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Um welches "Neuses" handelt es sich hier?!

  • Stamp_Charly
  • 1. April 2008 um 22:40
  • Stamp_Charly
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    18. Januar 1981 (44)
    • 1. April 2008 um 22:40
    • #1

    hallo an alle spezialisten hier,

    um welches "Neuses handelt es sich denn hier? habe bei wikipedia folgende gefunden:

    * Neuses am Berg, Stadtteil von Dettelbach im Landkreis Kitzingen
    * Neuses am Brand, Ortsteil von Sonnefeld im Landkreis Coburg
    * Neuses am Raueneck, Stadtteil von Ebern im Landkreis Haßberge
    * Neuses am Sand, Stadtteil von Prichsenstadt im Landkreis Kitzingen
    * Neuses an den Eichen, Ortsteil von Großheirath im Landkreis Coburg
    * Neuses an der Regnitz, Ortsteil der Marktgemeinde Eggolsheim im Landkreis Forchheim

    warum wurde bei der taxierung die "8" auf eine "4" ausgebessert? und was bedeutet der zweite rote vermerk?
    an wen war der brief in mergentenheim gerichtet?

    danke und grüße,
    Charly

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    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

    Einmal editiert, zuletzt von Stamp_Charly (1. April 2008 um 22:40)

  • oisch
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    • 1. April 2008 um 22:55
    • #2

    Hallo,

    kann Dir leider nur sagen, um welches Neuses es sich nicht handelt:

    Neuses an der Regnitz (Markt Eggolsheim), denn die bekamen erst am 01.06.1900 eine Posthilfsstelle mit eigenem Stempel.

    Ist wahrscheinlich nicht ganz die erhoffte Antwort, aber vielleicht kommst Du mit dem "Ausschlußverfahren" auch etwas weiter.

    Viele Grüße

    oisch, der jahrelang in diesem Neuses gewohnt hat

  • doktorstamp
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    • 1. April 2008 um 23:06
    • #3

    Der Brief ist im Talergebiet aufgegeben worden.
    7Gr entsprachen 3Kr, hier werden sie wohl aufgerundet haben. 8Gr entspricht ungefähr 4Kr

    Coburg lag im Talerbereich.

    Das Rötel, vermutlich 1Kr ist wohl das Bestellgeld/Botenlohn.

    So genau weis ich es aber nicht, aber ganz daneben bin ich hoffentlich nicht.

    So; An das königlich Württemburgische Oberamtgericht zu Mergentheim

    Unten ist vermerkt J.P.S. wohl Juristische Portosache

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • rabege
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    • 1. April 2008 um 23:21
    • #4

    Neusses am Sand, liegt bei Würzburg und war Kreuzergebiet.
    J.P.S.=Juristische Parteisache = portopflichtig
    Mit der Deutung der Taxierung versuche ich mich lieber nicht,
    Gruß rabege

  • lickle
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    • 1. April 2008 um 23:41
    • #5

    Die Taxierung ist ganz einfach.
    Der Brief lief von Bayern nach Württemberg. Es sind also 2 Postgebiete involviert. Bayern taxierte zuerst seinen Anteil von 8 Kreuzern. In Württemberg wurden weitere 4 Kreuzer angeschrieben und mit dem bayerischen Anteil zu 12 Kreuzern aufaddiert.

    Grüßle

    lickle

    doktorstamp
    Deine Währungsparitäten von Groschen zu Kreuzern stimmen nicht. 1 Groschen entsprach ganz exakt 3,5 Kreuzer. Dann entsprechen 7 Groschen 24,5 Kreuzern (aufgerundet 25 Kreuzer). Außerdem lag Coburg ganz sicher im Guldenbezirk.

  • Stamp_Charly
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    • 2. April 2008 um 09:03
    • #6

    danke für die hilfe.

    also handelt es sich laut lickle um "Neuses an den Eichen, Ortsteil von Großheirath im Landkreis Coburg" wenn ich das richtig herauslesen kann jetzt?

    kann mir einer der bayernspezialisten auch vielleicht eine bewertung des stempels und eine "feuser"-nummer geben falls vorhanden?

    danke,
    Charly

    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

  • rabege
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    • 2. April 2008 um 09:32
    • #7

    Hoppla, im obigen Neuses A. Sand ein "s" zuviel....
    Mit Coburg hat lickle sich wohl verschrieben, Feuser 2453-3 L1 r 60.-,
    Gruß rabege

  • heinmarke
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    • 2. April 2008 um 09:40
    • #8

    Hallo Stamp Charly,

    bei mein Altdeuschland Staaten Spezialkatalog von Tomas Henke & Hannover steht bei Bayern Vorphilatelie: Neuses a.d. Aisch, NEUSES L1 (r9ot 20 DM.

    heinmarke

  • Stamp_Charly
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    • 2. April 2008 um 09:44
    • #9

    ok ?( irgendwie gehts jetzt rund :D

    lickle meint das es das "Neuses an den Eichen, Ortsteil von Großheirath im Landkreis Coburg".

    rabege meint es nicht und gibt mir die Feuser 2453-3 L1 r 60.- (sind das DM oder € angaben schon?).

    und heinmarke gibt mir ein komplett ein neues "Neuses a.d. Aisch" (NEUSES L1 rot 20 DM).

    was stimmt denn jetzt :O_O:

    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

  • rabege
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    • 2. April 2008 um 09:54
    • #10

    Neuses a.d. Aisch gibt es mE nicht, soll wohl heißen Neustadt a.d. Aisch, Gruß rabege

  • heinmarke
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    • 2. April 2008 um 10:04
    • #11

    Das war mein fehler :ups:, Neuses a. Sand ist richtig, aber der preis ist der gleiche.

  • Stamp_Charly
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    • 2. April 2008 um 10:16
    • #12

    ok :)

    also ist "Neuses am Sand" in Unterfranken die richtige Stadt.
    Mit Feuser 2453-3 L1 rV.
    Stimmen dann die 20 DM von heinmmarke oder die 60.- irgendwas von rabege :D meine letzte frage dazu...

    danke jedenfalls! :bier:

    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. April 2008 um 10:30
    • #13

    Hallo,

    richtig ist Neuses am Sand (bis 1801 zum Hochstift Würburg, ab 1802 - 1805 an das Churfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 zum Großherzogtum Würzburg und ab Sommer 1814 wieder zu Bayern, jetzt Königreich), der Stempel wird mit etwa 20 Euro gehandelt, wenn der Brief Inhalt hat (Feuser Nr. 2453 - 3, dort 60 DM und immer in rot).

    J.P.S. = Justiz - Partei - Sache. Von daher entweder porto oder franko zu versenden (kein reiner Dienstbrief).

    8 Kr. für Bayern und 4 Kr. für Württemberg waren richtig genannt worden.

    Postvertrag Bayern - Württemberg vom 1.1.1810, Postregulativ vom 1.12.1810 in Bayern. Brief wog bis 1/2 Münchner Loth = 8,75g.

    Gruss von bayern klassisch

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
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    • 2. April 2008 um 10:38
    • #14

    Im Feuser sind auch DM - Preise, die relative Seltenheit spiegelt sich dort eigentlich recht gut wieder. Reale Preise sind gerade bei der Vormarkenzeit sehr zufallsabhängig,
    Gruß rabege

    Na, da hat @bayern klasisch schon alles gerichtet..

    Einmal editiert, zuletzt von rabege (2. April 2008 um 10:40)

  • Stamp_Charly
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    • 2. April 2008 um 11:06
    • #15

    wenn schon ein paar ihren feuser gezückt haben :D noch ein paar vorphilabriefchen wo ihr mir vielleicht mehr sagen könnt, z.b. den adressaten, die taxierung, den stempel...
    ich weis es sind nicht die schönsten briefe, aber wie schon öfters hier gesagt versuche ein wenig licht in die geerbte Phila-Sammlung meines großvaters zu bekommen...

    danke jedenfalls im vorhinein-was wäre das leben ohne dieses forum hier :dankeschoen:

    Bild 1: Wulfingerode nach Altstrelitz vom 20.04.1838
    Bild 2: Bremen nach Minden
    Bild 3: Brief Bremen nach Minden Rückseite
    Bild 4: Düsseldorf nach Braunschweig
    Bild 5: Merseburg nach Granau bei Halle vom 20.10.1849 (an einen königlichen Amtmann oder?)

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    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. April 2008 um 11:12
    • #16

    Hallo rabege,

    da sprichst du ein wahres Wort.

    Es ist nur so, dass in der Vormarkenzeit die Sammler weniger werden, was man bei der Markenzeit auch anders sehen kann.

    Für die Relation Seltenheit zu Preis ist der Feuser sicher das A und O für alle AD - Sammler. Die Preise wurden auch damals realistisch ermittelt und notiert.

    Doch gerade bei hochwertigen Stempeln ist ein massiver Einbruch zu gewärtigen, da heute nur noch wenige bereit oder in der Lage sind, hohe 3 oder gar 4stellige Beträge zu investieren. Der Markt in diesem Segment ist also eher down.

    Jedoch denke ich, dass der kluge Sammler, der auch ein kluger Investor sein darf, nun einsammeln kann, was gut und günstig ist und wohl kaum einen Fehler machen dürfte. Denn wenn früher das Preisniveau auch höher war, das Material war in Fülle vorhanden.

    Die letzte Zeit (3, 4 oder mehr Jahre) kommt wenig auf den Markt, und die seltenen Stücke bleiben oft aus. Wer jetzt Ahnung hat und gezielt auch postgeschichtlich interessante Briefe kauft, dem kann man nur Glück wünschen. Zumal viele Kataloge oft gar nicht die Sachen unterscheiden, die den Wert massgeblich mitprägen.

    Wer hat schon eine Drucksache oder einen Brief mit Muster ohne Wert aus der VMZ? Wer einen Expreß- oder Poste restante Brief? Wer einen Ortsbrief oder einen unterfrankierten? Alles Sachen, die man (lange) suchen muss, aber entdecken kann - und für recht kleines Geld sich so eine schmucke Sammlung hinlegen, über die jeder gerne schaut, die aber nicht jeder hat.

    Nur so ein Tipp vom "alten Hasen".

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der nie bedauert hat, auch die VMZ zu sammeln ...

  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. April 2008 um 11:26
    • #17

    Huch, da bin ich ja schon wieder dran:

    1) Eine portofreie herrschaftliche Polizei Sache

    An eine wohllöbliche Polizei Behörde zu Altstrelitz

    Stempel 60 DM

    2) Bremen preußisches Postamt dort nach Minden als Portobrief mit 2 Silbergroschen taxiert (zahlte der Empfänger)

    Herrn Endler & Kumpf in Minden

    Stempel 20 DM

    3) Düsseldorf - Braunschweig frankiert mit 3 Silbergroschen in bar

    An Fräulein Luise Hillebrecht
    Per Adresse Witwe Jeger von der Burg Braunschweig

    Stempel aus der Markenzeit - m. E. kein Zuschlag

    4) Merseburg - Granau als herrschaftliche Domainen Sache portofrei

    An königlichen Amtmann Herrn Hart Wohlgeboren zu Granau bei Halle

    Stempel 30 DM.

    Hoffe, etwas geholfen zu haben und verbleibe mit besten Grüssen bayern klassisch

    Einmal editiert, zuletzt von bayern klassisch (3. April 2008 um 14:44)

  • Stamp_Charly
    aktives Mitglied
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    160
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    18. Januar 1981 (44)
    • 3. April 2008 um 07:32
    • #18

    hallo bayern klassisch,

    danke für die wie immer sehr schnelle und hilfreiche antwort :goodjob:
    könntest du mir vielleicht auch die Feuser-nummer geben,wäre noch sehr hilfreich für eine beschriftung...

    danke und grüße,
    Charly

    Gesucht - Ergänzungen für meine Heimatsammlung "Rotenturm an der Pinka/ Vasvörösvár", früheres Deutsch-Westungarn.

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. April 2008 um 07:38
    • #19

    Hallo Stamp_Charly,

    wenn es bis heute abend keiner macht, mache ich es dann.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    679
    • 3. April 2008 um 09:19
    • #20

    Wulfingerode 3996-1
    Merseburg 2246-7
    Der Bremen-o mit Uhrzeit gehört mE zur Markenzeit,
    Gruß rabege

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