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Aus Leidenschaft zur Briefmarke

  • bjoerngerlach
  • 10. Februar 2008 um 12:06
  • bjoerngerlach
    Administrator
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    1.995
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    7. März 1986 (40)
    • 10. Februar 2008 um 12:06
    • #1

    Paul Kainbacher aus Köflach verfasste sein insgesamt drittes Werk über die österreichischen Briefmarken. Für seine Arbeiten bekam der stolze Sammler jetzt das "Bronzene Posthorn" verliehen.
    Der Köflacher Paul Kainbacher ist nicht nur ein begeisterter Philatelist, sondern auch Autor einer Reihe von Fachbüchern über die Briefmarkensammlerei. Nach den bereits erschienen Werken über die Drucktypen und -platten der ersten Postmarkenausgaben der Österreich-Ungarischen Post ist nun der dritte Band erschienen. Diese zweibändige Ausgabe befasst sich mit den Inlands-Postgebühren von Österreich in den Jahren 1916 bis 2006. Auch die Zeit der Deutschen Feldpost von 1938 bis 1945 wird behandelt.

    Jahrelange Recherchen. "Mein Haus ist voller Unterlagen", schmunzelt Paul Kainbacher über seine jahrelangen Recherchen, "Unterlagen, welche ich mühsam zusammentragen musste." Denn in der ehemaligen Generaldirektion der Post und in der steirischen Direktion wurde er nur teilweise fündig. "Ich hatte die Erlaubnis, dort in den Archiven zu stöbern, gerade rechtzeitig, bevor die Schließungswelle voll einsetzte", erzählt der Autor. Vor allem Drucksorten mit aufgeklebten Marken, wie alte Postvollmachten, Postausweiskarten, Briefmarkenabonnements, Anträge und vieles andere mehr, interessierten den Forscher. Längst Vergessenes wird im "Kainbacher Handbuch Nummer drei" auf 1800 Seiten, davon 200 Seiten mit Farbabbildungen von zum Teil äußerst seltenen Belegen, abgehandelt und abgebildet.

    "Bronzenes Posthorn". Es langten bereits Bestellungen aus dem benachbarten Ausland ein. "Ich werde meine Bücher im Herbst auf der Wiener Internationalen Postmarkenausstellung präsentieren", so der Köflacher. Das "Bronzene Posthorn" war die höchste Auszeichnung, die Paul Kainbacher erhielt. Dieser Preis wurde bisher erst an sechs österreichische Sammler vergeben.


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    Quelle / Artikel:

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