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Alte Briefe ohne Marken...

  • rabege
  • 18. März 2008 um 18:00
  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 5. Juni 2009 um 15:07
    • #501

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Fahrpostbrief zeigen:
    Er ist von Marktoberdorf nach Regensburg
    (leider ohne Jahr) und war 6 Loth schwer.
    Unten links steht: "frei mit Schein, sowie 14 Kr"
    (für den 6 Loth schweren Fahrpostbrief).
    und "3 Kr Auslage erhalten Faltermaier".
    (3 Kr Bestellgeld für eine Fahrpostsendung
    im Ortsbestellbezirk).
    Die Rötel müßten die verschiedenen
    Fahrpostnummer sein, oder ?

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 5. Juni 2009 um 16:38
    • #502

    Lieber VorphilaBayern,

    toller Brief mit erstklassiger Beschreibung. Du hast Recht, der Brief hat 4 verschiedene Manualnummern, unter denen er in den Briefkarten geführt worden war (der Rekord innerbayerisch liegt bei 5 Manunalnummern, also bist du nah dran). ;)

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • VorphilaBayern
    Stamm Mitglied
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    1.547
    Geburtstag
    7. August 1955 (70)
    • 5. Juni 2009 um 17:27
    • #503

    Lieber bayern klassisch,

    vielen Dank für Ihre Kommentierung.

    Möchte folgenden Brief zeigen:

    Brief aus St. Gallen (Schweiz) vom
    13. Januar 1809, der aus Gebührenersparnis
    nach Lindau im Bodensee (Bayern) gebracht
    wurde. In Lindau ging der Brief nach Leutkirch
    (ab 1803 an Bayern - ab 6.10.1810 an
    Württemberg). Er lief somit innerhalb Bayerns
    und kostete dem Magistrat der Stadt Leutkirch,
    4 Kreuzer Porto.

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • Magdeburger
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    • 8. Juni 2009 um 17:25
    • #504

    Hallo Zusammen,

    nach Durchsuchung habe ich diesem Brief gefunden. Er wurde am 01.03.1835 von Magdeburg nach Frankfurt an der Order versendete. Neben der doch ungewöhnlichen Adresse "Herrn C. Heinrich Schildbach aus Schneeberg zur Zeit in Frankfurt a/O" gestaltete sich doch der Rest für mich sehr schwierig.

    Soweit ich es sehe, wurde "nebst? ein Geldsäckchen mit 27 Säch? Louisdor und 4 Säch? Dukaten" also "fremdes Geld" mit aufgegeben. Dieses Geld wurde in einem Geldsack zum Brief aufgegeben. Es handelt hierbei also um einen sogenannten "Goldbrief".

    Um das Porto zu berechnen musste zuerst der Wert bestimmt werden. Dieser berechnet sich wie folgt:
    27 Louisdor entsprechen 27 x 5 (Umrechnungsfaktor) = 135 Thaler und 4 Dukaten sind 4 x 2,75 (Umrechnungsfaktor) = 11 Taler und sind somit insgesamt 146 Thaler.

    Das Porto berechnet sich somit je 5 Meilen und 50 Thaler mit 2Sgr. Die Entfernung von Magdeburg nach Frankfurt an der Oder beträgt ca. 28 Meilen.
    Daraus folgt je 3 x 50 (150 Thaler) x 6 x 5 Meilen (30 Meilen) = 2 x 3 x 6 = 36 Sgr. Diese Berechnung entspricht aber der des "Silbergeldes". Bei Goldwert sollte aber nur das halbe Porto des Silberpreis berechnet werden und ist somit korrekt 18 Sgr.

    Bitte dringend Korrektur wenn ich falsch liegen sollte.

    Danke Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Juni 2009 um 17:40
    • #505

    Hallo Magdeburger,

    ein schöner Brief. Zu dem Geschriebenen:

    "Nebst ein Geldpäckchen H S $ (= Numero) 90
    mit 27 Stück Louis d´or und 4 Stück Ducaten."

    Oben links, wie bei allen qualifizierten Poststücken in Preußen vorgeschrieben, sehen wir das gewogene Gewicht von 14 1/2 kölnischen Lothen , für dessen Korrektheit der Aufgabebeamte unterschrieb. Die Abgabepost hat ihn dann nachgewogen und kam (rechts davon) noch immer zum gleichen Ergebnis.

    Für Preußen kann ich als "Bayer" natürlich nicht sprechen, aber Briefe mit Wertversendung sind häufig. Mit Goldmünzen jedoch sehr selten, da diese Münzen eigentlich kein gängiges Zahlungsmittel waren und eher der Verrechnung dienten.

    Lag dir als Literatur das Buch von Christian Hörter vor?

    Liebe Grüsse von bayern klassisch, der sich freut, dass endlich mal ein Preuße hierher gefunden hat, der was kann und was zeigt ...

  • Magdeburger
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    • 8. Juni 2009 um 17:56
    • #506

    @Bayern Klassisch

    das Buch von Hörter liegt mir nicht vor. Ich habe gestern in meiner Litheratur Preußiische Porto-Taxe als Reprint (Rundbrief 100 der Arge Preussen) wiederentdeckt. Diese Verordung trat am 01.01.1825 in Kraft Da ich bei Portoberechnungen bisher gründlich daneben lag, habe ich einen Beleg gesucht, welcher innerhalb Preussens lief und der nicht "gewöhnlich" ist. Somit war dieser die Wahl. Nach langen studieren (mehrere Stunden) bin ich eben zu dieser Berechnung gekommen und kann aber auch nicht sagen, ob ich damit richtig liege.

    Teilweise ist die Postverordnung auch unter nachzulesen


    Gruss Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • bayern klassisch
    Gast
    • 8. Juni 2009 um 18:24
    • #507

    Hallo Magdeburger,

    die Intension meiner Frage war einen andere: Ich habe den Hörter ("Fahrpost in Deutschland 1808 - 1823"), konnte aber die meisten Knack - Belege von Bayern leider nicht nachvollziehen (wie ein paar andere Sammler höherer Ebene auch).

    Da ich seit vielen Jahren keine Fahrpost mehr sammle, dachte ich, du hättest, da das Buch hauptsächlich Preußens und Bayerns Fahrpost behandelt, entweder den Hörter oder ein vergleichbares Buch, aus dem der Nachvollzug mehr Interpretationserfolge nach sich zieht, als das bei mir der Fall war.

    Sicher kennst du dich im Internet besser aus als ich - vlt. kannst du das Buch irgendwo erwerben. Für diesen Fall ist hier schon einmal die ISBN - Nr.:

    3 - 927230 - 06 - 5

    Erschienen ist es 1992 und vom handwerklichen her ist es auch strapazierbar.
    Wenn du es für unter 40 Euro bekommen kannst, wäre dir als Preußen schon etwas geholfen.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Magdeburger
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    • 27. Juni 2009 um 19:27
    • #508

    Hallo Zusammen,

    hier habe ich noch einen schönen Goldbrief vom 30.08.1832 von Magdeburg nach Schneeberg. Der Empfänger ist der gleiche wie im vorherigen Brief, nur diesmal an seiner "richtigen" Anschrift.

    Ich nehme an, dass der Brief über Leipzig gelaufen ist. Insgesmt beträgt die Entfernung ca. 28 Meilen.

    Interessant wäre es für mich, wie sich das Porto zusammensetzen würde.

    Versendet wurden 30 Louisdor in eiem Päckchen.

    Für Preussen gilt als erstes die Umrechnung der Louisdor in Silbergeld mit dem Umrechnungsfaktor 5, darauf folgt ein Wert von 150 Thaler (30 x 5 = 150). Von Magdeburg nach Leipzig sind es 15 Meilen (habe einen Brief welcher mit 3 Sgr? oder schon 3 Ngr taxiert wurde vom 02.12.1834).

    Danraus ergibt sich auf 15 Meilen ein Porto von 18 Sgr (je 5Meilen je 50 Thaler 2Sgr) reduziert auf die Hälfte von 9Sgr.

    Wie setzt sich die Differenz zusammen?

    Danke Ulf

    Suche Belege von Magdeburg bis 31.12.1867 sowie Belege mit Packkammerstempel

  • VorphilaBayern
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    • 24. Juli 2009 um 18:16
    • #509

    Liebe Sammlerfreunde,

    möchte folgenden Brief zeigen:

    Unfrankierter Brief von Öhringen
    ins benachbarte Mulfingen (beide
    Orte Württemberg) vom 3. Juni 1807.
    Der Empfänger bezahlte 2 Kreuzer Porto.
    Interessant ist der Hinweis links unten:
    "durch Laufzettel schleunigst zu befördern".
    Kann dies jemand näher erläutern ?

    Beste Grüße,
    VorphilaBayern

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  • liball
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    • 31. Juli 2009 um 15:25
    • #510

    Hallo,

    hat jemand eine Idee zu den Taxen dieses Feldpostbriefes aus Passau vom 11.6.1809 mit Franchise an den Fürsten zu Lippe-Detmold in Detmold (Königreich Westphalen). Der seltene Stempel DE. BAV. ist lt. Feuser in Frankfurt benutzt worden.

    Grüsse
    liball

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 31. Juli 2009 um 15:43
    • #511

    Hallo liball,

    nur der Versuch einer Deutung:

    Passau - Aschaffenburg 30 Kr..

    Vorne stehen 1 Francs 95 Centimes Auslag, die etwa 1 Gulden entsprechen. Dies würde für die Strecke ab der bayer. Grenze bis ? angerechnet worden sein.

    Hinten notierte man 1 Gulden 20 Kreuzer, also rechnete man ca. 20 Kr. von ? bis zum Zielort.

    Schwierige Zeit, wenige brauchbare Unterlagen, kaum Literatur - aber ein wunderschöner Brief! :P :P :P

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 2. August 2009 um 18:37
    • #512

    Hallo Bayernfreunde,

    in meiner Sammlung Bay. Fingerhutstempel befindet sich auch folgender Brief:

    Portobrief von Simbach a. Inn nach Brüssel aus dem Jahr 1843.

    Mit den Taxen auf der Vorderseite bin ich aber - ich muss es zu meiner Schande gestehen - total überfordert.

    Kann hier jemand helfen? (Bei einem bin ich mir fast sicher - aber bitte Zeit lassen.)

    Viele Grüße
    bayern-kreuzer

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 2. August 2009 um 19:09
    • #513

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    dann warte ich mal dezent im Hintergrund und lasse mal der Jugend die Möglichkeit der Interpretation dieses herrlichen Briefes ... :P :P :P

    Kleiner Tipp: Maßgeblich war der Postvertrag Bayerns mit Preußen von 1835, soviel muss genügen. :jaok:

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. August 2009 um 16:45
    • #514

    Nun ja, da sich keiner meldet, bleibt es wieder mal an mir hängen. :D :D :D

    Der Expeditor hat sich entweder verrechnet, oder war in der Zeile verrutscht, denn von Simbach bis Aschaffenburg waren es 46 Meilen, womit der Brief für die bayerische Strecke (über 42 bis 48 Meilen) 16 Kr. gekostet hätte.
    Er hat aber 18 Kr. zugrunde gelegt für eine Strecke von über 48 bis 54 Meilen.

    Warum er 18 / 18 geschrieben hat, wird ewig sein Geheimnis bleiben, denn wir haben ja einen reinen Portobrief vor uns und sein "Job" war es nur, die bayerische Gebühr vorne zu notieren.

    Als schrieb er nach dem Streichen von 18 / 18 folgerichtig 26 Kr. auf, denn die bayerische Post fuhr von Aschaffenburg durch Hessen (Taxis) bis nach Koblenz (Preußen) und kassierte dafür 18 Kr. plus 8 Kr., die man später an Taxis rückvergüten musste.

    Diese 26 Kr. wurden in 7 1/4 Sgr. reduziert (nicht vermerkt) und mit der prußischen Transitgebühr von 6 Sgr. in 13 1/4 Sgr. mittig in preußischer roter Tinte notiert.

    Seit dem 1.1.1835 rechnete man in Belgien, erst 1830 gegründet, in Francs.

    1 Franc = 10 Decimes = 100 Centimes.

    Hiermit schloß man sich der französischen Währung an.

    Der Empfänger in Brüssel zahlte also total 22 Decimes, die in der typisch französischen Schreibweise mittig notiert sind.

    Die Wähungsparität war 1 Decime = 1 Silbergroschen = knapp 4 Kr. rheinisch. Der Empfänger zahlte also ca. 22 Silbergroschen bzw. etwa 1 Gulden und 28 Kr. rheinisch für dieses Briefchen.

    Da der Empfänger des Briefchens ein Baron und der Sekretär der österreichischen Botschaft in Brüssel war, halte ich es für möglich, dass der Brief gar nicht aus Simbach selbst stammt, sondern nur über die nahe Grenze getragen wurde, weil Bayern eine "günstigere" Versendung garantierte, als dies von Österreich aus möglich gewesen wäre. Dergleichen kenne ich und habe es auch in meinen Sammlungen belegt von Braunau und Salzburg.

    Da der Inhalt noch vorhanden zu sein scheint, würde mich das Ergebnis einer diesfallsigen Überprüfung interessieren.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Bayern-Kreuzer
    Gast
    • 3. August 2009 um 17:32
    • #515

    Hallo bayern-klassisch,

    vielen herzlichen Dank für Deine Beschreibung meines Briefes.

    Da hätte ich bestimmt Tage für gebraucht, wenn ich überhaupt zu einem Ergebnis gekommen wäre.

    Und mit Deiner Vermutung hinsichtlich des Ortes, von dem der Brief stammt, hast Du auch mal wieder recht. Er kommt aus Hagenau. Und das liegt auf der anderen Seite des Inn in Östereich; die Entfernung beträgt gerade mal gut 5 km.

    Viele Grüße von
    bayern-kreuzer

  • bayern klassisch
    Gast
    • 3. August 2009 um 18:52
    • #516

    Hallo Bayern-Kreuzer,

    freut mich, wenn ich dir etwas helfen konnte. :)

    Dass er über die Grenze geschmuggelt wurde, macht ihn ja noch viel besser.

    Du könntest mal versuchen zu eruieren, was er bei einer Aufgabe in Österreich gekostet haben würde ... und du wirst dich wundern!

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • Roda127
    neues Mitglied
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    19. Juli 1957 (68)
    • 9. August 2009 um 12:05
    • #517

    Hallo Bayernfreunde,

    kann mir jemand helfen und den abgebildeten Brief erklären.
    Leider handelt es sich nur um eine Briefhülle und damit ist dieser Beleg für nicht weiter datierbar.
    Bei dem Stempel müsste es sich um den Würzburger Fahrpoststempel(Sonderform) lt. Hörter handeln.
    Dei Anschrift: " Den wohlgebornen und Hochgelehrten Herrn Bürgermeister und Rath der Stadt Roda"
    links oben: 6 Pfund 12 loth ??
    dann links unten: Auslagen = 34 Gulden 12 Kreuzer
    denn roten Vermerk kann ich mir leider nicht errechenen und auch die Umrechnung 21(thaler???) 4Groschen 4 Pfennig?? keine Ahnung
    würde mich über euere Hilfe freuen.
    Danke und schönen Sonntag noch.
    Gruß Roda127

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    suche immer Belege von Roda / Stadtroda für meine Heimatsammlung

  • bayern klassisch
    Gast
    • 9. August 2009 um 15:38
    • #518

    Hallo Roda127,

    da steht: Auslage 34 Florin 12 Kreuzer.

    21 Reichsthaler 4 Groschen und 4 Pfennige stimmt auch.

    In Rötel wurden die Gesamtkosten notiert: 36 Florin und 46 Kreuzer.

    1 Reichsthaler = 30 Groschen.

    21 x 30 = 630 Groschen.

    630 x 3,5 = 2.100 Kreuzer.

    2.100 : 60 = 35 Gulden.

    Bis 31.12.1825 wären es keine Silbergroschen, sondern gute Groschen gewesen. Die Rechnung dann:

    1 Reichsthaler = 24 ggr.

    1 ggr. = 4 Kr..

    21 x 24 = 504 ggr. plus 4 ggr. = 508 ggr..

    508 x 4 = 2.032 Kr..

    2.032 : 60 = 33 Gulden 52 Kr..

    Du siehst also, wie wichtig es ist, datierte oder zumindest datierbare Belege zu haben.

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

  • oisch
    aktives Mitglied
    Beiträge
    420
    Geschlecht
    Männlich
    • 19. August 2009 um 21:28
    • #519

    Guten Abend,

    möchte hier einen "späten" Portobrief von Frankfurt Main nach Mußbach Pfalz vom 3. Aug. 1860 zur Diskussion stellen, den ich vor einiger Zeit aufgrund eines Tipps von Bayern-Klassisch (hierfür an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank) für ausgesprochen kleines Geld bei einem "bekannten Internetauktionshaus" ersteigert habe.

    Die Entfernung Frankfurt - Mußbach = Neustadt / Haardt beträgt 12 Meilen und damit wären für einen unfrankierten Brief der 1. Gew.-Stufe im DÖPV
    9 Kr. fällig gewesen. Auf dem Brief sind allerdings nur 6 Kr. vermerkt ... es sei denn der Kamerad Postmeister hat die Zahl verkehrt rum geschrieben ????

    was stimmt nun ????


    Gruß oisch - nach wie vor auf Kriegsfuß mit den altdeutschen Taxzahlen :)

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  • bayern klassisch
    Gast
    • 19. August 2009 um 21:35
    • #520

    Hallo Oisch,

    da hast du einen schönen Brief auf FFM gekauft - aber es war ein Frankobrief, kein Portobrief.

    Links unten steht franko und daneben, wie es die Vorschrift bei Taxis war, der Betrag, den der Postler errechnet und der Absender bezahlt hatte, in kleine roter Ziffer.

    6 Kr. für einfache Briefe über 10 bis 20 Meilen - alles völlig korrekt.

    Du siehst, wie wichtig der Franko - Vermerk war (vor allem bei Taxi).

    Liebe Grüsse von bayern klassisch

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