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  4. Stempel

Bayern-Stempel HOF bei SEM nicht gelistet? Rätsel!

  • Bayjack
  • 19. Dezember 2007 um 23:18
  • Bayjack
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    • 19. Dezember 2007 um 23:18
    • #1

    Hallo liebe Experten!

    Auf meiner neuen BAYERN 27 X b ist ein Stempel von Hof, der nach der Stempeltafel von
    SEM eine Nummer 22 sein müsste. (Einkreisstempel, niedrige Antiqua).
    Oder 23b (mittelhohe Antiqua)

    Im SEM-Handbuch Bayern-Ortsstempel kommt so einer gar nicht vor.

    Die Marke ist aber von Peter Sem signiert.

    Wie muss ich das einordnen?

    Wer weiß Rat?

    Vielen Dank im Voraus

    bayjack

    (Hoffentlich klappt das diesmal mit dm Scan hochladen)

    Bilder

    • BY 2 I RS.jpg
      • 230,65 kB
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      • 438
  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Dezember 2007 um 07:26
    • #2

    Hallo Bayjack,

    dieser Ortsstempel von Hof ist allgemein bekannt - ob er jetzt in einem Stempelwerk verzeichnet ist, oder nicht. Bei zehntausenden von Stempeln Bayerns in der Kreuzerzeit sei das jedem Kataloghersteller verziehen.
    Jedenfalls ist er nicht selten und kommt in den siebziger Jahren vor, wie man anhand deiner Marke gut nachvollziehen kann.

    Stempelmässig ist der Winkler noch immer das Non - plus - ultra bei Bayern, auch wenn er schon über 50 Jahre alt ist. Letztendlich hat Peter Sem dort auch fast alle Infos übernommen. Wenn dann mal ein Stempel ein Jahr früher oder später, als dort genannt, auftaucht, sollte man sich nicht verrückt machen (lassen), denn das ist ein ganz normaler Vorgang in der Philatelie. Auch oder gerade wertmässig befinden sich Laien hier allein im Land ihrer Träume ("seltene Spätverwendung",
    "unbekannter Stempel", "extrem frühe Verwendung" und andere Beschreibungen suggerieren wertmässig nur, was so nicht ist).

    Also ist stempelmässig alles bestens bei deinem Stück, und Hof hatte ein relativ grosses Postaufkommen. Sammelst du Hof speziell?

    Gruss von bayern klassisch

  • Bayjack
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    • 20. Dezember 2007 um 09:59
    • #3

    Vielen Dank!

    Ich sammle nicht HOF speziell, sondern Bayern Kreuzer 1 -36. Und da hätte ich gern alle Nummern, Typen und Farben mit interessanten Stempeln. Am liebsten Postablage-Stempel.

    Diese Stempel - Aufmotzungen sind mir auch schon aufgefallen, bei vielen Beschreibungen ist ja auch etwas Wahres dran, aber so ein Postgeschichts-Experte bin ich nicht um da Wahrheit von Dichtung zu unterscheiden.

    Es kommt mir nicht auf den Geld - oder Markt - Wert an, aber ich wüsste schon immer gerne , ob ich ein normales, oder ein "besonderes" Stück in meiner Sammlung habe.

    Nochmals vielen Dank für die ausführliche Antwort

    bayjack

    Immer anbieten: BAYERN KREUZER MIT POSTABLAGE STEMPEL!

  • bayern klassisch
    Gast
    • 20. Dezember 2007 um 11:15
    • #4

    Hallo Bayjack,

    weil ich denke, dass es dich interessieren könnte ...

    ... nicht alles ist in den Katalogen (Sem, Michel) für bare Münze zu nehmen. Wenn du 1-36 mit allen sog. Farben und Typen mit den zahlreichen verschiedenen Stempelformen sammelst, wirst du nach Jahren bei unter 10 % liegen, weil

    a) das Material nicht vorhanden ist,
    b) das Material nur zu sehr hohen Preisen angeboten wird oder
    c) die Qualität dir nicht sammelwürdig erscheint.

    Kleine Anekdote von vor etwa 10 Jahren am Rande:

    Bei einem Händler traf ich einen Mann, der seine norddeutschen Staaten geschlossen verkauft hatte (für ca. 500.000,- DM) und nun - genau wie du - die bayer. Kreuzerwerte mit allen Farben, Typen und Entwertungen sammeln wollte. Er hätte nun viel Geld und sich den Sem - Katalog angesehen - es sollte also kein Problem sein, sich für das Geld alles komplett lose oder auf Brief zuzulegen.
    Ich lächelte und sagte ihm, dass er mit einer halben Million so weit kommen würde wie mit einer ganzen Million - nämlich nie ans Ziel.
    Oder hat schon jemand eine Nr. 4I mit offenem BP, eine Nr. 6 mit Fingerhut, eine Nr. 13b mit Einzeiler oder eine Nr. 19 mit Aushilfsstempel gesehen? Von Briefen reden wir besser erst gar nicht.
    Er sagte, was im Sem bepreist ist, das gibt es auch und dann kann man es zu den üblichen 50% auch kaufen.

    Jahre später habe ich ihn wieder gesehen; Bayern sammelte er nicht mehr! Auf Nachfrage erzählte er mir aber, dass er an der Komplettierung der 3 Kr. Marken (und das sind ja diejenigen, die mit Abstand am leichtesten zu beschaffen sind!) nach mehreren Jahren gescheitert sei. An den anderen hätte er sich die Zähne erst gar nicht ausbeissen wollen.

    Beste Grüsse von bayern klassisch

  • Bayjack
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    • 20. Dezember 2007 um 22:16
    • #5

    Hallo Bayern klassisch

    Auweia!

    Das klingt ja interessant!

    Aber ich will ja nicht alle Typen in allen Farben mit allen Stempeln. Aber so viel wie man kriegen kann, und wenn möglich, dann auch noch mit einem interessanten Stempel.

    So gut es eben geht, falls man es sich gerade leisten kann. Mit viel Geld einfach alles kaufen macht ja gar keinen Spass. (Das ist wie Frauen kaufen. Das macht ja auch keinen Spass.)

    Der Weg ist das Ziel. Und vielleicht findet man auf dem Weg noch etwas interessanteres und ändert seinen Weg. Was solls?

    Aber Du scheinst ja auch schon vieles erlebt zu haben auf Deinem Sammlerweg?

    Welches ist denn Dein Sammlerziel? Oder andersrum: was erscheint Dir beim Thema Briefmarken
    als erstrebenswert?

    Das würde mich brennend interessieren von einem Sammler der eh schon so viel weiß ..

    Schöne Grüße

    Bayjack*

  • bayern klassisch
    Gast
    • 21. Dezember 2007 um 06:56
    • #6

    Hallo Bayjack,

    als Bayernsammler sollte man sich zuerst von dem Komplettierungswahn verabschieden, was ich schon lange verinnerlicht habe.

    Mein Ziel mit allen meinen Sammlungen ist der Versuch der Darstellung dessen, was es früher gab, was möglich war und wofür es amtliche Unterlagen heute noch gibt. Dabei sammle ich Belege von, nach und durch Bayern von 1806-75, also die ganze Welt mit irgendeiner bayer. Relevanz. Es gilt also die Vielfalt unter dem Menupunkt Bayern darzustellen.

    Besonders interessieren mich die Tätigkeiten der untersten Stufe der Posthierarchie, also die Manipulation (bitte nicht falsch verstehen) der Briefpost und die daraus erwachsenden zahlreichen Besonderheiten.

    Wenn man erst einmal verinnerlicht hat, was-wo-wie und wann welchen Stellenwert damals tatsächlich besass, ist der Nachvollzug am Objekt (Poststück) i. d. R. stark erleichtert. Dies hilft nicht nur ungemein bei der Beurteilung von Pretiosen und Besonderheiten, sondern auch oder gerade bei verfälschten oder gefälschten Stücken. Die jedem echten wie falschen Beleg innewohnende postbetriebliche Ablaufslogik (oder Unlogik) zu erkennen ist nicht leicht und bedingt neben möglichst umfänglichem Fachwissen auch einen erheblichen Erfahrungsschatz, um zu korrekten Ergebnissen zu kommen.

    Daher ist für mich auch die Briefmarke als solche nur Mittel zum Zweck, so gern sich auch jeder von uns die hübschen Bayernmarken ansieht. Wen erst einmal die Postgeschichte mit ihrer unedlichen Vielfalt und ihren flexiblien Ansprüchen gepackt hat, der verändert nicht nur seine Sammlung(en), sondern auch sich.

    Ein letzter Satz noch zu deinem letzten Satz: Ich weiss nicht viel; wüsste ich soviel, wie ich nicht weiss, dann wüsste ich mehr als jetzt.

    Es grüsst bayern klassisch

  • Bayjack
    neues Mitglied
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    • 29. Dezember 2007 um 00:58
    • #7

    Puuh!

    Da kann ich nur den Hut ziehen.

    Ich habe leider nicht die Geduld, so konsequent zu forschen und zu lernen. Für mich ist die Beschäftigung mit Briefmarken eher etwas zur Entspannung. Ich will zwar viel lernen über Stempel, Fälschungen, Besonderheiten etc. aber die ganze Postgeschichte zu studieren und zu verstehen, das ist mir ehrlich gesagt zuviel!

    Ich profitiere zwar meistens von denen die so viel wissen und dafür bedanke ich mich auch aufs allerherzlichste, aber revanchieren kann ich mich gelegentlich nur bei denen, die vielleicht erst anfangen.

    Also nochmal Danke für die Hilfe und die ausführliche und offene Auskunft.

    Respektvollst

    bayjack

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