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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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  3. PW0001

Beiträge von PW0001

  • SBZ superseltener Brief - aber warum ???

    • PW0001
    • 16. Oktober 2010 um 11:41
    Zitat

    Original von mars
    ...Ich wollte die Aussage "Alarmglocken bei gestempelten Anschriften" nicht so einfach schlucken, denn mir liegen sowohl echte Sammlerbriefe vor, die allen für die Rücksendung eine gestempelte Anschrift haben, aber auch ein umfangreicher Feldpost- Briefwechsel, bei welchem die Eltern ihren Sohn im Felde mit "Anschrift gestempelten" Blankoumschlägen versorgten, man aber am Poststempel und handschriftlichen (mit Schriftunterschieden) Absender die Echtheit erkennt...

    Es ist wie überall im Leben, Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Meine Meinung bezieht sich vor allem auf die Zeit Deutschland nach 1945, insbesondere Besatzungszonen, Bezirkshandstempel usw. Da der Ausgangspunkt ein SBZ Brief war, hatte ich das nicht erwähnt.
    Aber dennoch möchte ich ein generelle Vorsicht bei aufgestempelten Anschriften raten. Denn nur so konnten damals Massen echt gelaufener Briefe fabriziert werden. Sicher nicht nur falsche.

  • SBZ superseltener Brief - aber warum ???

    • PW0001
    • 15. Oktober 2010 um 23:21

    Ich zitiere mich selbst aus einem Beitrag zu Belegen mit Bezirkshandstempeln:

    "Bei gestempelten Anschriften sollten alle Alarmglocken läuten. Auf diese Weise wurden damals massenhaft Falschbelege produziert wobei außer Briefumschlag und bestenfalls noch die Anschrift alles falsch ist."

    Meist fehlt dann auch der Absender.

    Solche Belege sehe ich ungeprüft grundsätzlich als falsch an. Es sei denn ich weiß mit Sicherheit von deren Echtheit oder man beweist mir mittels Prüfung das Gegenteil.

    Meine absolutistische Meinung rührt aus eigenen Erfahrungen nebst Anschauungen. Ich habe ab 1960 viele Jahre in (Ost)Berlin gewohnt. Während der Abiturzeit und des Wehrdienstes in den 60er Jahren bin ich zusammen mit ahnungslosen Sammlungsbesitzern (oder Sammlungsveruntreuern) aus dem Kreis der Mitschüler und Mitdienenden durch die Hinterstuben der Briefmarkenhändler gezogen um diese Sammlungen zu verkaufen, möglichst gegen Westmark. Deshalb die Hinterstuben. Dabei habe ich einiges gesehen... Ja! Auch noch Ende der 60er.

    Die Frage, warum man solche Allerweltsbriefe fälscht, kann ich beantworten: um damit Geld zu verdienen!
    Wieso konnte man damit Geld verdienen? Briefmarken sammeln war ein Massenhobby. Fast jeder sammelte Briefmarken aber die wenigsten verstanden etwas davon. Man nahm alles und freute sich über alles was billig war aber vermeintlich wertvoll aussah. Mit heutigen Wertbegriffen kann man das nicht erklären.
    Nun war es aber überwiegend nicht so, dass diese Belege einzeln angeboten wurden. Nein, sie waren meist Bestandteil von Wundertüten aller Art, die es für 50 Pf. oder 1 Mark beim Händler oder auf dem Berliner Weihnachtsmarkt gab. Auf diesen Wegen wurden diese Fälschungen unerkannt massenhaft verbreitet und tauchen nun als Betandteil von Papa's oder Opa's Sammlung wieder auf.

  • russischer Vermerk

    • PW0001
    • 15. August 2010 um 23:22

    Ich kann bestätigen, dass es sich um den Ort und den Empfänger (Christinestad und Uggla) in kyrillischer Schrift handelt.

    Finnland gehörte übrigens Anfang des 18. Jh. erstmalig zu Rußland. Nach einigem Hin und Her mit Schweden, dann ab Anfang des 19. Jh. endgültig bis zur russischen Novemberrevulution 1917.

    Es also nicht verwunderlich, dass die Anschrift auch kyrillisch hinzugefügt wurde.

  • Auch dieses Jahr wieder SBERATEL Prag

    • PW0001
    • 21. Juli 2010 um 00:21

    Auch dieses Jahr findet wider die sammlermesse Prag vom 2.9.-4.9.10 in Prag statt. Es wäre schön den ein oder anderen Forumler dort zu treffen.


    Ein Besuch im Briefmarkenmuseum, ein echtes Kleinod mit sehr freundlichen Mitarbeitern, sollte dazu gehören. Eine etwas älterer Audiodatei ist sehr hörenswert.


    Und das obligatorische Bierchen könnte dann in meinen Prager Lieblingskneipen getrunken werden:


    Streetview:

    oder gleich um die Ecke etwas härter:


    Streetview:

    oder etwas weiter weg aber sehr alt, historisch, traditionell, einfach wunderbar

  • Grossbritannien: Lokalpostmarken

    • PW0001
    • 24. Mai 2010 um 17:56

    Gib doch einfach bei ebay in der Kategorie Briefmarken Deine Inseln als Suchbegriff ein. Es erscheinen einige (darunter allerdings auch viele zweifelhafte) Angebote, die zumindest zur Bestimmung des Marktwertes taugen.

    Zumindest für Luny scheint es auch einen Katalog zu geben:

  • Wer kennt Denbach?

    • PW0001
    • 17. Mai 2010 um 14:22

    @ kartenhai


    Ich glaub' ich hab's :)

    Es dürfte sich bei der Karte um das heutige 89335 Deubach/Ichenhausen handeln.

    Wenn das nicht die gleiche Kirche ist soll mich der Deiwel holen (2. von links):

  • Wer kennt Denbach?

    • PW0001
    • 17. Mai 2010 um 11:16

    kartenhai

    Das kann ja alles sein. Mir ging es nur darum diese Karte zu zeigen auf der auch Denbach steht. Es dürfte wohl nicht jedes Denbach ein Druckfehler sein. Sicher sind auch früher schon Orte von der Landkarte verschwunden, nach denen dann kein Hahn mehr gekräht hat. Auch Guggel nicht.

  • Wer kennt Denbach?

    • PW0001
    • 16. Mai 2010 um 23:55

    In Österreich muss es zumindest noch um 1890 ein Denbach (Tirol) gegeben haben.

    Seite 4 rechts Los 147:

  • Wer kann mir helfen....?

    • PW0001
    • 1. Mai 2010 um 19:05

    Einspruch

    Postzegel heißt schlicht und einfach Briefmarke.

  • Frage zu DDR Marken auf Papier

    • PW0001
    • 5. April 2010 um 19:17

    Im Rahmen des Dauerbezuges der Neuerscheinungen konnte man damals u.a. auch diese dargestellte Variante wählen. Dass also die Marken aufgeklbet und mit dem ESSt. versehen wurden.

    Leider lässt es die gezeigte schlechte Abbildung nicht zu, zu erkennen ob es sich um die amtliche Variante oder eine selbst fabrizierte handelt. Als das aufkam glaube ich mich erinnern zu können, dass die Zettel noch nicht gezähnt waren. Gezähnt waren sie weil es sich um sowas wie Kuponbogen handelte.

    Sie als Mini-FDC zu bezeichnen oder auch sonstwie nur in die Nähe eines FDC zu zu bringen ist aber falsch. Mit FDC hat das nicht das geringste zu tun.

    Es ging nur darum die Marke mit dem Vollabschlag des Sonderstempels zu haben, ohne Wert auf den FDC zu legen. Über den Sinn und Unsinn dieser Sache zu diskutieren ist müßig. Die Wervorstellungen waren damals andere als heute und werden morgen andere als heute sein.

  • Malware/Virenwarnung

    • PW0001
    • 29. März 2010 um 12:38

    Bei mir letzte Nacht auch. Aber nur 1x

  • Falschstempel 13.08.91 Berlin

    • PW0001
    • 25. März 2010 um 20:37

    will

    Siehst Du, die Welt ist ein Dorf.

  • Falschstempel 13.08.91 Berlin

    • PW0001
    • 25. März 2010 um 13:21

    Ich habe 100 Meter entfernt von diesem Postamt in meiner Jugendzeit gewohnt. Meine Eltern noch bis 1990. Mindestens bis dahin gab es dieses Postamt m.E. noch. Es ist denkbar, dass es auch noch 1991 und später bis Mitte der 90er Jahre in Betrieb war. Dem Datum 13.8. würde ich in diesem Zusammenhang keine Bedeutung beimessen.

    Es befand sich in der damaligen Volkradstraße und entstand mit dem Bau des dortigen Neubaugebietes (nach der Hans-Loch-Str. Hans-Loch-Viertel genannt) Anfang der 60er Jahre.

    Übrigens, das Gebiet und die Poststempel hatten die PLZ 1136 aber Gebührenzettel und SB-Automatengebührenzettel hatten z.T. oder ganz, ich weiß es nicht mehr so genau, die PLZ 1137.

    2 echte Stempel sind von mir in der Stempeldatenbank:

  • Durch Zensur geöffnet?

    • PW0001
    • 22. März 2010 um 19:59

    Irgendwie sieht das aus als wäre jemand mit dem Bügeleisen drüber gegangen. Aus welchen Gründen auch immer.

  • Hongkong : Block oder Vignette?

    • PW0001
    • 11. März 2010 um 23:37

    Der TE, also meine Wenigkeit, schaut hier schon vorbei. Letztendlich habe ich diesen Threat mal wieder zum Leben erweckt. Es mag ja sein, dass das den ein oder anderen nerven mag aber bis jetzt sind es nur Vermutungen, dass dieser Block nur eine Vignette ist.

    In der Briefmarkenlandschaft wimmelt es nur so von katalogisierten und frankaturgültigen Gedenkausgaben. Der Begriff Gedenkausgabe reicht nicht als Begründung für Vignette. Zudem kann commemorative auch als Fest-, Sonder-, Erinnerungs-... übersetzt werden.

    Wenn ich nicht um die teilweise schluderhafte Michel-Katalogisierung von Asien, Afrika und einigen anderen Exoten wüsste, könnte ich mich eher auf einen Kompromiss einlassen.

    kartenhai
    In welchem Katalog sind die Blockausgaben zur HonKong '97 abgebildet?

  • Hongkong : Block oder Vignette?

    • PW0001
    • 10. März 2010 um 22:40

    Nach langer Zeit wieder einmal ein Versuch eine Lösung zu finden. An eine Vignette glaube ich nicht.
    Vielleicht ist unter den vielen Neulingen des Forums einer dabei, der entscheidende Erkenntnisse mizuteilen hat. :hilfe:

  • Fragen zu TuT

    • PW0001
    • 6. März 2010 um 02:06
    Zitat

    Original von Rostigeschiene
    ...Kann mir jemand die Katalognummer und etweihige Besonderheiten mitteilen?...
    Werner

    Es dürfte sich um die Ganzsache U 27 handeln. In meinem Ganzsachenmichel von 1999 ist sie mit 32 DM notiert. Die aktuelle Notierung könnte vielleicht jemand mitteilen.

    Der Vierringstempel mit der Nummer 291 ist von Gera. Da das meine Heimatstadt ist und ich dazu immer Belege suche, wäre ich an diesem Umschlag interessiert.

    Der Aufgabeort Gera gehörte zum Gebiet 9a Reuß jüngere Linie und der Bestimmungsort Zeulenroda zum Gebiet 9b Reuß ältere Linie der TuT Postgebiete/Postorte.

    Die Post lief über Schleiz. In Schleiz gab es im Jahr 1856 eine Brandkatastrophe, die auch Auswirkungen auf das Postwesen hatte. So war der auf dem Brief verwendete K2 von Schleiz ein Ergebnis davon weil der bisher verwendete Zweizeiler beim Brand verloren ging.

  • DDR 327 als Einzelfrankatur?

    • PW0001
    • 6. März 2010 um 00:34

    Hallo,
    ich habe einen Brief erworben, der evtl. einen Teil zur Aufklärung beitragen kann. Es befindet sich darauf ein Nachgebührstempel über 1 Pfg. Das beweist zumindest, dass die 2 Pfg. Frankatur nicht ausreichend war und 1 Pfg. Nachgebühr erhoben wurde. Es beweist weiterhin, dass diese 2 Pfg. Frankaturen keine Ausnahme sondern gang und gäbe waren und ihre Ignorierung in den Katalogen unverständlich ist.

    Jedoch ist fraglich ob die nun bezahlten 3 Pfg. korrekt oder ob die Nachgebühr von (nur?) 1 Pfg. ein Zugeständnis waren um Großkunden nicht zu verprellen. Großkundenrabatt sozusagen?

    Auffällig ist die mit blauem Stift groß vermerkte 6. Das wäre m.E. die korrekte Gesamtgebühr gewesen. Das hätte aber 4 Pfg. Nachgebühr erfordert. Denn für Drucksachen bis 20g galten 6 Pfg. Gebühr.

    Da aber anscheinend nur 1 Pfg. Nachgebühr erhoben wurde, ist der Brief rechtens oder unrechtens (?) als Postwurfsendung behandelt worden. Denn dafür galten 3 Pfg. Gebühr. Doch die Werbeantwort, als Rückantwort einer Privatperson, kann keine Postwurfsendung sein.

    Was Sagt Ihr dazu?

    Bilder

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      • 193
  • Tsingtau - wer kann mir diesen Brief erklären

    • PW0001
    • 12. Februar 2010 um 20:33

    Links neben Zurück könnte das Datum 20/2 sein.

    Ich denke es könnte so gewesen sein, dass der Brief von Wilhelmshaven nach "J B t" (was immer das sein soll) ging. Deshalb wurde Wihelmshaven durchgestrichen und "J B t" drauf geschrieben. In/an/bei "J B t" schrieb man in rot "nicht" davor und unterstrich alles rot. Von dort ging er dann am 20/2 zurück. Am 7.3. kaum er dann wieder in Tsingtau an und wurde mit dem Stempel "Nicht ermittelt ..." versehen.

  • Tsingtau - wer kann mir diesen Brief erklären

    • PW0001
    • 12. Februar 2010 um 20:11

    Die grüne Abkürzung könnte J B t in Kurrentschrift heißen. Was es bedeutet ?(

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