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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Diebstahl im Reichspostmuseum

  • Eiche
  • 26. Januar 2008 um 15:11
  • Eiche
    aktives Mitglied
    Beiträge
    327
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    Männlich
    Geburtstag
    8. Juni 1952 (74)
    • 26. Januar 2008 um 15:11
    • #1

    1945 wurden Teilbestände von US-Soldaten vom Reichspostmuseum Berlin nach Hessen überführt. Diese bildeten 1958 den Grundstock für das in dem Jahr eröffnete Bundespostmuseurm, welches 1990 bekanntlich in Frankfurt/M. neu gebaut wurde.

    Wie bekannt, wurden viele wertvolle Briefmarken und Briefe dabei gestohlen. Einige Sachen sind später in den USA aufgetaucht. Es sind auch welche zurückgegeben worden. Verschwunden blieben aber trotzdem mehrere Objekte. U. a. Mauritiusbriefe.

    Das nachstehende Abdruckbild stammt aus einem Buch von 1940. Vielleicht weiß jemand etwas über den Verbleib diese Briefmarken ?(

    Bilder

    • pic000v3.jpg
      • 114,8 kB
      • 463 × 741
      • 578

    ~ " Die Menschen glauben das, was sie wünschen " (Gaius Julius Cäsar) ~

  • Germaniafreund
    Gast
    • 26. Januar 2008 um 15:34
    • #2
    Zitat

    Original von Eiche
    1945 wurden Teilbestände von US-Soldaten vom Reichspostmuseum Berlin nach Hessen überführt. Diese bildeten 1958 den Grundstock für das in dem Jahr eröffnete Bundespostmuseurm, welches 1990 bekanntlich in Frankfurt/M. neu gebaut wurde.

    Wie bekannt, wurden viele wertvolle Briefmarken und Briefe dabei gestohlen. Einige Sachen sind später in den USA aufgetaucht. Es sind auch welche zurückgegeben worden. Verschwunden blieben aber trotzdem mehrere Objekte. U. a. Mauritiusbriefe.

    Das nachstehende Abdruckbild stammt aus einem Buch von 1940. Vielleicht weiß jemand etwas über den Verbleib diese Briefmarken ?(


    wenn ich sie hätte würde ich es nicht sagen ;) ;)

    mal im ernst, viele dinge sind im laufe der jahre auch aus unwissenheit
    vernichtet wurden,

    wenn sie bis heute nicht wieder aufgetaucht sind, auf auktionen usw.
    bleiben nur die vernichtungs. - oder die behalte variante.

    schade ist es immer, wenn solche objekte - wie übrigens auch viele kunstobjekte, in privaten tresoren verschwinden und dadurch der öffentlichkeit nicht mehr zugänglich sind,

    ps ich glaube nicht das von den abgebildeten objekten noch mal was auftaucht,
    ein trost bleibt immerhin, die marken kann man ebensowenig wie geld essen,

  • Jesus
    aktives Mitglied
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    11. Mai 1984 (42)
    • 26. Januar 2008 um 21:26
    • #3

    Es gibt zb im Kunstbereich Sammler, die nicht sammeln um damit vor anderen anzugeben oder es in Ausstellungen zu zeigen, sondern nur um den eigenen Sammlerwillen zu befriedigen. Will sagen solche Sammler kaufen oder lassen sich besorgen Kunstgemälde, aus Diebstählen etc, nur um sie zu besitzen, mit dem Wissen sie niemals zeigen zu können.

    Genau solche Sammler wird es unter den Briefmarkenfreunden auch geben, und in solcher Hand werden sich die Marken wohl auch befinden. Auftauchen werden die Marken dann irgendwann wenn die Person verstirbt, sofern er sie nicht vorher an gleichgesinnte weitergibt.

  • Concordia CA
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 27. Januar 2008 um 07:24
    • #4
    Zitat

    Original von Eiche
    [b]...Das nachstehende Abdruckbild stammt aus einem Buch von 1940. Vielleicht weiß jemand etwas über den Verbleib diese Briefmarken ?(

    Ich habe die ganze Zeit überlegt, aber ich glaube ich weiß auch nichts über den Verbleib der Marken. Das wollte ich nur kurz schreiben, damit niemand vielleicht glaubt, ich könnte den Fall nach mehr als 60 Jahren vielleicht doch aufklären.

    Ohne Stempelkunde - Keine Philatelie!
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  • Concordia CA
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    Männlich
    • 27. Januar 2008 um 07:26
    • #5

    Jetzt fällt mir gerade noch ein, dass wir im Verein einen älteren Herrn haben, der schon 83 Jahre alt ist. Der hat mir mal erzählt, dass er im Krieg auch mal in Berlin war. Den werde ich mal fragen, vielleicht hat der ja damals was gesehen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Concordia CA (27. Januar 2008 um 07:38)

  • Concordia CA
    Stamm Mitglied
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    Männlich
    • 27. Januar 2008 um 07:31
    • #6

    Hat denn schon mal jemand unsere amerikanischen Freunde gefragt, ob die nicht vielleicht helfen können? In den Staaten gibt es doch FBI und CIA und sowas. Die kriegen doch immer alles raus. Da sollte man mal dran denken!

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  • Concordia CA
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    • 27. Januar 2008 um 07:37
    • #7

    Ich habe da nochmal 2 Fragen zu dem Bild von den Marken.

    Sind die Werte in Euro, DM oder RM?

    Wen muß man beim Reichspostmuseum in Berlin denn fragen, damit man eine Genehmigung zur Veröffentlichung des Bildes bekommt? Nur für den Fall, dass ich das auch mal brauche.

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  • doktorstamp
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    30. September 1955 (70)
    • 27. Januar 2008 um 08:32
    • #8

    @Concordia

    Vermutlich sind die Werte in DM West.

    Wir sollten auch nicht vergessen, die Russen waren längere Zeit 'alleine' in Berlin. Sowas war von denen als 'Kampfbeute' betrachtet. Darf ich an die Kunstwerke in Moskau erinnern. Gibt also doch zu bedenken.

    Zwar haben die Amis einiges zurückgegeben, aber Sachen 'verschwanden'.

    Der Fall von Morgenbesser (Philatelie Januar 2008) sollte hinsichtlich dieses auch in Betracht gezogen werden.

    Die Leitung des Museums hat auch manchmal eigenhändig gehandelt, mal mit Genehmigung (oft im Nachhinein gestattet), mal ohne.

    Zu berücksichtigen sind auch die damaligen herrschenden Notverhältnisse jener Zeit. Einer jeder, der in der Lage war sein Leben etwas komfortabler zu machen, hat es auch getan. Ehrlichkeit war nicht geboten. Die Begebenheiten waren ausgebeutet.

    Man sollte, mit vielleicht wenigen Ausnahmen, die Protagonisten nicht aus heutiger Sichtweise beurteilen.

    Grosse Teile der Akten sind verschwunden. Dies ist nachweislich den Russen zuzuschieben.

    Fragen über Fragen.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

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