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  1. PHILAFORUM.COM Briefmarkenforum
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Falz läßt sich absolut nicht entfernen

  • aechtstaak
  • 15. November 2007 um 21:37
  • Online
    aechtstaak
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    Geburtstag
    5. Januar 1964 (62)
    • 15. November 2007 um 21:37
    • #1

    Guten Abend,

    nach längerer Abstinenz ( nur vom Forum :P)
    habe ich eine Frage.

    Ich habe eine größere Menge Marken die rückseitig mit einem unregelmäßigen Streifen aus sehr dickem Papier (oder Pappe) beklebt sind.
    Ich gehe mal davon aus, das dieses ein Falzrest ist, wobei sich mir nicht erschließt wie das funktioniert.
    Die Marken sind alle gestempelt.
    Ich möchte den Falz nur aus optischen Gründen entfernen, weil die Marken im Album ein bißchen auftragen und weil einige ein bißchen Wellen.

    Ich habe sämtliche verfügbaren Quellen durchforstet, aber offensichtlich immer die falschen Suchbegriffe benutzt. Denn ich habe nur einen Hinweis gelesen auf "Mehlkleister" der wohl früher benutzt worden sei, und der nicht wirklich Wasserlöslich ist.

    Ich habe mittlerweile ein 2-tägiges Wasserbad und Lindner-Briefmarkenlöser probiert. Allerdings ist es mir bei beiden Lösungen nicht gelungen den Falz runterzubekommen ohne die Marke zu beschädigen.

    Nun die Frage:
    - Wozu diente der Pappschnipsel?
    - Wie bekommt man ihn beschädigungslos von der Marke ab?


    ansonsten wünsche ich noch einen schönen Abend


    André

  • Kyantarodor
    aktives Mitglied
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    6. Juli 1954 (71)
    • 15. November 2007 um 22:05
    • #2

    Hallo André,

    dies habe ich auch schon häufig bei alten Vordruckalben festgestellt, dass Marken mit einem selbst zurechtgeschnittenen Papierstreifen eingeklebt waren, wobei der Papierstreifen häufig auch noch sehr dick war.

    Da sich der Streifen mit normalem Wasserbad auch nicht entfernen ließ, denke ich, dass auch da selbst fabrizierter Mehlkleister verwendet wurde. Wenn man alte Literatur (z.B. Senf's Illustriertes Briefmarken Journal) durchblättert, stellt man schnell fest, dass dies zur damaligen Zeit ein durchaus gängiges Verfahren war.

    Beim Ablösen habe ich mit kochendem Wasser (ohne irgendwelche Zusätze) die besten Ergebnisse erzielt, indem ich die Marke mit dem Druckbild nach oben nur auf das Wasser gelegt habe. Manchmal ließ sich dann der Papierstreifen komplett ablösen, manchmal aber auch nur einige Fasern oder Teile des Papiers, so dass der Falz ingesamt nur dünner wurde. Aber mit kochendem oder heißem Wasser mußt du unbedingt aufpassen, denn manche der alten Farben verändern sich durch die Temperatur extrem.

  • Jan
    aktives Mitglied
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    Geburtstag
    11. November
    • 15. November 2007 um 22:27
    • #3

    Hm, eine nicht minder brutale Methode, die aber ebenfalls nur teilweise erfolgreich sein könnte, ist nicht kochendes Wasser direkt, sondern Wasserdampf (z.B. aus einem Teekessel...). Viel Glück dabei. Jan

    Jan
    mit Grüßen aus Monte de la Croce (das ist ein bekannter Stadtteil in Berlin)
    Gebiete: GB / Tschechoslowakei / Kolonien (alles: eher älter)

  • Online
    aechtstaak
    aktives Mitglied
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    5. Januar 1964 (62)
    • 18. November 2007 um 17:43
    • #4

    Danke für die schnellen Antworten.

    Es hat mich in den Fingern gejuckt und ich mußte es gleich ausprobieren.

    .....und tatsächlich.
    Mit Wasserdampf bekommt man die Pappstreifen ab. Allerdings bleibt auf der Marke dann noch ein brauner Streifen zurück, den man mit dem Finger nicht verreiben kann.
    Dann habe ich die Marken direkt in kochendes Wasser gelegt ( es sind Marken die diese Harte Prozedur offensichtlich abkönnen.) und nun ist alles blitzeblank..

    Also danke an Jan und dank an Kyantarodor.

    Mit einer solch schnellen Lösung hätte ich nicht gerechnet.

    noch nen schönen Abend wünscht

    André

  • Jan
    aktives Mitglied
    Beiträge
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    Männlich
    Geburtstag
    11. November
    • 18. November 2007 um 18:00
    • #5

    Na prima. So lange Du es nicht für den blauen Mauritius benutzst, ist ja in Ordnung...

    Jan
    mit Grüßen aus Monte de la Croce (das ist ein bekannter Stadtteil in Berlin)
    Gebiete: GB / Tschechoslowakei / Kolonien (alles: eher älter)

  • Germaniafreund
    Gast
    • 18. November 2007 um 18:03
    • #6
    Zitat

    Original von aechtstaak
    Danke für die schnellen Antworten.

    Es hat mich in den Fingern gejuckt und ich mußte es gleich ausprobieren.

    .....und tatsächlich.
    Mit Wasserdampf bekommt man die Pappstreifen ab. Allerdings bleibt auf der Marke dann noch ein brauner Streifen zurück, den man mit dem Finger nicht verreiben kann.
    Dann habe ich die Marken direkt in kochendes Wasser gelegt ( es sind Marken die diese Harte Prozedur offensichtlich abkönnen.) und nun ist alles blitzeblank..

    Also danke an Jan und dank an Kyantarodor.

    Mit einer solch schnellen Lösung hätte ich nicht gerechnet.

    noch nen schönen Abend wünscht

    André

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    du hast aber sicher die farbe beeinflusst und die papierstruktur verändert,
    eventuell auch die markengröße,
    klaus

  • Bingo213
    neues Mitglied
    Beiträge
    70
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    Männlich
    Geburtstag
    21. März 1943 (82)
    • 19. November 2007 um 20:55
    • #7

    Wenn man alte Briefmarken mit Falz findet, so war das eine Archivierung in
    Alben bis Anfang 1950. Besonders die postfrischen Marken wurden noch
    bis zu diesem Zeitpunkt sehr häufig so aufbewahrt. Mit den PVC-Folien begann eine neue Sammleraera. Seit etwa 1930 gab es Einsteckalben mit Pergaminstreifen. Hier haben einige weitsehende Sammler ihre postfrischen Marken aufbewahrt.
    Mit den neuen Alben mit Klemmtaschen und Klemmstreifen, bzw. Sammelsysteme wie Lindner T ist die postfrische Marke anderen Bewertungskriterien ausgesetzt. Die Preise für Falzmarken in postfrischer Erhaltung sind verfallen. Der Michelkatalog setzt bis 1920 Marken mit sauberem
    Falz noch relativ hoch an.
    Es werden teilweise sehr seriös in Ebay alte Markenlzusammenstellungen mit
    Werten von 1870 - 1950 mit Kennzeichen */** beschrieben und sehr gut
    präsentiert. Wenn dann die Briefmarken in das Haus kommen erlebt man eine böse Überraschung. Die Falz wurden über Wasserdampf abgelöst und der
    hässliche braune oder gelbe Fleck nimmt der Marke allen Reiz. Hätte man den Falz gelassen, wäre die Marke noch ein Zeitdokument, wohl weniger Wert.
    Aber mit den hässlichen Flecken sind es für mich Knochen.
    Welch eine Freude kommt auf bei einem Satz mit PAX Briefmarken, wenn der Hauptteil diese Flecken hatte (ohne Falz)
    Bei gestempelten Marken ist der Falz kein Problem, er geht zu entfernen.

    Gruß Bingo213

    KlausHI

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