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Keiner will Geld verdienen :-(

    • Wertermittlung
  • Rehwillerer
  • 15. Februar 2008 um 21:04
  • Erledigt
  • Rehwillerer
    neues Mitglied
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    Männlich
    • 15. Februar 2008 um 21:04
    • #1

    Hallo Freunde der Philatelie,

    ich wollte einige Marken prüfen lassen von Schlegel und habe diesen per email kontaktiert wie die Preise sind, da ich noch nie Marken prüfen lassen hab. Die erste email hatte ich Mitte November gesendet, die nächste Ende Dezember und jetzt im Januar nochmals. Leider immer ohne Antwort. Wollen die etwa kein Geld verdienen?!?!?!?

    Was mache ich falsch? Ist die Kontaktaufnahme normalerweise anders um mal Auskunft zu bekommen wie so etwas abläuft.

    Vielleicht kann mir ja jemand helfen oder einen Ratschlag geben.

    Vielen Dank schon mal

    Gruß Christian

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    650
    • 15. Februar 2008 um 21:27
    • #2

    Hallo Christian,

    die Prüfer der meisten Sammelgebiete sind sehr überlastet und kommen kaum mit der Auftragsbearbeitung hinterher, da ist für allgemeine Auskünfte per E-Mail wahrscheinlich keine Zeit.

    Was die Prüfgebühren und vieles Weitere betrifft, so gibt die Prüfordnung des BPP auf der Homepage des Bundesverbandes philatelistischer Prüfer darüber Auskunft. Diese Ordnung ist auch in den MICHEL-Katalogen im Anhang abgedruckt.

    Generell kann man empfehlen, nur höherwertiges (ab Katalogwert von etwa € 50,- aufwärts) bzw. fälschungsgefährdetes Material in sehr guter Qualität prüfen zu lassen. Geringwertige Marken werden ohnehin nicht signiert, bei minderwertiger Qualität lohnt es den Aufwand meistens nicht. Bei gestempelten Marken muss beispielsweise ein prüffähiger, das heißt lesbarer Abschlag vorhanden sein, aus dem Ort und Datum (Gültigkeit!) der Abstempelung eindeutig hervorgehen.

    Prüfungen geben auch nicht nur über die Echtheit, sondern auch über die Erhaltung/Qualität Auskunft, so dass bei Marken mit kleine(re)n Mängeln nicht unbedingt eine Wertsteigerung eintritt, sondern im Gegenteil der Mangel sogar durch ein höher gestelltes Prüfsignum oder eine Mängelbeschreibung im Befund offensichtlich wird.

    Beste Sammlergrüße

    philnum

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 15. Februar 2008 um 21:33
    • #3

    Das er (egal welcher der Brüder) auf solche mails nicht antwortet hat möglicherweise folgende Gründe:
    -er hat verdammt viel zu tun, wobei das keine Entschuldigung für seine Bürodamen sein sollte
    -vielleicht liegt es aber auch daran, daß du dir die Antwort selbst geben kannst. Die Preise für eine Prüfung sind in der Prüfordnung festgelegt (s. im Michel hinten). Du kannst sie dir selber zusammenrechnen, wobei zu beachten ist, daß es sich nur am Maximalpreise handelt. Schlegels liegen meist weit darunter....

    Falls du allerdings Marken hast, wo der Schuh drückt, solltest du sie vielleicht einfach mal bald einschicken. Keine Sorge, die Prüfung kostet nicht mehr als die Marken selber.... :D

  • Hangover
    aktives Mitglied
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    • 16. Februar 2008 um 10:22
    • #4

    Ein genereller Einwurf - einige Prüfer scheinen e-Mail nur sporadisch zu lesen. Bei inhaltlichen Fragen ist der Griff zum Telefon erfolgversprechender.

  • philnum
    erfahrenes Mitglied
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    650
    • 16. Februar 2008 um 11:17
    • #5

    In den letzten Jahren habe ich querbeet durch deutsche Sammelgebiete ganz unterschiedliche Erfahrungen mit dem "Service" von BPP-Prüfern gemacht. Wie überall gibt es solche und solche, also hilfsbereite sowie nette Prüfer und eben auch weniger am Sammler orientierte. Um es ganz klar zu sagen: Bei Großaufträgen von Auktionshäusern oder Händlern mit wertvollen Top-Raritäten ist die Motivation wohl höher als bei irgendwelchem x-beliebigen "Kleinkram".

    Andererseits kann man wohl aber auch vom Auftraggeber verlangen, dass er sich selbst kundig zu machen versucht bei mit Prüfungen erfahrenen Sammlerfreunden, im Internet oder auf Briefmarkenmessen/-börsen. Manche Leute schicken ganze Alben voll oder sogar unsortierte Markenhaufen an Prüfer mit der Bitte, er solle mal alles Wesentliche heraussuchen und prüfen.

    Wenn man dem Prüfer die Arbeit erleichtern will, schickt man nur wirklich fälschungsgefährdetes oder zumindest relativ wertvolles Material auf Steckkarten sortiert zusammen mit einer Aufstellung darüber, ob rückseitige Signierung oder (Kurz-)Befund/Attest mit Foto (kostet aber erheblich mehr - siehe BPP-Prüfordnung) gewünscht wird, und macht am besten auch Kopien von den Prüfgegenständen (einmal legt man diese Kopie[n] bei; einmal behält man sie als Beweis für den Fall der Fälle, dass die Sendung auf dem Transportweg verloren geht). Im Anschreiben (schriftlichen Auftrag) sollte auch gleich die BPP-Prüfordnung anerkannt werden, weil nur auf dieser Grundlage geprüft wird.

    Apropos Transport: Aufgrund des Wertes der Prüfgegenstände sollte man an eine ausreichende Versandversicherung denken. Briefsendungen per Übergabe-Einschreiben sind nur bis € 25,- versichert und daher nur bei einer zusätzlichen privaten Versicherung geeignet. Normalerweise wird daher als versichertes "Paket" verschickt.

  • Rehwillerer
    neues Mitglied
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    • 16. Februar 2008 um 16:00
    • #6

    Hey super vielen Dank. Ich habe mir soeben mal die Prüfordnung usw durchgelesen. Dann werde ich wohl einige Marken mal hin senden und mal die Prüfergebnisse abwarten.

    Habe nämlich einige teurere Marken die geprüft werden sollten.

    Weis jemand zufällig wie lange etwa der Schnitt ist für eine Prüfung ? Ich meine es ist schon klar das es mit abhängig von der Auftragslage ist aber so ungefähr kann man ja auch manchmal abschätzen.

    Die Bezahlung der Prüfkosten erfolgt ja bestimmt auf Rechnung oder ?

    Gruß Christian

  • Max und Moritz
    Stamm Mitglied
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    • 17. Februar 2008 um 00:18
    • #7

    Hallo Christian,

    die Schlegels haben leider sehr viel zu tun, bei der Größe des Prüfgebietes auch kein Wunder....
    Die Prüfdauer bei den Schlegels verläuft in Wellenlinien. Ich habe schon mal nach einer Woche etwas zurückbekommen, manchmal auch erst nach dreieinhalb Monaten.
    Zur Zeit liegen Sie bei ungefähr einem Monat.... :D

    Verabschiede dich also bitte tränenreich für eine längere Zeit von deinen Schätzen....

    Bezahlung erfolgt auf Rechnung bei bekannten Kunden, ansonsten bei Erstlingen wie bei dir auf Vorkasse.....

  • Rehwillerer
    neues Mitglied
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    • 17. Februar 2008 um 11:41
    • #8

    Hallo,

    oh gott kann so etwas lange dauern. Eine halbe Ewigkeit :(

    aber danke

  • tigo
    Stamm Mitglied
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    11. April 1962 (64)
    • 17. Februar 2008 um 14:02
    • #9

    Hallo,
    meine erfahrung ist im Durchschnitt ca. 4 Wochen wie "max + moritz" ja auch schon meinte. Bei spezial-Gebieten wie Feldpost (petry) oder gar "Festung Lorient"(Dt. Besetzung frankreich) kann es sehr viel schneller dauern.
    Bei der Arge Kontrollrat (Farbprüfung) warte ich im moment genau 4 Wochen auf Antwort bzw. Rechnung.

    gruss , tigo

    GRAMMATIK GELERNT BEI YODA ICH HABE ! [Blockierte Grafik: http://www.phemily.de/yoda.jpg]

  • Eiche
    aktives Mitglied
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    8. Juni 1952 (73)
    • 17. Februar 2008 um 16:52
    • #10

    aber eine Anfrage an einen vereidigten Sachverständigen & BP was eine Briefmarkenprüfung kostet, ist ganz einfach Blödsinn.

    ~ " Die Menschen glauben das, was sie wünschen " (Gaius Julius Cäsar) ~

  • Manowar
    erfahrenes Mitglied
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    7. Juli 1983 (42)
    • 17. Februar 2008 um 18:24
    • #11

    Eiche, warum?
    fragen kostet nix und wer nicht fragt wird auch nicht schlauer.
    ich denke es werden sehr viele so machen wie es Rehwillerer beschrieben hat.

    Ich bin immer auf der Suche nach Tauschpartnern. Schaut euch doch mal meine Fehl- und Dublettenlisten an, vielleicht ist ja was dabei!

    Bei BRD: 90% von dem, was nicht in der Fehlliste auftaucht, habe ich mehrfach. Falls Interesse, einfach melden!

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