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AM Post

  • mar-vel
  • 16. März 2008 um 19:47
  • mar-vel
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    5. März 1970 (56)
    • 16. März 2008 um 19:47
    • #1

    Guten Abend,

    bezüglich AM Post habe ich noch drei Fragen.
    Ich habe bei diesen Marken festgestellt, dass es sich um einen deutschen Druck handelt, richtig?
    Wie bestimme ich die Papiersorte?
    Sind diese Zusammendrucke auf einer Postkarte höher zu bewerten?
    Und warum ist die linke Marke weiter nach rechts versetzt als die Rechte?
    Vielen Dank und Gruß
    Marc

    Bilder

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    Ich suche Bremer Schüsselstempel auf Brief zum Tausch oder Kauf.
    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • Phila_Tom
    Stamm Mitglied
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    • 16. März 2008 um 20:11
    • #2

    Hallo,

    Es handelt sich um den amerikanischen Druck. Die Unterscheidungsmerkmale habe ich bereits hier erklärt.

    Beim deutschen Druck gibt es nur bei der 6 Pf Papierunterschiede. Hier lässt sich der Unterschied in erster Linie durch die Reaktion der Druckfarbe unter UV Licht bestimmen.
    Papier x des amerkianischen Drucks ist wesentlich glatter als Papier z. Die anderen Papier lassen sich nur mit entsprechendem Vergleichmaterial sicher bestimmen.

    Leichte Verzähnungen kommen bei AM-Post Marken häufig vor. Man beachte die Zeit und die daraus resultierenden technischen Möglichkeiten, in der diese Marken produziert wurden. Infos dazu findest Du hier.

  • mar-vel
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    5. März 1970 (56)
    • 16. März 2008 um 21:16
    • #3

    Phila_Tom

    Vielen Dank und entschuldige bitte. Das hätte ich natürlich vorher lesen können.
    Aber dank Deiner erläuterungen habe ich das nun auch verstanden, hoffe ich.
    Die 30 Pf Marke ist also ein deutscher Druck und die 12 Pf. ein englicher?
    Falls nicht tut es mir jetzt schon Leid.

    Und magst Du mir etwas zu dem Wert der Beiden auf der Postkarte sagen?

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    Ich bin auch dankbar für Tipps zu Auktionen oder Händlern.

  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    • 16. März 2008 um 22:28
    • #4

    @ mar-vel

    Die 30 Pfennig gibt es nur beim Deutschen Druck, ist also ganz einfach. Der Englische Druck lässt sich genauso leicht erkennen, da er die enge Zähnung aufweist. Die anderen beiden Drucke habe weite Linienzähnung.

    Zu Deiner Postkarte: Es ist ein waagerechtes Paar der Mi.Nr. 2 des Amerikanischen Druckes, gelaufen am 11.08.45. Damit ist der Beleg um 2 bzw. 3 Pf überfrankiert, je nachdem ob es sich um eine Ortskarte oder eine Fernkarte handelt, und damit nur als normale Marken zu bewerten. Bei x - Papier also 20 EUR und beim billigen Z - Papier 4 EUR.

    Gruß
    KJ

  • Phila_Tom
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    • 16. März 2008 um 22:47
    • #5

    Du brauchst Dich doch nicht zu entschuldigen. Ich finde es toll, dass Du Dich für diese spannende Ausgabe interessiert und etwas dazu lernst.

    Es handelt sich hierbei um eine überfrankierte Postkarte aus der ersten Portoperiode. Sehr schöner Stempel. Das notwenige Porto wäre 5Pf für eine Ortspostkarte oder 6Pf für eine Fernpostkarte gewesen. Viele Sammler akzeptieren keine überfrankierten Belege bzw. betrachten dies als stark wertmindernd. Bei den AM-Post Marken sollte hierbei jedoch berücksichtigt werden, dass zur damaligen Zeit nicht immer alle Portostufen überall verfügbar waren. So blieb häufiger nur die Möglichkeit der Überfrankatur.

    Ich würde den Michelwert daher irgendwo zwischen der Bewertung für gestempelte Marke und Mischfrankatur ansetzten. Für ein Paar 2x 20-30 Euro, für 2z 4-8 Euro Katalogwert.

    Portostufen über 25Pf gibt es nur im deutschen Druck. Die gezeigte 30Pf gibt es in drei Farbvarianten mit bis zu drei Zähnungsvarianten. Bei der gezeigten Marken würde ich auf die 29cA zu 2,50 Euro Katalogwert tippen.

    Eine enge Zähnung ist immer englischer Druck. Bei der 12Pf gibt es zwei Farbvarianten, die sich deutlich unter UV Licht unterscheiden. Hinzu kommen bis zu 5 Zähnungsvarianten und zwei unterschiedliche Papiersorten. An einem Scan kann man die Marke nicht bestimmen.

    Gruß
    Phila_Tom

  • mar-vel
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    • 17. März 2008 um 05:16
    • #6

    Phila_Tom und Kontrollratjunkie

    Nochmals vielen Dank. Auch für die Bewertungen. Nun habe ich es wirklich verstanden.

    Es ist übrigens eine Fernpostkarte von einem ehemaligen Mitgefangenen meines Vaters an meine Großeltern.

    Besten Gruß
    Marc

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  • Kontrollratjunkie
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    • 17. März 2008 um 09:11
    • #7

    Bei dieser Art von Beleg ist es doch völlig egal, ob er überfrankiert ist. Er ist ein Stück Familiengeschichte und somit per se hochinteressant.
    Schön, daß Du über solche Erinnerungsstücke verfügen kannst.

    Gruß
    KJ

  • mar-vel
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    • 17. März 2008 um 11:36
    • #8

    Kontrollratjunkie

    bei diesem Beleg ist es wirklich egal, da ich den nicht veräußern würde. Aber ich möchte generell was dazu lernen und bei diesem kamen die Fragen auf.
    Und dadurch habe ich mich zum ersten mal mit AM-Post beschäftigt.

    Gruß
    Marc

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  • Kontrollratjunkie
    Stamm Mitglied
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    • 17. März 2008 um 11:49
    • #9

    ................und Du bleibst hoffentlich bei diesem hochinteressanten Sammelgebiet dabei.

    Es ist zwar sehr umfangreich, aber der Grad der Spezialisierung bleibt Dir selbst überlassen.
    Und mit @ doctorstamp haben wir hier auch einen ausgewiesenen Experten für dieses Gebiet.

    Gruß
    KJ

  • philopat
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    • 15. April 2008 um 21:40
    • #10

    Moin,
    schaut einmal meine feine am-post-marken, ziemlich dezentriert aufgedruckt, ist das abartig genug, oder ist das bei am-post nicht allzu ungewöhnlich ?

    euer philopat

    p.s.: ja , ich weiß, die zähnung ist mies...

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    Einmal editiert, zuletzt von philopat (15. April 2008 um 21:41)

  • doktorstamp
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    • 15. April 2008 um 21:51
    • #11

    Diese Art von Verzähnungen sind bei der Ampost Ausgabe zeittypisch, und bedingen keinen Aufschlag.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • philopat
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    • 15. April 2008 um 21:54
    • #12

    danke für die schnelle antwort !!

  • doktorstamp
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    • 15. April 2008 um 22:16
    • #13

    Bei Ampost gibt es schöne Verzähnungen die durch die Mitte der Marken laufen. Solche gelten dann als verzähnt.

    Das Buch Ampost Die Marken und ihre Zeittypischen Verwendung ist z.Z. vergriffen. Eine neue verbesserte und erweiterte Auflage soll in der Zukunft erscheinen. Daran wird gearbeitet, weis ich haargenau. Aber um all die Neuinformation einzugliedern und überprüfen wird so einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Es wird leider 3 Jahre oder mehr dauern. Ab und zu erscheint das ältere Buch bei Ebay. Auch auf philaseiten.de ist es auch lohnenswert nachzuschauen.

    mfG

    Nigel

    Arge Ampost

    Sammeln wie es einem Spaß macht

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