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Nationalversammlung. Nr 107 bis 110. (Ihn dürfte es nicht geben)

  • BaD
  • 21. Dezember 2007 um 13:00
  • BaD
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    • 21. Dezember 2007 um 13:00
    • #1

    Die Marken zur Eröffnung der Nationalversammlung Michel 107 -109 und 110
    waren nur zur Verwendung im inneren Verkehr ( Reichspostgebiet, Bayern, Württemberg ) zugelassen. Warum? Für den Weltpostverein fehlte etwas ganz wichtiges, die Landesbezeichnung.
    Im Jahre 1920 erfolgte die Anweisung, Sendungen aus dem Briefkasten unbeanstandet und ohne Nachgebühr zu befördern.
    Dieses Einschreiben ist natürlich nicht aus dem Kasten, so das es dieses nicht geben dürfte. Es war wohl ein junger Beamter, der die alte Verfügung vom 27. Mai 1919 nicht mehr kannte.

    Vielleicht hat jemand Briefe mit Nachgebühr oder unbeanstandete Briefe in das Ausland von 1919-1920.

    Gruss BaD

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    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (19. Dezember 2009 um 20:14)

  • woermi
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    • 21. Dezember 2007 um 13:12
    • #2

    schönes stück,... ich hab auch ein paar davon. (Schweiz, Österreich, Dänemark, ...)

  • doktorstamp
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    • 21. Dezember 2007 um 18:05
    • #3

    Vorab die Marken sind nicht beanstandet worden, was im Bezug auf die Verordnung vom Mai 1919 hätte passieren sollen.

    Allerdings der Brief ist die Devisenkontrolle aufgefallen, PU 4 Dresden, durch Stempel und Verschlußstreifen belegt.

    Anscheinend ist er per Luftpost befordert worden. Porto käme ungefahr hin. Ohne nachzuschlagen glaube ich es herrschte nach Böhmen Innerdeutsche-Luftposttariffe.

    Briefe, die die Devisenkontrolle unterzogen waren sind nicht recht häufig. Literatur hierüber gibts so gut wie garnicht, auch die Ermittelung
    durch Wiki gibt keine erläuternde Ergänzung hierzu.

    Schönes Stück, alle Achtung.

    Ähnlich erging es den Ganzsachen mit der Rosettenbeifrankatur. Aber nach dem Ausland gibt es hier natürlich auch Ausnahmen.

    Zu jener Zeit war es auch untersagt Sonder oder Gedenkmarken auf Paketkarten anzubringen. Ja es gibt Ausnahmen, in beiden Fällen wohl bemerkt unbeanstandet gelaufen.

    mfG

    Nigel

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  • BaD
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    • 22. Dezember 2007 um 10:56
    • #4

    Hallo doktorstamp

    Danke für deine häufige Mithilfe.

    Der Brief ist nicht als Luftpost gelaufen, die Gebühr des Sondertarifes Deutschland-Tschechoslowakei war 1.1.1922 bis 30.6.1922:
    Brief bis 20 gr. 3 Mark
    Einschreiben 2 Mark

    Was du über die Devisenkontrolle oder Zensur schreibst ist richtig. Nach 1918 fehlt die Literatur und man ist auf sich selbst gestellt.

    Hier ein Beispiel: Paketkarte Berlin - Zürich vom 26.7.1921

    Zollamtlich schon in Berlin bearbeitet. Drei! verschiedene Postleitzettel rechts unten übereinandergeklebt, der zweite könnte Freiburg sein.
    Und dann dieser Aufkleber der Postüberwachungsstelle Freiburg, den ich auf Paketkarten noch nie gesehen habe. Gehört er zur Paketkarte? Diese Frage wird wohl nie zu lösen sein.

    Ein frohes Fest wünscht Dir und allen Anderen Bernd

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (22. Dezember 2007 um 11:16)

  • doktorstamp
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    • 22. Dezember 2007 um 11:57
    • #5

    Es handelt sich hier um ein "Unversiegeltes-Wertpaket", von 19,120Kg, wäre es versiegelt, hätte auf dem Abschitt ein Impressum des Siegels da liegen mussen.

    5.600 Mk sind in 57,50 Gold Franken umgerechnet, was für diese Zeit schon Gebrauch war.

    Porto; da lese ich 'Frei lt Nachwerbung in Bln Steglitz (Erkannt?) Da kann Bayern Klassisch wohl ein Auge hier draufschauen, denn über das letzte Wort bin ich mir nicht sicher.

    Verzollt ist es mit Sfr36,48, hinzu käme 10ct Verarbeitungsgebühr, aufgerundet auf Sfr36,60.

    Die drei Leitaufkleber übereinander gehören ohnehin doch zur Karte, mir wäre es lieber, wenn ein PÜ Nummernstempel auf der P/karte stand, immerhin vertrete ich die Meinung, daß der PÜ Aufkleber auch doch zur Karte gehört. In wie fern solche gebilligt waren, keine Ahnung, in jenen Zeiten herrschten ja bekanntlich Not, und jeder wüßte sich zu helfen, bzw war auf sich verlassen wie er damit fertig würde.

    mfG

    Nigel

    Sammeln wie es einem Spaß macht

  • BaD
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    • 22. Dezember 2007 um 12:44
    • #6

    Danke das du dich meldest, ich hoffe auch das der Aufkleber zeitgerecht ist und nicht nachträglich aufgeklebt wurde.

    Zum Porto: Auf der Paketkarte steht " Frei lt.(laut) Nachweisung in Bln(Berlin) Steglitz ". Dies ist eine nicht ungewöhnliche Barfrankierung des Postbeamten, der die nötigen Briefmarken nicht hatte oder sie nicht auf der Paketkarte unterbrachte, weil es zu viele waren. Die handschriftliche Barfrankierung und die andere Möglichkeit in Form eines Nachweisstempels wurde schon 1920 gestattet.Es gab auch die Möglichkeit, einen" Gebühr bezahlt " Stempel aufzubringen
    Aber bis zum 24.8.1923 nicht auf Briefen! Allerdings fehlt auf dieser Paketkarte die zweite Unterschrift eines Zeugen, die auf der Paketkarte und im Nachweisbuch zwingend vorgeschrieben war.

    Die Errechnung der Zollgebühr war mir nicht bekannt, der Hinweis ist interessant.

    Gruss BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (22. Dezember 2007 um 12:44)

  • BaD
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    • 22. Dezember 2007 um 16:47
    • #7

    Da ich nun schon in die Richtung Barfrankatur gewandert bin, möchte ich noch ein paar zeigen.
    Beide aus Frankfurt in die Schweiz (Zufall).
    Beide mit Gebühr bezahlt und der von der Scheideanstalt ganz ohne Signum eines Postbeamten. Warum? Die 33 und 37 Mark ( Links unten in rot) wären vom Beamten mit den vorhandenen Marken problemlos zu verkleben gewesen.

    Aber wenn man sich die R-Zettel betrachtet, waren beide Firmen Selbstbucher.Auf der von der Scheideanstalt kann man sogar den Stempel
    " Postschecküberweisung " erkennen. Da brauchte es kein Signum, den es ging kein Bargeld über die Theke.

    Gruss an alle Forumsmitglieder und allen ein frohes Fest

    BaD

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  • BaD
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    • 22. Dezember 2007 um 20:52
    • #8

    Ich glaube eigentlich nicht an Wunder, aber das ist verrückt.
    Gerade bei EBAY gefunden:

    Text. Paketkarte von Berlin nach Winterthur mit aussergewöhnlichen Aufkleber
    " Postüberwachungsstelle Freiburg geprüft " mit 2 vorgedruckten Namen

    BaD

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    • 23. Dezember 2007 um 09:19
    • #9

    Der Barfrankierung vorletzter Teil!

    Wertbrief über 207620 Mark vom 29.12.1922

    Brief bis 100 gramm 35 Mark (Portoperiode 15/ 15.12.22 bis 14.1.1923)
    Einschreibgebühr 20 Mark (in manchen Perioden in Wertbriefgebühr!)
    Versicherungsgeb. 1400 Mark ( pro angefangene 3000 Mark 20 Mark)

    Der Postbeamte hatte Tabellen, sonst hätte er ohne Taschenrechner und Computer rechnen müssen: 210000/3000*20=1400 Mark.

    " Freigebühr z. Einn. Nachw. Chemnitz 5 "
    Freigebühr zum Einnahmenachweis Chemnitz 5

    Warum hier keine Marken verklebt wurden ist rätselhaft, den der Beamte hätte die ersten Queroffsetmarken haben müssen.

    Diese Stempel sind auf Brief! relativ selten.

    Es waren schon 1940 ohne Rahmen 422 und mit Rahmen 332 verschiedene bekannt. Sollte jemand eine Briefmarkenallergie bekommen, hätte er sein Phila- Leben zu tun, ohne eine Briefmarke zu sehen.

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    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (23. Dezember 2007 um 12:28)

  • BaD
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    • 23. Dezember 2007 um 21:06
    • #10

    Als letztes möchte ich ein ganz spezielles Gebiet zeigen: die Teilfrankatur

    Der Absender hatte noch Marken zu Hause und wollte die immer mehr den Wert verlierenden Marken loswerden.Oder der Absender glaubte den Brief richtig frankiert zu haben und erfuhr auf der Post, das das Porto erhöht wurde.
    Nun hatte der Beamte keine Marken in der Höhe mehr oder sie gingen nicht mehr auf den Brief. Also nahm der Beamte das Geld und markierte auf dem Brief handschriftlich, mit Stempel oder mit vorgedruckten Zettel die vollständige Freimachung. Diese Art der Freimachung ist vor dem 24.8.1923 sehr selten, danach begegnet man ihr öfter.
    Der unten gezeigte Brief ist mit mit 40 Marken der 323 beklebt, das ergab 8 Milliarden Mark. Aber ein Fernbrief kostete 20 Milliarden Mark. Die fehlenden 12 Milliarden gab er dem Beamten und der bestätigte dies mit dem "Gebühr bezahlt " Stempel auf dem Brief.

    Die Barfrankatur und dieTeilfrankatur sind leider unbeliebte Gebiete. Da nützt kein Michel Spezialkatalog oder der Briefekatalog. Eigentlich Schade!

    Entschuldigt, das ich vom Anfangsthema so weit abgeschweift bin, aber so ist das bei Sammlern von Ganzstücken.

    Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünscht BaD

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    2 Mal editiert, zuletzt von BaD (23. Dezember 2007 um 21:11)

  • BaD
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    • 30. Dezember 2007 um 06:46
    • #11

    Ich muss zum Anfangsthema zurück!

    Gestern bei einem Händler gefunden.
    Marken der Ausgabe " Deutsche Nationalversammlung" auf einem Einschreibebrief!! nach Finnland vom 17.9.1919!!!
    Bei ersten konnte man die lange Zeit seit der Verfügung vom 27.5.1919 noch als Entschuldigung gelten lassen, aber 4 Monate lang sollte man es schon behalten. Die Verfügungen waren keine einfachen Informationen, sondern Ausführungsbestimmungen.

    Aber der Brief lief nach Finnland, wieder einer den es nicht geben dürfte.

    Gruss BaD

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  • BaD
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    • 31. Dezember 2007 um 18:42
    • #12

    Jetzt möchte ich noch einen, den es nicht geben darf, vorzustellen.
    Habe ihn schon im Thema KOS-Stempel gezeigt.
    Die Überdrucke der Germania Michel 154-157 waren eine Notmaßnahme, wie vieles in der INFLA-Zeit. Durch die Einfachheit des Aufdrucks waren sie fälschungsgefährdet. Und sie wurden gefälscht. Germaniafan zeigt eine in seiner Bildergalerie, wobei das späte Stempeldatum mich überascht.
    Am 20.1.1922 zog die Post die Notbremse, die Marken wurden nicht mehr verkauft und sie durften ab dem 21.1.1922! nicht mehr von den Bürgern verwendet werden. Sie konnten nur im Innendienst der Reichspost (Paketkarten, Telegramme) weiter verwendet werden.
    Der unten gezeigte Brief ist vom 28.7.1922 und auf ihm ist eine 155, deshalb dürfte es ihn nicht geben.


    Guten Rutsch an Alle euer BaD

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    3 Mal editiert, zuletzt von BaD (1. Januar 2008 um 08:28)

  • Germaniafan
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    • 31. Dezember 2007 um 19:25
    • #13

    Hier noch die Verfügungen zu den oben genannten Marken.

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  • BaD
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    • 31. Dezember 2007 um 19:33
    • #14

    Das ist super, es erläutert mehr als eine kleine Anmerkung im Katalog.

    Vielen Dank und guten Rutsch BaD

  • BaD
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    • 12. Januar 2008 um 20:05
    • #15

    Dürfte es die Paketkarte geben oder nicht, das ist die Frage.

    Paketkarte vom 22.5.1922 von Jakobsdorf in der Mark nach Berlin für ein Paket von 1 kg. bis 75 Km befördert. Gebühr vom 1.1.22 bis 30.6.1922 waren
    6 Mark.
    Ich hatte noch nie eine so späte Verwendung der 3 Pf. Germania gesehen.
    Und siehe da, in den Büchern von Bechtold ( Infla Band 51) und Jäschke-Lantelme ( 100 Jahre Germania ) stand, die Germaniamarken zu 2; 2,5; 3 und 7,5 Pf. verlieren am 31.Dezember 1920 ihre Gültigkeit. Mit Einschränkungen!. Ich war skeptisch. Mit Forumsmitgliedern Gedanken ausgetauscht, wir alle waren der Meinung, die Gültigkeit der Germaniamarken endetet am 31.10.1922. Letzendlich einen Prüfer angerufen, der mir am nächsten Tag eine Ablichtung eines Postnachrichtenblattes zuschickte.
    Und noch wichtiger, es gibt sie, die Nachgebühr auf Briefen mit obengenannten Werten nach dem 31.12.1920. Achtung, die Ausnahmen der Ungültigkeit bitte auf dem Nachrichtenblatt lesen.
    Zur Paketkarte: Sie wird als Ausnahme nicht erwähnt, warum auch, sie war für den postinternen Gebrauch bestimmt. Ob die 4 Werte in diesen weiterverwendet wurden, weiß ich nicht. Daher auch nicht, ob es die Paketkarte hätte so geben dürfen.

    Gruss BaD

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  • doktorstamp
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    • 12. Januar 2008 um 20:25
    • #16

    M.M. nach ja. denn so betrachtet sind PK doch postintern.

    Zweitens die Post hatte Unmengen von diesen Werten vorrättig und sie waren aufzubrauchen.

    mfG

    Nigel

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  • BaD
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    • 12. Januar 2008 um 20:43
    • #17

    doktorstamp,
    eigentlich steht in der Verfügung, das die bei den Postanstalten vorhandenen Marken bis zum 31.12.1920 aufzubrauchen sind. Die erste Verfügung zur Außerkurssetzung gab es schon am 15.5.1920! Aber der Prüfer war auch deiner Meinung, das auf Grund der großen Menge der vorhandenen Marken eine postinterne Weiterverwendung möglich war.
    Übrigens: Eine der 3 Pf. Marken war der 200ste Teil des Portos. Für heute würde das bedeuten, jemand würde auf einen Brief, der 2 Euro kostet,
    1 cent Marken kleben!

    Gruss Bad

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (12. Januar 2008 um 20:50)

  • Germaniafan
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    • 12. Januar 2008 um 21:06
    • #18

    @ BaD
    Ich hab noch mal in meinen Unterlagen gestöbert.
    Ich kenne die Verfügungen (704,820,982,und 1158) die in diesem Postnachrichtenblatt Nr. 101 erwähnt werden nicht. Aber dieser Satz gibt mir doch zu denken.
    Die durch die obenstehenden.............nicht beachtet.

    Ich kann mir vorstellen das einige Postler einfach auch überfordert waren diese Flut von Verfügungen auch umzusetzten.Und wie Nigel schon sagte, Marken waren ja noch jede Menge da, ob auf den Postämtern oder auch oftmals bei Privatpersonen und Firmen.
    Und die Reichspost war damals auch darauf aus die Bevölkerung nicht unnötig zu schädigen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafan (12. Januar 2008 um 21:21)

  • BaD
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    • 12. Januar 2008 um 21:28
    • #19

    Mit der Übeforderung der Postbeamten und der Menge der vorhandenen Marken hast du vollkommen recht, und man muß bedenken, das die Paketkarte 17 Monate nach der Teil-Außerkurssetzung beklebt wurde. Aber es ist schön, das es solche Belege gibt, die nicht durch einen Blick in den Katalog sofort logisch erklärt werden können.

    Gruss BaD

    Einmal editiert, zuletzt von BaD (13. Januar 2008 um 06:32)

  • BaD
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    • 12. Januar 2008 um 21:42
    • #20

    Etwas später bei einer anderen Außerkurssetzung fiel es dem Beamten auch erst nach dem ersten Stempelschlag auf, das die Germaniamarken ungültig waren.

    Gruss BaD

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    Einmal editiert, zuletzt von BaD (13. Januar 2008 um 11:11)

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