Hallo zusammen!
Heute quasi als Betthupferl das gestern angedrohte Insinuations-Document von 1859 - ohne viele Worte, da mir gleich die Augen zufallen
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Gute Nacht + schöne Grüße
Bayern-Nerv
P.S.: + Ausblick auf noch ein paar Briefe
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Hallo zusammen!
Heute quasi als Betthupferl das gestern angedrohte Insinuations-Document von 1859 - ohne viele Worte, da mir gleich die Augen zufallen
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Gute Nacht + schöne Grüße
Bayern-Nerv
P.S.: + Ausblick auf noch ein paar Briefe
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Hallo zusammen!
Hier noch ein Brief von der Messe, der verlangte, unbedingt mitgenommen zu werden: vom 21.12.1850 von Cassel nach Holzhausen, interessant fand ich schon mal den Stempel verspätete Aufgabe.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo zusammen!
Heute von mir auch mal wieder ein Brief und zwar vom 5.6.1854 von Berlin nach Cognac - siegelseitig Stempel Paris - Paris-Bordeaux - Cognac.
Vielleicht kann mir jemand was zu den Taxen sagen.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo Bayern-Nerv
dieser Brief ist mit insgesamt 5 1/2 Sgr barfrankiert. Diese teilen sich in 3 Sgr für Preussen und 2 1/2 Sgr für Frankreich auf. Nach welchem PV kann ich leider nicht sagen.
Mit freundlichem Sammlergruss
Ulf
Hallo in die Runde,
sich über eBay - Beschreibungen, ob ihrer fachlichen Niederungen, aufzuregen, ist ein regelmäßig sinnloser Vorgang.
Ein Anbieter in Frankreich beschrieb einen Brief, der nur von vorne zu sehen war, als "Brief aus Immenstadt" von 1811.
Liest man die Adresse, konnte man sich schon fragen, ob nicht das Bild eines anderen Briefes aus Versehen zum Text eines Immenstadter Briefes zusammengefunden hatten, denn ich sah nur einen Faltbrief, der in 67 (Departementsnummer für Bas Rhin) Strasbourg frankiert nach Colmar aufgegeben worden war und der so mit Bayern gar nichts zu tun gehabt haben konnte.
Ich schrieb den Anbierter an, wie er auf Immenstadt käme, welches sicher nicht auf der kurzen Route von Strasbourg nach Colmar läge.
Er schrieb zurück, dass der Inhalt aus Immenstadt stammte, soweit er es identifizieren könnte. Ohne die Siegelseite oder den Inhalt zu sehen, bot ich in der Hoffnung, der Anbieter hätte sich nicht getäuscht.
Ich habe es nicht bereut. ![]()
Inhaltlich wurde er in Immenstadt am 1.6.1811 geschrieben und mit dem Trockensiegel der Firma Betterich und Kolb verschlossen.
Zur Post aufgegeben wurde er aber erst einen Monat später, am 1.7.1811, wie uns ein Franzose in Strasbourg belegt, der siegelseitig die Absenderangabe und das Aufgabedatum anbrachte.
Er zahlte auch die 3 Decimes Franko, die ausgewiesen wurden, was ganz besonders selten ist, denn die meisten geschmuggelten Briefe wurden, weil ihnen ja kein Geld beilag, unfrankiert aufgegeben, was auf die Gebühren keinen Einfluß hatte.
Aus jener Zeit (Postvertrag Taxis - Frankreich von 1801, gültig für Bayern bis zum 31.12.1821) kenne ich zwar nicht alle Vorschriften, doch war es schon damals streng untersagt, Briefe durch Reisende oder in Paketen einliegend zu transportieren.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Lieber bayern klassisch,
herzlichen Dank für Zeigen und Beschreiben
dieses sehr interessanten Briefes.
Liebe Sammlerfreunde,
möchte folgenden Brief zeigen:
Brief vom bischöflichen Consistorium in Brixen
(ab Februar 1806 bis 23. Juni 1814 zu Bayern -
ab 24. Juni 1814 an Österreich) nach Friesach
in Österreich mit Freivermerk ("fr") vom 9.1.1811.
Siegelseite jedoch keine Taxierung. "fr" bezieht sich
somit auf Gebührenfrei bis zur Grenze. Beim
Empfänger wurden 14 Kreuzer Porto kassiert.
Beste Grüße,
VorphilaBayern
Hallo VorphilaBayern
Danke fürs Zeigen. Ein sehr schöner Brief ![]()
Ich war bis jetzt überzeugt dass Brixen auch 1810 an Italien kam, jetzt weiss aber besser. Briefe von Brixen ist wohl eher selten. Bis jetzt habe ich keine und nur sehr wenige gesehen.
Hier ein Link zu eine Karte wo die Grenzen von 1812 angezeigt sind. Hier sieht man auch deutlich dass Brixen immer noch im Bayern war. ![]()
Viele Grüsse
Nils
Hallo Bayern-Nils,
herzlichen Dank für Ihre Anmerkung
(habe bisher nur diesen Brief aus Brixen),
sowie das Zeigen der sehr interessanten
Landkarte von 1812.
Viele Grüße,
VorphilaBayern
Hallo zusammen!
Heute hier ein Brief von 1827 von Berlin nach Wien - franco bis zur Grenze - an den wohllöblichen Magistrat...... Wien - bitte um Erklärung der Taxen.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo Bayern-Nerv,
aus bekannter Korrespondenz ein feines Stück zum Abend:
Ob und wieviel bezahlt wurde in Berlin bis zur Grenze zu Österreich, kann ich nicht erkennen; vlt. war der Brief postportofrei bis dahin, weil ich siegelseitig nichts klar lesen kann.
Ab der Grenze war es ein Brief der 2. Gewichtsstufe, über ein halbes bis 1 Loth wienerisch schwer, für den 28 Kr. Conventionsmünze beim Empfänger anfielen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo zusammen, hallo @bk!
Danke für deine Erklärungen zu meinem vorher gezeigten Brief -ein paar einfache nette Stücke habe ich noch - hier jetzt mal ein Exemplar von Berlin v. 12.5.1843 nach Gardelegen Altmark - irgendwie können meine Augen die Schrift nicht richtig entziffern. ![]()
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo Bayern-Nerv,
"An Ein Königliches Hochlöbliches landräthliches Amt des Gargelegener Kreises zu Gardelegen in der Altmark
Militärische Landes Vermessungs Sache".
"In Ermangelung eines Dienstsiegels
Graf Hachingen (?) Generalleutnant der 2. Schützen Att."
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo zusammen!
Heute habe ich einen Brief vom 25.03.1848 von Magistrat Bamberg zum königl.fürstlichen Polizei Amt in Plauen - siegelseitig keine Vermerke.
@bk - danke für deine Infos zum meinem Brief Berlin - Gardelegen
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo zusammen!
Hier der bereits "angedrohte" Post-Behändigungsschein Berlin-Calbe von 1874.
1. Scan Vorder- und Rückseite
2.+ 3. Scan Inhalt!
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo zusammen!
Heute habe ich ein nettes Briefchen vom Bürgermeisteramt Appenhofen mit HKS Ingenheim (mit Abdruck der Stellschraube) v.26.6.1882 gelaufen nach Billigheim - rückseitig mit Ankunftsstempel Billigheim + Verwaltungsstempel der Landgemeinde Appenhofen - vorher lief der Brief am 19.6.1882 vom bayr. Bezirksamt Bergzabern nach Appenhofen (mit Ankunftsstempel HKS) - Inhalt eine Schulversäumnisliste der protestantischen Schule zu Appenhofen - aber Versäumnisse waren Fehlanzeige - das Formular ist leider zu groß für den Scanner - schade.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
Hallo Bayern-Nerv,
schöne Dienstbriefe in guter Erhaltung mit klaren Stempeln - prima. ![]()
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo zusammen!
Und für heute dann schnell noch ein Doppelpack hinterher, beide Briefe von Bayreuth gelaufen nach Ludwigstadt, mitgenommen wegen der sauberen Stempel.
Schöne Grüße
Bayern-Nerv
HAllo Alle
Brief aus Hückeswagen nach London über Ostende. Sendet am 4.4.1849 Ankunft 6.4.1849.
Porto 4 Sgr. war dass das Porto nach Ostende? Die drei Streche ist das der englische Porto, vielleicht 1 Schilling und 1 Pence?
Ankunftsstempel SW(?)
Viele Grüße
Jørgen
Lieber Jörgen,
deine Beschreibung müsste stimmen - London S.W. müsste "South West" bedeuten, wenn ich mich nicht irre. Mal sehen, was die Experten dazu sagen.
Liebe Grüsse von bayern klassisch
Hallo Jørgen,
ohne mich hier zum Experten zu ernennen:
Nach dem preußisch-englischen PV von 1846 hätte ein einfacher Brief 10 Sgr. oder 12 d. gekostet, Teilfranko war nicht mehr vorgesehen.
Preußen erhielt für diesen Portobrief von England 4 Pence erstattet.
Die drei Striche müssten die 12 Pence darstellen - das ist dem Postbeamten wohl etas verunglückt.
Zum Vergleich anbei ein Brief aus dem gleichen Jahr mit besagter Taxierung.
Viele Grüße
Michael