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Aus der Germania Farbenküche. Mi.Nr. 73

  • gmpreussner
  • 25. November 2007 um 06:18
  • gmpreussner
    neues Mitglied
    Beiträge
    76
    • 25. November 2007 um 06:18
    • #1

    Hallo Germania-Experten,


    habe hier mal wieder zwei merkwuerdige Marken der Mi.Nr. 73 (25 Pf ohne WZ) in meiner Farbenkueche gefunden und bitte um Aufklaerung :)

    Bei der ersten Marke handelt es sich um ein besonders dunkles Exemplar. Gemaess Michel Farbenfuehrer wuerde ich die Farbe als dunkelbraunorange beschreiben. Im Michel steht, dass die Farbe bei dieser Marke bis schwaerzlichorange gehen kann, was ja immernoch heller und erheblich mehr orange ist. Jaeschke-Lantelme schweigt sich in seinem Buch zu der 25er leider aus, und genuegend Vergleichsmaterial habe ich leider auch nicht. Deshalb meine Frage: kommen derart dunkle Marken haeufiger vor?

    Bei der zweiten Marke war ich ganz besonders erstaunt. Ich habe sie zusammen mit einer weiteren Mi.Nr. 73 ins Wasserbad gegeben, um noch verbleibende Reste des Briefpapiers abzuweichen. Dabei hat die eine Marke im Wasser ein ausserordentlich orangefarbenes Leuchten entwickelt - ich wuerde beinahe von einer orangenen Floureszenz sprechen. Das Papier der Marke scheint auch etwas anders zu sein (duenner) und das leuchtende Orange schlaegt im Wasser sogar auf die Rueckseite durch. Im trockenen Zustand sehen beide Marken fast identisch aus, sowohl Papier als auch Farbe. Meine UV-Lampe ist leider kapputt, deshalb kann ich die UV-Reaktion nicht testen - ich nehme aber an, dass die auch anders als bei meinen anderen Marken ist. Wurde die Marke mit irgendwas behandelt oder ist das eine Abart?

    Anhaengend Fotos der dunklen 25er umgeben von 'normalen' helleren und dunklen Vergleichsmarken, sowie Vorder- und Rueckseite der leuchtenden Marke im Wasserbad (im halb-dunkeln fotografiert - ich hoffe man sieht es).

    Bilder

    • 70_brownorange.jpg
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      • 600 × 651
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    5 Mal editiert, zuletzt von gmpreussner (25. November 2007 um 06:36)

  • Germaniafan
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    • 25. November 2007 um 08:56
    • #2

    @13rky
    Ich vermute das dieses "Phänomen " daher rührt das zu jehner Zeit Anilinhaltige Farbstoffe verwendet wurden. Diese Farben reagieren sehr empfindlich auf Licht bzw. Wassereinflüsse. Bestes Beispiel ist z, B. die Michel Nr. 63 (1 Reichsmark) die auch sehr Licht und Wasserempfindlich ist. Dies hat zur Folge das es die abenteuerlichsten Farbvariationen dieser Marke gibt. Oft werden solche " Außreißer " für Abarten gehalten,sind aber nur Folge dieser Farbempfindlichkeit.
    So kann es auch bei Deiner 25er zu verschiedenen Reaktionen der Farbe komen. (Je nach Druckdatum, vorherigen Umwelteinflüssen auf die Marke usw.)

    Anilinfarben


    Aus Teerstoffen gewonnene, sehr empfindliche Farben, die in der Sonne schnell ausbleichen, aber auch beim Waschen beeinträchtigt werden.
    (Quelle Philatelistisches Lexikon)

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    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafan (25. November 2007 um 09:35)

  • Germaniafan
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    • 25. November 2007 um 09:26
    • #3

    Hier auch noch ein paar Beispiele aus der Germania-Farbenküche.

    Bilder

    • Unbenannt(1).jpg
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    Einmal editiert, zuletzt von Germaniafan (25. November 2007 um 09:33)

  • doktorstamp
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    • 25. November 2007 um 18:54
    • #4

    Eine GB Marke KGV 2d. SG421 (Spec N36) aus 1924 mit ähnlicher Farbe ist in der GB Spezial mit fünf Farbnuancen aufgeführt, die aus 1912 SG366/7/8/9 wird mit 9 Farbnuancen gelistet. Die Bestandteile der Farbe dürften doch ähnlich sein.

    mfG

    Nigel

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  • Germaniafan
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    • 25. November 2007 um 19:06
    • #5

    @ doktorstamp
    Die Bestandteile der Farbe können schon gleich sein, aber das nützt ja nichts wenn die Farben sich nicht eindeutig trennen lassen. So wies bei der Germania Mi. Nr. 73 der Fall ist.
    Gruß Guido

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  • Germaniafreund
    Gast
    • 25. November 2007 um 19:17
    • #6
    Zitat

    Original von Germaniafan
    @ doktorstamp
    Die Bestandteile der Farbe können schon gleich sein, aber das nützt ja nichts wenn die Farben sich nicht eindeutig trennen lassen. So wies bei der Germania Mi. Nr. 73 der Fall ist.
    Gruß Guido

    hallo guido, schau dir bitte noch mal die rückseiten der ersten abbildung der 73 an, die linke marke , zuviel druckoel ?( ?( ?(, papier sieht sehr oelhaltig aus,

    klaus

  • Germaniafreund
    Gast
    • 25. November 2007 um 19:21
    • #7
    Zitat

    Original von Germaniafreund

    hallo guido, schau dir bitte noch mal die rückseiten der ersten abbildung der 73 an, die linke marke , zuviel druckoel ?( ?( ?(, papier sieht sehr oelhaltig aus,

    klaus

    sorry, logo die rechte marke

    klaus

  • Germaniafan
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    • 25. November 2007 um 19:48
    • #8

    @ Germaniafreund
    Da währe ich aber übrrascht da i3ky sagt das die Papiere im trockenen Zustand gleich aussehen. Solche "Butterbrotpapiere" sind mir auch bei den frühen Germaniamarken noch nicht aufgefallen. Sehr wohl aber scheinbar dünnere Papiere auf denen das Markenbild rückseitig stark durchscheint.
    Zum Vergleich mal das von Dir angesprochene Papier ,aber auf einer 86 I b. Diese Papiere sind zu diesem Zeitpunkt öffters zu finden. Diese sind im trockenen Zustand deutlich zu sehen.
    Links "normales" Papier,rechts das "Speckpapier" ;)

    Bilder

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      • 732

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  • Germaniafreund
    Gast
    • 25. November 2007 um 20:06
    • #9
    Zitat

    Original von Germaniafan
    @ Germaniafreund
    Da währe ich aber übrrascht da i3ky sagt das die Papiere im trockenen Zustand gleich aussehen. Solche "Butterbrotpapiere" sind mir auch bei den frühen Germaniamarken noch nicht aufgefallen. Sehr wohl aber scheinbar dünnere Papiere auf denen das Markenbild rückseitig stark durchscheint.
    Zum Vergleich mal das von Dir angesprochene Papier ,aber auf einer 86 I b. Diese Papiere sind zu diesem Zeitpunkt öffters zu finden. Diese sind im trockenen Zustand deutlich zu sehen.
    Links "normales" Papier,rechts das "Speckpapier" ;)

    da kannst du mal sehen, wie papier die farbe und nicht unwesentlich beeinflusst,

    klaus

  • Germaniafreund
    Gast
    • 26. November 2007 um 09:21
    • #10
    Zitat

    Original von Germaniafreund

    da kannst du mal sehen, wie papier die farbe und nicht unwesentlich beeinflusst,

    klaus

    guten morgen guido, anbei mal eine 55 auf sehr dünnem und fast durchsichtigem papier,
    entweder zu viel druckoel, oder oel der stempelfarbe, oder generell anderes papier als normal, papier ist auch höchstens halb so dick wie das normale dieser zeit, ich weiß viele fragen,

    klaus

  • Germaniafan
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    • 2. Januar 2008 um 11:47
    • #11

    Ich bin momentan etwas ratlos. Was ist das ? :O_O: :O_O:
    Zwei unterschiedliche Nuancen auf senkrechtem Paar .Das einfachste währe natürlich das eine Marke durch äußere Einflüsse die Farbe veränderte. Könnte sein, Ich seh aber weder bei Tageslicht noch unterm UV veränderungen des Papiers.
    Ich hab ja schon viel gesehen aber das macht mich jetzt schon stutzig.

    Bilder

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  • Afredolino
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    • 2. Januar 2008 um 13:58
    • #12

    Also wenn ich mir das Paar ansehe, dann fällt mir auf, das auch der untere Stempel etwas ausgebleicht aussieht. Ich vermute, das der untere Abschnitt doch etwas zuviel Sonne abbekommen hat. Ich lass mich aber auch korrigieren wenn ich falsch liegen würde.

    Gruss
    Afredolino

    Beginn den Tag mit einem lächeln und du hast ihn schon gewonnen

  • doktorstamp
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    • 2. Januar 2008 um 15:07
    • #13

    Bei bir auf dem Schirm scheint die obige ein "rotstich" zu haben, während die untere eher zu einem "blaustich" neigt.

    Wie mein Vorschreiber vermute ich eine Sonnenwirkung, bzw etwas feucht lag mal drauf.

    mfG

    Nigel

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  • Germaniafan
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    • 2. Januar 2008 um 15:21
    • #14

    @ Afredolino doktorstamp

    Ja wie gesagt das währe natürlich das naheliegendste.Ich hab solche versiedenen Farben schon bei Marken gesehen die als Paar umgeknickt waren das eine immer im dunkeln war und die andere das ganze Licht abbekommen hat.
    Dieses Paar ist aber nicht geknickt. Was mich wundert ist eben auch das ab der unteren Randllinie der oberen Marke zur nächsten oberen Randlinie der unteren Marke die Farben schon verschieden sind. Das währe bei einer geknickten Marke leicht zu erklären,aber so ? ?(

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  • Germaniafreund
    Gast
    • 2. Januar 2008 um 15:33
    • #15
    Zitat

    Original von Germaniafan
    Ich bin momentan etwas ratlos. Was ist das ? :O_O: :O_O:
    Zwei unterschiedliche Nuancen auf senkrechtem Paar .Das einfachste währe natürlich das eine Marke durch äußere Einflüsse die Farbe veränderte. Könnte sein, Ich seh aber weder bei Tageslicht noch unterm UV veränderungen des Papiers.
    Ich hab ja schon viel gesehen aber das macht mich jetzt schon stutzig.

    hallo guido, der druck der unteren marke ist wesentlich feiner, als der druck der oberen,
    wenn man in rechnung stellt, das beide marken von unterschiedlichen klischees
    gedruckt wurden, bleibt nur die erklärung, das das klischee welches für den druck der oberen marke verantwortlich ist, wesentlich mehr anhaftungen
    der druckfarbe beim streitgegenständlichen druck hatte, deshalb ist der obere druck fetter, - was den eindruck einer farbnuance erweckt,
    also müßte im umkehrschluss der druck vor deinem paar genau gegenteilig gewesen sein, also oben dünner oder feinerer druck und unten fetterer
    druck,
    wirkliche farbunterschiede kann ich nicht ausmachen,

    klaus

  • Germaniafan
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    • 2. Januar 2008 um 16:31
    • #16

    Hallo Klaus ich kann Deinen Ausführungen leider nicht ganz folgen.
    Warum sollte während eines Druckvorgangs eine Marke fetter (mit mehr Farbe) gedruckt werden als die nächste ?

    Gruß Guido

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  • Germaniafreund
    Gast
    • 2. Januar 2008 um 16:39
    • #17
    Zitat

    Original von Germaniafan
    Hallo Klaus ich kann Deinen Ausführungen leider nicht ganz folgen.
    Warum sollte während eines Druckvorgangs eine Marke fetter (mit mehr Farbe) gedruckt werden als die nächste ?

    Gruß Guido

    hallo guido, wenn beim druck des vorgängerpaares die farbe vom klischee der oberen marke
    durch umstände, welche wir nur vermuten können nicht vollständig auf das papier übertragen wurde - also noch ein nicht unerheblicher rest am klischee
    haften blieb, dann beim erneutem auftrag der üblichen menge farbe auf das klischee + rest ergiebt mehr farbe , mehr farbe = fetterer druck,

    klaus

  • Germaniafan
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    • 2. Januar 2008 um 17:18
    • #18

    Hallo Klaus
    Also unter einem farbübersättigtem Druck stelle ich mir was anderes vor,
    Aber na gut, möglich ist natürlich vieles. Kann natürlich auch wirklich zu einer veränderung der Farbe durch äußere Umstände gekommen sein, was immer noch das naheliegendste währe.
    Danke für Deine Einschätzung.

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  • Germaniafreund
    Gast
    • 2. Januar 2008 um 17:31
    • #19
    Zitat

    Original von Germaniafan
    Hallo Klaus
    Also unter einem farbübersättigtem Druck stelle ich mir was anderes vor,
    Aber na gut, möglich ist natürlich vieles. Kann natürlich auch wirklich zu einer veränderung der Farbe durch äußere Umstände gekommen sein, was immer noch das naheliegendste währe.
    Danke für Deine Einschätzung.

    guido, was hälst du von einem schon relativ abgenutztem klischee ?

    bei der oberen marke,

    man hat ja wohl die klischees einzeln und nur bei bedarf ausgewechselt

    klaus

  • Germaniafan
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    • 2. Januar 2008 um 18:25
    • #20

    Glaub ich nicht. Ich seh auch keine abgenutzten Stellen im Druckbild. :(

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