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1. November 1867: Gottleuba war der letzte in Sachsen eingerichtete Postor

  • bjoerngerlach
  • 14. Januar 2006 um 08:49
  • bjoerngerlach
    Administrator
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    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    7. März 1986 (40)
    • 14. Januar 2006 um 08:49
    • #1

    Auf der Flucht vor Napoleon schrieb Königin Luise von Preußen 1807 in Königsberg einen Brief an ihren ältesten Sohn, den späteren König Friedrich Wilhelm IV, in dem sie sich über die Reisestrapazen beklagte. Das sehr gut erhaltene Dokument sprang auf der 34. Auktion des Potsdamer Philatelistischen Büros am 7. und 8. Dezember 2005 von 200 auf 3300 Euro! Das Ergebnis ist um so bemerkenswerter, weil es sich nur um den Briefinhalt der Tochter Herzog Karls von Mecklenburg-Strelitz handelte und der Umschlag - das, was einen Philatelisten in erster Linie interessiert - fehlte. Der Brief stammte aus der Sammlung "Mecklenburg-Schwerin" von Ute und Ulrich Brunnert. Am "Vorabend" des 150jährigen Jubiläums der Freimarken des ehemaligen Großherzogtums fand das Angebot teilweise begeisterte Aufnahme. Hart umkämpft war vor allem der sogenannte Vor-Ersttagsbrief, ein per Einschreiben von Schwerin nach Rostock am 30. Juni 1856 beförderter 3-Schillinge-Umschlag, der den Vermerk trägt, daß die Ganzsache erst ab 1. Juli Gültigkeit besaß. Der Hammer für den frühesten Beleg der mecklenburgischen Postwertzeichen fiel erst bei 3900 (2000) Euro.

    Erfolgreich verlief auch die Auflösung einer Sammlung sächsischer Ortsstempel auf der Wappenausgabe. 1850 (1300) Euro erzielte der "Gottleuba-Brief" vom 1. November 1867. Gottleuba war der letzte eingerichtete Postort in Sachsen, und das Postamt nahm an jenem Tag seinen Dienst auf. Im Trend lagen auch Belege anderer altdeutscher Gebiete.

    Im modernen Deutschland-Teil waren SBZ und DDR wie üblich gut besetzt. Von 280 auf 1000 Euro steigerten die Michel-Nr. Ia und 168 mit Bezirkshandstempel "14 Lommatzsch" auf Briefstück. Für eine Überraschung sorgte ein Einschreibebrief mit einer portogerechten Mehrfachfrankatur (vier Stück) der Saar Michel-Nr. 291 mit Sonderstempel von der IBASA 1950 in Saarbrücken, der für 2200 (700) Euro in neue Hände ging. Mit einem Gesamtzuschlag von 550 000 Euro wurden 98 Prozent der Ausrufsumme erreicht.


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