Hufeisen ist "CREFELD" (Type 6-6).
Nicht sonderlich selten.
Hufeisen ist "CREFELD" (Type 6-6).
Nicht sonderlich selten.
Spalink: 6- 6 50€
ZitatNicht sonderlich selten.
gefällt mir trotzdem
Sammler Grüsse
spalink 20 punkte = 10 euro, aber ich will dir deine freude nicht verderben, hufeisenstempel sind was schönes.
Nicht gerade außergewöhnlich aber definitiv keine altsächsische Nachverwendung. Leipzig Postverwaltung Nummer 11 vom 02.05.1874. Es handelt sich um einen Stempel aus dem Nordeutschen Postbezirk. Nach mir vorliegender Literatur ist die Verwendung vom 24.05.1871 bis 13.06.1875 belget.
Gruss Totalo-Flauti
Hallo,
anbei ein netter Brief, den man in dieser Form so schnell nicht wiederfinden wird....
Strümpfelbrunn (heute OT von Warmbrunn) war gerade erst durch die Reichspost von einer Postablage zur Postagentur gewandelt, und bediente nun seinerseits eine Reihe von Briefladen - hier ein Brief von Wagenschwend mit Uhrradstempel 19, weiterexpediert von Strümpfelbrunn nach Mosbach,
Gruß rabege
Sonderform in der OPD Karlsruhe wenn ichs richtig im Kopf hab oder?
Ich hab einen K2 von Schwarzach...
Hallo woermi,
hast du richtig in Erinnung, nach dem Mi-Handbuch wäre es Typ II/9/1 DG, es soll 22 versch. Orte geben - ich habe bisher nur diesen..
Gruß rabege
ich denke den grund zu wissen: die sind selten! ![]()
Hallo,
gerade heute habe ich noch geschrieben, dass es Atteste gibt, bei denen Mängel erwähnt werden, die ich mit der Lupe nicht finde - jetzt sehe ich, dass es auch anders herum geht...
Gruß rabege
Hoppla,
habe vergessen die Rückseite einzustellen, danke.
Die rechte Marke ist lt. Attest unregelmäßig gezähnt - dass sehe ich auch so.
Bei der linken Marke, und um die geht es ja, ist die Zähnung rechts und unten noch schlechter, da fehlt weit mehr, als nur die Spitzen.....warum diese Zähnung nun normal sein soll, kann ich nicht nachvollziehen.
Ganz besonders nicht bei Herrn Brugger, der mE mit seinem Prüfstempel viel seltener nach unten zielt, als seine Kollegen,
Gruß rabege
Wenn ich das Kohlhandbuch richtig verstanden habe, dann wurden die Brustschilde von oben nach unten bzw. unten nach oben kammgezähnt. Der Zähnungskamm traf bisweilen nicht ganz genau die vorgesehene Stelle, d.h. hier wurde m.E. eine Zahnreihe um die Hälfte verkürzt, jetzt sieht das Stück nach einer liniengezähnten Marke aus.
Hallo Lars,
mir geht es nicht um die durch den versetzten Kammschlag unglücklich ausgebildeten Eckzähne, sondern um die fehlenden :
Unten unter der Jahreszahl des Stempels fehlen zwei Zähne ganz und rechts der 1.,3.,6. und 7. Zahn ist bestenfalls halb vorhanden....
Das ist mE ein Mangel, der im Attest erwähnt werden sollte, man kann ihn relativieren, indem man auf die leider oft mangelhafte Erhaltung der Marke hinweist.
Eine gute Gesamterhaltung sieht mE anders aus, hier ist das Attest besser, als die Marke,
Gruß rabege
"Normal gezähnt" heisst für mich, dass die Marke die ausgabetypischen Zahnmängel der Brustschildausgabe hat. Bei einer Bundmarke ist das ein Mangel.
Beste Sammlergrüsse!
Lars
Hallo Lars,
wenn ganze Zähne fehlen, ist das durchaus nicht normal, sondern auch bei Brustschilden unterdurchschnittlich und ein Mangel.
Würde es sich um eine billige Marke handeln, wer wollte sie in seine Slg aufnehmen: Zahnfehler, dezentriert und verölter Stempel?
Nun ist die Marke selten, echt und teuer ... sollten da andere Kriterien gelten?
Für sammelwürdig halte ich sie schon - aber man muß sie nicht schöner schreiben, als sie ist,
Gruß rabege
Hallo rabege,
zu den Prüfergebnissen von Herrn Brugger möchte ich sagen, dass ich bisher eine leicht irritierende Wortwahl in seinen Attesten/Befunden festgestellt habe. Kleine Mängel werden nicht direkt erwähnt, dafür aber indirekt über die Beurteilung der Gesamterhaltung in die qualitative Bewertung mit einbezogen. Dazu habe ich zwei Beispiele angehängt:
Bsp.1 zeigt DR Nr.16, fehlerlos erhalten mit entsprechenden Befund ("sehr gute Gesamterhaltung"). Soweit alles ok.
Bsp.2 wiederum zeigt DR Nr.19, wieder mit Befund, diesmal "gute Gesamterhaltung". Das Problem: Die Marke hat einen kleinen Eckbug oben rechts, der eindeutig auch auf der Fotorückseite des Befundes sichtbar ist, jedoch im Text keinerlei Berücksichtigung findet. Allerdings bin ich der Ansicht, dass ganz bewusst "nur" "gute Gesamterhaltung" von Herrn Brugger geschrieben wurde, gerade wegen des kleinen Eckfehlers. Sicherlich könnte es auch sein, dass Herr Brugger den kleinen Mangel wirklich übersehen hat, dann aber hat er wirklich nicht genau hingeschaut.
Mir ist schon bei Befunden/Attesten so mancher Prüfer aufgefallen, dass Worte wie "vorzüglich", "einwandfrei", "sehr gut", "gut" usw. nicht zufällig gewählt werden. Selbst eine "sehr gute" Erhaltung kann im Gegensatz zur "einwandfreien" Erhaltung auf kleine Fehler hinweisen, die nicht weiter vom Prüfer erwähnt werden.
Viele Grüße von
Harald
Die Problematik bei klassischem Material besteht darin, daß zeit- und herstellungsbedingt Abweichungen vom "perfekten" Zustand häufig vorkommen. Viele Sammler, die an die Anforderungen an modernes Material gestellt werden, gewöhnt sind, kaufen aber nur als "einwandfrei" attestierte Ware, zumindest aber nichts, was mit noch so kleinen Mängeln beschrieben ist.
Dem Dilemma, durch ihre Atteste entweder vieles "kaputt zu prüfen" oder als "blind" abqualifiziert zu werden, versuchen manche Prüfer durch kreative Umschreibungen der jeweiligen Qualitätseinschränkungen zu entgehen.
Verursacher sind die Qualitätsfetischisten unter den Sammlern, denen das richtige Gefühl für über 100 Jahre alte Sammelobjekte fehlt.
Um nicht mißverstanden zu werden: Selbstverständlich ist einwandfreie Qualität auch bei klassischen Marken höher zu bewerten als eingeschränkte. Das schwarz-weiß Denken sammelwürdig - nicht sammelwürdig aber hat zumindest bei besseren Stücken keine Berechtigung
Altsax
Nicht, dass mein vorheriges Posting hier falsch verstanden wird ![]()
Die gezeigten Stücke gehören zu den schönsten Brustschildmarken in meiner Sammlung, und ich habe auch nicht vor, die gezeigte DR Nr.19 wegen des kleinen Mangels wieder zu veräußern: So ein schönes Stück ist selten zu finden!
Was jedoch den Befund angeht, bin ich der Ansicht, dass es aussagekräftigere Wörter gibt, um einen Qualitätszustand zu beschreiben: Ein Eckbug ist ein eindeutiges Merkmal und sollte auch als solches benannt werden...
ZitatOriginal von CHDDK
Was jedoch den Befund angeht, bin ich der Ansicht, dass es aussagekräftigere Wörter gibt, um einen Qualitätszustand zu beschreiben: Ein Eckbug ist ein eindeutiges Merkmal und sollte auch als solches benannt werden...
Wie wahr!!
Das Problem besteht darin, daß die meisten Prüfer das Lied derer singen (müssen?), deren Brot sie essen. Das gilt zumindest dann, wenn für ein Gebiet - wie beispielsweise Bayern - mehrere Prüfer zur Auswahl stehen.
Die Brotgeber sind aber meist Händler bzw. Auktionatoren, die ihre Pappenheimer, d.h., die Käufer, kennen. Wenn da auch nur der geringste Mangel beschrieben wird, kann eine Marke nahezu unverkäuflich werden.
Altsax
Hallo CHDDK,
Glückwunsch zu den schönen Stücken !
Sammler sollten die Qualität der von ihnen gesammelten Marken eigentlich selber einschätzen können, sonst müssen sie sich auf teuer bezahlte Atteste verlassen....
Scheint mir nicht empfehlenswert, wenn ich die 2Kr mit der 1Gr vergleiche, die lt. Attest beide in guter Gesamterhaltung sein sollen - sind Mängel im Befund nicht erwähnt, macht das die Marke doch nicht schöner.....
Mit dem Bug bei der 1Gr könnte ich allerdings ganz gut leben.
Gruß rabege