in den folgenden Jahrhunderten. 

    Nach dem Ende des 2. Weltkrieges fand die erste Herbstmesse wieder 1948 in provisorischen Zelten und Baracken statt. 1952 waren auf der allgemeinen Mustermesse wieder über 3400 Aussteller aus 42 Ländern vertreten. 

  • Gelegenheitsmarken

    • mimach
    • 18. Juni 2022 um 20:24

    Reichsverband für Deutsches Halbblut für ein Turnier Deutscher Pferde in Berlin, ca. 1910 bis 1914

    Die Gelegenheitsmarke zeigt einen Reitoffizier auf einem Turnierpferd, darüber eine stilisierte Kaiserkrone. Diese Darstellung erleichtert die zeitliche Zuordnung, denn neben der Angabe "Landwirtschaftliche Februar-Woche" fehlt die Nennung einer Jahreszahl.

    Bis zum Beginn des 1. Weltkrieges 1914 wurde die Reiterei als Sportart von Offizieren des kaiserlichen Heeres betrieben. Das „Kartell für Reit- und Fahrsport“ und der „Reichsverband für Deutsches Halbblut“ veranstalteten bereits publikumsträchtige Großveranstaltungen. In Berlin vielen beispielsweise zwischen 1910 und 1914 insgesamt 14 von 23 Reitveranstaltungen auf diese beiden Verbände. Das erste Turnier für ausschließlich deutsche Warmblutpferde wurde vom „Reichsverband für deutsches Halbblut“ im Jahr 1910 ausgerichtet, letztmalig vor Ausbruch des 1. Weltkrieges. Der Begriff Halbblut diente hierbei zur Abgrenzung von der englischen Vollblutzucht und wurde hauptsächlich in Militärkreisen genutzt. Nach dem 1. Weltkrieg setzte sich die Bezeichnung Warmblut für die deutschen Zuchten durch. Der Bezeichnung Warmblut bezieht sich auf das Temperament der deutschen Zuchtpferde und grenzt sich somit vom Kaltblut ab, welches z.B. als ruhiges Zugpferd eingesetzt wird.

  • Siegelmarken

    • mimach
    • 16. Juni 2022 um 21:36

    Das ist ja eine Wucht abrixas

    Der Empfänger heißt Bahrfeldt.

    Zwei der berühmtesten Numismatiker zu der Zeit waren Emil und Max Bahrfeldt, Brüder.

    Max Bahrfeldt war zwischen 1907 und 1910 Brigadekommandeur in Rastenburg.

    Da hast du ein absolutes Highlight in den Händen!

  • Siegelmarken

    • mimach
    • 5. Juni 2022 um 10:20

    Ein sehr schönes Stück!

  • Gelegenheitsmarken

    • mimach
    • 3. Juni 2022 um 22:29

    1935 – Briefmarken-Ausstellung Hannover


    Jahr: 1935

    Anlass: Briefmarken-Ausstellung in Hannover vom 11. bis 19. Mai 1935

    Gestaltung: -/-

    Referenz: Michel Werbemarken (1978) Nr. 35/1

    Beschreibung: Hochrechteckige Marke ohne Zähnung; im Zentrum eine Weltkugel um die sich ein Posthorn schlingt. Darüber drei Buchstaben „B.A.H“, unten Inschrift. Um das Bildnis und die Umschrift zwei Rahmen. Der äußere Rahmen gleicht der Zähnung einer Briefmarke, der innere Rahmen bildet ein umgrenzendes Rechteck. 

    Inschrift: in 5 Zeilen: BRIEFMARKEN- | AUSSTELLUNG | HANNOVER | 1 9 3 5 | 11.-19. MAI

    Varianten:

    a) schwarz/türkis auf grüngelb

    b) schwarz/türkis auf strohgelb


    Ein Preisträger der Briefmarkenausstellung von 1935 ist durch eine erhalten gebliebene Auszeichnung bekannt. Auf einer silbernen Plakette ist der Name Rudolf Jöhnk graviert. Das Zentrale Motiv der Weltkugel mit dem Posthorn wurde bei der Gestaltung aufgegriffen. Die Preisplakette misst 71 x 50 mm und wiegt 75 g. Das Material ist aus 935er Silber. Die Schachtel der Preisplakette trägt auf der Rückseite eine Reklamemarke des Graveurs: J. BOHOUS, GRAVEUR, HANNOVER. 


    Während der Ausstellung in Hannover wurden auch Ansichtskarten herausgegeben auf denen sich die Gestaltung der Gelegenheitsmarke wiederfindet. Das nachfolgende Exemplar ist mit einem Stempel vom 16.5.35 auf einer Nothilfemarke abgeschlagen worden. Auf dem Stempel wurde erneut das Motiv mit der Weltkugel und dem Posthorn aufgegriffen.


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