Hier drei für mich ungelöste Rätsel:
Bild 1: Wo gibts denn sowas? Unten geschnitten!
Bild 2: Woher kommen die Zahlen und weißen Striche?
Bild 3: erst veränderte Farbeinstellungen zeigen: Das Neongrün zwischen Statue und linkem Haus breitet sich viel zu weit nach oben und links aus.
Wie entstehen solche... ja wie nennt man sowas überhaupt?
Neuling braucht Hilfe
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leomemmi -
16. März 2008 um 19:56
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Hallo leomemmi,
erst einmal recht herzlich willkommen im Forum. !!!
Bevor man Fragen stellt, stellt man sich normalerweise vor, damit jeder im Forum weiss mit wem er es zu tun hat und vor Allem was er sammelt und wo und wie man ihm helfen kann

Zu Deinen 3 Fragen kann ich nur einen Beitrag zu Frage 1 teilweise beantworten. Dieser Viererblock ist aus Markenheftchenbogen 18
( Nov. 1972 ) Er müsste aber oben und unten gezähnt sein. !!!!
Ist mir bisher nicht bekannt. Lt. meiner Literatur sind anderweitige Paarungen nicht möglich.
Aber gedulde Dich noch etwas, es gibt noch wesentlich mehr "Spezialisten" in Bezug RM/MH hier im Forum als mich.
Sammlergrüße von Wolle
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Zu Bild 1) Die ersten Markenheftchen der Serie Unfallverhütung wurden mit komplett gezähnten Marken hergestellt. Durch einen unpräzisen Zuschnitt wurde die untere Zähnung abgeschnitten.
Zu Bild 2) Das ist eine Briefcodierung, wie sie im Erscheinungszeitraum des Blocks genutzt wurde. Heute findest Du auf Briefen einen langen Barcode in neonoranger floureszierender Farbe. Solche Codierungen kamen auch noch in anderer Form und Farbe vor.
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Hallo und willkommen!
Zu Frage Zwei: Es ist ein Code
Dazu hier ein Zitat von Heinz Friedberg von der Arbeitsgemeinschaft Briefpostautomation e. V. Rundbriefredaktion:Zitat"Bei den ersten ab 1967 in Betrieb genommenen Briefverteilanlagen der Deutschen Bundespost wurde der „Matrixcode II“ verwendet. Er besteht aus Strichen in vier Spalten mit 8 mm Abstand zu je fünf Zeilen. Die vier Spalten entsprechen von links nach rechts den vier Stellen der damaligen Postleitzahl, die fünf Zeilen haben von oben nach unten die Werte 0, 1, 2, 4, 7. In jeder Spalte müssen zwei Striche vorhanden sein (mehr oder weniger sind Druckwerksfehler) und es gilt die Summe der Werte. Z. B.: 0+1=1, 2+4=6, 1+7=8 usw. 4+7=11 gilt als Null.
Codiert wurde im Allgemeinen die Postleitzahl, doch gibt es eine Reihe von Sonderregeln: Da es keine PLZ gab, die mit Null begann wurde für einige Großstädte in der Tausenderstelle (1. Spalte) eine Null codiert, in der Hunderterstelle (2. Spalte) die Tausenderstelle der PLZ und in den verbleibenden Stellen die Nummer des Zustellamts. So war eine Sortierung gleich auf Zustellämter möglich. Z. B. für „6000 Frankfurt 75“ wurde codiert 0675. War in der Anschrift keine Postamtsnummer angegeben, wurde 00 codiert, also für „6000 Frankfurt“ war es 0600. War ein Vorort angegeben, z. B „6000 Frankfurt-Hausen“ wurde 99 codiert, also 0699. Weitere spezielle Codierregeln gab es für kleinere Großstädte.
In einigen Briefverteilanlagen wurden auch eingehende Sendungen codiert und maschinell für die Zustellung verteilt. Dafür gab es eigene Regeln, nach denen die Codierung aus dem Straßennamen abgeleitet wurde.
Die Codierung erfolgte mit Heißprägebändern, die je nach Anlage und Anwendung (Ausgangs- oder Eingangspost) bei Tageslicht kaum sichtbare hellgelbe, unter der UV-Lampe phosphoreszierende oder fluoreszierende Codierstriche oder schwarze magnetische Codierstriche aufbrachten. Außerdem wurden Platzkennzeichen (Ziffern oder Buchstaben) aufgedruckt, von denen einige sehr selten und von Spezialsammlern gesucht sind.
Ab 1976 wurde der „Linearcode“ eingeführt, der zuerst mit mechanischen Druckwerken von Farbbändern gedruckt, später mit Tintenstrahldruckern aufgebracht wurde. Es gibt etwa ein Dutzend Linearcodeformate. Im heutigen „Codeformat 3“ sind von rechts nach links PLZ, Straßen-Nr., Haus-Nr. und eine Zusatzinformation enthalten."
Grüße,
Christoph -
Nach Phila Toms Tadel möchte ich nun die Regeln der von ihm geforderten Etikette erfüllen: Ich war ohne dieses Forum ein einsam vor sich hin briefmarkensammelndes Männlein, das nach Phila Toms Kommentar aber so schlau ist wie zuvor.
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Welcher Tadel?? Welche geforderte Etikette??


Ich hab doch lediglich zwei Deiner Fragen beantwortet.
Bin ich hier im falschen Film?????

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Entschuldigung, Phila Tom, habe Deine Antwort mit der von wolleauslauf verwechselt
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Ersteinmal auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Weitere Infos zu der gezeigten Block-Codierung findest Du hier: Postautomatisierung
Dann hatte Wolle das schon richtig gesagt mit dem 4-er-Block, der stammt aus dem Markenheftchen Unfall Michelnummer 18 bzw. Heftchenblatt 23. Du kannst mal im Michel nachlesen, da steht es auch beschrieben, dass bis Heftchen 19 die Zähnung herstellungsbedingt beschnitten ist. (Einführung im Kapitel Markenheftchen, Michel Deutschland 2007/2008 Seite 1038) Ab Heftchen 20 sind dann oben und unten n den Freimarkenheftchen die Marken glatt beschnitten.
Dann noch von mir eine Frage zu Nr. 3: Kannst Du bitte mal die Originalmarke scannen und einstellen? Ich kann bei dieser farbbearbeiteten Marke nicht erkennen, auf was Du hinaus willst. Mein vorsichtiger Verdacht läuft Richtung Passerverschiebung einer Farbe, aber dazu müsste man mal das Original sehen.
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Ein Neuling bedankt sich, vor allem bei Phila Tom und reichswolf! Ehrlich geschrieben, verstehe ich immer noch nicht: Die Zahlen und Striche auf dem Weihnachtsblock sind über der Originalfarbe? Oder ist die Farbe da weggeätzt?
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Ja, zusätzlicher Aufdruck aus der Codiermaschine. Das hast Du richtig verstanden.
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Hier das von Bernd HL gewünschte Original ( ich find, man erkennt nix drauf):
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Tja, hilft leider auch nicht richtig weiter. Meine Vermutung Passerverschiebung scheidet da schon mal aus. Ohne nun das Original vorliegen zu haben, würde ich noch auf Verfärbung durch Wasserbad tippen.