1. Dashboard
  2. zum Forum
    1. Unerledigte Themen
  3. Mitglieder
    1. Letzte Aktivitäten
    2. Benutzer online
    3. Team
    4. Mitgliedersuche
  4. Ratgeber
  5. Hilfe
  • Anmelden oder registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
  2. Forum
  3. Briefmarken
  4. Briefmarken Allgemein

Belege erzählen Geschichten

  • rabege
  • 25. November 2007 um 14:19
  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    678
    • 25. November 2007 um 14:19
    • #1

    Die Karte vom 10.03.44 aus Krojanken,Kr. Flatow/Westpreußen hat das Hotel des Adressaten, Hptm. Raabe auf Fronturlaub zum Skilaufen auf der Schneekoppe, erst nach dessen Abreise erreicht.
    Mit entspr. Vermerken wurde sie am 22.03 an die Absenderin zurückgesandt. Diese hatte mittlerweile in Danzig ein Studium aufgenommen, so dass sie die rückgesandte Karte erst mit Verzögerung erhielt.
    Zusammen mit dem Brief wurde die Karte dann am 25.04 in Danzig-Langfuhr aufgegeben, diesmal an die Heimatadresse(?) des Hauptmanns in Marburg.
    Dort wurde der Brief am 03.05 ein zweites mal entwertet und an den Kasernenstandort des Hauptmannes in Homburg/Saar weitergeleitet.
    Im Brief wünscht die Schreiberin dem Hauptmann einen baldigen Einsatz im Osten, damit er sie auf dem Weg zum Einsatzort in Danzig besuchen kann....

    Das Berghotel Teichmannbaude in Krumhübel hat übrigens den Krieg und die folgenden 50 Jahre unverändert überstanden, heute heißt es allerdings Hotel Orlik in Karpacz.

    Bilder

    • Scan0001.jpg
      • 209,47 kB
      • 1.596 × 1.804
      • 506
  • HEFO58
    Gast
    • 25. November 2007 um 14:25
    • #2

    Hallo

    Die Schreiberin war aber nicht unbedingt eine Freundin, da sie ihm einen Einsatz an der Ostfront gewünscht hat.

    Gruß
    HEFO58

  • Germaniafreund
    Gast
    • 25. November 2007 um 14:37
    • #3
    Zitat

    Original von HEFO58
    Hallo

    Die Schreiberin war aber nicht unbedingt eine Freundin, da sie ihm einen Einsatz an der Ostfront gewünscht hat.

    Gruß
    HEFO58

    vor allen dingen im märz 1944, da war die karre ja schon voll im dreck,

    klaus

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.709
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Oktober 1967 (58)
    • 25. November 2007 um 15:34
    • #4

    ... was die Schreiberin jedoch nicht überblicken konnte...

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

  • wajdz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.085
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. November 2007 um 19:50
    • #5

    Ob der hauptmann die karte je erhalten hat ?

    6 jahr später schreibt ein berliner in nikolassee, bez. zehlendorf an einen berliner im bez. friedrichshain. Die karte wird im bez. mitte in den kasten geworfen und der empfänger muß nachporto und 50% strafgebühr bezahlen. Absender und empfänger trennt die sektorengrenze.
    Weiß noch jemand , was eine sektorengrenze war ?

    wajdz8

    Bilder

    • em-pk2_100j-.jpg
      • 161,87 kB
      • 401 × 292
      • 353

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • Rainer
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.049
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    17. April 1957 (69)
    • 25. November 2007 um 20:03
    • #6

    Leider hast Du in Deinem Profil Dein Alter nicht angegeben, aber daß Du als Berliner nicht weißt, was die Sektorengrenze war.... :augenzu: :verwirrt: :huch:

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Almedalen
    aktives Mitglied
    Beiträge
    320
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. November 2007 um 20:09
    • #7
    Zitat

    Original von dauerseriensammler
    Leider hast Du in Deinem Profil Dein Alter nicht angegeben, ...

    Das Alter steht drin, nur an etwas ungewohnter Stelle :)

  • wajdz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.085
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. November 2007 um 20:14
    • #8

    Solche flapsigen bemerkungen sind wirklich überflüssig.
    Das war eine rhetorische frage !

    Ohne smileys geht's wohl nicht mehr? Erst lesen, dann nachdenken.

    Übrigens habe ich im profil mein alter genannt. Aber wie gesagt: erst lesen, dann ...

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • Rainer
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.049
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    17. April 1957 (69)
    • 25. November 2007 um 20:22
    • #9

    flapsige Bemerkung?
    danke schön, kann ich drauf verzichten
    und weil Du es ja so liebst, ich bin X(

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Almedalen
    aktives Mitglied
    Beiträge
    320
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. November 2007 um 20:26
    • #10
    Zitat

    Original von wajdz8
    Absender und empfänger trennt die sektorengrenze.

    Mit der Berliner Postgeschichte habe ich mich noch nicht intensiv beschäftigt, aber DAS interessiert mich jetzt doch näher. Kann jemand interessante Literatur empfehlen, wo der sektorenübergreifende Berliner Postverkehr etwas genauer erläutert wird? Mich würde hier insbesondere die Zeit von 45-49 (bis zu den Gründungen der beiden deutschen Staaten) interessieren und darüber hinaus die Frage, ob das Gebiet der drei West-Sektoren postalisch ein einheitliches Gebiet war oder ob es bei sektorenübergreifenden Sendungen innerhalb der West-Sektoren Besonderheiten (wie z.B. erhöhtes Porto) gab.

  • Rainer
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.049
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    17. April 1957 (69)
    • 25. November 2007 um 20:38
    • #11

    einen kurzen Abriß findest Du hier:
    (Postgeschichte_und_Briefmarken)#Von_1945_bis_zur_W.C3.A4hrungsreform

    Gruss an alle Freunde der Dauerserien und der Postgeschichte! :wow::zwinklach:

  • Almedalen
    aktives Mitglied
    Beiträge
    320
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. November 2007 um 20:48
    • #12
    Zitat

    Original von dauerseriensammler
    einen kurzen Abriß findest Du hier:
    (Postgeschichte_und_Briefmarken)#Von_1945_bis_zur_W.C3.A4hrungsreform

    Das ist schon mal eine ganz gute Einführung. Danke! :)

  • wajdz
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.085
    Geschlecht
    Männlich
    • 25. November 2007 um 20:49
    • #13

    Nun sind wir ja endlich bei fachlichen erörterungen.
    Die drei westsektoren waren einheitliches postgebiet, die westberliner und die ausgaben der bundesrepublik sowie der noch gültigen postwertzeichen der franz. zone waren ab 21.03.49 als frankatur zugelassen. (aus michel)
    Die westberliner marken waren im ostsektor nicht zugelassen und da die karte im ostsektor eingeworfen wurde, war sie eben "unfrankiert".

    Briefmarken sammeln, welch vernünftige Leidenschaft

  • saschJohn
    Gast
    • 26. November 2007 um 07:30
    • #14


    letzteres zeigt eine Karte der Rohrpost 1945 in Berlin

  • Jan
    aktives Mitglied
    Beiträge
    346
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. November
    • 26. November 2007 um 11:55
    • #15

    Wie nett es gewesen sein muss an der Reichsecke nebst dreier Kaiser kurz vor dem Kriege eine Postkarte zu schreiben, vermutlich im Weinhaus M. Bester (unten rechts) sitzend… Für die Nachwelt ist aber die Frankatur hübscher. Leider kann man die Stempel nicht gut lesen – die zwei k.-u.-k.-Marken haben zwei gleiche größere Stemple, die ungarische und russische Marke sind mit einem kleinerem versehen. Eine wahre Völkerverständigung noch im März 1914!

    Bilder

    • kaiser_vorne.jpg
      • 138,94 kB
      • 827 × 562
      • 238
    • kaiser_hinten.jpg
      • 65,21 kB
      • 850 × 562
      • 234

    Jan
    mit Grüßen aus Monte de la Croce (das ist ein bekannter Stadtteil in Berlin)
    Gebiete: GB / Tschechoslowakei / Kolonien (alles: eher älter)

  • Lacplesis
    Stamm Mitglied
    Beiträge
    2.709
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    14. Oktober 1967 (58)
    • 26. November 2007 um 11:58
    • #16

    ...siehe auch hier:


    Endlich mal was von der anderen Seite der Grenze, danke fürs zeigen!

    Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.

    Voltaire

    2 Mal editiert, zuletzt von Lacplesis (26. November 2007 um 13:25)

  • Jan
    aktives Mitglied
    Beiträge
    346
    Geschlecht
    Männlich
    Geburtstag
    11. November
    • 26. November 2007 um 12:10
    • #17

    Oh ja, danke für den Hinweis... Wenn ich richtig hinschaue dann, so denke ich, kann ich tatsächlich GRANICA auf dem kleineren Stempel lesen.

    Jan
    mit Grüßen aus Monte de la Croce (das ist ein bekannter Stadtteil in Berlin)
    Gebiete: GB / Tschechoslowakei / Kolonien (alles: eher älter)

  • aleajardin
    aktives Mitglied
    Beiträge
    197
    Geschlecht
    Männlich
    • 26. November 2007 um 17:51
    • #18

    Belege erzählen Geschichten und Merkwürdigkeiten
    zB. DDR 1948 wie auf dem Scan zu sehen:
    2.-7.3 Arbeitsschau der Volkssolidarität wiederspiegelt die allgemeine Not der Nachkriegsjahre und die Solidarität im Volke und im selben Jahr am 12.6. die Zurschaustellung Leipziger Rassehunde, die ihre Nahrung nicht auf Lebensmittelmarken erhalten. Das ist absichtlich etwas sarkastisch beschrieben.
    Man könnte es auch so sehen: Die deutsche Bevölkerung versucht sich ein wenig Lebensfreude zu gönnen, allerdings nicht mit Promenadenmischungen.
    Aber völlig unverzeichlich ist, das in der berühmten Messestadt Leipzig unter dem Abbild des Neuen Rathauses zu Leipzig Briefmarken der Exportmesse Hannover aufgeklebt sind. Das ist 100% Blasphemie, aus der Sichtweite eines Leipzigers.

    Bilder

    • 1948.jpg
      • 453,01 kB
      • 1.233 × 885
      • 188
  • rabege
    erfahrenes Mitglied
    Beiträge
    678
    • 31. Januar 2008 um 23:12
    • #19

    .....waren die Ursprünge, die zu den heutigen Druckerzeugnissen der dpag wie ETBs führten, der Gedanke war geboren, Gebühren für eine Dienstleistung (nämlich die Briefbeförderung) zu kassieren, und diese dann nicht zu erbringen.
    Die Anfänge sind aber nett anzusehen, zudem ist die Karte bedarfsmäßig verwendet worden:
    Der Wirt des Restaurants Oberbayern auf dem Gelände der Bugra ersucht um dringende Rückgabe seiner zwecks Reparatur übergebenen Rettichschneidemaschine...
    Gruß rabege

    Bilder

    • leipzig.jpg
      • 646,76 kB
      • 1.140 × 783
      • 184
  • Wolffi 29. Juli 2021 um 11:30

    Hat das Thema aus dem Forum Vignetten und andere nichtpostalische Marken nach Briefmarken Allgemein verschoben.

Registrierung

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!

Benutzerkonto erstellen
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
  3. Kontakt

Partnerprogramm / Affiliate Disclaimer

Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Werbung). Nur auf diese Weise können wir dieses großartige Forum finanzieren, wir bitten um euer Verständnis!

Community-Software: WoltLab Suite™